Sonnenbühl

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Wappen Deutschlandkarte
Sonnenbühl
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Sonnenbühl hervorgehoben

Koordinaten: 48° 23′ N, 9° 11′ O

Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Tübingen
Landkreis: Reutlingen
Höhe: 775 m ü. NHN
Fläche: 61,25 km2
Einwohner: 7052 (31. Dez. 2020)[1]
Bevölkerungsdichte: 115 Einwohner je km2
Postleitzahl: 72820
Vorwahl: 07128
Kfz-Kennzeichen: RT
Gemeindeschlüssel: 08 4 15 091
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstr. 2
72820 Sonnenbühl
Website: www.sonnenbuehl.de
Bürgermeister: Uwe Morgenstern
Lage der Gemeinde Sonnenbühl im Landkreis Reutlingen
Alb-Donau-KreisLandkreis BiberachLandkreis BöblingenLandkreis EsslingenLandkreis EsslingenLandkreis GöppingenLandkreis SigmaringenLandkreis TübingenZollernalbkreisBad UrachDettingen an der ErmsEngstingenEningen unter AchalmGomadingenGrabenstettenGrafenberg (Landkreis Reutlingen)Gutsbezirk MünsingenHayingenHohenstein (Landkreis Reutlingen)HülbenLichtenstein (Württemberg)MehrstettenMetzingenMünsingen (Württemberg)PfronstettenPfullingenPfullingenPliezhausenReutlingenRiederichRömerstein (Gemeinde)SonnenbühlSt. Johann (Württemberg)TrochtelfingenWalddorfhäslachWannweilZwiefaltenKarte
Über dieses Bild

Sonnenbühl ist eine Gemeinde auf der Hochfläche der Schwäbischen Alb südlich von Reutlingen. Der Sitz der Gemeindeverwaltung ist im Ortsteil Undingen.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Video: Drohnenflug über Sonnenbühl

Sonnenbühl liegt am Nordrand der Schwäbischen Alb, auf der sogenannten Mittleren Kuppenalb. Der Ortsteil Genkingen (771 m ü. NN) reicht bis an den Albtrauf. Er liegt am oberen Ende des Wiesaztales. Westlich von Willmandingen (751 m ü. NN) entspringt die Lauchert, im Ortsteil Erpfingen (731 m ü. NN) die Erpf, die südlich des Ortes in die Lauchert mündet. Der Ortsteil Undingen liegt 775 m ü. NN. Der tiefste Punkt liegt bei 645 m im Seebachtal bei Willmandingen, der höchste mit 880,8 m auf dem Bolberg.

Geologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der oberflächennahe geologische Untergrund Sonnenbühls wird geprägt von den albtypischen Gesteinen des Weißen Jura. Die Talhänge werden von den Kalkmergeln des Weißen Jura alpha, der Stufenrand und die Hochfläche der Alb von den gebankten Kalken des Weißen Jura betha gebildet. Die Hochfläche wird zum Teil von mächtigen Verwitterungslehmen und -tonen überlagert. Die Albhochfläche bei Sonnenbühl wird von mehreren Kuppen überragt, die von Riffkalken des Weißen Jura delta gebildet werden und als Härtlingskuppen herauspräpariert sind. Ein Paradebeispiel für eine solche Kuppe ist der westlich von Willmandingen gelegene Ruchberg. Die Kalkgesteine des Weißen Jura sind stark verkarstet und durch Karstformen wie Höhlen, Dolinen und Trockentäler geprägt.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Gemeinde Sonnenbühl, sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt und gehören zum Landkreis Reutlingen bzw. zum Zollernalbkreis¹ und zum Landkreis Tübingen

Pfullingen, Lichtenstein, Engstingen, Trochtelfingen, Burladingen¹, Mössingen² und Reutlingen.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Sonnenbühl besteht aus den vier bis 1974 selbständigen Gemeinden Erpfingen, Genkingen, Undingen und Willmandingen. In den vier früheren Gemeinden sind Ortschaften im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung mit jeweils eigenem Ortschaftsrat und Ortsvorsteher als dessen Vorsitzendem eingerichtet.[2] siehe auch Burg Hohenerpfingen (Schnatren), abgegangene Burg Erpfingen

Zu den Gemeindeteilen Undingen und Willmandingen gehören jeweils nur die gleichnamigen Dörfer. Zum Gemeindeteil Erpfingen gehören das Dorf Erpfingen, das Gehöft Dreherhof und die Häuser Erpfmühle und Pumpwerk, und zum Gemeindeteil Genkingen gehören das Dorf Genkingen und das Haus Talmühle.

Im Osten des Gemeindeteils Erpfingen liegt die abgegangene Ortschaft Weiler, deren Name als Flurname erhalten ist. Außerdem konnte durch Ausgrabungen 1969/70 im Gewann Untere Wässere eine Siedlung nachgewiesen werden. Im Gemeindeteil Undingen liegt die abgegangene Burg Hohengenkingen und im Gemeindeteil Willmandingen die 1846 abgegangene Seebachmühle.[3]

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Februar 1978 wurde der Ortsteil Erpfingen offiziell zum Luftkurort erklärt.

Schutzgebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Naturschutzgebiet Ruchberg liegt westlich von Willmandingen. Südwestlich von Erpfingen beginnt das Landschaftsschutzgebiet Laucherttal mit Nebentälern. Mit den Gebieten Salmendingen/Sonnenbühl, Albtrauf zwischen Mössingen und Gönningen und Albtrauf Pfullingen hat die Gemeinde Anteil an drei FFH-Gebieten. Das Vogelschutzgebiet Mittlere Schwäbische Alb erstreckt sich entlang der nördlichen Gemeindegrenze von der Höhe Talheim bis zur Grenze nach Engstingen.[4]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Gemeindegebiet gab es wahrscheinlich schon im 3. Jahrhundert alemannische Siedlungen. Im Hochmittelalter gehörte das Gebiet zum Herzogtum Schwaben.

Erpfingen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erpfingen wurde am 16. November 777 zum ersten Mal urkundlich im Lorscher Codex anlässlich einer Schenkung an das Kloster Lorsch als Erphinga erwähnt.[5] Im 14. und 15. Jahrhundert besaßen die Herren von Salmendingen, die Schenken von Erpfingen und die Grafen von Werdenberg Burgen am Ort. Ab 1357 kaufte Fritz Remp von Pfullingen Besitztümer der Herren von Salmendingen in Erpfingen. Seit der Mitte des 15. Jahrhunderts wurde der Einfluss der Grafschaft Württemberg zunehmend wichtiger, bis schließlich das ganze Dorf württembergisch geworden war. Erpfingen gehörte zur Zeit des Herzogtums Württemberg zum Unteramt Willmandingen im Amt Urach (bzw. seit 1758 Oberamt Urach). 1808 ging Erpfingen mit dem Unteramt Willmandingen zum Oberamt Reutlingen über.

Genkingen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ersterwähnung von Genkingen erfolgte bereits zuvor im Jahr 772 als Gancgingen ebenfalls in einer Schenkungsurkunde des Lorscher Codex.[6] Das Dorf gehörte seit dem Mittelalter den Herren von Genkingen, die dort ihre Burg (Burg Genkingen) unterhielten. Sie wurden mehrfach in Schenkungsurkunden an das Kloster Zwiefalten genannt. Seit 1506 gehörte es dem Klarissenkloster Pfullingen und wurde mit diesem in der Zeit der Reformation evangelisch und württembergisch. Das württembergische Klosteramt Pfullingen, zu dem Genkingen seither gehörte, bestand bis 1806 und ging dann als Unteramt Pfullingen zum Oberamt Reutlingen über. Das Unteramt Pfullingen wurde 1818 aufgelöst.

Undingen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schon 806 war Undinga im Besitz des Klosters St. Gallen. 1098 stiftete es Graf Luithold von Achalm dem Kloster Zwiefalten und 1454 wurde Undingen dann württembergisch. Der Ort gehörte zum Unteramt Willmandingen im Amt Urach (bzw. seit 1758 Oberamt Urach). 1808 ging Undingen mit dem Unteramt Willmandingen ans Oberamt Reutlingen über.

Willmandingen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name Willmandingen steht auf einer Urkunde vom 10. Juli 772 des Klosters St. Gallen. Darin zeigt ein gewisser Ruotah an, dass er in Willimundincas eine Kirche zu Ehren des heiligen Gallus erbaue und diese mit Gütern und Leibeigenen ausstatte.[7] Er stammt vermutlich von einem alemannischen Stammesführer Willimund aus dem 3. Jahrhundert. 1474 kaufte Graf Eberhard von Württemberg den Ort. Damit kam dieser zum Amt Urach. Willmandingen war bis 1818 Sitz eines Unteramts, welches 1808 dem Oberamt Reutlingen zugeordnet wurde. Das Unteramt Willmandingen wurde 1818 aufgelöst, so dass dann alle Orte direkt dem Oberamt unterstellt waren.

Verwaltungszugehörigkeit seit dem 19. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Errichtung des Königreichs Württemberg waren im Zuge der neuen Verwaltungsgliederung alle vier Orte spätestens im Jahr 1808 zu Bestandteilen des Oberamts Reutlingen geworden, wenngleich noch bis 1818 in verschiedenen Unterämtern. Die Verwaltungsreform während der NS-Zeit in Württemberg führte 1938 zur Zugehörigkeit zum Landkreis Reutlingen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Dörfer Teile der Französischen Besatzungszone und erfuhren somit die Zuordnung zum neu gegründeten Land Württemberg-Hohenzollern, welches 1952 im Land Baden-Württemberg aufging.

Entstehung der Gemeinde Sonnenbühl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die vier bis dahin selbständigen Gemeinden Erpfingen, Genkingen, Undingen und Willmandingen schlossen sich am 1. Januar 1975 im Zuge der Gemeindegebietsreform in Baden-Württemberg, zunächst unter dem Namen Undingen, zusammen. Als neuer Gemeindename wurde dann Sonnenbühl gewählt.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsteil Undingen ist der Verwaltungssitz der Gemeinde.

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Sonnenbühl wird der Gemeinderat nach dem Verfahren der unechten Teilortswahl gewählt. Dabei kann sich die Zahl der Gemeinderäte durch Überhangmandate verändern. Der Gemeinderat in Sonnenbühl hat nach der letzten Wahl 19 Mitglieder (2014: 21). Die Kommunalwahl am 26. Mai 2019 führte zu folgendem amtlichen Endergebnis.[8] Die Wahlbeteiligung lag bei 62,6 % (2009: 54,3 %). Der Gemeinderat besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.

Freie Wählervereinigung 8 Sitze 42,2 % 2014: 10 Sitze, 49,8 %
Sonnenbühler Bürger 7 Sitze 36,7 % 2014: 06 Sitze, 26,9 %
CDU 4 Sitze 21,1 % 2014: 05 Sitze, 23,3 %

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bürgermeister wird für eine Amtszeit von acht Jahren gewählt. Am 12. Juli 2009 wurde der amtierende Bürgermeister Gerrit Elser zum neuen Oberbürgermeister in Giengen an der Brenz gewählt. Deshalb fand am 11. Oktober 2009 in Sonnenbühl eine Bürgermeisterwahl statt. Uwe Morgenstern wurde mit deutlicher Mehrheit (58,9 %) im ersten Wahlgang zum Bürgermeister gewählt. Bei der Bürgermeisterwahl vom 12. November 2017 war Morgenstern der einzige Bewerber und wurde mit einem Stimmanteil von 91,6 % im Amt bestätigt.[9]

  • Genkingen
    • bis 1908: Heinrich Schumacher
    • 1909–1934: Johannes Ruoff
    • 1934–1946: Alois Walker
    • 1946–1950: Adolf Weinland
    • 1950–1974: Ernst Herrmann
  • Undingen
    • 1973–1975: Manfred Stierle
  • Sonnenbühl
    • 1975–1999: Dieter Winkler
    • 1999–2009: Gerrit Elser
    • Seit 2010: Uwe Morgenstern

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen der Gemeinde Sonnenbühl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ehemaligen eigenständigen Ortsteile besaßen ganz unterschiedliche eigene Wappen. Daher einigte man sich beim Zusammenschluss darauf, ein ganz neues Wappen zu entwerfen. Dieses wird aus den beiden Bestandteilen des Gemeindenamens gebildet. Die Blasonierung des Gemeindewappens lautet: „In Blau über goldenem (gelben) Hügel (Bühl) eine goldene (gelbe) Sonne mit 16 im Wechsel aufeinander folgenden geraden und S-förmigen gebogenen goldenen (gelben) Strahlen.“

Wappen der Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erpfingen
Erpfingen
Genkingen
Genkingen
Undingen
Undingen
Willmandingen
Willmandingen

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1987 besteht eine Partnerschaft der Gemeinde Sonnenbühl mit der Gemeinde Corseul in Frankreich.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bärenbrunnen in Erpfingen
Naboriuskirche in Erpfingen

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Ortsteil Erpfingen wurde das erste Ostereimuseum[10] Deutschlands eingerichtet und im Februar 1993 eingeweiht. Es zeigt über tausend Exponate aus ganz Europa.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der 1961 gegründete Schützenverein „Bolberg“ Willmandingen, kurz SV Willmandingen, war unter anderem in der Saison Gruppe Süd mit einer Mannschaft in der 1. Bundesliga Luftpistole vertreten.

Im Ortsteil Erpfingen befindet sich seit 1992 ein Kurgarten und eine 1300 Meter lange Sommerbobbahn.

Für Golffreunde gibt es in Undingen einen 18-Loch-Golfplatz.

Im Winter gibt es eine Vielzahl von Loipen für Skiwanderer in unterschiedlichsten Schwierigkeitsgraden und Längen, im Sommer sind dies Wanderrouten.

Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Freizeitpark Traumland auf der Bärenhöhle bildet vor allem für Familien mit kleineren Kindern einen Anziehungspunkt.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindeflur wird sowohl land- als auch forstwirtschaftlich intensiv genutzt. Sonnenbühl ist ein ganzjähriges Ferienziel. Eine besondere Rolle spielt daher die touristische Infrastruktur. Dazu zählen Feriendorf Sonnenmatte, Freibad und Campingplatz bei Erpfingen, Rad-, Wander- und Skiwanderwege sowie touristisch erschlossene Attraktionen, wie die Schauhöhlen. Ein Skilift bei Genkingen ermöglicht Abfahrtslauf.

In Steinbrüchen am Nordrand von Willmandingen und von Genkingen wird Kalkstein gebrochen. Bei Willmandingen wurde früher auch Bohnerz gewonnen.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet wird in Nord-Süd-Richtung durch die Landesstraße 382 und in Ost-West-Richtung durch die Landesstraße 230 erschlossen.

Der Öffentliche Nahverkehr wird durch den Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau (NALDO) gewährleistet. Die Gemeinde befindet sich in der Wabe 223.

Naturschutz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen Schloss Lichtenstein und der Nebelhöhle liegt das Naturschutzgebiet Greuthau. Bei der Fläche handelt es sich um ein Vegetationsmosaik aus Kalkmagerrasen, Wacholderheiden, Glatthaferwiesen, Gebüschgruppen, Waldgesellschaften, Weidbuchen und Weidfichten. Sie wird heute auch als Schafweide genutzt. Der Name des Gebiets bedeutet „gerodeter Wald“.

Naturdenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die wichtigsten Attraktionen von Sonnenbühl sind wohl die beiden großen Höhlen Bärenhöhle und Nebelhöhle.

  • Die Karls- und Bärenhöhle gehört zum Ortsteil Erpfingen und ist auf 271 Meter Länge begehbar. Ein Teil davon, die Karlshöhle, wurde am 30. Mai 1834 entdeckt, die Bärenhöhle 1949.
  • Der erste Teil der Nebelhöhle wurde 1517 entdeckt. 1920 kam ein noch größerer Teil dazu, sodass heute 450 Meter[11] Höhle erschlossen sind. Sie befindet sich nahe dem Ortsteil Genkingen, liegt aber teilweise auch auf Markung Lichtenstein und ist geschichtlich im Zusammenhang mit dem nahe gelegenen Schloss Lichtenstein zu sehen.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johann Ludwig Schneller (1820–1896), evangelischer Missionar und Pädagoge in Jerusalem (geboren in Erpfingen)
  • Johann Martin Flad (1831–1915), evangelischer Missionar (geboren in Undingen)
  • Christian Regelmann (1842–1920), Kartograf, Historiker der württembergischen Kartografie
  • Helmut Paulus (1900–1975), deutscher Dichter und Archivar (geboren in Genkingen)
  • Heinz Schanz (1927–2003), Maler (geboren in Genkingen)
  • Willi Betz (1927–2015), Gründer der Willi Betz GmbH & Co. KG, Reutlingen[12] (geboren in Undingen)
  • Otwin Brucker (* 1940), Bürgermeister in Pliezhausen 1966–2005, Präsident des Gemeindetages Baden-Württemberg 1994–2005 (geboren in Undingen)
  • Willi Maier (* 1948), Leichtathlet, deutscher Meister und Olympiateilnehmer (1972 und 1976) im 3000-m-Hindernislauf (geboren in Undingen)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Sonnenbühl – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Sonnenbühl – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Bevölkerung nach Nationalität und Geschlecht am 31. Dezember 2020 (CSV-Datei) (Hilfe dazu).
  2. Sonnenbuehl.de – Liste der Ortschaftsräte, abgerufen am 9. Dezember 2016
  3. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VII: Regierungsbezirk Tübingen. Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-004807-4. S. 73–76
  4. Daten- und Kartendienst der LUBW
  5. Minst, Karl Josef [Übers.]: Lorscher Codex (Band 5), Urkunde 3640, 16. November 777 – Reg. 1362. In: Heidelberger historische Bestände – digital. Universitätsbibliothek Heidelberg, S. 234, abgerufen am 20. April 2018.
  6. Minst, Karl Josef [Übers.]: Lorscher Codex (Band 5), Urkunde 3275, 17. September 772 – Reg. 806. In: Heidelberger historische Bestände – digital. Universitätsbibliothek Heidelberg, S. 137, abgerufen am 20. April 2018.
  7. Urkundenbuch der Abtei Sanct Gallen, Teil I, Urkundennummer 66
  8. Gemeinderatswahl Sonnenbühl 2019. Abgerufen am 5. November 2019.
  9. Gemeinde Sonnenbühl (Hrsg.): Wahlergebnisse der Bürgermeisterwahl. In: Amtsblatt der Gemeinde Sonnenbühl. Jg. 56, Nr. 46, 2017, S. 5.
  10. Offizielle Website vom Ostereimuseum Sonnenbühl (Memento vom 25. Juni 2013 im Internet Archive)
  11. Internetseite der Nebelhöhle (Memento vom 13. Juni 2010 im Internet Archive)
  12. Thomas de Marco: Willi Betz verstorben. Schwäbisches Tagblatt, 15. Dezember 2015.