Sophie von Schönburg-Waldenburg

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Fürstin Sophie von Albanien

Prinzessin Sophie von Schönburg-Waldenburg (* 21. Mai 1885 in Potsdam; † 3. Februar 1936 in Fântânele, Rumänien) wurde 1914 Fürstin von Albanien.

Biografie[Bearbeiten]

Mit ihrem Ehemann Wilhelm zu Wied (ca. 1913)

Sophie war eine Tochter des Erbprinzen Victor von Schönburg-Waldenburg und dessen Frau Lucia von Sayn-Wittgenstein-Berleburg (eine Tochter der rumänischen Prinzessin Pulcheria Cantacuzene). Sie heiratete am 30. November 1906 in Waldenburg Prinz Wilhelm zu Wied, nachmaliger Fürst Wilhelm I. von Albanien. Zur Zeit der Geburt ihrer Tochter war ihr Mann Offizier in preußischen Regiment und sie führte in Potsdam einen Salon, der dort ein Mittelpunkt des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens war.[1]

Werk[Bearbeiten]

Fürstin Sophie war ausgebildete Sängerin und beherrschte fünf Instrumente. Sie schrieb einige kleinere Opernkompositionen und trat gelegentlich auch in der Öffentlichkeit auf. Ihr Werk „Der goldene Schlüssel“ wurde Anfang September 1926 im Fürstlichen Park Grünfeld in Waldenburg (Sachsen) uraufgeführt. Die Fürstin verbrachte ihre letzten Lebensjahre in Rumänien.

Nachkommen[Bearbeiten]

Die Kinder aus ihrer am 30. November 1906 in Waldenburg (Sachsen) geschlossenen Ehe mit Prinz Wilhelm zu Wied (1876–1945) sind:

  • Marie Eleonore (* 1909; † 1956 in einem rumänischen Internierungslager in Miercurea Ciuc), verheiratet in erster Ehe 1937 mit Oberleutnant Prinz Alfred von Schönburg-Waldenburg (1905–1941), ab 1949 mit Ion Octavian Bunea (1899–1977 oder später)
  • Erbprinz Karl Viktor von Albanien, Prinz zu Wied (1913–1973), Jurist, verheiratet 1966 mit Eileen Johnston (1922–1985)

Literatur[Bearbeiten]

  • Sophie Fürstin von Albanien Prinzessin zu Wied Prinzessin von Schönburg-Waldenburg: „... was mich überlebt ...“. Mit einer Einleitung von Robby Joachim Götze. Artis Causa e.V., Waldenburg 2007.
  • Robby Joachim Götze: Sophie Fürstin von Albanien Prinzessin zu Wied Prinzessin von Schönburg-Waldenburg. Eine Bildbiographie. Artis Causa e.V., Waldenburg 2009.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bernd Willscheid: Manina zu Wied (1909-1956) in Frauenbüro Neuwied (Hrsg.): Von Frau zu Frau, Teil II, Verlag Peter Kehrein, 1995, ISBN 9783980326650, S.82