Sonderhofen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Sonderhofen
Sonderhofen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Sonderhofen hervorgehoben
Koordinaten: 49° 36′ N, 10° 0′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Würzburg
Verwaltungs­gemeinschaft: Aub
Höhe: 293 m ü. NHN
Fläche: 18,8 km²
Einwohner: 848 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 45 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97255
Vorwahl: 09337
Kfz-Kennzeichen: WÜ, OCH
Gemeindeschlüssel: 09 6 79 188
Gemeindegliederung: 5 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Verwaltungsgem. Aub
Marktplatz 1
97239 Aub
Webpräsenz: www.sonderhofen.de
Bürgermeister: Heribert Neckermann (UWG)
Lage der Gemeinde Sonderhofen im Landkreis Würzburg
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Über dieses Bild

Sonderhofen ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Würzburg und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Aub.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonderhofen liegt am Gaubahnradweg zwischen Rittershausen und Gelchsheim in der Region Würzburg.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonderhofen gliedert sich in fünf Ortsteile[2]:

Es gibt die Gemarkungen Bolzhausen, Sonderhofen und Sächsenheim.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Teil des Hochstiftes Würzburg, das ein Teil des Fränkischen Reichskreises war, wurde Sonderhofen 1803 zugunsten Bayerns säkularisiert, dann im Frieden von Preßburg (1805) Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen, mit dem es 1814 endgültig an Bayern fiel. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Mai 1978 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Bolzhausen und Sächsenheim eingegliedert.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 958[3]
  • 1970: 952[3]
  • 1987: 791
  • 2000: 842
  • 2011: 824
  • 2013: 829

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist Heribert Neckermann (UWG).

Die Kommunalwahl 2014 führte zu folgender Sitzverteilung im Gemeinderat:

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 2013 umgerechnet 404.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 85.000 €.

Feuerwehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Freiwillige Feuerwehr Sonderhofen besteht seit dem Jahr 1886. Sie ist Stützpunktfeuerwehr des südlichen Landkreises Würzburg. Die Feuerwehr besitzt ein Löschgruppenfahrzeug LF 8 sowie den Rüstwagen RW 2 und das Tanklöschfahrzeug TLF 16, die beide vom Landkreis Würzburg übernommen wurden. Die Kommandanten sind Tobias Müller und Andreas Mark. Der Feuerwehrverein hat 126 Mitglieder.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dorfplatz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dorfplatz in Sonderhofen

Im August 2005 wurde der Dorfplatz in der Ortsmitte fertiggestellt. Der Blickfang ist ein Findlingsstein, aus dem eine Wasserfontäne sprudelt. Der ehemalige Bürgermeister Ludwig Mühleck persönlich pflegt diesen Platz mit zahlreichen Blumen, Sträuchern und Grasflächen.

Pfarrkirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Pfarrkirche, Johannes dem Täufer geweiht, entstand um 1755. Nach den Plänen von Johann Michael Fischer wurde damals dem Altbau ein neues Langhaus angefügt.

Im barocken Portal befindet sich über der Eingangstür das Wappen des Fürstbischofs Adam Friedrich von Seinsheim. Der Turm wurde 1843 neu errichtet und 1869 mit Kuppeldach und Laterne versehen.

Zwischen 1765 und 1895 wurde die Innenausstattung von Künstlern wie Johann Peter Wagner (Hochaltar), Fritz Bayerlein und Antonio Petrolli (Stuckarbeiten) und Georg Anton Urlaub (Deckengemälde) geschaffen. Die kunstvollen, leichten, hellen und festlich wirkenden Figuren und die Stuckdekorationen brachten der Kirche den Beinamen Perle im Gau ein.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sonderhofen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111110/212224&attr=OBJ&val=1820
  3. a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 756.