Société générale de Belgique

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Die Société générale de Belgique war ein 1822 gegründeter, bis 2003 bestehender großer Mischkonzern in Belgien.

Das Unternehmen wurde 1822 vom niederländischen König Wilhelm I. zur Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes gegründet. Nach der Revolution von 1830 und der Loslösung von den Niederlanden diente es bis 1850 als Zentralbank des unabhängig gewordenen Belgien. In der Folge investierte es stark in den Straßen-Bahn- und Kanalbau.

Auch die wirtschaftliche Ausbeutung der Bodenschätze des Belgisch-Kongo wurde einer Tochtergesellschaft der Société générale, der Union minière du Haut Katanga, die in hohem Maße für die Kongogräuel verantwortlich war, übertragen.

In der Weltwirtschaftskrise 1930 kam es zur Abtrennung des Bankzweiges der Gesellschaft.

Olivetti erwarb 18 % des Aktienkapitals der Société Générale de Belgique und versuchte 1988 vergeblich diese zur Sperrminorität aufzustocken. 2003 wurde die Société générale von ihrem Alleininhaber, der Suez Lyonnaise des Eaux mit dem Unternehmen Tractebel fusioniert.