Sol (nordische Mythologie)

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Dieser Artikel behandelt eine mythologische Figur. Zum angelsächsischen Stammesfürsten siehe Sunna (Stammesfürst)
Sonnengöttin Sol und Mondgott Mani in einer Darstellung von Lorenz Frølich
Göttin Sunna mit Flammenhaupt und Flammenrad

Sól ist in der nordischen Mythologie die personifizierte Sonne. Sie wird den Asen zugerechnet.

Etymologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der altnordische Name Sól bedeutet „Sonne“, genau wie das althochdeutsche und altsächsische Sunna. Eine Personifizierung der Sonne durch Sunna wird im zweiten Merseburger Zauberspruch erwähnt; auch in der Edda wird Sól erwähnt. Sól/Sunna kann männlich (griechisch-römische Tradition) oder weiblich (germanische Tradition) sein.

Mythos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sól ist die Tochter des Mundilfari, Schwester des Mondgottes Máni und Gattin des Glenr. Die Sonne selbst wurde von den Göttern aus einem Funken erzeugt.

Sól fährt mit dem Sonnenwagen über den Himmel, gezogen von den Pferden Arvakr (der Frühwache) und Alsvidr (der Allgeschwinde). Der Schutzschild Swalin schützt den Wagen vor der Sonnenhitze. Das Gespann wird unablässig von dem Wolf Skalli (Skoll) verfolgt. Am Tag des Weltunterganges (Ragnarök) wird Skalli die Sonne einholen und verschlingen. Doch gebiert Sól eine Tochter, schöner als sie selbst, die in der neuen Welt weiterscheinen wird.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sól (Sun) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien