Smrk na Moravě

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Smrk
Wappen von Smrk
Smrk na Moravě (Tschechien)
Paris plan pointer b jms.svg
Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Kraj Vysočina
Bezirk: Třebíč
Fläche: 680 ha
Geographische Lage: 49° 15′ N, 16° 0′ OKoordinaten: 49° 14′ 31″ N, 16° 0′ 7″ O
Höhe: 464 m n.m.
Einwohner: 271 (1. Jan. 2018)[1]
Postleitzahl: 675 01
Kfz-Kennzeichen: J
Verkehr
Straße: BudišovVladislav
Struktur
Status: Gemeinde
Ortsteile: 1
Verwaltung
Bürgermeister: Josef Souček (Stand: 2008)
Adresse: Smrk 30
675 01 Vladislav
Gemeindenummer: 591726
Website: www.horacko.cz/smrk

Smrk (deutsch Smrek, Zmirk, die Ortnamensbedeutung entspricht übersetzt Fichte)[2] ist eine Gemeinde in Tschechien. Sie liegt neun Kilometer östlich von Třebíč und gehört zum Okres Třebíč.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Smrk befindet sich auf einer Hochfläche linksseitig über dem Tal des Baches Mlýnský potok im Krischanauer Bergland (Křižanovská vrchovina) im Süden der Böhmisch-Mährischen Höhe. Östlich des Dorfes erhebt sich die Kuppe Na stráži (481 m), im Norden die Na krochotech (491 m). Gegen Osten liegen die Pozďatíner Teiche.

Nachbarorte sind Kojatín im Norden, Pozďatín im Nordosten, U Nádraží und Strojatín im Osten, Studenec und Jindřichův Dvůr im Südosten, Vladislav im Süden, Hostákov im Westen sowie Opatský Mlýn und Valdíkov im Nordwesten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste schriftliche Erwähnung von Smrk erfolgte im Jahre 1101 in der Gründungsurkunde des Benediktinerklosters Třebíč. Später gelangte das Dorf an weltliche Besitzer. 1555 verkaufte Vratislav von Pernstein das Dorf an Ulrich von Lomnitz auf Meseritsch und Namiest.

Nach der Aufhebung der Patrimonialherrschaften bildete Smrk ab 1850 eine politische Gemeinde im Bezirk Třebíč. Die Freiwillige Feuerwehr Smrk na Moravě gründete sich 1905. Im Jahre 1906 lebten in den 44 Häusern des Dorfes 272 Menschen. Bis 1919 war Smrk auf 55 Häuser angewachsen und hatte 288 Einwohner. Im Jahre 1964 erfolgte die Eingemeindung von Kojatín.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Gemeinde Smrk sind keine Ortsteile ausgewiesen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kapelle, erbaut 1850. Im Jahre 1903 erfolgten Dachreparaturen und der Turm wurde erneuert. Zwischen 1997 und 1999 erfolgte ein Umbau, zu dem Papst Johannes Paul II. 1997 bei seinem Besuch in Prag den Grundstein weihte.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Smrk (Třebíč District) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2018 (PDF; 421 KiB)
  2. L. Hosák, R. Šrámek, Místní jména na Moravě a ve Slezsku I, Academia, Praha 1970, II, Academia, Praha 1980.