Soester Anzeiger

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Soester Anzeiger
Soester Anzeiger Logo.svg
Beschreibung deutsche Tageszeitung
Verlag W. Jahn Verlag GmbH & Co. KG
Erstausgabe 1. Juli 1853
Erscheinungsweise Montag bis Samstag
Verkaufte Auflage
(IVW 2/2016, Mo–Sa)
32.510 Exemplare
Chefredakteur Martin Krigar
Weblink www.soester-anzeiger.de

Der Soester Anzeiger ist eine im Raum Soest(ehemaliger Landkreis Soest) erscheinende Tageszeitung. Die Zeitung gehört zur W. Jahn Verlag GmbH & Co. KG, an der die Ippen-Gruppe mit 40 Prozent beteiligt ist.[1]

Der Soester Anzeiger erschien erstmals am 1. Juli 1853 im Verlag Eduard Rochol. Rochol hatte im Zuge der Revolution von 1848 und der neuen Pressefreiheit schon am 1. Juli 1848 die Publikation Der westfälische Bürger- und Bauernfreund herausgegeben.

Das Blatt wird in den Städten Soest, Werl, Warstein sowie den Gemeinden Bad Sassendorf, Lippetal, Welver, Warstein, Ense, Wickede (Ruhr) und Möhnesee vertrieben. Für diese Gebietskörperschaften veröffentlicht die Zeitung entsprechende Lokalseiten. Entsprechend hat der Soester Anzeiger im Westen die Lokalteile Werl, Ense und Wickede(Ruhr), im mittleren Verbreitungsgebiet die Lokalteile für Soest, Bad Sassendorf, Lippetal, Möhnesee und Welver und im Südosten den Lokalteil für Warstein in getrennten Auflagen. Entsprechend gibt es für diese Erscheinungsgebiete separate Lokalredaktionen in Soest, Werl und Warstein. Der Soester Anzeiger bezieht seinen Mantel (überregionaler Teil) vom Westfälischen Anzeiger in Hamm. Gleiches gilt für die lokale Tageszeitung Der Patriot, der lokalen Tageszeitung in Lippstadt und Umgebung. Die Kooperation der beiden Blätter sieht eine Gastseite im Soester Anzeiger vor, die wichtige Themen aus dem Raum Lippstadt enthält.

Der Anzeiger erscheint werktäglich mit einer verkauften Auflage von 32.510 Exemplaren, einem Plus von Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „�“ Prozent seit 1998.[2] Zur Lokalredaktion gehören 22 fest angestellte Redakteure und sechs Volontäre. Chefredakteur ist Martin Krigar vom Westfälischen Anzeiger.

Die älteste in der Zeitschriftendatenbank nachgewiesene Ausgabe stammt vom 28. November 1917 und befindet sich im Institut für Zeitungsforschung in Dortmund. Seit 1951 ist die Zeitung unter der Signatur Ztg Fol 129 in der Universitäts- und Landesbibliothek Münster vorhanden. Der Soester Anzeiger ab 1853 und seine Vorläufer befinden sich alle im Original und auf Mikrofilm auch im Stadtarchiv Soest.

Auflage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Soester Anzeiger hat im Gegensatz zu den meisten deutschen Tageszeitungen seine Auflage in den vergangenen Jahren erhöhen können. Die verkaufte Auflage ist seit 1998 um 0,4 Prozent gesunken.[3] Sie beträgt gegenwärtig 32.510 Exemplare.[4] Das entspricht einer Steigerung von Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „�“ Stück. Der Anteil der Abonnements an der verkauften Auflage liegt bei 94 Prozent.

Entwicklung der verkauften Auflage[5]


Online-TV[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit Juni 2007 veröffentlicht der Verlag auf seiner Homepage Börde-TV, eine tägliche Online-Lokalnachrichten-Sendung. Darin werden zum einen Schlagzeilen des Tages, aber auch kurze Filme angeboten.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gerhard Köhn: „Die Anfänge der Soester Presse im 19. Jahrhundert“, in: Soester Zeitschrift 85(1973), S. 73–104.
  • Gerhard Köhn: „Zur Geschichte des Soester Anzeigers“, in: Soester Anzeiger vom 27. Oktober 1973 (Festausgabe zum 125-jährigen Bestehen)
  • Gerhard Köhn: Soest in alten Bildern. Band 4: Soest 1919–1939, Teil 1, Soest 2003, Teil 2, Soest 2006.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. KEK: Mediendatenbank Jahn Verlag GmbH & Co. KG, abgerufen am 10. Februar 2010
  2. laut IVW, zweites Quartal 2016, Mo–Sa (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
  3. laut IVW, (Details auf ivw.eu)
  4. laut IVW, zweites Quartal 2016, Mo–Sa (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
  5. laut IVW, jeweils viertes Quartal (Details auf ivw.eu)