Sluggish cognitive tempo

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Sluggish cognitive tempo (SCT, „Träges kognitives Tempo“) ist ein bei Erforschung der ADHS-Subtypen entdecktes Symptommuster. Typisch dafür sind auffällige Verträumtheit, häufige Lethargie, Energielosigkeit und langsames Arbeitstempo.

Trotz jahrzehntelanger Diskussionen ist unklar, was genau SCT ist und wie es behandelt werden sollte. Ursprünglich dachte man, es betreffe nur etwa 30 % des unaufmerksamen Subtyps („ADS ohne Hyperaktivität“) und sei mit hyperaktiv-impulsivem Verhalten nicht vereinbar. Doch wie sich zeigte, war das ein Irrtum: Denn SCT tritt sehr wohl auch bei den beiden anderen Subtypen auf – und sogar bei Personen, die gar keine ADHS haben.[1]

Daher meinen einige Psychologen und Psychiater, dass es eine neue zweite Aufmerksamkeitsstörung darstellt. Aber andere stimmen dem nicht zu und glauben, dass SCT eine eigene Symptomgruppe innerhalb von ADHS ist (neben Hyperaktivität-Impulsivität und Unaufmerksamkeit). Jedenfalls haben zusätzliche SCT-Symptome eine sich addierende Wirkung, d.h. sie verstärken die bereits durch ADHS vorhandene Alltagsbelastung noch und senken die Lebensqualität.[2]

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Direkter Vergleich der Diagnosekriterien (ADHS ist weiter aufgeschlüsselt in seine zwei Bestandteile Unaufmerksamkeit und Hyperaktivität-lmpulsivität):[3][4]

SCT-Symptome ADHS-Symptome
Unaufmerksamkeit Hyperaktivität-lmpulsivität
  • Verträumt oder geistig „benebelt“
  • Starrt geistesabwesend ins Leere
  • Lethargisch, träge oder müde
  • Hypoaktiv, reagiert verzögert
  • langsames Arbeitstempo
  • Leicht durcheinander zu bringen
  • verliert den gedanklichen Faden
  • Probleme, sich rasch zu orientieren
  • Mühe, Umgebung wachsam wahrzunehmen
  • Beachtet Einzelheiten nicht
  • Kann kaum länger aufmerksam sein
  • Hört nicht zu, wenn angesprochen
  • Führt Arbeiten unvollständig aus
  • Schwierigkeiten, sich zu organisieren
  • Vermeidet längere geistige Anstrengung
  • Verliert Gegenstände
  • Leicht ablenkbar durch äußere Reize
  • Vergesslich bei Alltagstätigkeiten
  • Zappelt, rutscht auf Stuhl herum
  • Steht auf, wenn Sitzenbleiben soll
  • Läuft herum, wenn unpassend
  • Probleme, sich ruhig zu beschäftigen
  • „Auf dem Sprung“, ist wie „getrieben“
  • Redet übermäßig viel
  • Antwortet, bevor Frage fertig
  • Kann schwer warten, bis an der Reihe
  • Unterbricht oder stört andere

SCT-Betroffene verhalten sich von Kindheit an meist gegenteilig zu typischen ADHSlern: Statt als hyperaktiv, extrovertiert, störend und risikofreudig aufzufallen, sind sie eher hypoaktiv, träge und zurückhaltend, in Gedanken versunken und mehr in sich gekehrt. Kinder und Erwachsene mit SCT fühlen sich oft geistig „nicht ganz da“ und permanent „wie hinter einer Nebelwand“. In angeregtem Zustand können sie aber durchaus aufgedreht sein: Trotz introvertiertem Temperament suchen sie manchmal stark stimulierende Situationen auf, um sich selbst zu aktivieren und so eine gleichmäßigere innere Wachheit zu erreichen.[5][6]

Auch die Unaufmerksamkeit ist anders: Bei klassischem ADHS kann die Aufmerksamkeit durchaus rasch zu einem neuen Reiz hin gelenkt werden. Dann lässt sie aber sehr bald nach und springt unruhig und nervös hin und her. Hier ist die kurze Aufmerksamkeitsspanne das entscheidende Problem. Hinzu kommt die leichte Ablenkbarkeit durch die starke Impulsivität: ADHS-Betroffene sind „hyper-reaktiv“ und reagieren zu viel auf wahrgenommene Reize.

Bei SCT ist der Wahrnehmungsstil dagegen eher träge und zäh. Das macht es schwer, sich überhaupt erst einer Sache aufmerksam zuzuwenden. Im Vordergrund steht also nicht mangelnde Ausdauer (wie bei ADHS) – sondern der zu schwerfällige Wechsel der Aufmerksamkeit von einem Reiz zum anderen. Auch Verarbeitungsgeschwindigkeit und Reaktionszeit sind langsamer, trotz normaler Intelligenz. Kinder mit SCT haben Probleme mit der selektiven Fokussierung der Aufmerksamkeit, also damit, Informationen genau wahrzunehmen, wenn schnell Wichtiges von Unwichtigem getrennt werden muss. Deshalb machen sie machen bei Schularbeiten viele Fehler. Diese Art von Unaufmerksamkeit betrifft die Filterung von Wahrnehmungsreizen.[7][8]

Mit SCT sind häufig internalisierende Probleme wie Angststörungen und Depressionen verbunden. In sozialen Situationen wird das oft schüchterne Auftreten manchmal als Distanziertheit oder Desinteresse fehlgedeutet. In Gruppen werden Menschen mit SCT daher teilweise nicht beachtet. Bei Kindern mit ADHS ist wahrscheinlicher, dass sie aktiv wegen aufdringlichem oder aggressivem Verhalten zurückgewiesen werden. Sie haben außerdem mehr externalisierende Probleme, z. B. Drogenmissbrauch und oppositionelles Trotzverhalten. Das ist bei SCT seltener: Diese Kinder sind im Kontakt mit Gleichaltrigen passiver, weniger dominant und neigen zu sozialem Rückzug.[7][9]

Diagnose[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

SCT ist momentan keine offizielle Diagnose im DSM-5 und wird auch bei der Behandlung von ADHS nicht berücksichtigt. Es existieren aber einige Rating-Skalen, welche die Symptome abdecken (etwa das Concentration Inventory und die Barkley Adult ADHD Rating Scale).[10] Das ICD-10 erwähnt die SCT-Gruppe als Grund, warum die Bezeichnung Hyperkinetische Störung nicht längst durch ADHS ersetzt wurde.[11]

Auch bei anderen Störungen können ähnliche Symptome auftreten (z.B. exzessives Tagträumen oder geistesabwesendes „Ins-Leere-starren“). Daher ist eine Verwechselung denkbar mit Schilddrüsenunterfunktion, Absence-Epilepsie, Fetalem Alkoholsyndrom,[12] akuter lymphatischer Leukämie, schizoider Persönlichkeitsstörung,[13] Autismus oder Schlafstörungen. Eine genaue und systematische Untersuchung der Häufigkeit von SCT bei diesen Erkrankungen steht jedoch noch aus.[7]

Forschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ADHS wird heute als Störung der exekutiven Funktionen (EF) verstanden. Diese Fähigkeiten machen Selbstregulation, Umsetzungskompetenz und Belohnungsaufschub erst möglich und sind unverzichtbar für eine eigenständige Lebensführung. Darum wurden Probleme mit den EF auch bei SCT untersucht. SCT war allgemein schwächer mit exekutiven Defiziten verbunden als ADHS, wirkte sich jedoch auf einen Bereich (Planen, Organisation und Problemlösen) noch stärker aus. ADHS wirkt sich also auf alle exekutiven Funktionen gleichermaßen aus, SCT dagegen nur auf bestimmte EF. Bei ADHS waren auch die meisten Lebensbereiche stärker betroffen.

Faktorenanalysen zeigten, dass sich alle SCT-Symptome auf einen verträumt-benebelten und einen träge-lethargischen Faktor reduzieren lassen. Die erste Faktor eignete sich am besten, um SCT von ADHS zu trennen. Demnach ist SCT vermutlich kein Subtyp von ADHS – obwohl in bis zu 30-50 % der Fälle beide Störungen gleichzeitig vorliegen können. Das legt anstatt verschiedener ADHS-Formen eher eine Komorbidität zwischen zwei verwandten Aufmerksamkeitsstörungen nahe.

Bei der Kombination von SCT und ADHS addieren sich die Belastungen: Die Gruppe mit beidem zeigte die ausgeprägtesten exekutiven Defizite und Alltagsbeinträchtigungen von allen. Das ist ein wichtiges Argument dafür, dass SCT und ADHS getrennte Konstrukte sind. Ursprünglich wurde vermutet, dass SCT nur auf den unaufmerksamen Typus beschränkt ist. Das hat sich jedoch als falsch erwiesen. In dieser Gruppe ist es zwar am häufigsten, aber die SCT-Symptome treffen dort nicht auf alle zu. Außerdem zeigte sich, dass es ebenfalls beim Mischtypus von ADHS zu beobachten ist. Das könnte bedeuten, dass SCT tatsächlich eine eigene Problematik ist, die alleine oder zusammen mit allen ADHS-Subtypen vorkommt.[7]

Ursachen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die genauen Ursachen von SCT sind unbekannt, aber eine multikausale Entstehung erscheint wahrscheinlich. Eine erste Zwillingsstudie zeigte, dass es einen gewissen genetischen Einfluss gibt; die Rolle von Umwelteinflüssen war jedoch auch bedeutsam und größer als bei ADHS.[14]

Eine neuere fMRT-Untersuchung zeigte, dass bei starken SCT-Symptomen der linke Lobulus parietalis superior unteraktiviert ist.[15] Es gibt Hinweise, dass beim unaufmerksamen Subtyp Noradrenalin besonders wichtig sein könnte und der Adrenalinstoffwechsel und die Stressachse verändert sind.[16][7]

Behandlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Behandlung von SCT wurde noch nicht genauer untersucht. Erste Studien gibt es nur zu Methylphenidat (Ritalin®), wo die meisten Kinder mit dem ADHS-Mischtyp gut auf mittlere bis hohe Dosierungen ansprachen. Einem größeren Anteil von Kindern mit ADS ohne Hyperaktivität nützte Methylphenidat jedoch kaum. Wenn sie doch profitierten, lag die optimale Dosis bei ihnen viel niedriger.[7] Andererseits konnte eine spätere Untersuchung keine Beziehung zwischen SCT-Symptomen und der Reaktion auf Methylphenidat finden.[17]

Personen mit ADS ohne Hyperaktivität reagieren oft günstiger auf Amphetamine wie z. B. Adderall®. Obwohl Methylphenidat und Amphetamin einige ähnliche Effekte haben (z. B. die Blockade des Dopamintransporters), fördern jedoch nur Amphetamine auch die Freisetzung von Dopamin und Noradrenalin. Daher wurde spekuliert, dass Amphetamin besser geeignet sein könnte, um hypoaktives ADS und SCT zu behandeln; falls die Trägheit und Verträumtheit dort auf einer zu geringen Neurotransmitterausschüttung beruhen.[6] Auch Modafinil und Atomoxetin wurden zur Behandlung vorgeschlagen. In den USA existiert ein verhaltenstherapeutisches Programm, das speziell auf Kinder mit SCT-Symptomatik zugeschnitten ist.[7]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hans Guck-in-die-Luft ist ein verträumter Junge, der seine Umgebung kaum wahrnimmt.

In der Literatur wurden unaufmerksame oder ungewöhnlich verträumte Kinder bereits früh beschrieben. Am bekanntesten ist die Geschichte vom „Hans Guck-in-die-Luft“ aus dem Struwwelpeter. Der kanadische Kinderarzt Guy Falardeau berichtete neben den hyperaktiven Kindern, die er in seiner Praxis sah, auch von auffallend träumerischen, ruhigen und stillen Kindern (den enfants lunatiques). Ein weiteres Beispiel könnte man in dem Roman Die Entdeckung der Langsamkeit von Sten Nadolny sehen.[18]

Die Wissenschaft konzentrierte sich aber lange auf Hyperaktivität, weshalb die Störung im DSM damals den Namen Hyperkinetische Reaktion des Kindesalters trug. Erst ab 1970 beschäftigte man sich dann mit den Aufmerksamkeitsproblemen und erkannte, wie wichtig sie waren. Daraufhin kam es 1980 schließlich zur Umbenennung in Aufmerksamkeitsdefizitstörung (ADS).

DSM-III (1980): Neue Subtypen

Dort tauchten erstmals zwei Subtypen auf: Eine Aufmerksamkeitsdefizitstörung mit Hyperaktivität (ADS + H) und eine ohne Hyperaktivität (ADS – H). Das berücksichtigte die Beobachtung, dass es auch Kinder mit reinen Aufmerksamkeitsproblemen gab. ADS + H stimmte ziemlich mit der alten Definition überein, ADS – H dagegen war etwas ganz Neues.[19]

Vergleiche der Subtypen ergaben ein gemischtes Bild: Einige fanden Unterschiede, andere jedoch nicht. Dann fiel auf, dass einige Kinder mit ADS – H qualitativ andere Symptome zeigten als jene mit ADS + H: Intensive Tagträumerei, leichte Benommenheit und „Benebelung“, Hypoaktivität, Trägheit und Lethargie. Um darüber mehr zu erfahren, wurden diese Symptome mathematisch analysiert. Dabei bildeten sie einen eigenen Symptomkomplex, der unabhängig von den anderen ADS-Symptomen war. Wegen dieser Art von Symptomen erhielt er die Bezeichnung „Sluggish cognitive tempo“.

DSM-III-R (1987): Keine Subtypen

Der Subtyp ohne Hyperaktivität blieb trotzdem sehr umstritten und wurde schon 1987 wieder entfernt. Unter dem Namen „Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung“ gab es nun für alle ADHS-Fälle ein einheitliches Diagnoseschema.

DSM-IV (1994): Erneut Subtypen

Das war aber unvereinbar mit Ergebnissen, welche die Subtypen doch unterstützten. Daraufhin führte man sie 1994 erneut ein. Für die Diagnose des vorwiegend unaufmerksamen Subtyps wurden auch SCT-Items getestet: Wieder zeigte sich, dass nur ein Teil der Betroffenen dieser Gruppe solche Symptome hatte. Darum kamen sie nur in der Restkategorie „Nicht Näher Bezeichnete ADHS“ vor.

Um 2000 erschienen dann Untersuchungen, die gezielt und direkt Teilnehmer nach den SCT-Kriterien auswählten; anstatt einfach die DSM-IV-Subtypen zu vergleichen. Dieses Vorgehen erwies sich als erfolgreicher, um ein verlässlicheres Muster an Unterschieden in Aufmerksamkeit, Begleiterkrankungen und sozialem Verhalten aufzudecken.[20]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Helga Simchen: ADS. Unkonzentriert, verträumt, zu langsam und viele Fehler im Diktat - Diagnostik, Therapie und Hilfen für das hypoaktive Kind. 8. Auflage. Kohlhammer, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-17-022540-4.
  • Russell Barkley: Der Unterschied zwischen der ADHS und der ADS. In: Das große ADHS-Handbuch für Eltern. Verlag Hans Huber, Bern 2011, 3. Auflage, S. 209f.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. A Fuzzy Debate About A Foggy Condition. Cincinnati Children’s Hospital, 2015. Idea of New Attention Disorder Spurs Research and Debate. In: NY-Times, 2014.
  2. Martha A. Combs et al. (2014): Impact of SCT and ADHD Symptoms on Adults’ Quality of Life (Volltext verfügbar).
  3. Stephen Becker u.a. (2016): The Internal, External, and Diagnostic Validity of Sluggish Cognitive Tempo: A Meta-Analysis and Critical Review. doi:10.1016/j.jaac.2015.12.006.
  4. APA (2015): Diagnostisches und statistisches Manual psychischer Störungen DSM-5. Hogrefe, ISBN 978-3-8017-2599-0, Störungen der neuronalen und mentalen Entwicklung, S. 77–87 (Abschnitt zu ADHS-Kriterien).
  5. Russell A. Barkley: Das große Handbuch für Erwachsene mit ADHS. 1. Auflage. Verlag Hans Huber, Bern 2012, ISBN 978-3-456-84979-9, S. 49 f.
  6. a b Adele Diamond: Attention-deficit disorder (attention-deficit/ hyperactivity disorder without hyperactivity): a neurobiologically and behaviorally distinct disorder from attention-deficit/hyperactivity disorder (with hyperactivity). In: Development and psychopathology. Band 17, Nummer 3, 2005, S. 807–825, doi:10.1017/S0954579405050388, PMID 16262993, PMC 1474811 (freier Volltext) (Review).
  7. a b c d e f g Russell A. Barkley (2014): Attention-Deficit Hyperactivity Disorder: A Handbook for Diagnosis and Treatment. 4. Auflage. ISBN 1-4625-1772-2, Kap. 17 (russellbarkley.org [PDF]).
  8. Russell Ramsay (2014): Cognitive-behavioral therapy for adult ADHD: An integrative psychosocial and medical approach. 2. Auflage, S.11-12. Zitat: "The classic presentation of ADHD involves features of high distractibility and poor attention vigilance, which can be considered as examples of attention and sustained concentration being engaged but then punctuated or interrupted. In contrast, SCT/CDD is characterized by difficulties orienting and engaging attention, effort, and alertness in the first place."
  9. M. V. Solanto et al. (2009): Social functioning in predominantly inattentive and combined subtypes of children with ADHD. doi:10.1177/1087054708320403.
  10. Concentration Inventory (Stephen Becker et al.) und Barkley Adult ADHD Rating Scale (Guilford Press)
  11. Abschnitt zu Hyperkinetic disorders (F90), ICD-10: Clinical descriptions and diagnostic guidelines (2010). „In recent years the use of the diagnostic term attention deficit disorder for these syndromes has been promoted.  It has not been used here because it implies a knowledge of psychological processes that is not yet available, and it suggests the inclusion of anxious, preoccupied, or dreamy, apathetic children whose problems are probably different.“
  12. Diana M. Graham et al. (2013): Prenatal alcohol exposure, attention-deficit/hyperactivity disorder, and sluggish cognitive tempo. doi:10.1111/j.1530-0277.2012.01886.x, PMC 3480974 (freier Volltext).
  13. DSM-III (1980), Kapitel: Schizoid Personality Disorder, Associated features (Memento vom 2. Februar 2017 im Internet Archive) (PDF). Zitat: “Individuals with this disorder are often unable to express aggressiveness or hostility. They may seem vague about their goals, indecisive in their actions, self-absorbed, absentminded, and detached from their environment (‘not with it’ or ‘in a fog’). Excessive daydreaming is often present.”
  14. Stephen Becker et al. (2016): The Internal, External, and Diagnostic Validity of Sluggish Cognitive Tempo: A Meta-Analysis and Critical Review. doi:10.1016/j.jaac.2015.12.006.
  15. Catherine Fassbender, C. E. Krafft, J. B. Schweitzer: Differentiating SCT and inattentive symptoms in ADHD using fMRI measures of cognitive control. In: NeuroImage. Clinical. Band 8, 2015, S. 390–397, doi:10.1016/j.nicl.2015.05.007, PMID 26106564, PMC 4474281 (freier Volltext).
  16. Dirk West et al. (2009): Differences in hypothalamic-pituitary-adrenal axis functioning among children with ADHD predominantly inattentive and combined types. (Memento vom 1. Februar 2014 im Internet Archive) (PDF) In: European Child & Adolescent Psychiatry. 18, S. 543-553. doi:10.1007/s00787-009-0011-1.
  17. Henrique T. Ludwig, Breno Matte u. a.: Do Sluggish Cognitive Tempo Symptoms Predict Response to Methylphenidate in Patients with Attention-Deficit/Hyperactivity Disorder–Inattentive Type?. In: Journal of Child and Adolescent Psychopharmacology. 19, 2009, S. 461, doi:10.1089/cap.2008.0115.
  18. Guy Falardeau: Les enfants hyperactifs et lunatiques. Editeur Le Jour, 1997, ISBN 978-2-89044-626-7.
  19. Jennifer Wheeler, Caryn Carlson (1996): Attention Deficit Disorder without Hyperactivity (ADHD, Predominantly Inattentive Type).
  20. Stephen P. Becker et al.: Sluggish Cognitive Tempo in Abnormal Child Psychology: An Historical Overview and Introduction to the Special Section. In: Journal of Abnormal Child Psychology. Band 42, Nr. 1, 2014, S. 1–6, doi:10.1007/s10802-013-9825-x.
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