Sleipnir (Browser)

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Sleipnir
Basisdaten

Entwickler Fenrir Inc.
Aktuelle Version 6.4.5 (Windows)[1]
(31. März 2020)
Betriebssystem [2] Windows, macOS, Android, iOS
Kategorie Webbrowser
Lizenz Proprietär (Freeware)
deutschsprachig ja
www.fenrir-inc.com

Sleipnir ist ein kostenloser Webbrowser. Entwickler ist das japanische Unternehmen Fenrir Inc.

In Europa weitgehend unbekannt, ist er in Japan relativ weit verbreitet. 2006 betrug sein Marktanteil dort 6 Prozent.[3] Vorerst war er nur in japanischer und englischer Sprache verfügbar, mit Version 3.3.2 wurden weitere Sprachen, darunter Deutsch, Norwegisch (Bokmål), Chinesisch, Englisch, Italienisch, Japanisch, Schwedisch, Ukrainisch, hinzugefügt.

Als HTML-Rendering-Engine verwendet Sleipnir wahlweise Blink oder Trident. Der Browser unterstützt unter anderem Mausgesten und Tabbed Browsing. Eine portable Version wird angeboten.

Sleipnir gehörte zu den insgesamt zwölf Browsern, die Windows-Nutzern seit dem 1. März 2010 im Rahmen der Aktion „Browser Choice[4] als Standard-Browser angeboten hatte, um kartellrechtlichen Vorgaben der EU-Kommission zu entsprechen.[5][6][7] Im August 2010 wurden Sleipnir und GreenBrowser aus der Liste entfernt und durch Lunascape und SRWare Iron ersetzt. Mitte 2011 wurde Sleipnir wieder in die Auswahl aufgenommen, aus dieser jedoch im Februar 2012 abermals entfernt, und im Februar 2013 wiederum aufgenommen.

Neben der Windows-Version gibt es von Sleipnir auch Versionen für macOS, Android und iOS.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. chip.de/downloads. In: Fenrir Inc. Abgerufen am 11. April 2020.
  2. リリースノート. Abgerufen am 11. April 2020.
  3. フェンリル、タブブラウザ「Sleipnir」「Grani」のデフォルト検索エンジンをグーグルに:マーケティング – CNET Japan
  4. http://www.browserchoice.eu/BrowserChoice/browserchoice_de.htm (Memento vom 23. Februar 2010 im Internet Archive)
  5. Fotostrecke. In: Spiegel Online. 26. Februar 2010, abgerufen am 2. Dezember 2014.
  6. Frank Patalong: Wahltag im Windows-Land. In: Spiegel Online. 26. Februar 2010, abgerufen am 2. Dezember 2014.
  7. https://www.theguardian.com/technology/blog/2009/dec/16/microsoft-eu-browser-settlement