Snookerweltmeisterschaft 2020

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Snookerweltmeisterschaft 2020
Betfred World Snooker Championship 2020

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Turnierart: Weltranglistenturnier
Teilnehmer: 144
Austragungsort: Crucible Theatre, Sheffield, England
Eröffnung: 31. Juli 2020
Endspiel: 15./16. August 2020
Sieger: EnglandEngland Ronnie O’Sullivan
Finalist: EnglandEngland Kyren Wilson
Höchstes Break: 147 (SchottlandSchottland John Higgins)
2019
 

Die Betfred Snookerweltmeisterschaft 2020 wurde vom 31. Juli bis zum 16. August 2020 im Crucible Theatre in Sheffield ausgetragen. Das Turnier war der abschließende Höhepunkt der Saison 2019/20 der Snooker Main Tour.

Es sollte ursprünglich vom 18. April bis zum 4. Mai 2020 ausgetragen werden. Aufgrund der COVID-19-Pandemie im Frühjahr 2020 wurde das Turnier zunächst auf einen noch nicht bestimmten Termin verschoben. Am 23. April wurde der neue Termin bekanntgegeben.[1]

Titelverteidiger Judd Trump verlor im Viertelfinale. Sieger wurde der Engländer Ronnie O’Sullivan, der mit einem 18:8-Finalsieg über Kyren Wilson seinen 6. WM-Titel gewann.

Preisgeld[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das insgesamt auszuschüttende Preisgeld war auf 2,395 Mio. £ angestiegen. Diese Steigerung ergab sich, weil in diesem Jahr auch die Teilnehmer der Runde der letzten 112 eine Prämie von 5.000 £ erhielten und die Prämie für das höchste Break auf 15.000 £ erhöht wurde. Im Gegenzug wurde die Prämie von 1.000 £ für das höchste Break in der Qualifikationsrunde gestrichen, dafür zählte auch das höchste Break in der Qualifikation für die Prämie für das höchste Break.

Preisgeld
Sieger 500.000 £
Finalist 200.000 £
Halbfinalist 100.000 £
Viertelfinalist 50.000 £
Achtelfinalist 30.000 £
Letzte 32 20.000 £
Letzte 48 15.000 £
Letzte 80 10.000 £
Letzte 112 5.000 £
Höchstes Break 15.000 £
Insgesamt 2.395.000 £
  • Maximum Break in der Hauptrunde: 40.000 £
  • Maximum Break in der Qualifikation: 10.000 £

Hauptrunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 16 führenden Spieler der Weltrangliste wurden gesetzt. Ihre 16 Erstrundengegner mussten sich zuvor in der Qualifikation durchsetzen.

Turnierverlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anthony Hamilton sagte aus Gesundheitsgründen seine Teilnahme an der Hauptrunde ab.[2] Kyren Wilson kam so kampflos in die Runde der letzten 16. Mit Alexander Ursenbacher zog zum ersten Mal ein Schweizer in die Hauptrunde der Weltmeisterschaft ein, er scheiterte aber schon in der ersten Runde an Barry Hawkins mit 2:10. Die erste Runde brachte trotzdem einige Überraschungen. So konnten die Qualifikanten Kurt Maflin, Jamie Clarke und Noppon Saengkham ihre Erstrundenspiele gegen gesetzte Spieler gewinnen, Ronnie O’Sullivan stellte im Spiel gegen Thepchaiya Un-Nooh einen neuen Geschwindigkeitsrekord für ein Erstrundenspiel auf, als er den Thailänder in 108 Minuten mit 10:1 schlug, was einen Schnitt von weniger als 10 Minuten pro Frame ergab.[3] Kurt Maflin konnte auch sein Zweitrundenspiel gegen John Higgins mit 13:11 gewinnen und zog so ins Viertelfinale ein, wo er auf den Qualifikanten Anthony McGill traf, der Jamie Clarke nach einem hart umkämpften Spiel schlug. Somit war klar, dass ein Qualifikant ins Halbfinale einziehen würde. McGill gewann das Qualifikantenduell mit 13:10 und erreichte so die Vorschlussrunde. Kyren Wilson wurde dieses Jahr zum Hüter des Fluches, weil er Judd Trump im Viertelfinale besiegte, der im Vorjahr zum ersten Mal Weltmeister geworden war. Der Fluch des Crucible besagt, dass dort noch nie ein erstmaliger Weltmeister seinen Titel im Folgejahr verteidigen konnte, Spieler, die dies verhindern, werden scherzhaft Hüter des Fluches genannt.

Turnierplan[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Paarungen wurden am 29. Juli ausgelost. Die Begegnungen fanden vom 31. Juli bis zum 16. August statt.[4] Traditionell spielte im ersten Spiel der amtierende Weltmeister und das Spiel wurde vom gleichen Schiedsrichter geleitet, der auch das Endspiel leitete, in diesem Jahr also Marcel Eckardt.

  Runde der letzten 32
Best of 19 Frames
Sessions (9/10)
31. Juli bis 5. August
Achtelfinale
Best of 25 Frames
Sessions (8/8/9)
5. bis 9. August
Viertelfinale
Best of 25 Frames
Sessions (8/8/9)
10. und 11. August
Halbfinale
Best of 33 Frames
Sessions (8/8/8/9)
12. bis 14. August
Finale
Best of 35 Frames
Sessions (8/9/8/10)
15. und 16. August
                                               
1  EnglandEngland Judd Trump 10                
25  EnglandEngland Tom Ford 8  
1  EnglandEngland Judd Trump 13
  16  China VolksrepublikVolksrepublik China Yan Bingtao 11  
16  China VolksrepublikVolksrepublik China Yan Bingtao 10
62  EnglandEngland Elliot Slessor 7  
1  EnglandEngland Judd Trump 9
  8  EnglandEngland Kyren Wilson 13  
9  SchottlandSchottland Stephen Maguire 3    
53  EnglandEngland Martin Gould 10  
53  EnglandEngland Martin Gould 9
  8  EnglandEngland Kyren Wilson 13  
8  EnglandEngland Kyren Wilson kl.
43  EnglandEngland Anthony Hamilton  
8  EnglandEngland Kyren Wilson 17
  36  SchottlandSchottland Anthony McGill 16  
5  SchottlandSchottland John Higgins 10
28  WalesFlag of Wales (1959–present).svg Matthew Stevens 5  
5  SchottlandSchottland John Higgins 11
  39  NorwegenNorwegen Kurt Maflin 13  
12  EnglandEngland David Gilbert 8
39  NorwegenNorwegen Kurt Maflin 10  
39  NorwegenNorwegen Kurt Maflin 10
  36  SchottlandSchottland Anthony McGill 13  
13  EnglandEngland Jack Lisowski 9    
36  SchottlandSchottland Anthony McGill 10  
36  SchottlandSchottland Anthony McGill 13
  80  WalesFlag of Wales (1959–present).svg Jamie Clarke 12  
4  NordirlandNordirland Mark Allen 8
80  WalesFlag of Wales (1959–present).svg Jamie Clarke 10  
8  EnglandEngland Kyren Wilson 8
6  EnglandEngland Ronnie O’Sullivan 18
3  WalesFlag of Wales (1959–present).svg Mark Williams 10
47  SchottlandSchottland Alan McManus 5  
3  WalesFlag of Wales (1959–present).svg Mark Williams 13
  14  EnglandEngland Stuart Bingham 11  
14  EnglandEngland Stuart Bingham 10
74  EnglandEngland Ashley Carty 7  
3  WalesFlag of Wales (1959–present).svg Mark Williams 10
  6  EnglandEngland Ronnie O’Sullivan 13  
11  China VolksrepublikVolksrepublik China Ding Junhui 10    
41  EnglandEngland Mark King 9  
11  China VolksrepublikVolksrepublik China Ding Junhui 10
  6  EnglandEngland Ronnie O’Sullivan 13  
6  EnglandEngland Ronnie O’Sullivan 10
20  ThailandThailand Thepchaiya Un-Nooh 1  
6  EnglandEngland Ronnie O’Sullivan 17
  7  EnglandEngland Mark Selby 16  
7  EnglandEngland Mark Selby 10
65  NordirlandNordirland Jordan Brown 6  
7  EnglandEngland Mark Selby 13
  38  ThailandThailand Noppon Saengkham 12  
10  EnglandEngland Shaun Murphy 4
38  ThailandThailand Noppon Saengkham 10  
7  EnglandEngland Mark Selby 13
  2  AustralienAustralien Neil Robertson 7  
15  EnglandEngland Barry Hawkins 10    
78  SchweizSchweiz Alexander Ursenbacher 2  
15  EnglandEngland Barry Hawkins 9
  2  AustralienAustralien Neil Robertson 13  
2  AustralienAustralien Neil Robertson 10
31  China VolksrepublikVolksrepublik China Liang Wenbo 5  

kl. = kampflos

Finale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marcel Eckardt leitete als erster Deutscher das Finale der Weltmeisterschaft und war mit 30 Jahren zudem der bisher jüngste WM-Finalschiedsrichter.[5] Nachdem die Spiele der Achtel- bis Halbfinals ohne Publikum ausgetragen werden mussten, waren für das Finale wieder Zuschauer zugelassen.

Finale: Best of 35 Frames
Schiedsrichter/in: DeutschlandDeutschland Marcel Eckardt
Crucible TheatreSheffield, England, 15. und 16. August
Kyren Wilson EnglandEngland 8:18 EnglandEngland Ronnie O’Sullivan
Erste Session: 0:81 (56), 62:55, 0:80 (80), 23:75 (75), 67:13 (67), 9:69, 17:106 (106), 49:60
Zweite Session: 53:61 (W. 53), 19:77 (51), 92:0 (92), 79:53 (W. 50), 82:25, 86:0 (58), 17:82, 101:10 (100), 60:68
Dritte Session: 74:0 (73), 15:113 (53), 33:109 (61), 17:88 (57), 12:65 (60), 28:71 (71), 15:72 (72), 7:69
Vierte Session: 1:104 (96)
100 Höchstes Break 106
1 Century-Breaks 1
7 50+-Breaks 12

Qualifikation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie üblich waren alle Profis für die Weltmeisterschaft qualifiziert. Dazu lud die veranstaltende WPBSA nach bestimmten Kriterien ausgewählte Amateure ein, um das Teilnehmerfeld von 144 Spielern zu ergänzen. Wegen der Corona-Pandemie hatte die Mehrheit der Spieler aus Asien (China, Hongkong, Thailand) ihre Teilnahme abgesagt, darum kamen diesmal mehr Amateure zum Zug als sonst. Folgende 34 Spieler wurden eingeladen:[6]

Anmerkung: Spieler, die mehrere Kriterien erfüllten, sind nur einmal genannt; einige Spieler erfüllten die Kriterien, sagten aber die Teilnahme ab und sind deshalb nicht aufgeführt

Die Top 16 der Weltrangliste sind für das Hauptturnier gesetzt, ihre 16 Herausforderer wurden über die Qualifikation ermittelt. In 4 Runden spielten die 128 Teilnehmer ab Platz 17 um die freien Plätze im Crucible.

Ab der Saison 2019/20 wird die Qualifikation nach einem neuen Modus ausgespielt.[8] In der ersten Runde spielen 64 Spieler (Platz 81 bis 128 der Weltrangliste und 16 Amateure), in der zweiten Runde 32 weitere Spieler (Pl. 49 bis 80 der Weltrangliste) gegen die Gewinner der ersten Runde, in Runde drei 32 weitere Spieler (Pl. 17 bis 48 der Weltrangliste) gegen die Gewinner der zweiten Runde und in der vierten Runde die 32 Gewinner der dritten Runde gegeneinander.

Preisgelder sind:

  • Runde eins: Verlierer erhält kein Preisgeld
  • Runde zwei: Verlierer erhält 5.000 £
  • Runde drei: Verlierer erhält 10.000 £
  • Runde vier: Verlierer erhält 15.000 £

Spieler, die ihr erstes Spiel verlieren, erhalten zwar das Preisgeld, dieses wird jedoch nicht für die Weltrangliste gewertet.[9]

Die vier Qualifikationsrunden fanden im English Institute of Sport in Sheffield statt. Die Partien der ersten drei Runden wurden im Best-of-11-Modus gespielt, diejenigen der vierten Runde im Best-of-19-Modus in je zwei Sessions.[10][11][12][13]

Runde 1[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

64 Spieler (Pl. 81–128 der Weltrangliste + 16 WPBSA-Amateurspieler). Die Begegnungen fanden am 21. und 22. Juli 2020 statt.

Spiel Spieler 1 Ergebnis Spieler 2
1 (81) Mitchell Mann EnglandEngland 26:26 EnglandEngland Paul Davison (A)
2 (A) Lukas Kleckers DeutschlandDeutschland kl. EnglandEngland Sydney Wilson (A)
3 (96) Billy Joe Castle EnglandEngland 65:65 EnglandEngland Rory McLeod (A)
4 (97) Barry Pinches EnglandEngland 06:06 SchottlandSchottland Dean Young (A)
5 (104) Peter Lines EnglandEngland 16:16 EnglandEngland Connor Benzey (A)
6 (89) Gerard Greene NordirlandNordirland 16:16 FrankreichFrankreich Brian Ochoiski (A)
7 (105) Fraser Patrick SchottlandSchottland 16:16 EnglandEngland Sean Maddocks (A)
8 (88) Thor Chuan Leong MalaysiaMalaysia 36:36 UkraineUkraine Julian Bojko (A)
9 (85) Hammad Miah EnglandEngland 56:56 OsterreichÖsterreich Florian Nüßle (A)
10 (108) Amine Amiri MarokkoMarokko kl. PakistanPakistan Hamza Akbar (A)
11 (92) Igor Figueiredo BrasilienBrasilien 65:65 WalesFlag of Wales (1959–present).svg Ian Preece (A)
12 (101) Simon Lichtenberg DeutschlandDeutschland 26:26 EnglandEngland Adam Duffy (A)
13 (100) Brandon Sargeant EnglandEngland 62:62 EnglandEngland Jake Nicholson (A)
14 (93) James Cahill EnglandEngland 62:62 BelgienBelgien Ben Mertens (A)
15 (109) Alex Borg MaltaMalta 46:46 EnglandEngland Patrick Whelan (A)
16 (84) Fan Zhengyi China VolksrepublikVolksrepublik China 46:46 WalesFlag of Wales (1959–present).svg Dylan Emery (A)
Spiel Spieler 1 Ergebnis Spieler 2
17 (83) Chen Feilong China VolksrepublikVolksrepublik China 26:26 IrlandIrland Aaron Hill (A)
18 (110) Riley Parsons EnglandEngland 61:61 EnglandEngland Hayden Staniland (A)
19 (94) Kacper Filipiak PolenPolen 36:36 WalesFlag of Wales (1959–present).svg Andrew Pagett (A)
20 (99) David Lilley EnglandEngland 64:64 PolenPolen Antoni Kowalski (A)
21 (102) Jamie O’Neill EnglandEngland 56:56 EnglandEngland Oliver Brown (A)
22 (91) Eden Sharav IsraelIsrael 36:36 EnglandEngland Daniel Womersley (A)
23 (107) Andy Hicks EnglandEngland 36:36 EnglandEngland Reanne Evans (A)
24 (86) Jackson Page WalesFlag of Wales (1959–present).svg 36:36 EnglandEngland Chae Ross (A)
25 (87) Si Jiahui China VolksrepublikVolksrepublik China 62:62 SchottlandSchottland Ross Muir (A)
26 (106) Jimmy White EnglandEngland 36:36 RusslandRussland Iwan Kakowski (A)
27 (90) Soheil Vahedi IranIran 61:61 EnglandEngland Allan Taylor (A)
28 (103) Duane Jones WalesFlag of Wales (1959–present).svg 16:16 EnglandEngland Christopher Keogan (A)
29 (98) Rod Lawler EnglandEngland 56:56 IrlandIrland Ross Bulman (A)
30 (95) Adam Stefanów PolenPolen 65:65 WalesFlag of Wales (1959–present).svg Tyler Rees (A)
31 (A) Ashley Hugill EnglandEngland 64:64 China VolksrepublikVolksrepublik China Wu Yize (A)
32 (82) Kishan Hirani WalesFlag of Wales (1959–present).svg 56:56 FinnlandFinnland Robin Hull (A)

kl. = kampflos

Runde 2[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

64 Spieler (Pl. 49–80 der Weltrangliste gegen die Gewinner der ersten Runde). Die Begegnungen fanden am 23. und 24. Juli 2020 statt.

Spiel Spieler 1 Ergebnis Spieler 2
33 (80) Jamie Clarke WalesFlag of Wales (1959–present).svg 16:16 EnglandEngland Mitchell Mann (81)
34 (49) Sunny Akani ThailandThailand 26:26 DeutschlandDeutschland Lukas Kleckers (A)
35 (65) Jordan Brown NordirlandNordirland 16:16 EnglandEngland Rory McLeod (A)
36 (64) Craig Steadman EnglandEngland 65:65 EnglandEngland Barry Pinches (97)
37 (57) Luo Honghao China VolksrepublikVolksrepublik China 56:56 EnglandEngland Peter Lines (104)
38 (72) Oliver Lines EnglandEngland 62:62 NordirlandNordirland Gerard Greene (89)
39 (56) Ken Doherty IrlandIrland 46:46 SchottlandSchottland Fraser Patrick (105)
40 (73) Ian Burns EnglandEngland 26:26 MalaysiaMalaysia Thor Chuan Leong (88)
41 (76) David Grace EnglandEngland 16:16 EnglandEngland Hammad Miah (85)
42 (53) Martin Gould EnglandEngland 06:06 MarokkoMarokko Amine Amiri (108)
43 (69) John Astley EnglandEngland 65:65 WalesFlag of Wales (1959–present).svg Ian Preece (A)
44 (60) Mark Joyce EnglandEngland 36:36 DeutschlandDeutschland Simon Lichtenberg (101)
45 (61) Jak Jones WalesFlag of Wales (1959–present).svg 26:26 EnglandEngland Jake Nicholson (A)
46 (68) Sam Baird EnglandEngland 46:46 BelgienBelgien Ben Mertens (A)
47 (52) Liam Highfield EnglandEngland 16:16 MaltaMalta Alex Borg (109)
48 (77) Dominic Dale WalesFlag of Wales (1959–present).svg 46:46 China VolksrepublikVolksrepublik China Fan Zhengyi (84)
Spiel Spieler 1 Ergebnis Spieler 2
49 (78) Alexander Ursenbacher SchweizSchweiz 16:16 China VolksrepublikVolksrepublik China Chen Feilong (83)
50 (51) Andrew Higginson EnglandEngland 06:06 EnglandEngland Hayden Staniland (A)
51 (67) Mike Dunn EnglandEngland 56:56 PolenPolen Kacper Filipiak (94)
52 (62) Elliot Slessor EnglandEngland 26:26 PolenPolen Antoni Kowalski (A)
53 (59) Michael White WalesFlag of Wales (1959–present).svg 56:56 EnglandEngland Jamie O’Neill (102)
54 (70) Nigel Bond EnglandEngland 63:63 IsraelIsrael Eden Sharav (91)
55 (54) Sam Craigie EnglandEngland 06:06 EnglandEngland Andy Hicks (107)
56 (75) Harvey Chandler EnglandEngland 62:62 WalesFlag of Wales (1959–present).svg Jackson Page (86)
57 (74) Ashley Carty EnglandEngland 46:46 SchottlandSchottland Ross Muir (A)
58 (55) Michael Georgiou Zypern RepublikRepublik Zypern 64:64 EnglandEngland Jimmy White (106)
59 (71) Lee Walker WalesFlag of Wales (1959–present).svg 61:61 EnglandEngland Allan Taylor (A)
60 (58) Joe O’Connor EnglandEngland 36:36 WalesFlag of Wales (1959–present).svg Duane Jones (103)
61 (63) Fergal O’Brien IrlandIrland 36:36 EnglandEngland Rod Lawler (98)
62 (66) Alfie Burden EnglandEngland 36:36 WalesFlag of Wales (1959–present).svg Tyler Rees (A)
63 (50) Robbie Williams EnglandEngland 64:64 China VolksrepublikVolksrepublik China Wu Yize (A)
64 (79) Louis Heathcote EnglandEngland 36:36 WalesFlag of Wales (1959–present).svg Kishan Hirani (82)

Runde 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

64 Spieler (Pl. 17–48 der Weltrangliste gegen die Gewinner der zweiten Runde). Die Begegnungen fanden am 25. und 26. Juli 2020 statt.

Spiel Spieler 1 Ergebnis Spieler 2
65 (17) Joe Perry EnglandEngland 64:64 WalesFlag of Wales (1959–present).svg Jamie Clarke (80)
66 (48) Tian Pengfei China VolksrepublikVolksrepublik China 63:63 ThailandThailand Sunny Akani (49)
67 (32) Hossein Vafaei IranIran 65:65 NordirlandNordirland Jordan Brown (65)
68 (33) Ryan Day WalesFlag of Wales (1959–present).svg 46:46 EnglandEngland Barry Pinches (97)
69 (40) Stuart Carrington EnglandEngland 46:46 China VolksrepublikVolksrepublik China Luo Honghao (57)
70 (25) Tom Ford EnglandEngland 36:36 NordirlandNordirland Gerard Greene (89)
71 (41) Mark King EnglandEngland 36:36 IrlandIrland Ken Doherty (56)
72 (24) Michael Holt EnglandEngland 63:63 EnglandEngland Ian Burns (73)
73 (21) Graeme Dott SchottlandSchottland 06:06 EnglandEngland David Grace (76)
74 (44) Chris Wakelin EnglandEngland 64:64 EnglandEngland Martin Gould (53)
75 (28) Matthew Stevens WalesFlag of Wales (1959–present).svg 46:46 WalesFlag of Wales (1959–present).svg Ian Preece (A)
76 (37) Ricky Walden EnglandEngland 36:36 EnglandEngland Mark Joyce (60)
77 (36) Anthony McGill SchottlandSchottland 16:16 WalesFlag of Wales (1959–present).svg Jak Jones (61)
78 (29) Mark Davis EnglandEngland 64:64 EnglandEngland Sam Baird (68)
79 (45) Lu Ning China VolksrepublikVolksrepublik China 65:65 EnglandEngland Liam Highfield (52)
80 (20) Thepchaiya Un-Nooh ThailandThailand 16:16 WalesFlag of Wales (1959–present).svg Dominic Dale (77)
Spiel Spieler 1 Ergebnis Spieler 2
81 (19) Gary Wilson EnglandEngland 63:63 SchweizSchweiz Alexander Ursenbacher (78)
82 (46) Daniel Wells WalesFlag of Wales (1959–present).svg 65:65 EnglandEngland Andrew Higginson (51)
83 (30) Martin O’Donnell EnglandEngland 46:46 EnglandEngland Mike Dunn (67)
84 (35) Ben Woollaston EnglandEngland 61:61 EnglandEngland Elliot Slessor (62)
85 (38) Noppon Saengkham ThailandThailand 46:46 WalesFlag of Wales (1959–present).svg Michael White (59)
86 (27) Lü Haotian China VolksrepublikVolksrepublik China 62:62 IsraelIsrael Eden Sharav (91)
87 (43) Anthony Hamilton EnglandEngland 36:36 EnglandEngland Sam Craigie (54)
88 (22) Scott Donaldson SchottlandSchottland 36:36 WalesFlag of Wales (1959–present).svg Jackson Page (86)
89 (23) Jimmy Robertson EnglandEngland 64:64 EnglandEngland Ashley Carty (74)
90 (42) Robert Milkins EnglandEngland 16:16 EnglandEngland Jimmy White (106)
91 (26) Matthew Selt EnglandEngland 36:36 EnglandEngland Allan Taylor (A)
92 (39) Kurt Maflin NorwegenNorwegen 56:56 EnglandEngland Joe O’Connor (58)
93 (34) Luca Brecel BelgienBelgien 65:65 IrlandIrland Fergal O’Brien (63)
94 (31) Liang Wenbo China VolksrepublikVolksrepublik China 26:26 EnglandEngland Alfie Burden (66)
95 (47) Alan McManus SchottlandSchottland 36:36 China VolksrepublikVolksrepublik China Wu Yize (A)
96 (18) Ali Carter EnglandEngland 63:63 EnglandEngland Louis Heathcote (79)

Runde 4[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

32 Spieler (Gewinner der dritten Runde gegeneinander). Die Begegnungen fanden am 27. und 28. Juli 2020 im Modus Best of 19 (Sessions 9/10) statt.

Spiel Spieler 1 Ergebnis Spieler 2
97 (80) Jamie Clarke WalesFlag of Wales (1959–present).svg 710:710 ThailandThailand Sunny Akani (49)
98 (65) Jordan Brown NordirlandNordirland 610:610 WalesFlag of Wales (1959–present).svg Ryan Day (33)
99 (40) Stuart Carrington EnglandEngland 108:108 EnglandEngland Tom Ford (25)
100 (41) Mark King EnglandEngland 610:610 EnglandEngland Ian Burns (73)
101 (21) Graeme Dott SchottlandSchottland 106:106 EnglandEngland Martin Gould (53)
102 (28) Matthew Stevens WalesFlag of Wales (1959–present).svg 510:510 EnglandEngland Ricky Walden (37)
103 (36) Anthony McGill SchottlandSchottland 110:110 EnglandEngland Sam Baird (68)
104 (52) Liam Highfield EnglandEngland 107:107 ThailandThailand Thepchaiya Un-Nooh (20)
Spiel Spieler 1 Ergebnis Spieler 2
105 (78) Alexander Ursenbacher SchweizSchweiz 810:810 EnglandEngland Andrew Higginson (51)
106 (30) Martin O’Donnell EnglandEngland 103:103 EnglandEngland Elliot Slessor (62)
107 (38) Noppon Saengkham ThailandThailand 210:210 IsraelIsrael Eden Sharav (91)
108 (43) Anthony Hamilton EnglandEngland 510:510 SchottlandSchottland Scott Donaldson (22)
109 (74) Ashley Carty EnglandEngland 810:810 EnglandEngland Robert Milkins (42)
110 (26) Matthew Selt EnglandEngland 101:101 NorwegenNorwegen Kurt Maflin (39)
111 (63) Fergal O’Brien IrlandIrland 109:109 China VolksrepublikVolksrepublik China Liang Wenbo (31)
112 (47) Alan McManus SchottlandSchottland 510:510 EnglandEngland Louis Heathcote (79)

Century-Breaks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptturnier[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dem Schotten John Higgins gelang im Achtelfinale das 157. Maximum Break der Geschichte. Für Higgins war es zwar bereits das 10. perfekte Break, aber das erste bei einer Weltmeisterschaft. Acht Jahre zuvor bei der Ausgabe 2012 hatte Higgins’ Landsmann Stephen Hendry das bis dahin letzte Maximum Break in der WM-Hauptrunde gespielt. Insgesamt wurden während der Hauptrunde 79 Century Breaks gespielt.[14] Der Rekord von 2019 mit 100 Centuries wurde damit bei weitem nicht erreicht. Kommentatoren und Spieler führten das darauf zurück, dass im Hochsommer völlig andere Wetterbedingungen als im Frühjahr herrschten, speziell die hohe Luftfeuchtigkeit wurde verantwortlich gemacht.

SchottlandSchottland John Higgins 147, 101
AustralienAustralien Neil Robertson 140, 132, 122, 105
EnglandEngland Tom Ford 140
EnglandEngland Ronnie O’Sullivan 138, 133, 117, 115, 114, 112, 106, 105, 104, 101 (3×)
WalesFlag of Wales (1959–present).svg Matthew Stevens 138
NordirlandNordirland Mark Allen 136, 122, 105 (2×), 104
SchottlandSchottland Anthony McGill 136, 122
WalesFlag of Wales (1959–present).svg Jamie Clarke 136
China VolksrepublikVolksrepublik China Yan Bingtao 133, 130, 119
EnglandEngland Judd Trump 131, 127, 104, 100
EnglandEngland David Gilbert 131, 102
WalesFlag of Wales (1959–present).svg Mark Williams 130
EnglandEngland Martin Gould 129, 103 (3×), 100
China VolksrepublikVolksrepublik China Ding Junhui 125, 119, 118, 104, 101
EnglandEngland Mark Selby 124, 120, 119, 102
NorwegenNorwegen Kurt Maflin 124, 105, 102, 101
EnglandEngland Elliot Slessor 123
ThailandThailand Noppon Saengkham 122, 105
EnglandEngland Ashley Carty 118
EnglandEngland Barry Hawkins 117, 111, 104
EnglandEngland Stuart Bingham 115, 109
EnglandEngland Kyren Wilson 116 (2×), 113, 109, 105, 104, 100 (2×)
China VolksrepublikVolksrepublik China Liang Wenbo 113
EnglandEngland Mark King 111
EnglandEngland Jack Lisowski 107, 102
SchottlandSchottland Alan McManus 105
EnglandEngland Shaun Murphy 101

Qualifikation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

33 Spieler erzielten insgesamt 53 Century Breaks.[15]

EnglandEngland Allan Taylor 145, 134, 120, 112
SchweizSchweiz Alexander Ursenbacher 141
China VolksrepublikVolksrepublik China Liang Wenbo 141
EnglandEngland Robert Milkins 139, 124
China VolksrepublikVolksrepublik China Wu Yize 134
EnglandEngland Tom Ford 133, 111, 101
IranIran Hossein Vafaei 133, 105
EnglandEngland Liam Highfield 133
EnglandEngland Ricky Walden 131, 110, 104
EnglandEngland Anthony Hamilton 131, 109
EnglandEngland Elliot Slessor 130, 124, 111, 101
BelgienBelgien Luca Brecel 127, 114, 102
EnglandEngland Martin Gould 127
NordirlandNordirland Jordan Brown 127, 109
EnglandEngland Mark King 125
WalesFlag of Wales (1959–present).svg Ryan Day 123, 108
SchottlandSchottland Anthony McGill 123, 108
Zypern RepublikRepublik Zypern Michael Georgiou 121
WalesFlag of Wales (1959–present).svg Michael White 120
ThailandThailand Thepchaiya Un-Nooh 117, 106
EnglandEngland Barry Pinches 114, 111
EnglandEngland Oliver Lines 112
EnglandEngland Sam Baird 110
China VolksrepublikVolksrepublik China Chen Feilong 109
EnglandEngland Craig Steadman 109
EnglandEngland Hammad Miah 104
NorwegenNorwegen Kurt Maflin 103
ThailandThailand Sunny Akani 102
China VolksrepublikVolksrepublik China Si Jiahui 102
IrlandIrland Aaron Hill 101
WalesFlag of Wales (1959–present).svg Jackson Page 101
NordirlandNordirland Gerard Greene 100
EnglandEngland Robbie Williams 100

Virtual Betfred World Snooker Championship[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Logo der Virtual Betfred World Snooker Championship

Als Ersatz für den geplanten Termin (18. April bis 4. Mai) wurde ein virtuelles Turnier ausgetragen mit dem Videospiel Snooker 19. Es traten 16 Spieler an, die die Top 16 der Weltrangliste repräsentierten. Gespielt wurde auf PlayStation-4-Konsolen. Die Übertragung der Matches fand auf dem YouTube-Kanal und der Facebook-Seite von World Snooker Tour statt.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Snooker-WM im Crucible Theatre neu terminiert, Eurosport.de, abgerufen am 24. April 2020
  2. Hamilton pulls out for health reasons Meldung der WST, abgerufen am 31. Juli 2020
  3. O'Sullivan feiert Sieg in Rekordzeit. 3. August 2020, abgerufen am 16. August 2020.
  4. Betfred World Championship (2020). In: snooker.org. Abgerufen am 15. August 2020.
  5. Eckardt To Referee Crucible Final. In: wst.tv. World Professional Billiards & Snooker Association, 28. Juli 2020, abgerufen am 28. Juli 2020 (englisch).
  6. Betfred World Championship – List Of Players. In: wst.tv. World Professional Billiards & Snooker Association, 9. Juli 2020, abgerufen am 12. Juli 2020 (englisch).
  7. Q School Order of Merit 2018/19. In: snooker.org. 4. Juni 2019, abgerufen am 12. Juli 2020 (englisch).
  8. Neuer Modus in der Qualifikationsrunde der Snookerweltmeisterschaft World Professional Billiards and Snooker Association, abgerufen am 25. März 2020
  9. Preisgeld der Saison 2019/20. In: worldsnooker.com. Abgerufen am 30. Juli 2019.
  10. Daten und neues Format der Qualifikation für die Snookerweltmeisterschaft. In: livesnooker.com. Abgerufen am 27. Juni 2020.
  11. World Championship 2020 Qualifiers Draw. (PDF; 360 kB) In: wst.tv. World Professional Billiards & Snooker Association, 9. Juli 2020, abgerufen am 12. Juli 2020 (englisch).
  12. Provisional Format of Play. (PDF; 131 kB) In: wst.tv. World Professional Billiards & Snooker Association, 9. Juli 2020, abgerufen am 12. Juli 2020 (englisch).
  13. World Championship Qualifiers (2020). In: snooker.org. Abgerufen am 31. Juli 2020.
  14. Betfred World Championship 2020 – Centuries. In: worldsnookerdata.com. World Professional Billiards & Snooker Association, abgerufen am 15. August 2020 (englisch).
  15. Betfred World Championship 2020 Qualifiers – Centuries. In: worldsnookerdata.com. World Professional Billiards & Snooker Association, abgerufen am 28. Juli 2020 (englisch).