Sommerein

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Sommerein
Wappen Österreichkarte
Wappen von Sommerein
Sommerein (Österreich)
Sommerein
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Bruck an der Leitha
Kfz-Kennzeichen: BL
Fläche: 41,41 km²
Koordinaten: 47° 58′ N, 16° 38′ OKoordinaten: 47° 58′ 0″ N, 16° 38′ 0″ O
Höhe: 197 m ü. A.
Einwohner: 1.950 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 47 Einw. pro km²
Postleitzahl: 2453
Vorwahl: 02168
Gemeindekennziffer: 3 07 24
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schloßstraße 23
2453 Sommerein
Website: www.sommerein.at
Politik
Bürgermeister: Karl Zwierschitz (SPÖ)
Gemeinderat: (2015)
(19 Mitglieder)
14
4
1
14 
Insgesamt 19 Sitze
Lage der Marktgemeinde Sommerein im Bezirk Bruck an der Leitha
Au am LeithabergeBad Deutsch-AltenburgBergBruck an der LeithaEbergassingEnzersdorf an der FischaEnzersdorf an der FischaFischamendGöttlesbrunn-ArbesthalGötzendorf an der LeithaGramatneusiedlHainburg an der DonauHaslau-Maria EllendHimbergHof am LeithabergeHöfleinHundsheimKlein-NeusiedlLanzendorfLeopoldsdorfMannersdorf am LeithagebirgeMaria-LanzendorfMoosbrunnPetronell-CarnuntumPrellenkirchenRauchenwarthRohrauScharndorfSchwadorfSchwechatSommereinTrautmannsdorf an der LeithaWolfsthalZwölfaxingLage der Gemeinde Sommerein im Bezirk Bruck an der Leitha (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Sommerein (auf ungarisch Lajtasomorja) ist eine Marktgemeinde mit 1950 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) im Bezirk Bruck an der Leitha in Niederösterreich.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sommerein liegt im Industrieviertel in Niederösterreich. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 41,52 Quadratkilometer. 34,83 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Götzendorf an der Leitha Trautmannsdorf an der Leitha Bruck an der Leitha
Mannersdorf am Leithagebirge Nachbargemeinden Kaisersteinbruch
Purbach am Neusiedler See Breitenbrunn am Neusiedler See

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei archäologischen Untersuchungen im Rahmen der Errichtung eines Windparks durch die EVN im Nordosten des Gemeindegebiets wurde ein 7400 Jahre altes Kindergrab aus dem Neolithikum gefunden. Eine Besiedelung der Gegend in der Latènezeit wurde nachgewiesen, so fand man Hinweise auf Grubenhäuser und Langhäuser aus dieser Zeit.[1]

Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz Pannonien. Bis ca. 1662 gehörte es zu Ungarn (im Komitat Moson, im Herrschaftsgut von Scharfeneck, auf ungarisch Sárfenék).

Das Handwerk der Steinmetzen und Maurer zu Sommerein war bis 1781 der Viertellade im kaiserlichen Steinbruch am Leithaberg zugehörig. Danach wurde es auf kaiserlichen Befehl Teil der Viertellade in Bruck an der Leitha. [2]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 1753 Einwohner. 1991 hatte die Marktgemeinde 1640 Einwohner, 1981 1522 und im Jahr 1971 1488 Einwohner.

Aufgrund eines derzeit (2007) herrschenden Ausbaus hat die Gemeinde Sommerein bereits an Einwohnern dazugewonnen und wird noch weiter wachsen.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister und Amtsleiter der Marktgemeinde ist Karl Zwierschitz.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Sommerein

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 54, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 45. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 852. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 49,4 Prozent.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Epitaph Alexius Payos
Sommerein (Mitte oben) um 1873 (Aufnahmeblatt der Landesaufnahme)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sommerein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Archäologische Entdeckungen bei Windpark-Vorarbeiten in NÖ. In: Kleine Zeitung. 3. November 2017; abgerufen am 4. November 2017.
  2. Helmuth Furch: Die Steinmetzfamilie Kru(c)kenfellner vom Leithaberg in Sommerein und Kaisersteinbruch, in: Mitteilungen des Museums- und Kulturvereines Kaisersteinbruch, Nr. 51, 1998, S 19-54. ISBN 978-3-9504555-3-3.