Solz (südliche)

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Solz
Das untere Solztal bei Bad Hersfeld-Sorga. Im Hintergrund die Gebäude des Hofes Oberrode

Das untere Solztal bei Bad Hersfeld-Sorga. Im Hintergrund die Gebäude des Hofes Oberrode

Daten
Lage Landkreis Hersfeld-Rotenburg, Hessen, Deutschland
Flusssystem Weser
Abfluss über Fulda → Weser → Nordsee
Quelle etwa 900 m östlich der Burg Fürsteneck in Eiterfeld
Quellhöhe 348 m ü. NN
Mündung in Bad Hersfeld in die FuldaKoordinaten: 50° 53′ 9″ N, 9° 43′ 50″ O
50° 53′ 9″ N, 9° 43′ 50″ O
Mündungshöhe 197 m ü. NN
Höhenunterschied 151 m
Sohlgefälle

7,1 ‰

Länge 21,4 km[1]
Einzugsgebiet 91,517 km²[1]
Mittelstädte Bad Hersfeld
Gemeinden Eiterfeld, Schenklengsfeld, Friedewald

Die (südliche) Solz[2] ist ein 21 Kilometer langer rechter Nebenfluss der Fulda im Landkreis Fulda und Hersfeld-Rotenburg. Sie ist ein Wasserlauf II. Ordnung.

Der Bach ist nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Bach Solz etwas Fuldaabwärts, bei Bebra.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Solz entspringt im Nordwesten der Kuppenrhön, im nördlichen Bereich der Gemeinde Eiterfeld im Landkreis Fulda. Zwischen dem Hausberg (406 m. ü. NN), auf dem sich der Weiler Fürsteneck und die Burg Fürsteneck befindet, und dem Weiler Ober-Ufhausen entspringen im Witfeld mehrere Quellen. Sie vereinigen sich etwa 700 Meter südlich von Oberweisenborn, einem Ortsteil von Eiterfeld. Der Wasserlauf fließt zunächst in nördlicher Richtung, um dann nach Schenklengsfeld in nordwestlicher Richtung auf die Fulda zu zufließen.

Die Solz durchfließt zunächst Oberweisenborn, passiert die Concordia Mühle, wo der Wasserlauf in den Landkreis Hersfeld-Rotenburg wechselt. Der Wasserlauf durchfließt dann die Schenklengsfelder Ortsteile Unterweisenborn, den Kernort Schenklengsfeld, Lampertsfeld, Schenksolz und Malkomes. Weiter passiert der Ort den Hermannshof, der zu Friedewald gehört, und weiter zwischen den Bad Hersfelder Stadtteilen Sorga und Kathus vorbei. Schließlich fließt die Solz noch am Hof Oberrode vorbei.

Etwa 1,3 km unterhalb vom Hof Oberrode, an der Gemarkungsgrenze zwischen Bad Hersfeld und Ludwigsau, gegenüber dem Bad Hersfelder Zellersgrund, mündet der Wasserlauf in die Fulda.

Die wichtigsten Zuflüsse sind der linke Zufluss Ringbach, der bei Landershausen entspringt und in Schenklengsfeld mündet. und der rechte Zufluss Kothebach der in Friedewald entspringt und unterhalb von Malkomes mündet.

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen Sorga und bis kurz vor Malkomes führt die Bundesstraße 62 durch das Tal. In diesem Bereich, beim Hermannshof überquert auch die Bundesautobahn 4 das Solztal. Weiter wird das Tal durch die Landesstraße 3171 erschlossen, die bis nach Eiterfeld führt.

Bis 1993 führte die Hersfelder Kreisbahn bis Schenklengsfeld durch das Solztal. Heute wird über ehemalige Eisenbahnbrücke über die Fulda und die ehemalige Bahntrasse der Solztalradweg geführt.

Einzelnachweise und Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Gewässerkartendienst des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (Hinweise)
  2. im ausgehenden Mittelalter „Sultz“ genannt

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]