Sophie Zelmani

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Sophie Zelmani in Göteborg (2009)

Sophie Zelmani (geb. Edkvist; * 12. Februar 1972 in Stockholm) ist eine schwedische Sängerin und Musikerin.

Leben und Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sophie Zelmani wuchs in einem Stockholmer Vorort auf. Nach dem Tod ihres Vaters begann sie als 14-Jährige eigene Musik zu schreiben.[1] Zelmanis Stiefvater brachte ihr später das Gitarrenspielen bei.[2] Während ihrer Tätigkeit als Praktikantin in einem Tonstudio bekam sie die Möglichkeit, eigene Demobänder aufzunehmen. Als sie im Alter von 20 Jahren diese Demotapes an Labels versandte, reagierte Sony Music als erster und sie erhielt einen Plattenvertrag. Dabei änderte sie ihren Nachnamen und nahm den ursprünglichen russischen Nachnamen ihres Großvaters an, ließ dabei aber ein „l“ im Namen wegfallen.[3] Bereits ihr Debütalbum Sophie Zelmani aus dem Jahr 1995 war zusammen mit ihrer Single Always You in Schweden ein Erfolg, später auch in ganz Europa sowie in Japan. Mit ihrem zweiten Album Precious Burden war sie auch in den USA erfolgreich.

Zelmani lebt heute auf einer schwedischen Insel. Sie ist verheiratet, das Paar hat eine Tochter, die Künstlerin und Songschreiberin Etta Zelmani.[4]

Musikstil und Einflüsse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zelmani hat mit dem Gitarristen und Produzenten Lars Halapi bereits seit ihrem Karrierestart zusammengearbeitet und nimmt ihre Lieder oft in seinem eigenen Tonstudio auf in der Österlen-Region in Schonen auf. Sie schreibt englische Texte, da sie es als schwerer erachtet, sich mit schwedischen Texten treffend auszudrücken.

Sophie Zelmanis Musik baut auf ihre leise und zurückhaltende Stimme auf im Zusammenspiel mit akustischer Gitarre. Beeinflusst wurde sie u. a. von Bob Dylan und Leonard Cohen.[5] Eine Coverversion von Bob Dylans Most of the Time befindet sich auf dem Filmsoundtrack Masked and Anonymous.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zelmani ist medienscheu und bekannt für ihr Lampenfieber. Sie zieht es vor, sich vor allem durch ihre Musik auszudrücken und nicht mehr als notwendig zu reden.[6]

Diskografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[7][8]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 SE  DE  CH
1995 Sophie Zelmani SE4
Gold
Gold

(11 Wo.)SE
1998 Precious Burden SE11
(16 Wo.)SE
1999 Time to Kill SE11
(9 Wo.)SE
2002 Sing and Dance SE3
Gold
Gold

(41 Wo.)SE
CH88
(4 Wo.)CH
2003 Love Affair SE2
Gold
Gold

(20 Wo.)SE
CH33
(8 Wo.)CH
2005 A Decade of Dreams 1995–2005 SE2
(12 Wo.)SE
CH65
(2 Wo.)CH
2007 Memory Loves You SE2
(17 Wo.)SE
DE90
(1 Wo.)DE
CH9
(6 Wo.)CH
2008 The Ocean and Me SE1
(12 Wo.)SE
CH13
(5 Wo.)CH
2010 I’m the Rain SE3
(13 Wo.)SE
CH21
(5 Wo.)CH
2011 Soul SE12
(7 Wo.)SE
CH69
(1 Wo.)CH
2014 Going Home SE13
(1 Wo.)SE
Everywhere SE12
(3 Wo.)SE
2017 My Song SE8
(1 Wo.)SE
CH54
(1 Wo.)CH
2019 Sunrise SE23
(1 Wo.)SE

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartsChartplatzierungen[7]
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 SE
1996 So Good
SE53
(1 Wo.)SE

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Sophie Zelmani – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sophie Zelmani om nya skivan och motviljan mot media (Memento vom 5. März 2010 im Internet Archive). In: tv4play.se, abgerufen am 21. März 2010. –
    Nyhetsmorgon (Memento vom 5. März 2010 im Internet Archive). In: tv4play.se, abgerufen am 21. März 2010.
  2. Sophie Zelmanis biografi av Karl Larsson (Memento vom 16. März 2012 im Internet Archive). zelmani.se, abgerufen am 21. März 2010.
  3. Martin Röshammar: Sophie Zelmani – nu mindre poetisk. In: allehanda.se, 23. September 2014, abgerufen am 2. April 2020 (schwedisch).
  4. Fredrik Eliasson: Exklusivt: Etta Zelmani i första intervjun. In: Sveriges Radio P4. Stockholm, 10. Mai 2019, abgerufen am 2. April 2020 (schwedisch).
  5. Officiella Myspace-sida. In: Myspace, abgerufen am 21. März 2010.
  6. Henrik Arvidsson: Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven: @1@2Vorlage:Toter Link/www.dn.se Sophie Zelmani och scenskräcken. (keine Mementos) In: Dagens Nyheter. 10. Oktober 2008, abgerufen am 22. Mai 2010.
  7. a b Chartquellen: DE CH SE
  8. Auszeichnungen für Musikverkäufe: SE