Solnhofen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Solnhofen
Solnhofen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Solnhofen hervorgehoben
48.89638888888910.993888888889408Koordinaten: 48° 54′ N, 11° 0′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Weißenburg-Gunzenhausen
Höhe: 408 m ü. NHN
Fläche: 13,5 km²
Einwohner: 1693 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 125 Einwohner je km²
Postleitzahl: 91807
Vorwahl: 09145
Kfz-Kennzeichen: WUG, GUN
Gemeindeschlüssel: 09 5 77 168
Gemeindegliederung: 3 Gemeindeteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Bahnhofstr. 8
91807 Solnhofen
Webpräsenz: www.solnhofen.de
Bürgermeister: Manfred Schneider (SPD)
Lage der Gemeinde Solnhofen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen
Gunzenhausen Absberg Alesheim Muhr am See Bergen (Mittelfranken) Burgsalach Dittenheim Ettenstatt Haundorf Heidenheim (Mittelfranken) Höttingen Langenaltheim Markt Berolzheim Meinheim Nennslingen Pappenheim Pfofeld Polsingen Solnhofen Theilenhofen Treuchtlingen Weißenburg in Bayern Westheim (Mittelfranken) Raitenbuch Pleinfeld Gnotzheim Ellingen Landkreis Donau-Ries Landkreis Roth Landkreis Ansbach Landkreis EichstättKarte
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Solnhofen ist eine Gemeinde mit 1.693 Einwohnern (Stand: 31. Dezember 2013) im mittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Die umliegenden Steinbrüche gelten als Fossillagerstätte von Weltrang, herausstechend ist der Fund des Archaeopteryx. Nach dem Ort ist der Asteroid (3229) Solnhofen benannt.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Solnhofen liegt im Tal der Altmühl, die durch den Ort fließt. Weißenburg in Bayern liegt knapp 15 Kilometer (Luftlinie) in nordwestlicher Richtung, Eichstätt 14 Kilometer (Luftlinie) in östlicher Richtung. Jeweils etwa 25 Kilometer entfernt liegen Donauwörth (südwestlich) und Neuburg an der Donau (südöstlich). Die Mitte der Luftlinie zwischen Augsburg (südlich von Solnhofen gelegen) und Nürnberg (nördlich) läuft durch Solnhofen, beide Großstädte liegen jeweils in rund 60 Kilometer Luftlinienentfernung. Solnhofen grenzt an den Landkreis Eichstätt im Regierungsbezirk Oberbayern, der Regierungsbezirk Schwaben ist ebenfalls nahgelegen, grenzt direkt aber nur an die Nachbargemeinde Langenaltheim.

Verkehr[Bearbeiten]

Durch den Ort führen die Staatsstraßen 2217 und 2230 sowie der Altmühltalradweg. Außerdem besitzt der Ort einen Bahnhof an der Strecke Treuchtlingen-Ingolstadt, an dem stündlich Regionalzüge aus München bzw. Nürnberg halten. Die umsteiglosen Fahrtzeiten betragen rund 120 Minuten nach München, sowie etwa 70 Minuten nach Nürnberg.

Mit kurzem Umstieg am Bahnhof Treuchtlingen, ist Augsburg in rund 80 Minuten, Ansbach in etwa 50 Minuten und Würzburg in circa 130 Minuten günstig über Regionalzüge zu erreichen. Mit Umstieg in Ingolstadt ist Regensburg ca. 120 Bahnminuten entfernt. Im morgendlichen Berufsverkehr sind durch einige IC und ICE-Halte in Treuchtlingen bzw. Ingolstadt auch schnellere Verbindungen möglich.

Solnhofen ist südlichöstlicher Endpunkt des Verkehrsverbundes Großraum Nürnberg (VGN).

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Solnhofen besteht aus drei amtlichen Ortsteilen:[2]

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Die mittelfränkischen Nachbargemeinden sind im Norden die Stadt Pappenheim, im Westen die Gemeinde Langenaltheim. Bereits in Oberbayern liegen die Nachbargemeinden Schernfeld (östlich von Solnhofen) und der Markt Mörnsheim, der südlich von Solnhofen gelegen ist.

Der Solnhofener Plattenkalk[Bearbeiten]

Hauptartikel: Solnhofener Plattenkalk

Berühmt ist Solnhofen vor allem wegen seiner Steinbrüche, die Fossilien aus dem etwa 150 Millionen Jahre alten Weißen Jura (Oberjura) enthalten. Die Überreste der in eine Lagune eingespülten Landlebewesen wie beispielsweise die des kleinen Dinosauriers Compsognathus, sechs Gattungen von Flugsauriern, verschiedenen Schildkröten und über 180 Insektenarten. Die bekanntesten und auch für die Evolutionsbiologie bedeutsamen Funde sind aber die bislang zehn Exemplare des „Urvogels“ Archaeopteryx aus Solnhofen und Umgebung. Das besterhaltene dieser Exemplare ist im Museum für Naturkunde (Berlin) zu bestaunen. Von hier kommen auch bis zu 30 cm große Fossilien von Ur-Garnelen. Der besonders feine Kalkstein („Lithografischer Schiefer”) aus den Steinbrüchen wurde vom Erfinder der Lithografie, Alois Senefelder, als Druckmaterial verwendet; heute noch gilt der Solnhofener Plattenkalk als das weltweit beste Material für lithografische Druckplatten.

Geschichte[Bearbeiten]

Solnhofen wird in der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts unter dem Namen „Husen“ urkundlich erstmals erwähnt. Im südlichen Sualafeld gehörte es zu den frühen religiösen Zentren, von denen aus Ostfranken erschlossen wurde. Der Hausmeier Karl Martell, 751 zum König der Franken gekrönt, beauftragte im Rahmen der kirchlichen Neuordnungsbewegung durch Winfried-Bonifatius 750/51 den angelsächsischen Mönch Sualo (hl. Sola), den Bonifatius selbst im Kloster Fulda zum Priester geweiht haben soll, 758, den Ort Husen zu verwalten und die ansässige Bevölkerung kirchlich zu betreuen. Dieser errichtete mit Hilfe der angelsächsischen Mönche Willibald im nahen Eichstätt und dessen Bruder Wynnebald (Wunibald) von Heidenheim ein Kloster aus Stein und erhielt 793 von Karl dem Großen den Ort geschenkt.

Sola-Basilika, Grabungsbefund

Als Sualo, um dessen Leben sich viele Legenden ranken, am 3. Dezember 794 starb (nach den Fuldaer Totenannalen am 4. Dezember 794), vermachte er den Ort „Solaehofinum“ (so 790 genannt), woraus sich die Bezeichnung Solenhofen/Solnhofen entwickelte, mitsamt der „cella Solnis/Suolonies“ dem Königskloster Fulda. Zu der nunmehr Fuldaischen Propstei Solnhofen, ab 836 als Benediktinerkloster nachweisbar, gehörten im 9. Jahrhundert 20 Höfe. 834 wurde durch den kaiserlichen Hofkaplan Gundram als Propst der Leichnam Solas in einem Hochgrab, einer aus Kalkstein gemauerten Tumba, neu beigesetzt. Nach den Fuldaer Traditionen, von denen der Jesuit Brower 1612 berichtet, wurde Sola aber „auf Anordnung Papst Gregors IV. (Papst von 827/28 bis 844) den Himmlischen zugeschrieben und nach Fulda überführt“. Anstelle der damals errichteten Kirche weihte der Eichstätter Bischof Gundekar II. (reg. 1057–75) eine neue Kirche, eine frühromanische Säulenbasilika, von der sich noch ein 21 m langes Seitenschiff mit vier Arkadenbögen und der (leeren) Tumba des Heiligen Sola erhalten hat.

Die Fuldaer Besitzungen unterstanden außerdem den Grafen von Truhendingen als Schutzvögte, die eine St. Veit-Pfarrkirche errichteten. Die Trennungslinie zwischen den beiden Herrschaftsbereichen war die heutige auf der Jurahöhe führende Senefelder Straße. Durch zunehmende Verschuldung gezwungen, verkauften die Grafen den Ort Mühlheim an der Gailach, der einst zu Solas Besitz gehörte, 1282 an Bischof Reinboto von Eichstätt. 1310 erbten die Burggrafen von Nürnberg, die späteren Markgrafen von Ansbach-Brandenburg, die restlich verbliebenen Rechte der Truhendinger. 1420 wurde der Ort während dem Bayerischen Krieg durch den Bayernherzog Ludwig der Gebartete niedergebrannt. Vergeblich versuchten immer wieder Pröpste, sich vom Kloster Fulda zu lösen, 1478 gar durch einen Prozess in Rom.

Entscheidendes tat sich erst wieder im 16. Jahrhundert. Ab 1500 lag der Ort als Teil der Ansbacher Markgrafschaft im Fränkischen Reichskreis. Von 1525 bis 1534 wurde die Propstei unter Markgraf Kasimir von Brandenburg-Kulmbach säkularisiert; weltliche markgräfliche Amtmänner verwalteten die ehemaligen Klostergüter weiter. Die Klosterkirche wurde Pfarrkirche, während die bisherige, vogtische Pfarrkirche St. Veit von 1544 an noch zwei Jahrhunderte lang als Wohnhaus diente und später abgerissen wurde. 1533 wurde die evangelische Nürnberg-Brandenburgische Kirchenordnung gegen den Widerstand sowohl des Propstes als auch des Pfarrers eingeführt. Im Dreißigjährigen Krieg hatte Solnhofen unter Einquartierungen und Ausplünderungen zu leiden; von 1634 bis 1640 gab es keinen Pfarrer am Ort.

Für 1720 ist ein Flügelaltar mit Darstellungen von Wundern des heiligen Sola nachgewiesen, der 1734 bei einer Renovierung der Solabasilika entfernt wurde. 1782 wurde die baufällige Basilika größtenteils abgebrochen und die evangelische St. Veitskirche in unmittelbarer Nähe und teilweise auf Resten der Basilika im Markgrafenstil erbaut und 1785 eingeweiht. 1791 verkaufte der letzte Ansbacher Markgraf seine Besitzungen und Rechte und damit Solnhofen an Preußen, wo es bis 1803 verblieb, als der Ort durch Gebietstausch an das Königreich Bayern abgetreten wurde.

1649 bis etwa 1800 bestand in Solnhofen eine Glasindustrie, gegründet von Hans Greiner aus Konstein. In dieser Zeit kamen in mehreren Schüben Exil-Protestanten aus Österreich nach Solnhofen.

1870 wurde die durch Solnhofen führende Bahnstrecke Ingolstadt–Treuchtlingen eröffnet. Die Zunahme der katholischen Bevölkerung im 19. Jahrhundert führte 1903 bis 1905 zum Bau der katholischen St. Solakirche. 1963 wurde diese zur Kuratie erhoben, die 2005 805 Katholiken umfasste.

Von 1961 bis 1979 wurden im ehemaligen Klosterbereich archäologische Grabungen durchgeführt, die zeigten, dass schon vor Sola hier zwei Kirchen standen, zunächst ein kleiner Kirchenbau aus der Mitte des 7. Jahrhunderts, der durch Anbauten um 700 zu einer größeren Kirche, das eventuell bereits ein Kloster wurde, da zwei getrennte Räume nachgewiesen wurden. Diese zweite Kirche fiel den Kriegszügen Karl Martells 725 und 728 gegen die Bayern zum Opfer. Sie wurde nach 794 als Saalkirche mit zwei Säulenreihen und erhöhtem Chorraum und Stollenkrypta wiedererrichtet und dürfte die nach Umbauten oder nach endgültiger Fertigstellung von Gundekar II. geweihte Kirche sein. 1977 wurde zu der noch vorhandenen Säulenreihe eine zweite in Kopie errichtet; die originalen Rundsäulen mit Kapitellen sind in das Archäologische Museum München verbracht worden. Dort befindet sich das vermutlich zur Solabasilika gehörende, um 1065 entstandene „Solamedaillon“, ein Rundrelief mit der Darstellung eines Fackelträgers.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Juli 1971 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Eßlingen eingegliedert.[3]

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

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Bei den Kommunalwahlen am 2. März 2008 wurden die zwölf Sitze im Gemeinderat auf folgende Parteien verteilt:

Wappen[Bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: Geteilt; oben in Silber ein schwarzes Kreuz (Fuldaer Stiftskreuz), unten dreimal geteilt von Rot und Gold.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Alois-Senefelder-Denkmal
Pfarrgarten St. Veit, Grabstein-Detail
Katholische St. Sola-Kirche
Archaeopteryx-Denkmal bei Solnhofen

Museum[Bearbeiten]

Das modern gestaltete, mit viel Solnhofener Stein ausgebaute Bürgermeister-Müller-Museum im Rathaus zeigt eine einzigartige Sammlung von Fossilien aus dem Plattenkalk. Besonders reichhaltig vertreten ist die Welt der Fische. Wertvollste Stücke sind die Originale des 6. und 9. Urvogels (Archaeopteryx). Auch sind hier eine historische Lithografie-Presse (bei Voranmeldung mit Vorführung) und Lithografien zu sehen.

Bauwerke[Bearbeiten]

  • Die Solnhofener Solabasilika zählt mit ihren Säulen aus karolingischer Zeit zu den ältesten Baudenkmälern Deutschlands. Bei Ausgrabungen dort entdeckten Wissenschaftler von der Universität Heidelberg bis in die Mittelsteinzeit zurückreichende Siedlungsspuren.
  • Die evangelisch-lutherische St. Veit-Pfarrkirche ist ein Bau im so genannten Markgrafenstil (Kanzel und Orgel sind über dem Altar angebracht) und wurde auf dem südlichen Seitenschiff der ehemaligen Solabasilika 1784 errichtet. Der 29 Meter hohe Turm mit seinem Spitzhelm hat im Untergeschoss noch Teile des Kirchturms aus dem 11. Jahrhundert. Im Innern der Kirche sind ältere Grabplatten angebracht. Im Pfarrgarten stehen eindrucksvolle Grabsteine des früheren Friedhofes.
  • Das ursprünglich 5,5 Meter hohe Senefelder-Denkmal befindet sich in der Ortsmitte auf einem kleinen Platz unweit der Sola-Basilika. Es wurde 1845 von Etienne Hippolyte Maindron (* 1801; † 1884) aus südfranzösischem Sablonière-Kalkstein für den Pariser Lithografen Alfred Léon Lemercier geschaffen. Sein ursprünglicher Standort war ein Pariser Salon, von wo aus es 1846 in den Privatpark Lemerciers verbracht wurde. Bei Auflösung von dessen Firma 1901 ersteigerte das Denkmal Hermann Weinmann, Direktor der Solenhofener-Aktien-Vereins. Am 9. Oktober 1904 wurde es neben einer 1871 gepflanzten Friedenslinde in Solnhofen eingeweiht. 1965 wurde es im Zuge einer Straßenverbreiterung wenige Meter entfernt an den heutigen Standort versetzt. Bei dieser Gelegenheit wurde ein neuer Sockel aus Juramarmor untergesetzt, so dass die Gesamthöhe nurmehr 3,5 Meter beträgt.
  • Die katholische Kirche St. Sola, Filialkirche von Pappenheim, wurde nach einem Entwurf von Friedrich Niedermayer, Regensburg, 1905 in frühgotischem Stil aus Jura-Kalksteinen errichtet. Sie birgt links im Chorraum ein Sola-Reliquiar. Die Reliquie ist ein Geschenk des Fuldaer Bischofs Christoph Florentius Kött an den Eichstätter Bischof bei dessen Besuch 1867 in Fulda. Spätgotische Plastiken stammen aus St. Lambertus in Treuchtlingen.

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Bodendenkmäler[Bearbeiten]

Tourismus[Bearbeiten]

Solnhofen ist trotz einer langen touristischen Tradition nach wie vor ein recht beschaulicher und ruhiger Ort mit einer sehr überschaubaren Anzahl gastronomischer und touristischer Angebote. Touristische Kernangebote sind einerseits das bereits oben genannte Bürgermeister-Müller-Museum, zum anderen die sehr guten Möglichkeiten für Kanu-, Rad- und Wanderurlaube.

Bildung[Bearbeiten]

Solnhofen besitzt einen Kindergarten mit einer Kinderkrippe. Es gibt im Ort nur eine Grundschule, weshalb die meisten älteren Kinder mit Bus oder Bahn in die Senefelder-Gesamtschule in Treuchtlingen fahren.

Jugendzentrum[Bearbeiten]

Solnhofen besitzt ein Jugendzentrum, das unter anderem mit Computern und Tischkicker ausgestattet ist. Am Tag der Offenen Tür begann 2010 die Renovierung des Zentrums. Der Graffiti-Künstler Patrick Hitschfell gestaltete mit Graffiti-Spraydosen die Außen- und Innenräume.

In Solnhofen geboren[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Handbuch der historischen Stätten Deutschlands. Bayern. Stuttgart 1961, S. 700f.
  • W. Maier/Schauer: Solnhofen. 10-seitiges Faltblatt o. J.
  • Heimatbuch Solnhofen, Solnhofen: Gemeinde Solnhofen 1975
  • August Sieghardt und Wilhelm Malter: Altmühltal von Treuchtlingen bis Kelheim mit Eichstätt, Heroldsberg 1979, S. 142–148
  • Waldtraut Schrickel (Red.): Solnhofen. Solabasilika und Propstei. Entstehung und Entwicklung eines kirchlichen Zentrums. Solnhofen: Gemeinde Solnhofen 1987
  • Leonhard Schauer: Die Glasindustrie in Solnhofen, Solnhofen: Gemeinde Solnhofen 1987
  • Leonhard Schauer: Kirchen, Friedhöfe, Grabdenkmäler und Gedenkstätten in Solnhofen, Solnhofen 1990
  • Festschrift zum Sola-Jahr 1994. 1200 Jahre Solnhofen. Solnhofen: Gemeinde Solnhofen 1994
  • Jutta Simone Schwaab: Wo Sola einst Wunder wirkte. In: Kirchenzeitung Bistum Eichstätt Nr. 32/33 vom 10./17. August 1997, S. 21f.
  • Stahl behütet karolingische Baukunst. Warmherziger Missionar und wundertätiger Einsiedler. In: Donaukurier Ingolstadt vom 5. Dezember 1997, S. 28
  • Gotthard Kießling: Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. (Denkmäler in Bayern, V 70/1), München 2000, ISBN 3-87490-581-0, S. 565–579
  • Marie Derra: Der Solnhofener Naturstein und die Erfindung des Flachdruckes durch Alois Senefelder, Solnhofen 2002
  • 100 Jahre katholische Kirche St. Sola Solnhofen 1905-2005. Festschrift, Solnhofen/Weißenburg 2005
  • Walter Greiner: Auf den Spuren der Glasmacher von der Neuzeit bis in die Antike, Sonthofen: Selbstverl., 2005, 198 S.
  • Michael Mott: Ein fast vergessener Heiliger / Der in Fulda zum Priester geweihte Sola gab Solnhofen seinen Namen, in: Fuldaer Zeitung, 24. Mai 2006, S. 10 (Serie: Fuldaer Köpfe).
  • Die Kirche St. Sola in Solnhofen. In: Gästebrief 2007 Bistum Eichstätt, S. 4f.
  • Michael Mott: Fuldaer Heiliger gibt dem Ort seinen Namen / Solnhofen im Altmühltal und seine enge Verbindung mit Vertretern des Bistums Fulda, in: Fuldaer Zeitung, 23. August 2012, S. 15 (Serie: Gestatten, mein Name ist FULDA).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Solnhofen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Bayerische Landesbibliothek Online
  3.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 593.