Sobrance

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Sobrance
Wappen Karte
Wappen von Sobrance
Sobrance (Slowakei)
Sobrance
Sobrance
Basisdaten
Staat: Slowakei
Kraj: Košický kraj
Okres: Sobrance
Region: Dolný Zemplín
Fläche: 10,680 km²
Einwohner: 6.289 (31. Dez. 2017)
Bevölkerungsdichte: 589 Einwohner je km²
Höhe: 122 m n.m.
Postleitzahl: 073 01
Telefonvorwahl: 0 56
Geographische Lage: 48° 45′ N, 22° 11′ OKoordinaten: 48° 44′ 43″ N, 22° 10′ 51″ O
Kfz-Kennzeichen: SO
Kód obce: 523089
Struktur
Gemeindeart: Stadt
Gliederung Stadtgebiet: 3 Stadtteile
Verwaltung (Stand: November 2014)
Bürgermeister: Pavol Džurina
Adresse: Mestský úrad Sobrance
Štefánikova 21
07301 Sobrance
Webpräsenz: www.sobrance.sk
Statistikinformation auf statistics.sk

Sobrance (deutsch Sobranz, ungarisch Szobránc) ist eine Kleinstadt in der Ostslowakei und zugleich die östlichste Stadt der Slowakei. Sie hat etwa 6.200 Einwohner.

Sobrance befindet sich am Nordrand der Ostslowakischen Tiefebene, nahe der ukrainischen Grenze. Es ist ein wichtiger Straßenknoten (Europastraße 50) und Weinbaugebiet.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gebiet der Stadt ist ein alter Siedlungsplatz (Funde aus der Jungsteinzeit). Der erste Quellenbeleg stammt von 1344 (unter dem Namen Vasaros Tyba). Das Stadtrecht erhielt die Siedlung 1351. Im Jahre 1560 stiftete die Familie Sztáray eine Propstei zu Ehren des Hl. Georg. Im 16. Jahrhundert wurde die Bevölkerung im Zuge der Reformation mehrheitlich evangelisch. Die Gegenreformation des 17. Jahrhunderts bewirkte eine Rückkehr zum röm.-katholischen Glauben. Sobranz lag historisch im Komitat Ung und war bis 1918 Teil des Königreiches Ungarn. Nach dem Zerfall Österreich-Ungarns kam es an die neu gegründete Tschecho-Slowakei. Im Jahre 1939 wurde die Siedlung anhand des Ersten Wiener Schiedsspruches wieder an Ungarn angegliedert. 1945, also nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, kam der Ort an die Tschecho-Slowakei zurück.

In der Tschechoslowakei war Sobrance bis 1960 und dann wieder seit 1996 Hauptstadt des gleichnamigen Bezirkes (slow. Okres).

Die im nördlichen Stadtteil (Kurort Sobranecké kúpele) vorhandenen Mineralquellen waren schon im 14. Jahrhundert bekannt, das Badehaus gehört heute zum Bezirkskrankenhaus.

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Komárovce (erster Quellenbeleg 1326, am 1. Januar 1986 eingemeindet)
  • Sobrance
  • Sobranecké kúpele

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sobrance – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien