Social Entrepreneurship Initiative & Foundation

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Social Entrepreneurship Impact & Finance
Gründung 2011
Gründer Mariana Christen Jakob
Sitz Zürich, Schweiz (Koordinaten: 47° 23′ 29,8″ N, 8° 30′ 57″ O; CH1903: 681327 / 249534)
Ursprung sei/SEF-Swiss
Aktionsraum Deutschsprachiger Raum
Schwerpunkt Social Entrepreneurship
Methode Empowerment
Website http://seif.org/en/

Die seif (Social Entrepreneurship Initiative & Foundation) ist eine 2010 gegründete Organisation zur Förderung von Social Entrepreneurship und sozialen Innovationen mit Sitz in Zürich, Schweiz. Sie bietet verschiedene Dienstleistungen zur Unterstützung und Professionalisierung von sozialen Unternehmen in der D-A-CH-Region an, wie die seif Awards, Seminare in Kooperation mit der Eidgenössischen Kommission für Technologie und Innovation (KTI) oder auch Mentoring.

Organisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

seif besteht aus der operativ tätigen seif Management & Consulting GmbH. Geschäftsführerin der seif Management & Consulting GmbH ist die Gründerin Mariana Christen Jakob. Die Organisation entwickelte sich aus der ursprünglichen social entrepreneurship initiative (sei), einem Hochschulprojekt an der Hochschule Luzern, 2012 zur Social Entrepreneurship Foundation Swiss (SEF-Swiss), nachher zur Social Entrepreneurship Impact & Finance und schließlich zur jetzigen seif.

Angebote[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den Förderungselementen der seif gehören die Kurse Business Creation for Social Entrepreneurship für soziale Unternehmer in der Gründungsphase und Business Growth for Social Entrepreneurship für Organisationen mit mehrjähriger Erfahrung am Markt. Darüber hinaus werden Mentoren in verschiedene Programmen zur Verfügung gestellt, die individuelle Beratungen durchführen. Ein weiteres Element zur Förderung sozialer Unternehmen sind die jährlich stattfindenden seif Awards.

seif Awards[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Corine Mauch spricht bei den seif Awards 2013

Die seif Awards sind ein Businessplan-Wettbewerb im Deutschsprachigen Raum und werden seit 2011 von der seif vergeben und prämieren Projekte, die "mit einem innovativen Geschäftsmodell an gesellschaftliche Herausforderungen herangehen".[1] Die Kategorien, in denen seif Awards verliehen werden, variieren von Jahr zu Jahr und werden maßgeblich durch den jeweiligen korporativen Partner bestimmt. Die Bewertung der eingereichten Projekte und die Bestimmung der Sieger wird durch eine unabhängige Jury vorgenommen. Der Verleihung der seif Awards findet jedes Jahr Anfang Oktober in Zürich statt.

Preisträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den bisherigen Preisträgern gehören folgende Projekte:

2016[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • MoSan (seif Award for Social Entrepreneurship)
  • Stuward (seif Award for Integration & Prevention)
  • Green City Solutions (seif Award for Future Trends)
  • Carbon Delta (seif Award for Entrepreneurial Innovation)
  • Choba Choba (seif Jury Special Mention)

2015[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wecyclers (seif Award for Social Entrepreneurship)
  • mitschaffe.ch (seif Award for Integration & Prevention)
  • PRISTEM (seif Award for Future Trends)
  • Äss-Bar (seif Award for Entrepreneurial Innovation)
  • Bibak (seif Jury Special Mention)
2014[2]
  • Mobile Solar Kiosk (seif Award for Social Entrepreneurship)
  • discovering hands (seif Award for Integration & Prevention)
  • Sharely.ch (seif Award for Future Trends)
  • GORILLA (seif Award for Educational Innovation)
2013[3]
  • SwissLeg (seif Award for Social Entrepreneurship)
  • Was hab’ ich? (seif Award for Prevention)
  • Gartengold (seif Award for Integration)
  • weACT (seif Award for Green Innovation)
  • BROTSEITEN (seif Award for Educational Innovation)
2012[4]
  • tri-care jobs (seif Award for Social Entrepreneurship)
  • Attract and Kill (seif Award for Integration)
  • BoxTango (seif Award for Green Innovation)
  • eaternity (seif Award for Social Innovation)
2011
  • Orphanbiotec (seif Award for Social Entrepreneurship)
  • Die Sozialfirma (seif Award for Integration)

Unterstützer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den Trägern der seif gehören die Gebert Rüf Stiftung, AVINA Stiftung and MBF Foundation. Weiterhin kooperiert die seif eng mit der Eidgenössischen Kommission für Technologie und Innovation (KTI) zur Förderung von sozial innovativen Start-ups in der Schweiz.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelbelege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. seif awards, Zugriff am 8. November 2013
  2. Skateboards, Brustkrebs, Sharing und Solarenergie, startupticker.ch, 4. Juli 2014
  3. Preise für SwissLeg, weAct, Gartengold, Brotseiten und «Was hab ich?», Startwerk.ch, 4. Juli 2013
  4. Die Preisträger des SEF-Swiss Start-up Award 2012, IFJ, 5. Juli 2012