South Eastern Main Line

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London–Dover
Elektrotriebzüge von Southeastern im Bahnhof London Bridge
Elektrotriebzüge von Southeastern im Bahnhof London Bridge
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Stromsystem: 750 V =
Stromsystem: 15 kV 50 Hz ~
Kopfbahnhof – Streckenanfang
London Charing Cross
Brücke über Wasserlauf (groß)
Hungerford Bridge über die Themse
Bahnhof, Station
Waterloo East
   
Blackfriars Road
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Thameslink nach Blackfriars
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Southwark Depot
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Gleisdreieck – geradeaus, nach links, von links
nach Cannon Street
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London Bridge
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Spa Road
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Southwark Park
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South London Line
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Brighton Main Line
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Bricklayers Arms
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East London Line nach Whitechapel
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Greenwich Line
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East London Line von New Cross Gate
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New Cross
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Greenwich Park Branch
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Haltepunkt, Haltestelle
St Johns
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Lewisham zur DLR
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Hayes Line
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North Kent Line
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Hither Green
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Dartford Loop Line
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Hither Green TMD
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Dartford Loop Line
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Abstellanlage Hither Green
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Abstellanlage Hither Green
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Grove Park Depot
Haltepunkt, Haltestelle
Grove Park
   
Bromley North Line
Tunnel
Haltepunkt, Haltestelle
Elmstead Woods
Haltepunkt, Haltestelle
Chislehurst
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Chatham Main Line
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Haltepunkt, Haltestelle
Petts Wood
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Abstellanlage Orpington
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Bahnhof, Station
Orpington
Haltepunkt, Haltestelle
Chelsfield
Tunnel
Haltepunkt, Haltestelle
Knockholt
Tunnel
Knockholt Tunnel und Motorway M25
Haltepunkt, Haltestelle
Dunton Green
   
nach Westerham
   
nach Bat & Ball
Bahnhof, Station
Sevenoaks
Tunnel
Haltepunkt, Haltestelle
Hildenborough
Brücke über Wasserlauf (groß)
Medway
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Redhill–Tonbridge Line
Bahnhof, Station
Tonbridge
   
Hastings Line
Haltepunkt, Haltestelle
Paddock Wood
   
Medway Valley Line
   
nach Hawkhurst
Haltepunkt, Haltestelle
Marden
Haltepunkt, Haltestelle
Staplehurst
Haltepunkt, Haltestelle
Headcorn
   
Kent and East Sussex Railway
Strecke – geradeaus
nach Tenterden
Haltepunkt, Haltestelle
Pluckley
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Chart Leacon Depot
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Maidstone East Line
   
Channel Tunnel Rail Link
Bahnhof, Station
Ashford International
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Abstellanlage Ashford
   
Ashford−Ramsgate Line
   
Channel Tunnel Rail Link
   
Marshlink Line
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Ashford Depot
   
Smeeth
Haltepunkt, Haltestelle
Westenhanger
Haltepunkt, Haltestelle
Sandling
   
Hythe and Sandgate Branch
   
Elham Valley Line
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BSicon .svgBSicon STR.svgBSicon DST.svg
Dollands Moor
BSicon .svgBSicon STR.svgBSicon STRl.svg
zum Eurotunnel
   
Cheriton
Haltepunkt, Haltestelle
Folkestone West
Bahnhof, Station
Folkestone Central
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Folkestone Harbour
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Folkestone East
Tunnel
Martello Tunnel (500 m)
   
Folkestone Warren
Tunnel
Abbotscliffe Tunnel (1800 m)
   
Shakespeare Cliff
Tunnel
Shakespeare Tunnel (1260 m)
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Dover Town
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Hafengelände
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Tunnel
Bahnhof, Station
Dover Priory
Tunnel
Gleisdreieck – geradeaus, nach rechts, ex von rechts
Kent Coast Line
Strecke – geradeaus
Chatham Main Line

Die South Eastern Main Line ist eine Eisenbahnstrecke in Großbritannien. Sie verbindet London mit der Grafschaft Kent und den Hafenstädten am Ärmelkanal. Die Vororts- und Schnellzüge auf dieser Strecke werden von der Gesellschaft Southeastern betrieben; diese verkehren in London von den Bahnhöfen Charing Cross, Blackfriars, Cannon Street und London Bridge aus. Bei Ashford besteht ein Anschluss an den Channel Tunnel Rail Link zum Eurotunnel.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erbaut wurde die Strecke von der South Eastern Railway (SER), die in Konkurrenz zur London, Chatham and Dover Railway (LCDR) stand. Die SER erhielt 1836 vom Parlament die Konzession zum Bau einer Strecke von London Bridge über East Croydon, Redhill, Tonbridge, Ashford und Folkestone nach Dover.

Zwischen London und Redhill teilte sich die SER die Trasse der Brighton Main Line der London, Brighton and South Coast Railway. Das Parlament hatte darauf bestanden, dass südlich der Hauptstadt nur eine einzige Bahnlinie nötig sei. Die SER-Züge mussten somit einen weiten Umweg fahren. Der Beschluss des Parlaments ignorierte die Tatsache, dass schon seit der Antike eine direkte Straßenverbindung London − Dover bestand und dass bei anderen bedeutenden Eisenbahnprojekten ebenfalls eine möglichst direkte Linienführung gewählt worden war. Ein Zugspassagier nach Dover musste über 35 Kilometer mehr zurückzulegen als mit der Postkutsche.

Die Hauptlinie erreichte Ashford am 1. Dezember 1842, die Vororte von Folkestone am 28. Juni 1843 und Dover am 7. Februar 1844. Im Jahr 1845 ersetzte die SER ihre Hauptbetriebswerkstatt von New Cross in London nach Ashford.

Aufgrund der Konkurrenz mit der LCDR, welche die direkter verlaufende Chatham Main Line gebaut hatte, baute die SER eine sehr kostspielige Verbindung über Sevenoaks und Orpington durch die North Downs, mit zwei für damalige Begriffe langen Tunnels bei Knockholt. Diese 39 Kilometer lange „Abkürzungslinie“ erreichte Chislehurst am 1. Juli 1865. Die Eröffnung des Abschnitts bis Sevenoaks verzögerte sich bis zum 2. März 1868. Am 1. Mai 1868 wurde schließlich auch der Abschnitt nach Tonbridge eröffnet. 1899 fusionierten die SER und die LCDR zur South Eastern and Chatham Railway (SECR), was eine Vereinfachung der Gleisanlagen in Ashford und Dover mit sich brachte.

Die 1923 entstandene Southern Railway elektrifizierte die Strecke mit 660 V Wechselstrom und Stromschienen. Im Juli 1925 wurde der elektrische Betrieb von London Victoria aus nach Orpington aufgenommen. 1926 folge der Abschnitt von Charing Cross und Cannon Street über London Bridge nach Orpington. Im Januar 1935 erreichten die elektrischen Züge schließlich Sevenoaks. 1927 wurde der bisher auf hölzernen Stützen verlaufende Abschnitt entlang Shakespeare Beach mit einer Stützmauer versehen.[1]

Nach dem Zweiten Weltkrieg führte die staatliche British Rail die Elektrifizierung weiter. Diese war im Juni 1961 abgeschlossen. Gleichzeitig erhöhte man die elektrische Spannung auf dem gesamten südöstlichen Streckennetz auf 750 V.

1994 erfolgte die Eröffnung des Eurotunnels, dessen nördliches Portal bei Cheriton in der Nähe von Folkestone liegt. Da zu diesem Zeitpunkt keine Schnellfahrstrecke auf britischem Boden existierte, fuhren die Eurostar-Züge nach Verlassen des Tunnels auf der South Eastern Main Line nach Ashford und erreichten London via Maidstone. Seit September 2003 verkehren die internationalen Hochgeschwindigkeitszüge auf dem High Speed One.

Durch Hochwasser am Heiligabend 2015 wurde die seeseitige Stützmauer entlang Shakespeare Beach auf dem Streckenabschnitt zwischen Dover Priory und Folkestone Central stark beschädigt,[2] so dass der Betrieb zeitweilig unterbrochen werden musste. Bei den Vorbereitungen zum Wiederaufbau wurden Mängel bei der Errichtung der originalen Mauer festgestellt.[1] Die Arbeiten zur Wiederherstellung sollen bis Ende Februar 2016[veraltet] dauern.[3]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Eisenbahnen von London nach Bristol und Dover. In: Illustrirte Zeitung. Nr. 22, 25. November 1843, J. J. Weber, Leipzig 1843, S. 348–352 (online)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: South Eastern Main Line – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Railway detectives piece together history of Dover sea wall. Network Rail. 3. Februar 2016. Abgerufen am 5. Februar 2016.
  2. Railway between Dover Priory and Folkestone Central closed after damage to sea wall. Network Rail. 27. Dezember 2015. Abgerufen am 5. Februar 2016.
  3. UPDATE: Folkestone to Dover railway line closed until END of FEBRUARY. In: Folkestone Herald, Local World, 28. Dezember 2015. Abgerufen am 5. Februar 2016.