Solingen Alligators

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Solingen Alligators
gegründet 1991
Logo der Alligators
Voller Name
Softball- und Baseball Verein Solingen Alligators 1991 e. V.
Spitzname(n)
Alligators
Vereinsfarben
grün-weiß

 

Liga
Ballpark(s)
Baseballpark Weyersberg Koordinaten: 51° 10′ 11″ N, 7° 4′ 18″ O
Präsident
Christian Fried
Mitglieder
245
Website: www.solingen-alligators.com
Eingang zum Baseballpark Weyersberg

Die Solingen Alligators, kurz Alligators sind ein Baseball-Club aus Solingen.

Der „Softball- und Baseball Verein Solingen Alligators 1991 e. V.“ wurde 1991 gegründet, gehört mit ungefähr 250 Mitgliedern zu den größten Baseball-Vereinen Deutschlands und ist einer der erfolgreichsten Baseball-Vereine Deutschlands. Sein Logo ist, bis auf die Farbe, komplett dem Logo der Arizona State University nachempfunden. Neben drei Herrenmannschaften (Bundesliga, Regionalliga und Bezirksliga) gibt es eine Juniorenmannschaft in der Verbandsliga, zwei Jugendmannschaften, eine Schülermannschaft und eine Tee-Ball Mannschaft. 2008 hat sich zudem eine Hobby-Softball-Mannschaft gegründet, die Outdaxx. Das Baseballstadion der Alligators, der Baseballpark Weyersberg, befindet sich an der Kotter Straße in Solingen.

Die 1. Herrenmannschaft der Alligators spielt seit 2003 in der 1. Bundesliga. Die größten Erfolge sind die Gewinne der deutschen Baseballmeisterschaft 2006 und 2014. In 2006 erreichte man den zweiten Platz im CEB-Pokal. 2007, 2008 und 2009 wurde die Mannschaft jeweils Erster der Bundesliga-Nord, 2008 bei nur einer Niederlage in 28 Saisonspielen. Solingen erreichte in allen drei Jahren als einzige Mannschaft der Bundesliga Nord das Halbfinale um die deutsche Meisterschaft und schied dort 2007 gegen die Mainz Athletics, 2008 gegen die Regensburg Legionäre und 2009 gegen die Heidenheim Heideköpfe aus, alle Gegner wurden jeweils deutscher Meister. 2007 wurden die Alligators Pokalsieger des BSVNRW, 2008 unterlagen sie im Finale den Paderborn Untouchables.

2008 verloren die Alligators mit Nationalmannschaftscatcher Kai Gronauer während der Saison einen ihrer besten Spieler, als dieser von den New York Mets verpflichtet wurde und in die Minor League Organisation der New Yorker wechselte. Der Nationalmannschaftspitcher André Hughes spielte in der Saison 2009 in der holländische Hoofdklasse für Honkbalclub Allen Weerbaar (HCAW), ab 2010 kehrt er jedoch wieder zu seinem Heimatverein zurück. Ebenfalls 2010 kehrte der Nationalmannschaftspitcher Nils Hartkopf zu den Solingern zurück. Doch Hartkopf wechselte schon nach einem Jahr zum Bundesliga-Konkurrenten Haar Disciples.[1]

Die Regionalligamannschaft der Alligators wurde 2008 und 2009 Regionalligameister, verzichtete aber jeweils auf den Aufstieg in die 2. Bundesliga.

Die Jugendmannschaft wurde 2014 erstmals in der Vereinsgeschichte Deutscher Meister. Die Schülermannschaft konnte 2003 und 2011 den Deutschen Meistertitel feiern.

Für den Meistertitel 2014 durfte sich das Bundesligateam in das goldene Buch der Stadt eintragen.

Seit 2016 überträgt das vereinseigene "Alligators-TV" seine Heimspiele live über seine Homepage im Internet.

Bundesligakader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: 12. April 2016

Kader 2016
# Name Vorname Position
27 Hartkopf Nils 2B/P
73 Trampert Timo OF
6 Pichardo Juan P
34 Schmeltzer Jadd P
29 Hughes Andre P
2 Steinberg Julian C
37 Götze Florian IF/OF
18 Wolf Luka Benedikt OF
30 Hughes Dustin 3B/1B
11 Brockmeyer Sascha OF
55 Matzpreiksch Oskar 2B/SS
31 Selsemeyer David C
8 Weidemann Johannes C
50 Schäfer Karsten 1B
14 Wulf Dominik 3B
33 Stryczek Markus OF
9 Sanchez Daniel SS

Headcoach: Ron Frazier
Assistant Coaches: Sascha Steffens, Moritz Buttgereit, Patrick Kanthak

Geschäftsführender Vorstand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1. Vorsitzender: Christian Fried
  • 2. Vorsitzender: Andre Hughes
  • Kassenwart: Sven Chudzinski
  • Geschäftsführer: Peter Niemeyer
  • Jugendwart: Svenja Niemeyer
  • Sportvorstand: Guido Götze
  • Leiter Spielbetrieb: Udo Lindemann

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Nils Hartkopf verlässt die Alligators. RP-Online. 7. März 2011. Abgerufen am 30. Juni 2014.