Sophrologie

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Sophrologie (gr. sos „Gleichgewicht“, phren „Seele“ und logos „Lehre“) ist eine von dem kolumbianischen Neuropsychiater Alfonso Caycedo 1960 begründete Entspannungstechnik, die vom indischen Yoga abgeleitet ist und körperliche und geistige Beschwerden, z. B. Geburtsschmerzen, durch Entspannung, Kontemplation und Meditation bessern will.[1] Sie wird beschrieben als „Entspannungsmethode, die auf der Förderung des sophrologischen Bewusstseins, einem Zustand zwischen Schlaf und Wachsein, basiert“.[2]

Die Methode hat eine gewisse Verbreitung in Frankreich und der Schweiz[3] erfahren. In diesen Ländern sind auch einige wissenschaftliche Studien dazu publiziert worden; bisher gibt es dennoch keinen Wirksamkeitsnachweis nach den Kriterien der evidenzbasierten Medizin.

Eingesetzt wird die Sophrologie vor allem bei Beschwerden, die durch Stress und andere psychische Spannungen verursacht oder zumindest von diesen begleitet werden sowie im Sport: so setzt z. B. Julien Wanders Sophrologie gezielt im Training ein.[4]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Raymond Abrezol: Sophrologie: Der neue Weg zu gesundem Leben. Panorama-Verlag, Altstätten / München 1988, ISBN 978-3-907506-11-0

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Edwin Lowell Cooper, Nobuo Yamaguchi: Complementary and alternative approaches to biomedicine. Springer, 2004, ISBN 978-0-306-48288-5, S. 199 ff. (englisch, google.com [abgerufen am 26. Januar 2011]).
  2. Sophrologie. Groupe Mutuel, abgerufen am 28. April 2018.
  3. Schweizerischen Akademie für die Ausbildung in Sophrologie nach Caycedo. (pdf, 39 kB) Groupe Mutuel, 25. Mai 2015, archiviert vom Original am 3. Dezember 2013; abgerufen am 28. April 2018.
  4. Fit for Life: Ich bin nicht verrückt, nur konsequent. In: https://www.fitforlife.ch/artikel/julien-wanders-im-interview/. Fit for Life, abgerufen am 29. Mai 2019.