Sonntagshorn

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Sonntagshorn
Blick vom Rauschberg südwärts zum Sonntagshorn

Blick vom Rauschberg südwärts zum Sonntagshorn

Höhe 1961 m ü. NHN
1961 m ü. A.
Lage Bayern, Deutschland;
Salzburg, Österreich
Gebirge Chiemgauer Alpen
Dominanz 8,8 km → Großer Weitschartenkopf
Schartenhöhe 1182 m ↓ Waidring
Koordinaten 47° 40′ 56″ N, 12° 41′ 45″ OKoordinaten: 47° 40′ 56″ N, 12° 41′ 45″ O
Sonntagshorn (Alpen)
Sonntagshorn
Gestein Plattenkalk, Hauptdolomit
Normalweg Melleck – Steinbachgraben – Hochalmen – Sonntagshorn
Besonderheiten Höchster Berg der Chiemgauer Alpen
pd5

Das Sonntagshorn ist der höchste Berg der Chiemgauer Alpen. Er liegt zwischen Ruhpolding und Unken auf der Grenze von Deutschland und Österreich. Seine Höhe wird nach deutscher und österreichischer Messung übereinstimmend mit 1961 m ü. NHN und 1961 m ü. A. angegeben.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Sonntagshorn erhebt sich auf der deutsch-österreichischen Grenze und damit auch jener des deutschen Landes Bayern mit den Landkreisen Berchtesgadener Land und Traunstein und dem österreichischen Land Salzburg mit dortigem Bezirk Zell am See (Pinzgau). Sein Gipfel liegt auf der Nahtlinie der zur Gemeinde Ruhpolding gehörenden Gemarkung Zeller Forst und der zur Gemeinde Schneizlreuth zählenden Gemarkung Weißbacher Forst (beide Bayern; Deutschland) sowie der zur Gemeinde Unken gehörenden Katastralgemeinde Unken und der zu dieser Gemeinde zählenden Katastralgemeinde Gföll (beide Salzburg; Österreich). Der Berg liegt südsüdöstlich von Ruhpolding und südsüdwestlich von Inzell, nördlich von Unken über dem Unkener Heutal sowie westlich des Saalachtales.

Wandern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Berg ist nicht durch Seilbahnen erschlossen. Er wird im Winter besonders von Skitourengehern aufgesucht. Ein vergleichsweise bequemer Aufstieg erfolgt von Süden über das österreichische Heutal. Der Nordaufstieg von deutscher Seite ist anstrengender, dafür aber spektakulärer und führt durch unbesiedelte Naturlandschaften, zunächst über einen relativ bequemen Forstweg, dann über steile Geröll- und, bis in den Hochsommer hinein, auch über Altschneefelder. Der Anstieg über den mittleren Kraxenbach verlangt etwas Kletterei (Schwierigkeitsgrad II) und ist steinschlaggefährdet. Der Normalweg geht von Melleck aus und führt durch den Steinbachgraben zu den Hochalmen und schließlich zum Gipfel.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name Sonntagshorn hat nichts mit dem Wochentag Sonntag zu tun, sondern leitet sich von Sonnendach ab. Der Gipfelaufbau nimmt auf seiner Südseite die Form eines Daches an, welches durch die relativ geringe Neigung sehr stark von der Sonne bestrahlt wird.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sonntagshorn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien