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Snooker

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Snookertisch mit platzierten Bällen

Snooker (britisch: [ˈsnuːkə]) ist eine Variante des Billards.

Gespielt wird mit einem weißen Spielball, 15 roten und sechs weiteren verschiedenfarbigen Bällen. Im Rahmen eines Spiels (Frame) werden zunächst abwechselnd eine der 15 roten Kugeln (je 1 Punkt) und eine beliebige farbige Kugel (2 bis 7 Punkte) gelocht. Der gefallene farbige Ball wird anschließend, solange noch rote Bälle auf dem Tisch sind, wieder auf den Snookertisch zurückgelegt. Sobald die Roten weggespielt sind, müssen zum Abschluss eines Frames die Farben in der Reihenfolge Gelb (2 Punkte), Grün (3), Braun (4), Blau (5), Pink (6) und Schwarz (7) endgültig versenkt werden. Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt. Zur Taktik des Spiels gehört es, den weißen Spielball so abzulegen, dass der Gegner den nächsten anzuspielenden Ball nicht direkt oder zumindest nur schwierig erreichen kann. Dann spricht man vom „Snookern“ (englisch sperren, behindern).

Snooker ist vor allem in Großbritannien, in ehemaligen britischen Kolonien sowie seit Mitte der 2000er-Jahre auch in China beliebt. Auf nationaler Ebene ist Snooker ein Amateursport, auf professioneller Ebene wird die Snooker Main Tour mit einer begrenzten Anzahl von Akteuren gespielt. Diese Spieler sind berechtigt, an internationalen Turnieren und der Snookerweltmeisterschaft teilzunehmen. Die erstmals 1927 ausgerichtete WM bildet seit 1994 den Abschluss einer Spielsaison und ist mit Abstand das wichtigste, höchstdotierte und traditionsreichste Turnier auf der Main Tour. Zu den besten Spielern der Geschichte zählen der aktive Publikumsliebling und sechsfache Weltmeister Ronnie O’Sullivan sowie einige Spieler, die ihre Karriere bereits beendet haben. Zu nennen sind hier vor allem der siebenfache Weltmeister Stephen Hendry, die sechsfachen Weltmeister Ray Reardon und Steve Davis sowie der fünfzehnfache Weltmeister Joe Davis, der den Snookersport vor allem in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wesentlich dominiert hat.

Etymologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name Snooker für das Spiel wurde von Neville Francis Fitzgerald Chamberlain selbst geprägt, als dieser kurz nach der Entwicklung des Spiels in Anlehnung an die an der Royal Military Academy Woolwich verwendete Bezeichnung „Snookers“ für neue Kadetten die anwesenden Spieler als „Snookers“ titulierte, da sie ja alle Anfänger im neuen Spiel seien. Der Name wurde später auch für das Spiel an sich genommen und blieb bestehen. Dies ist die gängigste Variante zur Entstehung des Namens.[1] Eine weitere, ausführlichere Variante besagt, dass nach der Erfindung ein Offizier daran scheiterte, eine vor einer Tasche liegenden Ball zu lochen, Chamberlain ihn scherzhaft als „Snooker“ bezeichnete und später beschwichtigend dazufügte, dass alle Spieler des Spiels ja momentan noch als „Snookers“ zu bezeichnen wären. Auf seinen Vorschlag soll das bis dahin namenlose Spiel „Snooker“ genannt worden sein.[2] Dieser Begriff für das Spiel ist nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Begriff für die Spielsituation, bei der die als nächstes zu spielende Kugel nicht auf dem direkten Weg anspielbar ist.[3]

Spielmaterial[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Snookertisch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grafik eines Snookertisches mit den aufgesetzten Bällen; unten die Fußbande, oben die Kopfbande

Snookertische gibt es üblicherweise in vier verschiedenen Größen, namentlich 8, 9, 10 und 12 Fuß. Letztere Größe wird üblicherweise bei Profiturnieren verwendet;[4] sie hat also die Maße 12 × 6 Fuß.[5] Die genauen Maße unterliegen zwar herstellerspezifischen und zugleich minimalen Unterschieden,[4] sie betragen aber gemäß Rolf Kalb/Thomas Hein 366 × 183 Zentimeter außen sowie 357 × 178 Zentimeter[5] (mit ± 13 Millimeter als Toleranz)[6] als Innenmaße an den Banden. Der gesamte Tisch wiegt dabei circa 1,5 Tonnen, was vor allem an der Spielfläche liegt. Diese besteht aus einer fünf- bis sechsteiligen Schieferplatte, die etwa 4,5 bis 6 Zentimeter stark ist. Die Aufteilung in mehrere Stücke erfolgt aus transporttechnischen Gründen; die Übergange zwischen den einzelnen Platten werden durch Verfugung und Ausfüllung handlicher gemacht.[5] Bis zur Etablierung des Schiefers Anfang des 19. Jahrhunderts wurde eine Holzplatte und seltener Marmor verwendet,[7] allerdings hat Schiefer verschiedene Vorteile gegenüber Holz: so ist Schiefer gegenüber Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen unempfindlich, stabil und bietet beim Spielen gute Eigenschaften beim Lauf der gestoßenen Bälle.[4] Über der Schieferplatte ist ein grünes Kammgarntuch gespannt, auf dem das Snookerspiel stattfindet.[8] Die Fasern verlaufen dabei von der Fußbande in Richtung Kopfbande und müssen in diese Richtung auch gereinigt werden.[9] Bei Stößen entgegen der Richtung der Fasern bzw. quer zu den Fasern kann es je nach Stoßgeschwindigkeit zu Abweichungen beim Stoßverlauf kommen.[10]

Umfasst ist die Spielfläche an jeder Seite von Banden, die aus einem elastischen Spezialgummi bestehen[4] – beispielsweise Naturkautschuk[11] und ebenfalls mit dem Kammgarntuch überzogen sind. Im optimalen Fall ermöglichen die Banden dem Ball nach einem Kontakt einen „gleichmäßigen und dynamischen Abschlag“. Um diesen Effekt zu vergrößern, werden die Banden durch ein Stahlband ergänzt (Steelblock-Table).[6] An jeder Ecke sowie in der Mitte jeder langen Seite werden die Banden von den Taschen unterbrochen, die im Vergleich zum Poolbillardtisch eine andere Form haben und dadurch schwieriger anzuspielen sind.[4] Die Beine des Tisches sind aus Eiche oder Mahagoni gefertigt.[11]

Auf dem Snookertisch befinden sich verschiedene weiße Markierungen. 737 Millimeter unterhalb der Fußbande befindet sich eine durchgezogene Linie, die sogenannte Baulk-Linie. Diese hat im Snooker nur begrenzt eine Bedeutung und entstammt dem English Billiards. Mittig begrenzt jedoch die Baulk-Linie einen zur oberen Bande orientierten Halbkreis mit einem Radius von 292 Millimetern, das sogenannte D. Aus dem Bereich innerhalb des Ds wird am Anfang eines Frames beziehungsweise bei einem „Ball in Hand“ jeweils der Spielball herausgespielt. Zudem befinden sich auf der Baulk-Linie innerhalb des Ds drei Aufsetzmarkierungen (engl.: spots), zwei jeweils am Anfang bzw. Ende des Halbkreises und eine in der Mitte der anderen beiden. Von links nach rechts sind dies die Markierungen für die Farben Gelb, Braun und Grün. Zudem gibt es drei weitere Aufsetzmarkierungen: für den blauen Ball in der Mitte des Tisches, für Pink in der Mitte zwischen Blau und der Kopfbande sowie für die Schwarze 324 Millimeter oberhalb der Kopfbande.[12] Unter der Aufsetzmarkierung für Pink werden in Dreiecksform die fünfzehn Roten angeordnet.[11]

Anfangs war es bei Snookertischen unüblich, diese zu beheizen. Allerdings hat sich dies im Laufe der Zeit verstärkt durchgesetzt und zum Ende der 2010er-Jahre gehören beheizte Tische zum Standard auf der Profitour. Für die Beheizung werden in den Tisch spezielle Matten mit Heizdrähten eingehängt. Auch wenn die optimale Temperatur von der Umgebungstemperatur abhängig ist, wird eine Temperatur von 45 Grad Celsius bei den Heizmatten als Standardwert genommen, wodurch sich das Spielfeld auf 25–30 Grad Celsius erwärmt. Die Beheizung hat verschiedene Vorteile: Neben der Fähigkeit, ein schnelleres Laufen der Balle zu ermöglichen, wird die Feuchtigkeit im Tuch reduziert, wodurch die Bälle beim Spiel weniger Schmutz aufnehmen und die Wahrscheinlichkeit für unsaubere Ballkontakte (sogenannte Kicks) reduziert wird.[13]

Queue[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Queue mit Verlängerungen

Das Queue ist das Spielgerät beim Snooker. Im Laufe der Geschichte veränderte sich die Form dieses Spielgeräts deutlich; war er anfangs hammer- und später keulenförmig, so ist er heute ein spitz zulaufend.[14] Vor allem bei regelmäßigen Spielern hängt die Leistung des Spielers auch von der Verwendung eines bestimmten Queues zusammen, da sich die verschiedenen Queues in verschiedenen Feinheiten unterscheiden und deshalb mal mehr und mal weniger gut zur Spielweise eines Spielers passen. Der Verlust oder die Beschädigung des genutzten Queues kann bei Profispielern unter Umständen zu einem merklichen Leistungsverlust führen. Das Queue ist grob gesagt ein 450 bis 490 Gramm schwerer und 140 bis 150 Zentimeter langer Holzstab.[15] Als Mindestlänge sind zwar 91,4 Zentimeter festgeschrieben, allerdings sollte das Queue im Optimalfall von den Füßen bis zum Achsel-Schulter-Bereich des Spielers reichen, womit sich die Länge im genannten Bereich bewegt. Für den oberen Teil des Queues wird zumeist Eschenholz, seltener auch Ahornholz, verwendet, da Esche vergleichsweise hart und stabil ist und ein gutes Schwingungsverhalten bietet. Der Griffbereich ist dagegen aus Gründen der Ästhetik und der Balance häufig aus Ebenholz. Kontraproduktiv sind in Sachen Stabilität Verzierungen und Einlagearbeiten sowie in Sachen Griffigkeit Lackierungen.[16] Üblicherweise lassen sich die meisten Queues in zwei oder drei Teile zerlegen, um den Transport zu vereinfachen. Für diesen werden zum Schutze des Queues insbesondere bei Profispielern spezielle Behältnisse verwendet, um das Risiko der Entstehung von Schäden zu minimieren.[15] In Hinsicht auf den Transport und die Lagerung ist zwar bei zweiteiligen Queues eine Teilung in der Queuemitte optimal, allerdings ist dies hinsichtlich des Stoßgefühls im Vergleich zu einer Teilung bei drei Vierteln des Queues (¾ Oberteil, ¼ Griff) schlechter. Davon abgesehen gibt es auch verschiedenartige Verlängerungen, die auf den Griff heraufgeschraubt werden können.[16]

Ferule und Pomeranze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Billardkreide (links) und Queue (rechts) mit Ferule (goldfarben) und Pomeranze (blau)

Am oberen Ende des Queues wird dieser von der Ferule abgeschlossen, einem zumeist aus Messing, seltener aber auch aus anderen Materialien bestehenden Teil. Auf der Ferule befindet sich wiederum ein kleines Lederplättchen, das Pomeranze (im Englischen auch tip) genannt wird.[17] Die Pomeranze, die erstmals 1827 verwendet wurde,[7] gewährleistet einen kontrollierten Stoß, da sie eine konvexe Wölbung aufweist und daher nur mit einer möglichst kleinen Fläche den Ball berührt.[17][18] Zudem sollte die Pomeranze möglichst eine raue Oberfläche haben, um eine bessere Haftung zu erzeugen.[17] Ohne Pomeranze versuchte man dies zu erreichen, indem man die Queuespitze an der Wand schabte.[14] Der Durchmesser der Pomeranze hängt mit dem des Queue zusammen, beträgt aber durchschnittlich 9 bis 11,5 Millimeter und ist damit kleiner als das Pendant beim Poolbillard, da dort wegen der größeren Kugeln auch die Queuespitzen größer als beim Snooker sind. Es gibt verschiedene Varianten der Pomeranze: So gibt es in Hinsicht auf das Leder eine weiche oder eine harte Pomeranze; beide Varianten weisen spezielle Feinheiten bei den Eigenschaften auf und sind für das Snookerspiel jeder einzelnen Personen von einer gewissen Bedeutung.[18] Zudem gibt es sowohl Pomeranzen, die den Rand des Queues überlappen, und welche, die zusammen mit dem Queue enden. Zwar ist die Verwendung einer bestimmten Pomeranzenart Geschmackssache, doch manche Spieler haben mit einer überlappenden Pomeranze das Gefühl, den Ball mehr kontrollieren zu können. Generell ist die Pomeranze ein Verbrauchsartikel, das zwar teilweise durch bestimmte Mittel gepflegt werden kann, nach einer gewissen Zeit aber erneuert werden muss. Diese Zeitspanne ist beispielsweise abhängig von der Stoßhärte.[17]

Davon abgesehen wird die Pomeranze mit einer speziellen Billardkreide eingekreidet, die die Haftung beim Stoß verbessern soll.[17] Je nach Qualität ist die Kreide mehr oder weniger griffig; je vollständiger die Pomeranze eingekreidet wird, desto besser ist die Auswirkung. Diese kann man optimieren, in dem man die Pomeranze einkreidet, während man den Queue dreht.[19] Generell ist die Kreide beim Snooker, die üblicherweise türkis bis grün ist und in Quaderform verwendet wird, fettärmer als beim Poolbillard, womit die Kreide zwar weniger verschmutzt, die Pomeranze aber öfters eingekreidet werden muss. Abgesehen von dieser üblichen Kreide gibt es mit der sogenannten Taom-Kreide eine weitere häufig verwendete Kreideart, die im Gegensatz zur normalen Kreide in runder Form existiert. Diese ist nach der finnischen Herstellerfirma benannt und soll Kicks reduzieren, erhöht aber die Wahrscheinlichkeit dafür, dass die Queuespitze vom Spielball abrutscht.[20]

Hilfsqueues[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zusätzlich gibt es auch einige Hilfsqueues, die das Spielen in bestimmten Situationen vereinfachen sollen. Insgesamt gibt es fünf dieser Hilfqueues, die üblicherweise zur Ausstattung eines Snookertisches gehören.[20] Das Ende des Hilfsqueue wird dabei fest in der Hand und der Unterarm waagerecht gehalten, womit die Körperhaltung eher seitlich und damit anders als im hilfsqueuelosen Spiel ist.[21] Am häufigsten wird das „Kreuz“ eingesetzt, bei dem an der Spitze ein X befestigt ist und das am einfachsten zu handhaben ist, indem man den Queue in eine Ecke des Kreuzes legt. Je nach Lage des Hilfsqueues kann der Spielball höher oder tiefer angespielt werden. In anderen Situationen – zum Beispiel, wenn über einen störenden Ball hinweggespielt wird, – wird auch die „Spinne“ beziehungsweise eine der drei Varianten der Spinne,[20] die teils auch als „Brücke“ bezeichnet wird,[19] genommen. Jede Variante hat vorne einen Kranz mit verschiedenen Auflagen für den Queue; im Falle der „verlängerten Spinne“ ist dieser Kranz nach vorne verschoben. Bei der Benutzung wird der Spielball allerdings steiler als gewöhnlich getroffen. In ähnlichen Fällen wie die Spinne wird der „Schwanenhals“ genutzt, bei dem man den Ball noch steiler trifft und bei dem man mit den Queue zudem leicht abrutschen kann. Zudem gab es mit dem „Hookrest“ auch ein neuartiges Hilfsqueue, was neben dem normalen X vorne in der Mitte gebogen war, um störende Bälle umgehen zu können. Trotz der Vereinfachung des Spiels setzte sich das Queue nicht durch, da die umgangenen Bälle bei der Führung des Haupt-Queues störten.[22]

Bälle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Set von Snookerbällen

Beim Snooker gibt es insgesamt 22 Bälle; neben dem Spielball und den 15 Roten je ein Ball in der Farbe Gelb, Grün, Braun, Blau, Pink und Schwarz. Die Kugeln wurden im Laufe der Zeit aus den unterschiedlichsten Materialien hergestellt:[9] so waren sie ursprünglich aus Stein oder Leder und später aus Metall,[7] Elfenbein oder Knochen. Dies hatte aber den Nachteil, dass die Masse der Kugel nicht gleichmäßig verteilt war und der Schwerpunkt deshalb vom gewünschten Schwerpunkt in der Kugelmitte abweichen konnte. Dadurch konnte es bei langsamen Stößen passieren, dass die Kugel im Lauf zu einer Seite neigte und deshalb der Stoß erschwert wurde.[23] Nachdem es 1870 einen Versuch gab, Billardkugeln aus Zelluloid zu verwenden,[24] werden mittlerweile spezielle Kunststoffe wie Phenolharz verwendet, wodurch eine optimale Masseverteilung der Fall ist und die Kugeln zudem eine hohe Stabilität besitzen. Der Durchmesser jeder einzelnen Kugel beträgt in etwa 52,5 Millimeter; möglich ist eine Toleranz von ± 0,05 Millimetern. Damit ist der Snookerball deutlich kleiner als eine Billardkugel beim Poolbillard oder beim Karambolagebillard. Zudem ist der Snookerball mit einem Gewicht von 142 Gramm auch leichter als andere Billardkugeln; hier ist eine Toleranz von ± 3 Gramm im gesamten Satz erlaubt. Üblicherweise garantiert der Hersteller bei für das Profisnooker bestimmten Sätzen, dass sich die leichteste und schwerste Kugel nicht mehr als ein Gramm voneinander unterscheiden. Wichtig ist davon abgesehen auch die Sauberkeit der Kugel; je sauberer die Kugel, desto kleiner die Wahrscheinlichkeit für Kicks. Gereinigt wird ein Ball zumeist mit einem Tuch aus Mikrofaser oder fusselfreier Baumwolle, zudem existierten verschiedene Spezial-Reinigungsmittel.[23]

Spielablauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kugel Punktzahl
weiß Snooker ball white.png (Spielball)
rot Snooker ball red.png 1
gelb Snooker ball yellow.png 2
grün Snooker ball green.png 3
braun Snooker ball brown.png 4
blau Snooker ball blue.png 5
pink Snooker ball pink.png 6
schwarz Snooker ball black.png 7

Vor Beginn eines Spieles wird entweder per Münzwurf (oder ähnlichem) oder per sogenannten „Bandentscheid“ – bei dem beide Spiele eine Weiße von der Fußbande in Richtung Kopfbande spielen, wobei derjenige gewinnt, dessen Weiße beim Zurücklaufen am nächsten zur Fußbande liegen bleibt – entschieden, welcher Spieler über den Anstoß entscheiden kann. Hierbei kann er wahlweise sich selbst oder seinen Gegner bestimmen, allerdings wechseln sich im Laufe eines Spiels mit jedem Frame beginnend mit der vom Spieler am Anfang festgelegten Person die beiden Gegner ab.[25] Der Spieler, der den Anstoß ausführen soll, hat am Anfang Ball in Hand, darf also den weißen Spielball frei innerhalb des Ds platzieren.[26] Ball in Hand ist ein Fachbegriff im Snookersport. Snooker hat – als Ergänzung zur Billard-Terminologie – eine Reihe eigener Fachbegriffe, die in der Liste der Snooker-Begriffe zusammengestellt sind. Diese Terminologie ist im deutschsprachigen Raum zwar von der deutschen Sprache beeinflusst, wird aber vom britischen Vokabular sowie von französischen Lehnwörtern geprägt.[27] Ebenso gibt es im Snooker ein eigenes Regelwerk, das relativ umfangreich ist. Ein Hyperlink auf das offizielle Regelwerk des professionellen Snooker-Weltverbandes, der World Professional Billiards & Snooker Association, befindet sich in den Weblinks.[28]

Aufbau eines Maximum Breaks

Ziel beim Snooker ist es, während eines Spiels so viele Punkte zu erreichen, dass der Gegner zwangsweise nicht mehr Punkte erzielen kann. Punkte bekommt man primär durch das Lochen mindestens eines Balles in eine der sechs Taschen des Tisches. Dazu stößt man mit dem Queue den weißen Spielball so, dass der Spielball mindestens eine weitere Kugel berührt und anschließend mindestens eine Kugel im Idealfall in eine der sechs Taschen des Tisches fällt.[29][30] Gestoßen werden darf dabei nur der Spielball; gestoßen werden darf ebenfalls nur mit der Queuespitze aufseiten der Pomeranze. Der Stoß erfolgt erst, wenn sich kein Ball mehr bewegt und alle notwendigen Bälle auf dem Tisch liegen. Darüber hinaus dürfen alle anderen Bälle von Seiten des Spielers nur über den gestoßenen Spielball berührt werden (Ausnahme ist hierbei Ball in Hand).[26] Jede Aufnahme eines Spielers muss dabei mit dem Lochen einer Roten beginnen, woran sich das Lochen einer vom Spieler ausgesuchten andersfarbigen Kugel anschließt, ehe erneut eine Rote gelocht werden muss usw. Die versenkten roten Kugeln verbleiben dabei in den Taschen, während die versenkten andersfarbigen Kugeln wieder auf ihre Positionen (Spots) gesetzt werden.[29][30] Sofern ihr eigener Spot durch eine andere Kugel blockiert ist, wird der Ball auf den nächstfreien Spot der höchsten gelegt, sollten alle Spots blockiert sein so wird die Kugel möglichst nahe von der Kopfbande aus gesehen an ihren Sport herangelegt.[31] Das Lochen einer jeden Kugel bringt Punkte, wobei Rote mit einem Punkt am wenigsten und die Schwarze mit sieben Punkten am meisten Punkte bringt (vgl. die Tabelle links des Textes). Erst wenn kein roter Ball mehr auf dem Tisch liegt und die letzte, zu einer Roten gehörende andersfarbige Kugel versenkt wurde, beginnt die letzte Phase des Spiels (Endspiel auf die Farben), in der in der Reihenfolge ihrer Punktzahl – beginnend mit dem kleinsten Wert – auch die andersfarbigen Kugeln gelocht werden und im Falle eines Locherfolgs auch in der Tasche verbleiben.[29][30] Eine Aufnahme eines Spielers endet dabei, wenn mit einem Stoß keine Kugel versenkt wird oder ihm ein Fehler in Hinsicht auf die Regeln unterläuft.[29][30] Der Frame endet spätestens mit dem Versenken der Schwarzen im Endspiel auf die Farben, sodass nur noch die Weiße auf dem Tisch liegt. Wer am Frameende am meisten Punkte hat, gewinnt den Frame.[29][30] Sollte es während des Frames zu einer Spielsituation kommen, in der das Spiel zum Stocken kommt, kann es zu einem sogenannten Re-Rack kommen, bei dem der Frame nochmals von vorne angefangen wird, wobei in diesem Fall die bislang erspielten Punkte des Frames zurückgesetzt werden.[32] Im Falle eines Punktegleichstandes kommt es zu einer sogenannten Re-spotted black, bei der die Schwarze zur Entscheidung nochmals auf den Tisch gelegt wird und der Spielball vom D aus auf die Schwarze gespielt wird; der nächste Punktgewinn entscheidet dann den Frame.[33] Ein gesamtes Spiel (engl.: match) besteht zumeist aus mehreren Frames; Profiturniere werden dabei zumeist in einem Best-of-Modus gespielt.[34] Ein zu-null-Sieg wird dabei White-wash genannt.[35]

Die Serie von hintereinander erfolgreich und regelkonform gelochten Bällen beziehungsweise deren summierte Punktzahl nennt man „Break“.[36] Somit ist im Idealfall eine Maximalpunktzahl von 147 Punkten möglich (Maximum Break, im Rahmen einer sehr seltenen Ausnahme sind theoretisch bis zu 155 Punkte möglich).[37] Ein Break von hundert oder mehr Punkten wird zudem als Century Break bezeichnet.[38] Sofern der Spieler es schafft, mit einem Break alle auf dem Tisch verbliebenen Kugeln zu lochen, bezeichnet man dies als Clearance.[35] In jedem Stoß muss der Spielball mindestens eine Rote oder gegebenenfalls eine Farbe berühren, wobei die erste berührte Kugel eine solche Kugel sein muss, die der Spieler gerade spielen darf (Ball on).[30] Bei einem Lochversuch können auch mehrere Rote in eine Tasche fallen, sofern eine andersfarbige Kugel ebenfalls fällt oder bei einem Lochversuch auf einen andersfarbigen Ball zwei Bälle fallen, ist dies allerdings ein Foul.[39] Der einzige Ball, der nie fallen darf, ist der Spielball.[26] Sofern regelkonform ein Ball unbeabsichtigt oder zufällig fällt, bezeichnet man diesen als Fluke.[40]

Die Fouls, also Regelverstöße, werden ebenfalls mit Punkten belohnt, allerdings für den Gegner.[26] Solche Fouls werden dabei teilweise gegenseitig provoziert.[29] So kann kurz vorm des Frames ein Spieler, der mit den auf dem Tisch liegenden Bällen die Führung seines Gegners nicht mehr aufholen kann, durch Foulpunkte wieder aufholen. Umgangssprachlich wird dieser Sachverhalt als der Spieler braucht/benötigt Snooker bezeichnet.[36] Grundsätzlich ist es möglich, mehrere Fouls hintereinander zu erzwingen. Einzige Ausnahme ist hierbei, wenn auf dem Tisch nur noch der Spielball und die Schwarze liegen; in diesem Fall endet der Frame entweder nach dem erfolgreichen Lochen der Schwarzen oder nach dem nächsten Foul.[30] Dies gilt auch im Falle einer Re-spotted black.[33] Alle Bälle müssen dabei auf dem Tisch oder in den Taschen bleiben, sofern ein Ball vom Tisch fällt, ist dies auch ein Foul. Ebenfalls verboten sind Jump Shots (vgl. Grafik unten) und Durchstöße.[26] Durchstöße sind falsch ausgeführte Stöße, bei denen die Queuespitze mehr als einmal den Spielball berührt.[41] Hierbei existiert ein Unterscheid zum Begriff Double Kiss, der den doppelten Kontakt von Spiel- und Objektball bezeichnet.[35] Sofern der Schiedsrichter der Meinung ist, dass der Foulverursacher nicht sein Bestes gegeben hat oder der Schiedsrichter eine einfachere Lösung sieht, kann er zusätzlich ein Miss geben, abgesehen von Ausnahmen aber nur, wenn der Spieler dadurch nicht Snooker benötigt oder es bereits benötigt. Diese Regel zielt auf die Vermeidung taktischer Fouls ab.[26] Im Anschluss an ein Foul entscheidet der Gegnerspieler des Verursachers darüber, wer das Spiel fortsetzt, was heißt, dass sowohl er weiterspielen kann als auch den Foulverursacher dazu zwingen kann.[26] Im Falle eines Miss hat der Gegenspieler zudem die Möglichkeit, den Stoß wiederholen zu lassen.[26] Punktetechnisch wirkt sich ein Foul mit vier bis sieben Punkte für den Gegner aus, wobei vier das Minimum ist und höhere Foulpunkte je nach der höchsten Punktzahl eines am Foul beteiligten Balls gegeben werden.[42] Ein Miss wirkt sich nicht zusätzlich auf die Foulpunkte aus.[26] Sofern der Gegenspieler nach einem Foul auf den als nächstes zu spielenden Ball gesnookert ist, bekommt der Gegenspieler zusätzlich auch einen Freeball, bei dem man einen Ersatzball nominieren kann und diesen dann spielen darf.[43] Sofern der Schiedsrichter ein Foul übersieht, ist der Spieler dazu angehalten, dieses dem Schiedsrichter zu melden. Diese Regel trägt wie auch die Kleidungsvorschriften im Profisnooker und die von den Spielern verlangte Contenance zum Image des „Gentlemen’s Sport“ bei.[44]

Technik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

John Higgins in der Stoßhaltung: links die Stoßhand, rechts die Führhand (2013)
Die verschiedenen Stoßarten:
1. normaler Stoß
2. Nachläufer
3. Rückläufer
4. Jump shot (Trickshot)
5. Kopfstoß / Masséstoß

Die Körperhaltung bei einem Stoß ist darauf ausgelegt, dem Körper Stabilität zu geben.[45] Es gibt mit den beiden Beinen und der Führhand drei Gewichtsschwerpunkte, wobei die Führhand die Hand jenes leicht gebeugten Armes ist, mit dem nicht gestoßen wird. Letzteres übernimmt der andere Arm, der sogenannte Stoßarm. Dessen Oberarm ist im Idealfall rechtwinklig zum Unterarm angeordnet, verläuft oberhalb des Queues parallel zu ihm und hat Platz für den Stoß beziehungsweise zum Schwingen, während das Bein derselben Körperseite senkrecht und durchgedrückt auf dem Boden steht.[46] Beim Stoß ist der Oberkörper nach vorne gebeugt, wobei der Kopf sich oberhalb des Queues befindet und das Kinn auf dem Queue liegt.[45] Annähernd über dem Queue befindet sich dabei das Führungsauge, mit dem der zu treffende Objektball anvisiert wird.[47] Die Stoßhand umgreift dabei als Verlängerung des Unterarmes das obere Ende des etwa waagerechet gehaltenen Queues; je stärker öder länger der Stoß, desto weiter hinten.[48] Die Führhand stabilisiert, wobei man je nach Situation und Handhaltung zwischen verschiedenen Arten unterscheidet, die sich grundsätzlich in den „offenen Bock“ mit den ausgestreckten Fingern am Tisch und den „geschlossenen Bock“ mit dem Handballen am Tisch unterteilen lassen. Zudem gibt es den „Bock über eine Kugel“, bei dem man durch eine nach oben gebeugte Handwurzel den Queue über eine Kugel hinweg führen kann,[49] der auch „Übergriff“ genannt wird,[50] sowie eine Form des Bockes speziell für die Bande.[51]

Die verschiedenen Möglichkeiten beim Effet (englisch)

Elementar wichtig ist eine hohe Konzentration während des Spiels, insbesondere bei der Planung des Breaks und vor allem beim jeweiligen Stoß.[52] Insbesondere im professionellen Snooker ist die Konzentration beziehungsweise die mentale Stärke spielentscheidend.[53] Der Stoß selbst beginnt mit einem Schwingen des Unterarms, an das sich das Zurückziehen des Queues bis zur Führ- bzw. Bockhand anschließt.[54] Der Abstoß erfolgt anschließend durch eine beschleunigte, nach vorne gerichtete Bewegung des Unterarms mitsamt des Queues.[55] Je nach dem, wie weit der Queue geführt wird und mit welchen Tempo, unterscheidet man zwischen kurzen, langsamen und langen, schnellen Abstößen. Je länger ein Abstoß, desto länger der Stoß; lange Stöße dienen zudem der Ausführung von Nach- und Rückläufern, kurze Stöße dagegen der Ausführung von Stoppbällen.[56] Diese drei Stoßarten, bei denen der Spielball nach dem Kontakt mit dem Objektball dieser Kugel „nachläuft“, wieder „zurückläuft“ oder im Anschluss an den Kontakt „stoppt“, dienen auch der Kontrolle des Spielballs und damit dem Positionsspiel.[57] Für alle drei Bälle variiert man den Kontaktpunkt zwischen Queue und Spielball, was heißt, dass der Queue nicht mehr im Zentrum des Spielballs trifft, sondern im Falle eines Stoppballs leicht unterhalb, im Falle eines Nachläufers oberhalb und im Falle eines Rückläufers (im Übrigen auch Zugball genannt) weiter unterhalb als beim Stoppball.[58] Zudem ist auch ein Kopfstoß und vor allem ein Masséstoß möglich, wie sie vor allem im Karambolagebillard genutzt werden, hierbei existiert neben dem Risiko einer Beschädigung des Tuches auf dem Tisch auch ein gewisses Risiko hinsichtlich des Erfolgs des Stoßes.[59] Des Weiteren sind auch Trickshots theoretisch möglich, praktisch aber im offiziellen Snooker nicht erlaubt.[60] Darüber hinaus wird zum Stellungsspiel auch der Effet genutzt; hierbei wird der Spielball im Gegensatz zum Stoppball, Nach- und Rückläufer nicht (nur) vertikal versetzt getroffen, sondern (auch) horizontal vom Zentrum des Spielballs versetzt.[61] Dadurch rotiert der Spielball im Endeffekt selbst und driftet somit mehr zu der Seite, auf der der Spielball getroffen wurde, ab. Außerdem kann durch die Variation der Stoßgeschwindigkeit die Ablageposition des Spielballs beeinflusst werden.[62]

Ein weiterer Begriff rund um die Ausführung des Stoßes ist der Begriff Kick, der einen unsauberen, zumeist durch Verschmutzungen am Ball ausgelösten Kontakt zwischen Spielball und Objektball beschreibt. Ein solcher Kick wirkt sich zumeist kontraproduktiv auf den Weg des Objektsballs und des Spielballs aus und wird deshalb gemieden.[32] Bei einem Lochversuch trifft im Idealfall der gestoßene Spielball den Objektball, also den zu lochenden Ball, an einem Punkt, von dem man durch den Objektball hindurch eine gerade Linie zu der Taschen ziehen kann. Diese Linie stellt gleichzeitig den Weg der Kugel dar. Je näher ein Objektball vor der Tasche liegt, desto einfacher ist dabei das Lochen, da es nun einen gewissen Spielraum in der Genauigkeit ab; bei Abweichungen vom Idealfall fällt der Objektball gegebenenfalls also eher, je näher er an der Tasche dran ist.[63] Ein Sonderfall bilden dabei Kombinationsstöße, bei denen ein erfolgreiches Lochen durch eine Kombination aus zwei Objektbällen versucht wird. Dabei stößt der Spielball einen der beiden Objektbälle so an, dass er den anderen Objektball so berührt, dass dieser in eine Tasche fällt.[64] Um am Anfang des Frames den Pulk der Roten zu öffnen und sich somit mehr Möglichkeiten eröffnen, ist auch der sogenannten Split wichtiger Bestandteil der Technik, bei dem mit dem Lochen einer Farbe – primär Schwarz oder Blau – der Spielball nach dem Kontakt mit dem Objektball in den Pulk der Roten läuft und diesen damit öffnet.[65] Sofern ein Objektball nahe einer Bande liegt, ist dieser zumeist nur mit einem Stoß „über (eine) Bande“ zu lochen, wobei hier der Spielball den Objektball gegen die Bande spielt und dieser dann im Idealfall so abgestoßen wird, dass er in eine Tasche auf der gegenüberliegenden Seite läuft.[66]

Taktik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eröffnungsstoß beim Snooker

Nebst der technischen Eigenheiten wird Snooker insbesondere von taktischen Aspekten geprägt.[67] Beim Eröffnungsstoß wird zumeist eine der beiden letzten Roten an einer der beiden hinteren Ecke an den unteren Ecken jedes Pults gesehen von der Kopfbande anvisiert, um – kombiniert mit einem je nach Ecke Links- oder Rechtseffet des Spielballs und einer passenden Stoßgeschwindigkeit – diesen im Bereich hinter dem D abzulegen.[68][69] Ein möglicher Einsteiger, also das Lochen eines Balls zu Beginn eines Breaks, ist nach dem Anstoß die sogenannte lange Rote, bei der mit dem im Bereich im bzw. um das D liegenden Spielball versucht wird, eine gegebenenfalls eine aus dem Pulk herausgelöste Rote zu lochen. Dieser Versuch ist aber mit einem gewissen Risiko verbunden; sollte der Lochversuch scheitern, ist es wahrscheinlich, dass dem Gegner selbst ein Einsteiger liegen bleibt.[67] Vom Pulk unterscheidet sich der sogenannte Touching Ball, bei dem der Spielball direkt an einem Objektball liegt, diesen also bereits berührt. Sollte der Ball beim nächsten Stoß eine Möglichkeit zum Spiele darstellen, so bietet dieser Fall den Vorteil, dass dann der Spielball lediglich weggespielt werden muss und somit gegebenenfalls der Spieler einen taktischen Vorteil erringen kann.[41] Im weiteren Spielverlauf ist das Stellungsspiel beim gesamten Breakbuilding,[70] aber insbesondere beim Serienspiel von Bedeutung, also bei Spielabschnitten, in denen sich die Möglichkeit bietet, durch entsprechende Spielzüge eine Reihe von Bällen hintereinander zu lochen, also ein hohes Break zu erzielen. Beispiele dafür ist das Lochen der Roten rund um den Spot der Pinken und das Endspiel auf die Farben, also die Phase des Spiels nach dem Lochen der letzten Roten und der zugehörigen Farbe. Dabei ist auch eine sinnvolle Entscheidung über die als nächstes zu lochende Kugel von Bedeutung, wobei es hier um ein weniger risikoreiches Spiel zugunsten einer Fortsetzung des Breaks geht.[71] Ebenso wichtig ist es, dass der Spielball mit einem gewissen Winkel zum nächsten zu lochenden Objektball steht, da es mit Winkeln mehr Möglichkeiten in Hinsicht auf die Ablage des Spielballs gibt als bei geraden Bällen.[72] Taktisch unklug ist dagegen das (auch regelkonforme) gleichzeitige Loche mehrerer Kugeln, da so mögliche weitere Punkte durch das Lochen einer Farbe im Falle zweier Roter dem Spieler entgehen.[39]

Ein Snooker: Rot kann nicht im vollen Umfang angespielt werden; die Schwarze verhindert dies an der linken Seite

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen defensiveren und aggressiveren Spielern. So gibt es Spieler, die beispielsweise in Hinsicht auf einen Split jede Möglichkeit versuchen zu nutzen, die also offensiv versuchen, das Spiel zu gewinnen (bpsw. Jimmy White), und solche Spieler, die mit Safetys zwar dem Gegner eine Chance geben, aber kein Risiko aufnehmen, eventuell einen ungünstigen Ausgang eines Splits zu provozieren.[65] Eine Safety ist dabei ein Stoß, der nicht auf einen Lochversuch hinausläuft, sondern darauf bedacht ist, Spiel- und Objektball so abzulegen, dass dem Gegner der Einstieg in ein Break erschwert wird und sich im Umkehrschluss deshalb im Anschluss an den nächsten Stoß des Gegners eventuell eine bessere Chance auftut als zuvor.[67] Eine Variante einer Safety ist der Snooker'', ein weiteres taktisches Mittel, den ein Spieler durch die Ablage des Spielballs so, dass sein Gegner den nächsten Stoß nicht auf direktem Wege spielen kann, erreicht.[73] Dabei wird der direkte Weg zwischen Spielball und jeglicher Position an einem Objektball durch einen anderen, nicht spielbaren Ball verdeckt, sodass der Objektball nicht überall oder gar nirgends angespielt werden kann.[42] Dabei dient der Snooker so wie auch eine Safety generell, Foulpunkte vom Gegner zu bekommen, wobei die Schwierigkeit für den Gegner bei einem Snooker tendenziell größer ist.[73] Eine weitere Variante ist der sogenannte Shot to Nothing, bei dem zwar ein Lochversuch unternommen wird, der Spielball aber so abgelegt, dass im Falle eines Fehlschlags beim Lochen dem Gegner das Weiterspielen ebenfalls erschwert wird.[74]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Billardspiel an sich hat seine Ursprünge wahrscheinlich in dem Spiel Paille-Maille, das seit dem 13. Jahrhundert in Frankreich, Italien und England gespielt wurde und als Rasenspiel mit zwei Kugeln und einem Schläger gespielt wurde. Ziel des Spiels war es, mit dem Schläger eine der beiden Kugeln zu treffen, diese durch ein Eisentor zu befördern und dann die zweite Kugel zu treffen, die wiederum einen Holzkegel umwerfen sollte. Aus dem Paille-Maille haben sich verschiedene Sportarten wie Krocket, Golf und auch Billard entwickelt.[75] Das Billardspiel entstand vermutlich, indem die Spieler des Paille-Maille, das auf einem trockenen und ebenen Untergrund gespielt werden musste, aufgrund von schlechten Witterungsverhältnissen das Spiel auf einen Tisch im Inneren eines Gebäudes verlegten. Die genaue Lokalisierung dieses Ereignisse ist unklar, zumeist werden England oder Frankreich vermutet. Auch wenn trotz der kleineren Spielfläche die Grundprinzipien des Spiels erstmal erhalten blieben, wurden in Frankreich die Regeln und das Spielmaterial verfeinert. Ebenso hat der Begriff „Billard“ genauso wie der „Queue“ teils einen französischen Ursprung, da sich der Begriff aus dem lateinischen billa und dem französischen bille – jeweils mit der Bedeutung „Kugel“ bzw. „Ball“ – heraus entwickelte.[76]

Kurz nach Beginn des Billardspiels wurden die Seiten des Tisches mit den Banden versehen, um durch die Richtungsänderung per Abprallen ein Herunterfallen der Kugeln zu verhindern. Gleichzeitig erfreuten sich neben den Kegeln und Toren auch Löcher und andere Hindernisse großer Beliebtheit. Diese Löcher gab es nicht nur an den vier Ecken, sondern zum Beispiel auch in der Mitte des Tisches.[76] Das Spiel an sich wurde ab dem 15. Jahrhundert primär in europäischen Königshäusern gespielt. 1610 wurden in Frankreich erstmals auch Billardtische in der Öffentlichkeit aufgestellt, allerdings fand dies in sogenannten Ballhäusern statt, die nur für die Oberschicht zugänglich waren. Trotz anderer Begrenzungen durch den Staat verbreitete sich im 18. Jahrhundert das Billardspiel in ganz Europa. Nachdem 1775 erstmals das Karambolagebillard namentlich erwähnt wurde, wurden nach der Französischen Revolution 1789 die Beschränkungen sukzessive aufgehoben. Zudem wurden im Laufe der Jahre die Spielmaterialien weiter- und unterschiedliche Billardvarianten entwickelt.[14] So waren im 19. Jahrhundert vor allem English Billiards, aber auch verschiedene Poolbillardvarianten sehr beliebt.[77]

Erfindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine weitere Variante war das laut den Snooker-Journalisten Hector Nunns, David Hendon und Rolf Kalb mit fünfzehn Roten und einer Schwarzen gespielte Black Pool, aus welchen gemäß der heute zumeist anerkannten Version der zu dieser Zeit in Jabalpur stationierte, britische Oberleutnant Neville Francis Fitzgerald Chamberlain durch das Hinzufügen weiterer farbiger Bälle im Jahr 1875 das heutige Snooker entwickelte.[78][1] Dies passierte, da das Black Pool langweilig geworden war und zusätzliche Bälle das Spiel wieder interessanter machten. Neben den durch Chamberlain hinzugefügten Bällen folgten später auch ein brauner und blauer Ball.[79] Die Erfindung des Snookers reklamierte Chamberlain am 19. März 1938 in einem Artikel in der Zeitung The Field für sich und wurde ein Jahr später vom Autoren Compton Mackenzie unterstützt.[80] Später wurde Chamberlains Regiment in eine Hill Station in Ootacamund versetzt,[81] in deren Club erstmals Snookerregeln aufgeschrieben und ausgehängt wurden. 1885 machte ein englischer English-Billiards-Spieler – heute häufig als John Roberts Jr. identifiziert, der geschäftliche Verbindungen nach Indien hatte, wobei sich Chamberlain selbst nicht an den Namen des Spielers erinnern konnte – über den Maharadscha von Cooch Behar Bekanntschaft mit Chamberlain und dem Snookerspiel.[78][82] Da Roberts das Spiel gefiel, führte er es nach seiner Rückkehr in Großbritannien ein,[79] wo es sich dadurch auch verbreitete.[78][82]

Spielaufbau des Pyramids

Mitte der 1880er-Jahre traten verschiedene, dem modernen Snooker ähnliche Spiele in Erscheinung. Zum einen wurde in einem Club in Rangun das als eine Art Glücksspiel angesehene Snookers gespielt, zum anderen trat in Großbritannien das Snooker’s Pool als „amüsante Variante des Spiels Pyramids“ in Erscheinung. Beide Spiele ähneln dem modernen Snooker stark und stehen damit im Gegensatz zu dem von Chamberlain beschriebenen, nicht dem modernen Snooker stark ähnelndem Spiel. Das von Chamberlain angeblich als Vorbild genommene Black Pool wird laut Peter Ainsworth mit einer größeren Menge an Leuten gespielt, welche jeweils ihren eigenen – farbigen – Spielball hatten, mit dem sie zunächst versuchten, die gegnerischen Spielbälle und dann die „neutrale“ Schwarze zu lochen. Dies stellt in Bezug auf Chamberlains Version insofern ein Problem dar, als weder ein alleiniger Spielball noch die große Anzahl roter Bälle existierten. Im Gegensatz zu Black Pool hatte das ebenfalls zu diesem Zeitpunkt bereits gespielte Pyramids sowohl die aus 15 Roten bestehende „Pyramide“ als auch einen alleinigen Spielball, weshalb es für ihn wahrscheinlicher ist, dass Snooker aus Pyramids anstatt aus dem Black Pool hervorging.[80][82] Durch verschiedene Anhaltspunkte geht er davon aus, dass Chamberlain zwischen 1875 und 1884 das von ihm 1875 erfundene Spiel durch ein anderes tauschte. Der Zeitraum dieses Tausches beziehungsweise der Entwicklung des neuen Spiels datiert er durch verschiedene Anhaltspunkte auf Ende 1881 bis Januar 1882, als Chamberlain in Ootacamund stationiert war. Dort hat er laut eigener Angabe das Spiel zusammen mit George Tindal Pretyman und Ian Hamilton eingeführt, wobei sich letzterer davon ausnimmt. Dabei gibt es keine Beweise dafür, dass das Spiel vor diesem Zeitpunkt gespielt wurde, sodass Ainsworth davon ausgeht, dass Chamberlain und Pretyman in diesem Zeitraum das Spiel in Ootacamund entwickelt haben.[80]

Insbesondere vor Chamberlains Behauptung gab es verschiedene andere Versionen zur Erfindung des Snookers. So soll der Engländer John Dowland, der später in Bezug auf die Entwicklung erster Snookerregeln auftrat, der Erfinder der Sportart sein, was aber durch einen fehlenden Beweis zum Einfluss Dowlands vor dem von Chamberlain als nicht nachweisbar gilt. Ebenso soll das Spiel in der englischen Royal Military Academy Woolwich von einem Colonel Snooker oder in Ootacamund vor der Ankunft von Chamberlain erfunden worden sein, wofür ebenfalls kein Beweis vorhanden ist und was zudem aber auch die hohe Besucherzahl der jeweiligen Orte unrealistisch erscheint.[80]

Entwicklung während des Niedergangs und Professionalisierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Joe Davis (1901–1978), circa 1920
Alex Higgins im Jahr 1969

Vor allem ab den 1880er-Jahren bis hinein in die 1910er-Jahre wurde das Snookerspiel in Großbritannien immer populärer,[80] sodass in den 1910er-Jahren erste höhere Breaks gespielt wurden.[78] Ab 1916 wurde die erste Meisterschaft im Snooker ausgetragen, aus der später die English Amateur Championship wurde.[81] Grund für den schnellen Anstieg der Popularität war auch, dass die Menschen durch die zunehmende Industrialisierung mehr Zeit für Freizeitaktivitäten hatten.[75] 1919 wurden die bis zu diesem Zeitpunkt uneinheitlichen Snookerregeln durch den Billiards Association and Control Council erstmals zusammengefasst,[78] wobei dabei unter anderem Re-spotted black eingeführt wurde.[83] Zwischen Ende 1926 und 1927 fand erstmals eine Snookerweltmeisterschaft statt, welche von Joe Davis gewonnen wurde.[84] Davis wurde nach und nach zum ersten großen Snookerspieler. Der Snookersport selbst definierte sich in dieser Zeit als „big business“, da die wenigen Spitzenspieler jener Zeit schon damals vergleichsweise viel Geld verdienten.[85] In den folgenden Jahren wurde erstmals eine sogenannte Total Clearance sowie später auch erstmals ein Maximum Break gespielt,[82] während Davis bis hinein in die 1940er-Jahre die Snookerweltmeisterschaft mit 15 von 15 möglichen Titelgewinnen dominierte, bevor er sich 1946 ungeschlagen vom Turnier zurückzog.[86] Dadurch wurde die Legitimität der Snookerweltmeisterschaft untergraben, wodurch gleichwohl ein Rückgang des Interesses am Snookersport folgte.[87] Zugleich hatte der Sport nach dem Zweiten Weltkrieg Probleme, an die alten Zeiten mit der großen Popularität anzuknüpfen. Ebenso gab es weniger Sponsoren, da diese nach dem Krieg erst einmal weniger spendabel waren.[85] In den folgenden beiden Jahrzehnten wurde die Snookerweltmeisterschaft unter verschiedenen Namen und in verschiedenen Formaten teils auch mit Unterbrechungen ausgetragen und dabei vor allem von Joes Bruder Fred und John Pulman dominiert. 1950 übertrug die BBC erstmals Aufnahmen der damaligen Weltmeisterschaft, bevor Joe Davis 1956 mit dem Buch How I Play Snooker eine Art Lehrbuch fürs Snookerspiel herausbrachte. Dieses Buch gilt als „Bibel des Snookersports“.[87] 1963 wurde erstmals eine Amateurweltmeisterschaft ausgetragen.[78][88]

Steve Davis, dominierender Spieler der 1980er-Jahre

Im Jahr 1968 wurde schließlich mit der World Professional Billiards & Snooker Association (WPBSA) ein Snooker-Dachverband gegründet. Bereits im nächsten Jahr kehrte die Snookerweltmeisterschaft im K.-o.-System wieder zurück. In diesem Jahr gewann John Spencer das Turnier, welches in den folgenden 1970er-Jahren insbesondere aber vom Waliser Ray Reardon und neben Spencer auch vom Publikumsliebling Alex Higgins dominiert wurde.[78][88] Auch im Jahr 1969 wurde dadurch, dass sich Snooker in den Augen des Programmchefs von BBC2, David Attenborough, perfekt für die Darstellung der Möglichkeiten des neuen Farbfernsehens eignete, erstmals das Turnier Pot Black ausgetragen und im Fernsehen im Serienformat gezeigt.[89] Dadurch erlangten die beteiligten Spieler große Bekanntheit und konnten dadurch ihre Einnahmen aufbessern.[78] Neben den ersten Sponsoren verstärkte in den folgenden Jahre die BBC die Übertragung vom Snookersport, beispielsweise beim Masters,[89] während erstmals eine Snookerweltrangliste aufgestellt wurde und nach dem WM-Titel von Terry Griffiths im Jahre 1979 in dessen erster Profisaison[78][88] und generell durch die gewachsene Popularität die Zahl der Profispieler verstärkt anstieg. Rückblickend wird die Aufnahme ins BBC-Programm deshalb als ein „Durchbruch“ für den Snookersport angesehen.[85]

Nachdem im Jahr 1980 mit dem Kanadier Cliff Thorburn erstmals ein Spieler aus Übersee Weltmeister geworden war,[78] wurden die 1980er-Jahre spielerisch von Steve Davis mit dem ersten offiziell anerkannten Maximum Break beim Classic 1982 sowie mit insgesamt sechs Weltmeistertiteln und zudem unternehmerisch von Davis’ Manager Barry Hearn und seinem Unternehmen Matchroom Sport geprägt, die zahlreiche Spieler unter Vertrag nahmen und eigens ausgetragene Snookerturniere weltweit veranstalteten.[90] In diesen Jahren erlebte der Snookersport einen immensen Aufschwung. Neben der BBC begann auch der Privatsender ITV mit der Übertragung von Snookerturnieren, während gleichwohl neue Rekorde an Einschaltquoten aufgestellt wurden.[78] Somit wurde Snooker im Laufe der Zeit zu einem erfolgreich vermarkteten Sport.[77]

Globalisierung des Sportes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Engländer Ronnie O’Sullivan gilt als einer der besten Spieler aller Zeiten

Während Davis bis zum Ende der 1980er-Jahre unschlagbar schien, löste ihn in der Rolle als dominierender Spieler zum Start ins neue Jahrzehnt der Schotte Stephen Hendry ab, welcher zwischen 1990 und 1999 insgesamt sieben Weltmeisterschaften gewinnen konnte und auch darüber hinaus zahlreiche und teilweise bis heute bestehende Rekorde aufstellte. Zudem veränderte Hendry die vorherrschende Spielweise im Snooker hin zu einer offensiven Spielweise.[91] Während des gleichen Zeitraums fand das Publikum mit Jimmy White neben Alex Higgins einen weiteren Liebling, als ersterer zwischen 1984 und 1994 in sechs WM-Endspielen stand und jedes Mal – zumeist Stephen Hendry – unterlag.[78] Zwischenzeitlich wurde zur Saison 1991/92 die Profitour seitens der WPBSA für alle Spieler, die bereit waren, ein Startgeld zu bezahlen, geöffnet, wodurch die Profizahlen auf über siebenhundert Spieler anstiegen. Ein Jahr nach der Öffnung kam eine später auch als goldene Generation bezeichnete Gruppe dreier Spieler auf die Tour, bestehend aus dem Engländer Ronnie O’Sullivan, dem Schotten John Higgins und dem Waliser Mark Williams. Alle drei Spieler wurden im Laufe der nächsten Jahre zu führenden Spielern der Welt mit jeweils mehreren Weltmeisterschaftstiteln.[92] Am 5. Februar 1998 wurde die World Confederation of Billiard Sports als Billard-Weltverband offiziell vom Internationales Olympisches Komitee anerkannt und ist seitdem Mitglied der Association of IOC Recognized International Sports Federations.[88]

In den ersten Jahren des neuen Jahrtausends entwickelte sich der Snookersport zu einem Sport mit globalem Ausmaß, da verstärkt in Asien durch den Aufstieg Ding Junhuis in die Weltspitze und global durch die Fernsehübertragung sämtlicher professioneller Turniere durch Eurosport die Popularität des Snookersports stieg. Allerdings verlor der Snooker durch das Verbot von Werbung für Tabakunternehmen in Großbritannien eine seiner wichtigsten Einnahmequellen, sodass auch durch die Fehleinschätzung der Weltverbandsführung der Snookersport zu schrumpfen begann und zeitweise gar eine zur Snooker Main Tour konkurrierende Profiserie im Raum stand.[78] Bedingt durch die gesunkenen Einnahmen der Spieler wuchs der Unmut, sodass der damalige WPBSA-Vorsitzende Sir Rodney Walker bei einem Misstrauensvotum abgewählt wurde und kurze Zeit später durch Barry Hearn ersetzt wurde. Hearn etablierte beispielsweise mit der Players Tour Championship und einer rapide gestiegenen Zahl von Ranglistenturnieren weltweit zahlreiche Turniere und ermöglichte durch gestiegene Preisgelder den Spielern steigende Einnahmen. Zudem wurde eine neue Form der Snookerweltrangliste eingeführt und die Preisgelder für die Turniere zumeist deutlich erhöht,[93] während zudem Pläne existieren, Snooker als olympische Sportart zu etablieren.[94]

Wichtige Turniere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der WM-Pokal

Das mit Abstand wichtigste Turnier ist die Snookerweltmeisterschaft, bei welcher es die höchsten Preisgelder gibt und welche den größten Einfluss auf die Snookerweltrangliste hat. Nach der World Snooker Championship – so der englische Name – ist die UK Championship das zweitwichtigste Turnier.

Alle professionellen Turniere gehören zur Main Tour. Sie werden von der WPBSA ausgetragen. Bei fast allen Turnieren müssen alle Spieler durch eine oder mehrere Qualifikationsrunden, Ausnahmen sind die Snookerweltmeisterschaft, wo die besten 16 der Weltrangliste gesetzt sind, die Turniere der Home Nation Series, welche keine Qualifikation haben und ein Großteil der Einladungsturniere.

Triple Crown[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Triple Crown gehören die Ranglistenturniere Snookerweltmeisterschaft und UK Championship sowie das Einladungsturnier Masters, zu dem nur die besten 16 Spieler der Weltrangliste eingeladen werden. Wenn ein Spieler alle drei Turniere gewinnt, ist er Mitglied der Triple Crown. Dies haben bisher lediglich 11 Spieler geschafft, 3 davon haben alle Turniere in einer Saison gewonnen.

Home Nations Series[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Home Nations Series wurde zur Saison 2016/17 erstmals gespielt und umfasst vier Turniere in den einzelnen Ländern Großbritanniens, also in Nordirland, Wales, Schottland und England. Für den Fall, dass ein Spieler alle vier Turniere innerhalb einer Saison gewinnt, wurde eine Prämie von 1 Million ₤ ausgelobt.

Sonstige Turniere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Pokal des German Masters 2015

Zur Qualifikation wurden mehrere Turnierformate ausprobiert. So existierte bis 2010 die Pontin’s International Open Series (kurz: PIOS), die ab 2010 durch die Players Tour Championship ersetzt wurde, welche 2016 ebenfalls abgeschafft wurde. Nun konzentrierte sich die Qualifikation auf die Q School und die Amateurmeisterschaften. Zur Saison 2018/19 wurde die Challenge Tour wiedereingeführt, die auf den Ergebnissen der Q-School-Turniere basiert.

Das wohl traditionsreichste professionelle Turnier in Deutschland ist das Paul Hunter Classic, das seit 2007 nach dem 2006 verstorbenen Paul Hunter benannt ist. Das vom Snooker-Sport-Club Fürth ausgerichtete Turnier war lange Zeit das größte Pro-Am-Turnier der Welt. Zwischen 2010 und 2015 war es Teil der Players Tour Championship und somit im offiziellen Main-Tour-Kalender vertreten, was sich auch nach dem Aus der PTC nicht änderte. Im Rahmen der Players Tour Championship wurden zudem auch Turniere in Rüsselsheim, Hamm, Fürstenfeldbruck und Mülheim gespielt.

Mit dem German Masters in Berlin gibt es seit 2011 zudem eine Neuauflage eines großen Weltranglistenturniers in Deutschland. Ein solches war zuvor zwischen 1995 und 1997 unter dem Namen German Open in verschiedenen Städten im Westen Deutschlands ausgetragen worden, bevor es nach einer Ausgabe im Jahr 1998 als Turnier ohne Einfluss auf die Weltrangliste eingestellt wurde.

Neben den Turnierpreisgeldern gibt es in der Regel eine Extraprämie auf ein Maximum Break, die bei den meisten Turnieren 20.000 Pfund betrug. Bei der Snookerweltmeisterschaft in Sheffield bekam man für ein Maximum Break 147.000 Pfund. 2008 kam es bei der WM zu einer Premiere, als erstmals zwei Spieler – Ronnie O’Sullivan und Allister Carter – ein Maximum Break schafften. Die Prämie wurde in diesem Fall auf beide Spieler aufgeteilt. Auch andere besondere Leistungen in einem Turnier, wie Century Breaks (Breaks mit 100 oder mehr Punkten; siehe auch: Liste der Snookerspieler mit mindestens hundert Century Breaks), die meisten erfolgreichen Snooker, werden mit Boni belohnt.

Popularität und Verbreitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alex Higgins war ein Publikumsliebling (Graffiti in Belfast, 2011)

Nachdem Snooker im Vereinigten Königreich eingeführt worden war, erfreute es sich in den nächsten Jahren schnell großer Beliebtheit. Nach dem Zweiten Weltkrieg konnte der Sport aber durch verschiedene Gründe nicht sofort an die Vorkriegszeit anschließen: der Durchbruch kam erst mit der Intensivierung der Fernsehübertragung insbesondere seit der Einführung des Farbfernsehens im Jahr 1969.[85] Ab den 1970er-Jahren begann die British Broadcasting Corporation die Fernsehberichterstattung zu intensivieren, indem man Highlights der Weltmeisterschaft und des Masters übertrug.[89] Seitdem entwickelte sich der Sportart zu einer der populärsten Sportarten der Briten.[95] So schauten 1985 circa 18,5 Millionen Briten das Finale der Snookerweltmeisterschaft.[96] Somit ist Snooker dort eine Art Volkssport.[97] Über die Jahrzehnte blieben die Zuschauerquoten von Snookerspielen dabei auf einem hohen Niveau.[98] Im Jahr 1989 war Snooker dabei im Vereinigten Königreich der Sport, der im Fernsehen am meisten übertragen wurde, wobei der Sport in Hinsicht auf die Anteile der Zuschauerzahlen ebenfalls führend war.[85] Auch kommerziell gesehen ist Snooker im Vereinigten Königreich führend, insbesondere hinsichtlich der Preisgelder und der Dotierung von Werbeverträgen.[95]

Allerdings nahm die Popularität vor allem bis 2010 deutlich ab, was teilweise auf das Fehlen von publikumsanziehenden Charakteren, wie es beispielsweise Alex Higgins oder Jimmy White welche waren, zurückgeführt wird.[98] Higgins erregte durch seinen zu der damaligen Zeit in den 1970er-Jahren unkonventionellen, sehr schnellen und riskanten Spielstil sowie durch sein skandalreiches Leben das Interesse des Publikums.[89] Rolf Kalb führt weitere Gründe an: So schlossen aus wirtschaftlichen Problemen zahlreiche Snookerclubs, womit das öffentliche Interesse und damit auch die Fernsehberichterstattung weniger wurde. Zudem wurde der Snookersport im Fernsehprogramm häufig vom Fußball und insbesondere von der Premier League verdrängt.[99] Der englische Journalist Barney Ronay führte dies zusätzlich auch auf den Geld- und Sponsorenmangel und zum anderen auf die abgelegenen Austragungsorte und die langen Spiele bis teils kurz vor Mitternacht zurück. 2010 ging Ronay davon aus, dass Snooker binnen der nächsten Jahre wieder ein Amateursport sein könnte.[100] Mit der Übernahme des Weltverbandes durch Barry Hearn verbesserte sich die Lage jedoch deutlich und binnen der nächsten Jahre verdreifachte sich die Anzahl der Profiturniere. Zugleich wurde die Fernsehberichterstattung intensiviert, neben der BBC verstärkten bzw. begannen unter anderem ITV, Eurosport und China Central Television mit der Übertragung von Snookerturnieren.[101]

Ding Junhui löste in China einen Snooker-Boom aus

Infolgedessen wurde der Sport deutlich globaler und bekam weltweit mehr Anhänger. Zum Beispiel schauten neben fünf Millionen Briten insgesamt über 330 Millionen Menschen weltweit das Finale der Snookerweltmeisterschaft 2014.[102] Rolf Kalb gibt es in seinem Buch aus dem Jahre 2018 an, dass Snooker „von über 120 Millionen Menschen weltweit gespielt und von 500 Millionen Zuschauern im Fernsehen verfolgt wird.“ Selbst im Vereinigten Königreich erfreut sich der Sport mittlerweile wieder steigenden Beliebtheitswerten.[94] Dies spiegelt sich auch bei den Main-Tour-Turnieren wieder. Lange Zeit konzentrierte sich Snooker vor allem auf das Vereinigte Königreich, auch wenn vereinzelt Turniere im englischsprachigen Ausland veranstaltet wurden. Dies verstärkte sich erst ab Mitte der 1980er-Jahre, als verstärkt Turniere außerhalb der britischen Inseln ausgetragen wurden.[103] So führt Kalb im selben Buch als Beispiel die Saison 2018/19 an, in der nur neun von zwanzig Turnieren mit Ranglisteneinfluss im Vereinigten Königreich, aber allein fünf in China stattfanden. Weitere Turniere fanden beispielsweise in Indien (Indian Open) oder Belgien (European Open) statt. Während Belgien durch die Erfolge Luca Brecels eine gewisse Fanszene hat, ist Snooker auch in Indien durchaus beliebt, muss sich aber in diesem Punkt dem English Billiards geschlagen geben.[104] Die belgische Beliebtheit lässt sich zusammen mit der der Niederlande auch dadurch erklären, dass man dort die BBC empfangen konnte, die häufig Snookerspiele ausstrahlte.[105] Davon erwiesen sich manche Länder als Austragungsorte von Profi-Snookerturnier als nicht sinnvoll, Beispiele dafür sind Brasilien (Brazil Masters) oder Bahrain (Bahrain Championship).[104] In den Vereinigten Staaten ist Snooker des Weiteren weitestgehend unbekannt.[102]

Vor allem in der Volksrepublik China wurde der Sport in den letzten Jahren immer beliebter, beispielsweise schauten 210 Millionen Chinesen das Finale der Snookerweltmeisterschaft 2016, in dem mit Ding Junhui erstmals ein asiatischer Spieler stand. Ding gehört unter anderem zusammen mit Marco Fu und Liang Wenbo zu jener Gruppe Spieler, die die Aufmerksamkeit in China auf den Sport lenkten.[96] So trat nach Dings Sieg bei den China Open 2005 dort ein Snooker-Boom ein. Aus verschiedenen Gründen begann die chinesische Regierung, den Sport massiv zu fördern. Dies führte zu einem hohem Medieninteresse und zu einer gesteigerten Anzahl chinesischer Profispieler auf der Main Tour.[106] Zugleich gab es eine höhere Anzahl von Snookerhallen – allein in Shanghai gab es im Jahr 2016 gut 1.500 Snookerclubs – sowie eine bessere Qualität dieser.[96] Aus China gab es sogar Angebote, die Austragung der Snookerweltmeisterschaft zu übernehmen; der Weltverband entschied sich aber dagegen, da so das Einkommen durch Gelder der BBC gefährdet wäre.[98] Zudem ist die Volksrepublik China mittlerweile der größte TV-Markt in Sachen Snooker.[107]

Snooker in Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Deutschland ist Snooker dagegen weniger populärer als im Vereinigten Königreich oder vergleichbaren Ländern, der Sport erfuhr aber in den letzten Jahren einen Aufwind, wodurch auch hier verschiedene Medien regelmäßig über Snookerthemen berichten.[95][85] So kam es im Nachgang der Snookerweltmeisterschaft 2018 dazu, dass die BILD-Zeitung Snooker auf die Titelseite holte, als man mit der Schlagzeile „So sieht der Snooker-König unterm Anzug aus“ den Leser von der Pressekonferenz im Anschluss an das Endspiel unterrichtete, zu der der nun amtierende Weltmeister Mark Williams nackt erschienen war.[108]

Rolf Kalb im Jahr 2012

Nachdem der Snookersport durch in Deutschland stationierte britische Soldaten nach Deutschland kam,[105] eröffneten im November 1984 drei Briten in Hannover erstmals eine Snookerhalle auf deutschem Boden; ein halbes Jahr später folgte eine weitere in Gifhorn. In beiden Lokalitäten wurden in dieser Zeit jeweils ein Snookerverein gegründet, zum einen der 1. DSC Hannover, zum anderen der RSC Gifhorn. Zur ungefähr selben Zeit begann der Deutsche Pool Billard Bund (DPBB), sich auch für Snooker zu interessieren und trug 1986 erstmals eine offene deutsche Snooker-Meisterschaft aus. Die beiden Vereine in Hannover und Gifhorn bemühten sich um eine Verbindung mit dem Verein, was aber seits des DPBB durch deren passive Haltung zunächst scheiterte. Da aber der DPBB einen Veranstaltungsort für die nächste Ausgabe der Meisterschaft suchte, entstand eine Zweck-Kooperation mit dem RSC Gifhorn, deren Räumlichkeiten zum Austragungsort ernannt wurden.[109] Da aber verschiedene Unstimmigkeiten auftraten, distanzierten sich die beiden Vereine vom DPBB und gründeten im Anschluss an die Meisterschaft den Deutschen Snooker Kontrollverband (DSKV), der Mitglied in der European Billiards and Snooker Association und in der International Billiards & Snooker Federation wurde. Ab 1988 beziehungsweise 1989 trug der DSKV eine offene Meisterschaft mit internationaler Beteiligung und ebenfalls eine deutsche Snooker-Meisterschaft aus. Zudem spielten einige DSKV-Spieler auch bei Turnieren auf internationaler Ebene mit.[110]

Mittlerweile war aus dem DPBB die Deutsche Billard-Union hervorgegangen. Im Juli 1997 verständigten sich die beiden Verbände darauf, dass der DSKV zu Beginn des Jahres 1998 der DBU beitreten soll, da sich beide Seiten von einem solchen Beitritt eine Stärkung des Snookers in Deutschland erhofften.[111] Ungefähr im selben Zeitraum fand die Erstausgabe der 1. Bundesliga Snooker statt, der obersten Spielklasse im deutschen Snooker.[112] Deutschland ist damit das einzige Land, in dem Snooker als Teamsport organisiert ist.[113] Anfang der 2000er-Jahre beschloss Eurosport nach mehreren erfolgreichen Übertragungen die Übertragung im deutschsprachigen Raum zu intensivieren,[114] wodurch der Sport in Deutschland deutlich bekannter wurde.[115] Davon abgesehen fanden ab Mitte der 1990er-Jahre auch professionelle Snookerturnier auf deutschem Boden statt, zuerst mit der European Snooker League 1994 in Bingen am Rhein. Noch im selben Jahrzehnt versuchte der Weltverband, mit den German Open ein zeitweiliges Ranglistenturnier in Deutschland etablieren, der Versuch ging jedoch aus verschiedenen Gründen schief. Neben einem Event der World Series of Snooker und verschiedenen Exhibitions etablierte sich ab 2004 in Fürth ein Snookerturnier, das ursprünglich unter dem Namen Snooker Grand Prix Fürth als Jubiläumsveranstaltung für den dortigen Snookerverein mit Beteiligung von Paul Hunter und Matthew Stevens stattfand. Ab 2005 hieß das Pro-Am-Event Fürth German Open und ab 2007 in Erinnerung an den ein Jahr zuvor verstorbenen Hunter Paul Hunter Classic. Später wurde es Teil der Snooker Main Tour und zeitweilig auch ein Ranglistenturnier. Seit 2011 findet im Berliner Tempodrom zudem mit dem German Masters ein weiteres Profiturnier statt, das seit seiner Einführung ein Ranglistenturnier ist.[116]

Im Jahr 2004 gab es in Deutschland gut 300 Snookervereine und circa 4000 aktive Spieler.[114] Letztere Zahl wurde 2018 auch von Rolf Kalb angeführt.[117] Carsten Scheele schätzte dagegen 2016, dass auf rund 1.500 Snookertischen circa 5000 Spieler regelmäßig spielen würden. Dabei wird laut ihm primär in Ballungsgebieten gespielt, während es in dünn besiedelten Regionen wie Mecklenburg-Vorpommern nur wenig Snookertische gibt.[113] Zu den ersten bekannteren deutschen Spielern gehört der in Schottland geborene und später nach Deutschland gezogene Mike Henson sowie Sascha Diemer, der unter Hensons Anleitung sich zu einem der führenden deutschen Snookerspieler seiner Zeit entwickelte.[114] Nachdem Henson bereits in den 1990er-Jahren für vier Saisons Profispieler war[118] und 1994 das erste Maximum Break auf deutschem Boden gespielt hatte,[112] wurde mit Lasse Münstermann zur Saison 2000/01 erneut ein Deutscher Main-Tour-Profi.[114] Zwischen 2006 und den ersten Jahren der 2010er konnte sich auch Patrick Einsle mehrfach für die Main Tour qualifizieren, konnte jedoch sportlich mit nur wenigen Spielern mithalten. Infolgedessen gab er seine Startberechtigung freiwillig ab.[119] In den 2010er-Jahren gab es zeitweise sogar zwei deutsche Profispieler, als sich die Profi-Zeiten von Lukas Kleckers und Simon Lichtenberg teilweise überschnitten.[117] Zu den weiteren bekannteren Personen aus dem Snooker gehört der mehrfache deutsche Meister Thomas Hein, der neben verschiedenen Tätigkeiten bei der DBU vor allem als Co-Kommentator bei der Snookerweltmeisterschaft bekannt ist.[120] Der bekannteste Kommentator ist jedoch Rolf Kalb, dem teilweise zugeschrieben wird, Snooker in Deutschland groß gemacht zu haben.[121]

Snooker in Österreich und der Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Österreich gibt es seit 1990 mit dem Österreichischen Snooker & Billiardsverband (kurz ÖBSV) einen eigenen nationalen Verband, der unter anderem Mitglied in der IBSF und in der EBSA ist.[122] Seit 1991 wird die österreichische Snooker-Meisterschaft ausgetragen, die neben der „allgemeinen Klassen“ auch in anderen Disziplinen stattfindet.[123][122] Zudem war und ist Österreich Austragungsort verschiedener internationaler Snookerturniere, primär auf Amateurebene. Nachdem man 2004 die Europameisterschaft in Österreich ausgetragen hatte,[123] fand 2008 die Amateurweltmeisterschaft im österreichischen Wels statt.[124] Davon abgesehen finden seit 2010 mit den 3 Kings Open in Rankweil und mit den Vienna Open in Wien zwei weitere Amateurturniere jährlich statt, an denen auch verschiedene Profispieler teilnehmen.[125][126] 2020 fand mit dem European Masters erstmals ein Ranglistenturnier in Österreich statt.[127] Zu den besten österreichischen Spielern gehören in Abwesenheit von nicht existenten Profispielern Andreas Ploner und Florian Nüßle.[128]

In der Schweiz ist Snooker ebenfalls nur eine kleine Randsportart. Aus dem Land kommt mit Alexander Ursenbacher allerdings ein Snookerspieler, der ab 2013 als erster Schweizer überhaupt auf der Main Tour spielte und sich für diese auch mehrfach wiederqualifizieren konnte.[129][117] 2020 erreichte er als erster Schweizer und als erster Spieler aus dem deutschsprachigen Raum die Hauptrunde der Snookerweltmeisterschaft.[130] In der Schweiz ist Snooker im Verband Swiss Snooker organisiert, der 2018 Mitglied bei der World Snooker Federation wurde. Diese hat zudem ihren Sitz in Lausanne.[131] Seit 1988 hat die Schweiz eine eigene nationale Meisterschaft, die neben dem Amateurturnier Swiss Open, an denen auch Profispieler teilnehmen, das wichtigste Schweizer Turnier ist.[132][133]

Snookervarianten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • American Snooker ist eine Variante, die auf das Jahr 1925 zurückgeht. Sie wird üblicherweise auf einem 10 mal 5 Fuß großen Tisch mit Bällen von 2 1/8 Zoll Durchmesser gespielt. Die Regeln sind vereinfacht und durch Regeln des Poolbillard beeinflusst.
  • Power Snooker ist eine Variante mit nur neun statt fünfzehn roten Bällen, die in Diamantform und nicht als Dreieck aufgesetzt werden. Die Spielzeit ist auf 30 Minuten begrenzt.
  • Sinuca brasileira ist eine Variante aus Brasilien mit nur einem roten Ball und variierenden Regeln.
  • Six-Red-Snooker ist eine Variante mit nur sechs roten Bällen, die dreieckförmig aufgesetzt werden.
  • Snookerpool wird auf einem amerikanischen Pooltisch gespielt, wobei zehn rote Bälle dreieckförmig aufgesetzt werden.
  • Snooker Plus ist eine 1959 von Joe Davis vorgestellte Variante mit zwei weiteren höherwertigen Bällen, einem orangen mit einer Wertigkeit von acht und einem purpurfarbenen mit zehn Punkten. Somit wäre ein Maximum Break von 210 Punkten möglich.[87]
  • Ten-Red-Snooker ist eine Variante mit zehn roten Bällen, die dreieckförmig aufgesetzt werden.
  • Volunteer Snooker ist eine Variante, die im frühen 20. Jahrhundert gespielt wurde.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Portal: Billard – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Billard

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Clive Everton: Snooker & Billiards. Crowood Press, Marlborough 1991, ISBN 1-85223-480-6.
  • Werner Grewatsch, Marcus Rosenstein: Snooker … Billard „Made in England“. 6. überarbeitete Auflage. Weinmann, Berlin 2006, ISBN 978-3-87892-061-8 (149 S.).
  • Henner Reitmeier: Maximum Break. Snooker als Männerdomäne. In: Der Große Stockraus: Ein Relaxikon. Oppo-Verlag, Berlin 2009, ISBN 978-3-926880-20-8 (blogger.de).
  • Rolf Kalb: Die faszinierende Welt des Snooker. Edel Books, Hamburg 2018, ISBN 978-3-8419-0611-3 (208 S.).
  • Rolf Kalb, Thomas Hein: Snooker. Der intelligente Weg zum besseren Spiel. 2., erweiterte Auflage. Copress Verlag, Grünwald 2019, ISBN 978-3-7679-1256-4 (143 S.).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Snooker – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Snooker – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

International

National

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Rolf Kalb: Die faszinierende Welt des Snooker. Edel Books, Hamburg 2018, ISBN 978-3-8419-0611-3, S. 30.
  2. Werner Grewatsch, Marcus Rosenstein: Snooker …Billard „made in England“. 6. überarbeitete Auflage. Weinmann, Berlin 2006, ISBN 978-3-87892-061-8, S. 16.
  3. Werner Grewatsch, Marcus Rosenstein: Snooker …Billard „made in England“. 6. überarbeitete Auflage. Weinmann, Berlin 2006, ISBN 978-3-87892-061-8, S. 129.
  4. a b c d e Werner Grewatsch, Marcus Rosenstein: Snooker … Billard „made in England“. 6. überarbeitete Auflage. Weinmann, Berlin 2006, ISBN 978-3-87892-061-8, S. 27 f.
  5. a b c Rolf Kalb, Thomas Hein: Snooker. Der intelligente Weg zum besseren Spiel. 2., erweiterte Auflage. Copress Verlag, Grünwald 2019, ISBN 978-3-7679-1256-4, S. 12 ff.
  6. a b Rolf Kalb, Thomas Hein: Snooker. Der intelligente Weg zum besseren Spiel. 2., erweiterte Auflage. Copress Verlag, Grünwald 2019, ISBN 978-3-7679-1256-4, S. 13.
  7. a b c Werner Grewatsch, Marcus Rosenstein: Snooker …Billard „made in England“. 6. überarbeitete Auflage. Weinmann, Berlin 2006, ISBN 978-3-87892-061-8, S. 14.
  8. Rolf Kalb: Die faszinierende Welt des Snooker. Edel Books, Hamburg 2018, ISBN 978-3-8419-0611-3, S. 151.
  9. a b Werner Grewatsch, Marcus Rosenstein: Snooker … Billard „made in England“. 6. überarbeitete Auflage. Weinmann, Berlin 2006, ISBN 978-3-87892-061-8, S. 30.
  10. Werner Grewatsch, Marcus Rosenstein: Snooker … Billard „made in England“. 6. überarbeitete Auflage. Weinmann, Berlin 2006, ISBN 978-3-87892-061-8, S. 71.
  11. a b c Carsten Scheele: 111 Gründe, Snooker zu lieben. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2016, ISBN 978-3-86265-607-3, S. 38 ff.
  12. Rolf Kalb, Thomas Hein: Snooker. Der intelligente Weg zum besseren Spiel. 2., erweiterte Auflage. Copress Verlag, Grünwald 2019, ISBN 978-3-7679-1256-4, S. 14 f.
  13. Rolf Kalb, Thomas Hein: Snooker. Der intelligente Weg zum besseren Spiel. 2., erweiterte Auflage. Copress Verlag, Grünwald 2019, ISBN 978-3-7679-1256-4, S. 15.
  14. a b c Werner Grewatsch, Marcus Rosenstein: Snooker …Billard „made in England“. 6. überarbeitete Auflage. Weinmann, Berlin 2006, ISBN 978-3-87892-061-8, S. 13.
  15. a b Werner Grewatsch, Marcus Rosenstein: Snooker … Billard „made in England“. 6. überarbeitete Auflage. Weinmann, Berlin 2006, ISBN 978-3-87892-061-8, S. 28 f.
  16. a b Rolf Kalb, Thomas Hein: Snooker. Der intelligente Weg zum besseren Spiel. 2., erweiterte Auflage. Copress Verlag, Grünwald 2019, ISBN 978-3-7679-1256-4, S. 18 ff.
  17. a b c d e Rolf Kalb, Thomas Hein: Snooker. Der intelligente Weg zum besseren Spiel. 2., erweiterte Auflage. Copress Verlag, Grünwald 2019, ISBN 978-3-7679-1256-4, S. 20 f.
  18. a b Werner Grewatsch, Marcus Rosenstein: Snooker … Billard „made in England“. 6. überarbeitete Auflage. Weinmann, Berlin 2006, ISBN 978-3-87892-061-8, S. 29 f.
  19. a b Werner Grewatsch, Marcus Rosenstein: Snooker … Billard „made in England“. 6. überarbeitete Auflage. Weinmann, Berlin 2006, ISBN 978-3-87892-061-8, S. 31.
  20. a b c Rolf Kalb, Thomas Hein: Snooker. Der intelligente Weg zum besseren Spiel. 2., erweiterte Auflage. Copress Verlag, Grünwald 2019, ISBN 978-3-7679-1256-4, S. 21 f.
  21. Werner Grewatsch, Marcus Rosenstein: Snooker … Billard „made in England“. 6. überarbeitete Auflage. Weinmann, Berlin 2006, ISBN 978-3-87892-061-8, S. 46.
  22. Rolf Kalb, Thomas Hein: Snooker. Der intelligente Weg zum besseren Spiel. 2., erweiterte Auflage. Copress Verlag, Grünwald 2019, ISBN 978-3-7679-1256-4, S. 22 f.
  23. a b Rolf Kalb, Thomas Hein: Snooker. Der intelligente Weg zum besseren Spiel. 2., erweiterte Auflage. Copress Verlag, Grünwald 2019, ISBN 978-3-7679-1256-4, S. 16.
  24. Werner Grewatsch, Marcus Rosenstein: Snooker …Billard „made in England“. 6. überarbeitete Auflage. Weinmann, Berlin 2006, ISBN 978-3-87892-061-8, S. 14 f.
  25. Rolf Kalb, Thomas Hein: Snooker. Der intelligente Weg zum besseren Spiel. 2., erweiterte Auflage. Copress Verlag, Grünwald 2019, ISBN 978-3-7679-1256-4, S. 87 f.
  26. a b c d e f g h i Rolf Kalb, Thomas Hein: Snooker. Der intelligente Weg zum besseren Spiel. 2., erweiterte Auflage. Copress Verlag, Grünwald 2019, ISBN 978-3-7679-1256-4, S. 91 f.
  27. Werner Grewatsch, Marcus Rosenstein: Snooker … Billard „made in England“. 6. überarbeitete Auflage. Weinmann, Berlin 2006, ISBN 978-3-87892-061-8, S. 126.
  28. Rolf Kalb, Thomas Hein: Snooker. Der intelligente Weg zum besseren Spiel. 2., erweiterte Auflage. Copress Verlag, Grünwald 2019, ISBN 978-3-7679-1256-4, S. 109.
  29. a b c d e f Werner Grewatsch, Marcus Rosenstein: Snooker … Billard „made in England“. 6. überarbeitete Auflage. Weinmann, Berlin 2006, ISBN 978-3-87892-061-8, S. 25 f.
  30. a b c d e f g Rolf Kalb, Thomas Hein: Snooker. Der intelligente Weg zum besseren Spiel. 2., erweiterte Auflage. Copress Verlag, Grünwald 2019, ISBN 978-3-7679-1256-4, S. 85 ff.
  31. Rolf Kalb, Thomas Hein: Snooker. Der intelligente Weg zum besseren Spiel. 2., erweiterte Auflage. Copress Verlag, Grünwald 2019, ISBN 978-3-7679-1256-4, S. 89 f.
  32. a b Rolf Kalb, Thomas Hein: Snooker. Der intelligente Weg zum besseren Spiel. 2., erweiterte Auflage. Copress Verlag, Grünwald 2019, ISBN 978-3-7679-1256-4, S. 103.
  33. a b Rolf Kalb, Thomas Hein: Snooker. Der intelligente Weg zum besseren Spiel. 2., erweiterte Auflage. Copress Verlag, Grünwald 2019, ISBN 978-3-7679-1256-4, S. 88 f.
  34. Carsten Scheele: 111 Gründe, Snooker zu lieben. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2016, ISBN 978-3-86265-607-3, S. 41.
  35. a b c Carsten Scheele: 111 Gründe, Snooker zu lieben. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2016, ISBN 978-3-86265-607-3, S. 50.
  36. a b Rolf Kalb, Thomas Hein: Snooker. Der intelligente Weg zum besseren Spiel. 2., erweiterte Auflage. Copress Verlag, Grünwald 2019, ISBN 978-3-7679-1256-4, S. 94 f.
  37. Rolf Kalb, Thomas Hein: Snooker. Der intelligente Weg zum besseren Spiel. 2., erweiterte Auflage. Copress Verlag, Grünwald 2019, ISBN 978-3-7679-1256-4, S. 95 ff.
  38. Carsten Scheele: 111 Gründe, Snooker zu lieben. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2016, ISBN 978-3-86265-607-3, S. 48.
  39. a b Rolf Kalb, Thomas Hein: Snooker. Der intelligente Weg zum besseren Spiel. 2., erweiterte Auflage. Copress Verlag, Grünwald 2019, ISBN 978-3-7679-1256-4, S. 90.
  40. Rolf Kalb, Thomas Hein: Snooker. Der intelligente Weg zum besseren Spiel. 2., erweiterte Auflage. Copress Verlag, Grünwald 2019, ISBN 978-3-7679-1256-4, S. 104.
  41. a b Rolf Kalb, Thomas Hein: Snooker. Der intelligente Weg zum besseren Spiel. 2., erweiterte Auflage. Copress Verlag, Grünwald 2019, ISBN 978-3-7679-1256-4, S. 97 ff.
  42. a b Rolf Kalb, Thomas Hein: Snooker. Der intelligente Weg zum besseren Spiel. 2., erweiterte Auflage. Copress Verlag, Grünwald 2019, ISBN 978-3-7679-1256-4, S. 92 f.
  43. Rolf Kalb, Thomas Hein: Snooker. Der intelligente Weg zum besseren Spiel. 2., erweiterte Auflage. Copress Verlag, Grünwald 2019, ISBN 978-3-7679-1256-4, S. 100.
  44. Carsten Scheele: 111 Gründe, Snooker zu lieben. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2016, ISBN 978-3-86265-607-3, S. 17 f.
  45. a b Rolf Kalb, Thomas Hein: Snooker. Der intelligente Weg zum besseren Spiel. 2., erweiterte Auflage. Copress Verlag, Grünwald 2019, ISBN 978-3-7679-1256-4, S. 36–42.
  46. Werner Grewatsch, Marcus Rosenstein: Snooker … Billard „made in England“. 6. überarbeitete Auflage. Weinmann, Berlin 2006, ISBN 978-3-87892-061-8, S. 34 f.
  47. Rolf Kalb, Thomas Hein: Snooker. Der intelligente Weg zum besseren Spiel. 2., erweiterte Auflage. Copress Verlag, Grünwald 2019, ISBN 978-3-7679-1256-4, S. 26 ff.
  48. Werner Grewatsch, Marcus Rosenstein: Snooker … Billard „made in England“. 6. überarbeitete Auflage. Weinmann, Berlin 2006, ISBN 978-3-87892-061-8, S. 36.
  49. Werner Grewatsch, Marcus Rosenstein: Snooker … Billard „made in England“. 6. überarbeitete Auflage. Weinmann, Berlin 2006, ISBN 978-3-87892-061-8, S. 38 ff.
  50. Rolf Kalb, Thomas Hein: Snooker. Der intelligente Weg zum besseren Spiel. 2., erweiterte Auflage. Copress Verlag, Grünwald 2019, ISBN 978-3-7679-1256-4, S. 35.
  51. Rolf Kalb, Thomas Hein: Snooker. Der intelligente Weg zum besseren Spiel. 2., erweiterte Auflage. Copress Verlag, Grünwald 2019, ISBN 978-3-7679-1256-4, S. 33.
  52. Rolf Kalb, Thomas Hein: Snooker. Der intelligente Weg zum besseren Spiel. 2., erweiterte Auflage. Copress Verlag, Grünwald 2019, ISBN 978-3-7679-1256-4, S. 47.
  53. Rolf Kalb: Die faszinierende Welt des Snooker. Edel Books, Hamburg 2018, ISBN 978-3-8419-0611-3, S. 20.
  54. Rolf Kalb, Thomas Hein: Snooker. Der intelligente Weg zum besseren Spiel. 2., erweiterte Auflage. Copress Verlag, Grünwald 2019, ISBN 978-3-7679-1256-4, S. 45.
  55. Rolf Kalb, Thomas Hein: Snooker. Der intelligente Weg zum besseren Spiel. 2., erweiterte Auflage. Copress Verlag, Grünwald 2019, ISBN 978-3-7679-1256-4, S. 48 f.
  56. Werner Grewatsch, Marcus Rosenstein: Snooker … Billard „made in England“. 6. überarbeitete Auflage. Weinmann, Berlin 2006, ISBN 978-3-87892-061-8, S. 47 ff.
  57. Werner Grewatsch, Marcus Rosenstein: Snooker … Billard „made in England“. 6. überarbeitete Auflage. Weinmann, Berlin 2006, ISBN 978-3-87892-061-8, S. 56–62.
  58. Rolf Kalb, Thomas Hein: Snooker. Der intelligente Weg zum besseren Spiel. 2., erweiterte Auflage. Copress Verlag, Grünwald 2019, ISBN 978-3-7679-1256-4, S. 50 f.
  59. Werner Grewatsch, Marcus Rosenstein: Snooker … Billard „made in England“. 6. überarbeitete Auflage. Weinmann, Berlin 2006, ISBN 978-3-87892-061-8, S. 89–91.
  60. Werner Grewatsch, Marcus Rosenstein: Snooker … Billard „made in England“. 6. überarbeitete Auflage. Weinmann, Berlin 2006, ISBN 978-3-87892-061-8, S. 99.
  61. Rolf Kalb, Thomas Hein: Snooker. Der intelligente Weg zum besseren Spiel. 2., erweiterte Auflage. Copress Verlag, Grünwald 2019, ISBN 978-3-7679-1256-4, S. 52 f.
  62. Werner Grewatsch, Marcus Rosenstein: Snooker … Billard „made in England“. 6. überarbeitete Auflage. Weinmann, Berlin 2006, ISBN 978-3-87892-061-8, S. 62–69.
  63. Werner Grewatsch, Marcus Rosenstein: Snooker … Billard „made in England“. 6. überarbeitete Auflage. Weinmann, Berlin 2006, ISBN 978-3-87892-061-8, S. 49–55.
  64. Werner Grewatsch, Marcus Rosenstein: Snooker … Billard „made in England“. 6. überarbeitete Auflage. Weinmann, Berlin 2006, ISBN 978-3-87892-061-8, S. 82 f.
  65. a b Werner Grewatsch, Marcus Rosenstein: Snooker … Billard „made in England“. 6. überarbeitete Auflage. Weinmann, Berlin 2006, ISBN 978-3-87892-061-8, S. 84–88.
  66. Werner Grewatsch, Marcus Rosenstein: Snooker … Billard „made in England“. 6. überarbeitete Auflage. Weinmann, Berlin 2006, ISBN 978-3-87892-061-8, S. 92.
  67. a b c Rolf Kalb, Thomas Hein: Snooker. Der intelligente Weg zum besseren Spiel. 2., erweiterte Auflage. Copress Verlag, Grünwald 2019, ISBN 978-3-7679-1256-4, S. 70.
  68. Werner Grewatsch, Marcus Rosenstein: Snooker … Billard „made in England“. 6. überarbeitete Auflage. Weinmann, Berlin 2006, ISBN 978-3-87892-061-8, S. 70.
  69. Rolf Kalb, Thomas Hein: Snooker. Der intelligente Weg zum besseren Spiel. 2., erweiterte Auflage. Copress Verlag, Grünwald 2019, ISBN 978-3-7679-1256-4, S. 62 f.
  70. Rolf Kalb, Thomas Hein: Snooker. Der intelligente Weg zum besseren Spiel. 2., erweiterte Auflage. Copress Verlag, Grünwald 2019, ISBN 978-3-7679-1256-4, S. 73 ff.
  71. Werner Grewatsch, Marcus Rosenstein: Snooker … Billard „made in England“. 6. überarbeitete Auflage. Weinmann, Berlin 2006, ISBN 978-3-87892-061-8, S. 72–82.
  72. Rolf Kalb, Thomas Hein: Snooker. Der intelligente Weg zum besseren Spiel. 2., erweiterte Auflage. Copress Verlag, Grünwald 2019, ISBN 978-3-7679-1256-4, S. 67 ff.
  73. a b Rolf Kalb, Thomas Hein: Snooker. Der intelligente Weg zum besseren Spiel. 2., erweiterte Auflage. Copress Verlag, Grünwald 2019, ISBN 978-3-7679-1256-4, S. 65 f.
  74. Rolf Kalb, Thomas Hein: Snooker. Der intelligente Weg zum besseren Spiel. 2., erweiterte Auflage. Copress Verlag, Grünwald 2019, ISBN 978-3-7679-1256-4, S. 72 f.
  75. a b Werner Grewatsch, Marcus Rosenstein: Snooker …Billard „made in England“. 6. überarbeitete Auflage. Weinmann, Berlin 2006, ISBN 978-3-87892-061-8, S. 11.
  76. a b Werner Grewatsch, Marcus Rosenstein: Snooker …Billard „made in England“. 6. überarbeitete Auflage. Weinmann, Berlin 2006, ISBN 978-3-87892-061-8, S. 12.
  77. a b Dominic Dale: The History Of Cues. World Snooker Tour, 22. Januar 2015, abgerufen am 13. Januar 2020 (englisch).
  78. a b c d e f g h i j k l m Hector Nunns, David Hendon: Full History of Snooker. World Professional Billiards & Snooker Association, 2016, abgerufen am 12. Januar 2020 (englisch).
  79. a b Werner Grewatsch, Marcus Rosenstein: Snooker …Billard „made in England“. 6. überarbeitete Auflage. Weinmann, Berlin 2006, ISBN 978-3-87892-061-8, S. 15.
  80. a b c d e Peter Clare, Peter Ainsworth: Origins of Snooker. E.A. Clare & Son Ltd., 2018, abgerufen am 17. Januar 2020 (englisch).
  81. a b Rolf Kalb: Die faszinierende Welt des Snooker. Edel Books, Hamburg 2018, ISBN 978-3-8419-0611-3, S. 31.
  82. a b c d Ashok Kumar: Snooker and Billiards. Discovery Publishing House, Neu-Delhi 1999, ISBN 978-81-7141-475-8, S. 1–13.
  83. Rolf Kalb: Die faszinierende Welt des Snooker. Edel Books, Hamburg 2018, ISBN 978-3-8419-0611-3, S. 31 f.
  84. Rolf Kalb: Die faszinierende Welt des Snooker. Edel Books, Hamburg 2018, ISBN 978-3-8419-0611-3, S. 32.
  85. a b c d e f Werner Grewatsch, Marcus Rosenstein: Snooker …Billard „made in England“. 6. überarbeitete Auflage. Weinmann, Berlin 2006, ISBN 978-3-87892-061-8, S. 16 f.
  86. Rolf Kalb: Die faszinierende Welt des Snooker. Edel Books, Hamburg 2018, ISBN 978-3-8419-0611-3, S. 33.
  87. a b c Rolf Kalb: Die faszinierende Welt des Snooker. Edel Books, Hamburg 2018, ISBN 978-3-8419-0611-3, S. 34.
  88. a b c d History of Snooker – a Timeline. World Professional Billiards & Snooker Association, abgerufen am 16. Januar 2020 (englisch).
  89. a b c d Rolf Kalb: Die faszinierende Welt des Snooker. Edel Books, Hamburg 2018, ISBN 978-3-8419-0611-3, S. 35.
  90. Rolf Kalb: Die faszinierende Welt des Snooker. Edel Books, Hamburg 2018, ISBN 978-3-8419-0611-3, S. 36.
  91. Rolf Kalb: Die faszinierende Welt des Snooker. Edel Books, Hamburg 2018, ISBN 978-3-8419-0611-3, S. 37.
  92. Rolf Kalb: Die faszinierende Welt des Snooker. Edel Books, Hamburg 2018, ISBN 978-3-8419-0611-3, S. 37 f.
  93. Ronnie O’Sullivan, Simon Hattenstone: Running. 3. Auflage. Copress Verlag, Grünwald 2017, ISBN 978-3-7679-1167-3, S. 59–68 (englisch: Running. London 2013. Übersetzt von Johannes Kratzsch).
  94. a b Rolf Kalb: Die faszinierende Welt des Snooker. Edel Books, Hamburg 2018, ISBN 978-3-8419-0611-3, S. 40.
  95. a b c Werner Grewatsch, Marcus Rosenstein: Snooker …Billard „made in England“. 6. überarbeitete Auflage. Weinmann, Berlin 2006, ISBN 978-3-87892-061-8, S. 9.
  96. a b c Bex Walton: Why Snooker is so popular in China. sportingz.com, 1. Oktober 2017, abgerufen am 6. Juni 2020 (englisch).
  97. Rolf Kalb: Die faszinierende Welt des Snooker. Edel Books, Hamburg 2018, ISBN 978-3-8419-0611-3, S. 48.
  98. a b c Joshua Robinson: Looking for Ways to Revive Popularity. The New York Times, 4. Mai 2009, abgerufen am 30. April 2020 (englisch).
  99. Rolf Kalb: Die faszinierende Welt des Snooker. Edel Books, Hamburg 2018, ISBN 978-3-8419-0611-3, S. 38.
  100. Barney Ronay: Why snooker won't survive the decade. The Guardian, 10. Januar 2010, abgerufen am 6. Juni 2020 (englisch).
  101. Snooker’ Global Footprint Keeps Growing. In: wst.tv. WPBSA, 29. August 2017, abgerufen am 6. Juni 2020 (englisch).
  102. a b Kabir Chibber and Quartz: When Will Americans Embrace Snooker? The Atlantic, 8. Dezember 2014, abgerufen am 6. Juni 2020 (englisch).
  103. Rolf Kalb: Die faszinierende Welt des Snooker. Edel Books, Hamburg 2018, ISBN 978-3-8419-0611-3, S. 40 f.
  104. a b Rolf Kalb: Die faszinierende Welt des Snooker. Edel Books, Hamburg 2018, ISBN 978-3-8419-0611-3, S. 43 f.
  105. a b Rolf Kalb: Die faszinierende Welt des Snooker. Edel Books, Hamburg 2018, ISBN 978-3-8419-0611-3, S. 44 f.
  106. Rolf Kalb: Die faszinierende Welt des Snooker. Edel Books, Hamburg 2018, ISBN 978-3-8419-0611-3, S. 48 f.
  107. Rolf Kalb: Die faszinierende Welt des Snooker. Edel Books, Hamburg 2018, ISBN 978-3-8419-0611-3, S. 46.
  108. Rolf Kalb: Die faszinierende Welt des Snooker. Edel Books, Hamburg 2018, ISBN 978-3-8419-0611-3, S. 29.
  109. Werner Grewatsch, Marcus Rosenstein: Snooker …Billard „made in England“. 6. überarbeitete Auflage. Weinmann, Berlin 2006, ISBN 978-3-87892-061-8, S. 19.
  110. Werner Grewatsch, Marcus Rosenstein: Snooker …Billard „made in England“. 6. überarbeitete Auflage. Weinmann, Berlin 2006, ISBN 978-3-87892-061-8, S. 19 ff.
  111. Werner Grewatsch, Marcus Rosenstein: Snooker …Billard „made in England“. 6. überarbeitete Auflage. Weinmann, Berlin 2006, ISBN 978-3-87892-061-8, S. 21 f.
  112. a b Carsten Scheele: 111 Gründe, Snooker zu lieben. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2016, ISBN 978-3-86265-607-3, S. 193.
  113. a b Carsten Scheele: 111 Gründe, Snooker zu lieben. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2016, ISBN 978-3-86265-607-3, S. 193 f.
  114. a b c d Werner Grewatsch, Marcus Rosenstein: Snooker …Billard „made in England“. 6. überarbeitete Auflage. Weinmann, Berlin 2006, ISBN 978-3-87892-061-8, S. 23 f.
  115. Rolf Kalb: Die faszinierende Welt des Snooker. Edel Books, Hamburg 2018, ISBN 978-3-8419-0611-3, S. 46 f.
  116. Rolf Kalb: Die faszinierende Welt des Snooker. Edel Books, Hamburg 2018, ISBN 978-3-8419-0611-3, S. 41 ff.
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  121. Carsten Scheele: 111 Gründe, Snooker zu lieben. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2016, ISBN 978-3-86265-607-3, S. 204 ff.
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  126. Ron Florax: Tournaments In Vienna Open. CueTracker.net, abgerufen am 26. Juni 2020 (englisch).
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  130. Alexander Ursenbacher ist der erste Schweizer an einer Snooker-WM. Aargauer Zeitung, 31. Juli 2020, abgerufen am 16. August 2020 (englisch).
  131. Switzerland Joins World Snooker Federation. WPBSA, 1. März 2018, abgerufen am 26. Juni 2020 (englisch).
  132. Jamie Watkins: Global Snooker Countries - Switzerland. (Nicht mehr online verfügbar.) Global Snooker Centre, 2005, archiviert vom Original am 14. August 2007; abgerufen am 26. Juni 2020 (englisch).
  133. Ron Florax: Tournaments In Switzerland. CueTracker.net, abgerufen am 26. Juni 2020 (englisch).
Dieser Artikel wurde am 10. Juni 2005 in dieser Version in die Liste der lesenswerten Artikel aufgenommen.