Soilwork

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Soilwork
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Soilwork live 2013 auf dem W:O:A
Soilwork live 2013 auf dem W:O:A
Allgemeine Informationen
Genre(s) Melodic Death Metal
Gründung 1995 als Inferior Breed
1997 Umbenennung in Soilwork
Website http://www.soilwork.org
Gründungsmitglieder
Björn „Speed“ Strid
Peter Wichers (bis 2005 und 2008–2012)
Carl–Gustav Döös (bis 1997)
Jimmy Persson (bis 1998)
Aktuelle Besetzung
Gesang
Bjørn „Speed“ Strid
E-Gitarre
Sylvain Coudret (seit 2008)
E-Gitarre
David Andersson (Live: 2006–2012, seit 2012)
E-Bass
Markus Wibom (seit 2015)
Sven Karlsson (seit 2002)
Schlagzeug
Dirk Verbeuren (Live: 2004–2005, seit 2005)
Ehemalige Mitglieder
E-Gitarre
Ludvig Svartz (1997–1998)
E-Gitarre
Mattias Nilsson (1995–1997)
E-Gitarre
Ola Frenning (1998–2008)
E-Gitarre
Daniel Antonsson (Live-Gitarre: 2007, Gitarre: 2007–2008)
Schlagzeug
Henry Ranta (1998–2002)
Schlagzeug
Richard Evensand (2002–2004)
Keyboard
Carlos Del Olmo Holmberg (1997–2001)
E-Bass
Ola Flink (1998-2015)
Soilwork live 2007 in Paris
Sänger Bjørn „Speed“ Strid und Gitarrist Sylvain Coudret auf dem Rockharz Open Air 2016
Bassist Markus Wibom auf dem Rockharz 2016

Soilwork ist eine schwedische Melodic-Death-Metal-Band. Sie zählt mit In Flames, At the Gates und Dark Tranquillity zu den stilprägenden Bands des Genres. Charakteristische Merkmale der jüngeren Bandgeschichte sind klare Vokal-Parts und die Keyboardmelodien, die in Liedern wie Light the Torch oder As We Speak einen großen Teil der Musik ausmachen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Band wurde Ende 1995 als Inferior Breed gegründet, bevor sie 1997 ihren Namen in „Soilwork“ änderte.

Schon die ersten beiden von Listenable Records veröffentlichten Alben waren erfolgreich, aber der Durchbruch kam 2001 mit A Predator’s Portrait, dem ersten Album der Band, das bei Nuclear Blast veröffentlicht wurde. 2002 und 2003 folgten im Jahresrhythmus die Alben Natural Born Chaos und Figure Number Five. 2005 wurde das nächste Studioalbum Stabbing the Drama veröffentlicht. Nach der anschließenden Tour verließ Gitarrist und Haupt-Songwriter Peter Wichers im Dezember 2005 die Band, um sich der Musikproduktion zu widmen.

Gleichzeitig zu Wichers Abschied wurde bekanntgegeben, dass Schlagzeuger Dirk Verbeuren, der vorher nur als Sessionmusiker bei Soilwork spielte, nun als Vollmitglied der Band beitritt. 2007 wurde Daniel Antonsson von Pathos und Dimension Zero als neuer Gitarrist vorgestellt. Er hatte bereits auf einigen Konzerten der letzten Tour mit Soilwork gespielt. Am 22. Oktober 2007 erschien mit Sworn to a Great Divide ein weiteres Album von Soilwork. Die Songs wurden hauptsächlich von Strid geschrieben, Antonsson und Frenning waren an rund der Hälfte der Stücke beteiligt, Karlsson wirkte nur an dem Stück Sick Heart River mit. Das Album platzierte sich in der ersten Woche auf Platz 148 der US-amerikanischen Billboard Charts.[1]

Im Februar 2008 verließ Gitarrist Ola Frenning die Band, da er nach eigenen Angaben nicht mehr mit der zunehmenden Live-Präsenz der Band zurechtkam. Als Ersatzmann für die laufende Tour wurde David Andersson vorgestellt.

Mitte September 2008 wurde Peter Wichers' Rückkehr zur Band bekanntgegeben. Außerdem wurde Sylvain Coudret, Dirk Verbeurens Bandkollege in der französischen Extrem-Metal-Band Scarve, als neuer Gitarrist präsentiert. Im Zuge dessen trennte sich die Band wieder von Daniel Antonsson.[2]

Am 2. Juli 2010 erschien ihr neues Album unter dem Namen The Panic Broadcast. Es ist das erste, auf dem Sylvain Coudret zu hören ist und wurde von Peter Wichers produziert.

Am 26. Juni 2012 gab die Band auf ihrer Facebook-Seite bekannt, dass Gitarrist Peter Wichers Soilwork aufgrund von "kreativen Differenzen" verlassen hat. Er wurde durch das langjährige Tourmitglied David Andersson ersetzt.[3]

Das neunte Studioalbum The Living Infinite wurde in Europa am 1. März 2013 als Doppel-CD mit 20 neuen Stücken veröffentlicht.[4][5] Die erste Single Spectrum of Eternity wurde am 20. Dezember 2012 über den YouTube-Kanal von Nuclear Blast veröffentlicht und zum kostenlosen Download angeboten.[6] The Living Infinite erhielt sehr gute Kritiken und wurde z.B. vom deutschen Szene-Magazin Metal Hammer zum Album des Monats März 2013 gekürt.[7] Das Album setzte sich dabei gegen namhafte Konkurrenz wie Long Distance Calling, Saxon oder Pothead durch, die im selben Monat Neuveröffentlichungen auf den Markt brachten.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen Plattenlabel
DE[8] AT[9] CH[10] US[11] SE[12]
1998 Steelbath Suicide Listenable Records
2000 The Chainheart Machine
2001 A Predator’s Portrait Nuclear Blast
2002 Natural Born Chaos
2003 Figure Number Five 52 59
2005 Stabbing the Drama 52 63 14
2007 Sworn to a Great Divide 37 57 74 148 25
2010 The Panic Broadcast 24 47 60 88 37
2013 The Living Infinite 17 22 36 60 19
2015 The Ride Majestic 30 37 49 103 22

Livealben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2015: Live in the Heart of Helsinki (Nuclear Blast)

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2001: Like the Average Stalker
  • 2002: As We Speak
  • 2003: Light the Torch
  • 2003: Rejection Role
  • 2004: Natural Born Chaos
  • 2005: Stabbing the Drama
  • 2005: Nerve
  • 2007: Sworn to a Great Divide
  • 2008: Exile
  • 2010: Let This River Flow
  • 2012: Spectrum of Eternity
  • 2013: This Momentary Bliss
  • 2013: Rise Above the Sentiment
  • 2013: Long Live the Misanthrope
  • 2015: The Ride Majestic
  • 2015: Enemys In Fidelity
  • 2015: Death In General

Musikvideos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2002: As We Speak
  • 2003: Rejection Role
  • 2004: Light the Torch
  • 2005: Nerve
  • 2005: Stabbing the Drama
  • 2007: Exile
  • 2009: 20 More Miles
  • 2010: Deliverance Is Mine
  • 2010: Let This River Flow
  • 2013: Rise Above the Sentiment
  • 2013: Spectrum of Eternity
  • 2013: Tongue
  • 2015: Enemys In Fidelity
  • 2015: Death In General

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Typ Plattenlabel
2003 The Early Chapters EP Listenable Records
2013 A Predator's Portrait Wiederveröffentlichung als Deluxe-Album Nuclear Blast
2014 Beyond the Infinite EP, nur in Asien veröffentlicht Victor Entertainment

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. allmusic.com: Chartplatzierungen für Soilwork bei Allmusic (englisch, abgerufen am 22. Dezember 2007)
  2. soilwork.org: Newsmeldung: „PETER WICHERS REJOINS SOILWORK!“ - 18. Sept. 2008 (Zugriff am 27. September 2008)
  3. facebook.com: SOILWORK JOINED BY GUITARIST DAVID ANDERSSON - 29. Juni 2012 (Zugriff am 13. Oktober 2012)
  4. soilwork.org: SOILWORK ANNOUNCE DOUBLE ALBUM! - 30. August 2012 (Zugriff am 13. Oktober 2012)
  5. facebook.com: SOILWORK: NEW ALBUM ARTWORK AND TRACK LISTING UNVEILED - 30. November 2012 (Zugriff am 3. Dezember 2012)
  6. youtube.com: SOILWORK - Spectrum of Eternity *NEW SINGLE 2013*
  7. http://www.metal-hammer.de/reviews/album-des-monats/article371902/soilwork-the-living-infinite.html
  8. musicline.de: Chartverfolgung Soilwork (Zugriff am 14. Februar 2008)
  9. austriancharts.at: Soilwork in der österreichischen Hitparade (Zugriff am 14. Februar 2008)
  10. hitparade.ch: Soilwork in der Schweizer Hitparade (Zugriff am 14. Februar 2008)
  11. billboard.com: Chart Listing For The Week Of Nov 10 2007 (Zugriff am 14. Februar 2008)
  12. swedishcharts.com: Soilwork in den schwedischen Charts (Zugriff am 14. Februar 2008)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Soilwork – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien