Southside (Festival)

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Southside Festival
Southside Festival (2008)
Southside Festival (2008)
Allgemeine Informationen
Ort Neuhausen ob Eck
Genre Rock, Alternative, Independent, Electro
Zeitraum seit 1999
Website www.southside.de
Besucherzahlen
2014 ca. 60.000
2013 ca. 60.000
2012 ca. 55.000
2011 ca. 50.000
2010 ca. 50.000
2009 ca. 50.000
Vorherige Veranstaltungsorte
1999 Neubiberg

Das Southside ist ein jährlich stattfindendes Musikfestival in Neuhausen ob Eck (Baden-Württemberg) auf dem Gelände des take-off GewerbeParks. Es fand erstmals 1999 in der Nähe von München statt. Inzwischen ist es mit ca. 60.000 Festivalbesuchern[1] eines der größten Open-Air-Festivals in Deutschland.[2] Schwerpunkt bilden die Musikrichtungen Rock, Alternative, Independent und Electro.[3]

Allgemeines[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bezeichnung Southside leitet sich vom Englischen south side („südliche Gegend“) ab und weist auf den Süden Deutschlands hin. Veranstalter des Festivals sind die FKP Scorpio und KOKO & DTK Entertainment. Das Festivalgelände auf einem ehemaligen Militär- und Flugplatzgelände hat rund 800.000 Quadratmeter Fläche und vier Bühnen.[3]

Das Festival startete 1999 auf einem ehemaligen Militärflugplatz in Neubiberg bei München mit etwa 15.000 Besuchern. Ab 2002 stieg die Besucherzahl auf über 30.000 und liegt heute bei 60.000. An einem Festivalwochenende werden nach Veranstalterangaben fünf bis zehn Millionen Euro umgesetzt.[4]

Der Sanitätswachdienst wird von der Johanniter-Unfall-Hilfe (Regionalverband Bodensee-Oberschwaben[5]) und dem Deutschen Roten Kreuz gewährleistet.[6] Über das ganze Wochenende sind etwa 400 Helfer rund 12.000 Stunden im Einsatz.[7] Das Crowd surfing ist auf dem Festival verboten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Southside Festival fand erstmals 1999 als Pendant zum Hurricane Festival statt. 2000 erfolgte der Umzug nach Neuhausen ob Eck. Häufig auftretende Acts waren seitdem:[8]

1999[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das erste Southside Festival fand vom 26. bis 27. Juni 1999 mit rund 15.000 Besuchern[9] auf dem ehemaligen Fliegerhorst Neubiberg bei München statt. Es spielten:

Bananafishbones, Blur, Bush, Calexico, Catatonia, Core, Die Fantastischen Vier, Eat No Fish, Everlast, Guano Apes, HIM, Hole, Ich-Zwerg, Liquido, Live, Massive Attack, Mellow Sirens, Molotov, Muse, Mutabaruka, Oomph!, Pavement, Placebo, Queens of the Stone Age, Readymade, Sportfreunde Stiller, Stereolab, The Chemical Brothers, The Goo Goo Dolls, The Hellacopters, The Inchtabokatables, The King, Tin Star, VAST.

Am Ende des zweiten Tages sorgte Marilyn Manson für einen Eklat, als er betrunken die Bühne betrat, das Publikum zuerst mit obszönen Gesten bedachte, mit dem Sound unzufrieden war und die Bühne anschließend nach einem etwa zwanzigminütigen Auftritt endgültig verließ. Daraufhin begann ein Teil der Zuschauer mit einem wütenden Pfeifkonzert und mit dem Bewerfen der Bühne mit Schlamm und anderen Gegenständen, stürmte die Bühne und zerstörten das Equipment der Band. Aufgrund dieses Zwischenfalls wurde den Betreibern nicht gestattet, weitere Konzerte in München abzuhalten.[2]

2000[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vom 23. bis 25. Juni 2000 fand das erste Southside-Festival in Neuhausen ob Eck statt. An den zwei Konzerttagen traten auf:

Element of Crime, A Perfect Circle, Ash, Bush, Counting Crows, Emilíana Torrini, HIM, In Extremo, Live, Macy Gray, Moby, Nine Inch Nails, Reamonn, Rollins Band, Skunk Anansie, The Cranberries, Therapy?, The Tea Party.

Das Festival war aufgrund des schlechten Wetters und der kühlen Temperaturen kein Erfolg: Es kamen etwa 12.000 Besucher – weniger, als sich die Veranstalter versprochen hatten. Anders als geplant kamen die Musikfans jedoch nicht nur aus der näheren Umgebung, sondern auch aus Bayern und Österreich.[2]

2001[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 23. und 24. Juni 2001 spielten vor mehr als 20.000 Festivalbesuchern:[2]

Ash, Backyard Babies, Blackmail, Die Happy, Die Toten Hosen, Donots, Faithless, Fantômas, Fink, Fun Lovin’ Criminals, Fünf Sterne deluxe, Goldfinger, Grand Theft Audio, Iggy Pop, Incubus, JJ72, K’s Choice, Krezip, Last Days of April, Manu Chao, Nashville Pussy, OPM, Paradise Lost, Phoenix, Placebo, Queens of the Stone Age, Slut, Stereo MCs, Suit Yourself, The Hellacopters, The Hives, The Offspring, The Weakerthans, Thomas D, Tool, Weezer, Wheatus.

2002[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bekanntheitsgrad der Festivals nahm 2002 erneut zu: Am 22. und 23. Juni nahmen knapp 30.000 Zuschauer teil.[A 1][10] Das Line-Up bestand aus:

… And You Will Know Us by the Trail of Dead, A, Beatsteaks, Black Rebel Motorcycle Club, Die Ärzte, Dover, Emil Bulls, Garbage, Gluecifer, Heyday, Jasmin Tabatabai, Lambretta, Less Than Jake, Lostprophets, Madrugada, Mercury Rev, Nelly Furtado, New Order, No Doubt, Queens of the Stone Age, Readymade, Red Hot Chili Peppers, Rival Schools, Simian, Simple Plan, Soulfly, Sportfreunde Stiller, Such a Surge, Suit Yourself, Television, The (International) Noise Conspiracy, The Breeders, The Flaming Sideburns, The Notwist, The Promise Ring, Tocotronic, Union Youth, Zornik.

2003[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2003 ging das Southside Festival erstmals seit 2000 wieder über drei, von Freitag, 20. bis Sonntag, 22. Juni.[10] Es kamen rund 38.000 Festivalbesucher.[11] Das Line-up war entsprechend umfangreicher und setzte mit seiner Besetzung den Maßstab für die nachfolgenden Veranstaltungen. Gespielt wurde auf zwei Bühnen, wobei die kleinere Bühne in einem großen, seitlich offenen Zelt untergebracht war.

22-20s, Apocalyptica, Asian Dub Foundation, Beth Gibbons and Rustin’ Man, Blackmail, Brendan Benson, Circus, Coldplay, Conic, Console, Counting Crows, Danko Jones, Fu Manchu, Goldfrapp, Good Charlotte, Grandaddy, Guano Apes, GusGus, International Pony, Interpol, Kettcar, Live, Massive Attack, Millencolin, Moloko, Nada Surf, NOFX, Patrice, Pete Yorn, Pinkostar, Radiohead, Röyksopp, Seeed, Sigur Rós with Amina, Skin, Slut, Starsailor, Supergrass, The Datsuns, The Hellacopters, The Mighty Mighty Bosstones, The Roots, The Sounds, Therapy?, Turbonegro, Underwater, Underworld, Union Youth.

2004[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sänger „Howlin'“ Pelle Almqvist (The Hives), 2004

Das Southside 2004 fand vom 25. bis 27. Juni 2004 statt und war mit ca. 40.000 Besuchern[12] vollständig ausverkauft. David Bowie sollte als Headliner auftreten, musste seinen Auftritt aber wegen eines Herzinfarkts absagen.

Air, Amplifier, Anti-Flag, Ash, Backyard Babies, Beatsteaks, Beginner, Billy Talent, Black Rebel Motorcycle Club, Breed 77, Bright Eyes, Bungalow Bang Boys, Colour of Fire, Cypress Hill, Danko Jones, Die kleinen Götter, Die Fantastischen Vier, Die Happy, Dropkick Murphys, Fireball Ministry, Franz Ferdinand, Fünf Sterne deluxe, Gentleman & the Far East Band, Gluecifer, Graham Coxon, Grannysmith, I Am Kloot, Ill Niño, Jupiter Jones, Life of Agony, Mando Diao, Mclusky, Mogwai, Monster Magnet, Pixies, PJ Harvey, Placebo, Sarah Bettens, Snow Patrol, Sportfreunde Stiller, The (International) Noise Conspiracy, The Bones, The Cure, The Hives, Tomte, Wilco, Within Temptation.

2005[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Green Stage während des Auftritts von Turbonegro, 2005

Das Southside 2005 fand vom 10. bis 12. Juni 2005 statt und war mit über 40.000 Zuschauern[13] erneut ausverkauft.

2raumwohnung, Amplifier, … And You Will Know Us by the Trail of Dead, Athlete, Audioslave, Beatsteaks, Beck, Bonehill, Boysetsfire, Brendan Benson, Broken Social Scene, Die Ärzte, Dinosaur Jr, Dioramic, Dresden Dolls, Eagles of Death Metal, Fantômas, Feist, Flogging Molly, Idlewild, Ken, Kettcar, La Vela Puerca, Long Jones, Madrugada, Madsen, Mando Diao, Millencolin, Moneybrother, New Order, Nine Inch Nails, Oasis, Phoenix, Queens of the Stone Age, Rammstein, Sarah Bettens, Ska-P, Slut, System of a Down, Team Sleep, The Eighties Matchbox B-Line Disaster, The Robocop Kraus, The Stands, Turbonegro, Underoath, Wir sind Helden.

2006[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Southside 2006 fand vom 23. bis 25. Juni 2006 statt und war schon längere Zeit im Voraus ausverkauft. 2006 gab es wieder eine dritte Bühne, auf welcher kleinere, vornehmlich unbekanntere Bands auftraten. Am Sonntag, dem 25. Juni wurde das Festival kurz nach dem Auftritt von Fettes Brot von einem heftigen Sturm heimgesucht, konnte nach zwei Stunden Unterbrechung jedoch gegen 21 Uhr mit dem Auftritt von Seeed fortgesetzt werden. Das Festival zählte über 40.000 Musikfans.[14] Line-Up:

Adam Green, Apocalyptica, Archive, Arctic Monkeys, Backyard Babies, Ben Harper & the Innocent Criminals, Ben*Jammin, Billy Talent, Blackmail, Boozed, Collective Soul, Death Cab for Cutie, dEUS, Donavon Frankenreiter, Duels, Eagles of Death Metal, Elbow, Element of Crime, Fettes Brot, Gods of Blitz, Gogol Bordello, Hard-Fi, Julia, Karamelo Santo, Klee, Lagwagon, Lazuright, Live, Mad Caddies, Mando Diao, Manu Chao Radio Bemba Sound System, Maxïmo Park, Muse, Nada Surf, Panteón Rococó, Photonensurfer, Pretty Girls Make Graves, Scissors for Lefty, Seeed, Serena Maneesh, She-Male Trouble, Shout Out Louds, Sigur Rós, Skin, The Answer, The Brian Jonestown Massacre, The Cardigans, The Cooper Temple Clause, The Feeling, Gossip, The Hives, The Kooks, The Raconteurs, The Sounds, The Strokes, The Weepies, Tomte, Two Gallants, Voltaire, Wallis Bird, Wir sind Helden, Within Temptation, Wolfmother, Zebrahead.

2007[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Southside 2007 fand vom 22. bis 24. Juni 2007 statt. Die Kapazität wurde in diesem Jahr auf 45.000 Besucher erweitert.[14] Vor Beginn des Festivals gab es am Donnerstag, dem 21. Juni 2007 schwere Unwetter, bei denen die Zeltbühne (Coca-Cola Soundwave Tent) durch einen Sturm stark beschädigt wurde. Ein 28-jähriger Mitarbeiter der Johanniter-Unfall-Hilfe, der in einem Rettungswagen vor dem Unwetter Schutz gesucht hatte, wurde durch ein herabstürzendes Metallrohr so schwer verletzt, dass er wenige Stunden später im Tuttlinger Klinikum verstarb. Ein weiterer Rettungsdienst-Mitarbeiter wurde lebensgefährlich verletzt, ein anderer schwer verletzt. Aufgrund der erheblichen Schäden mussten alle 17 Konzerte, die auf der Zeltbühne stattfinden sollten, abgesagt werden. Der Veranstalter FKP Scorpio Konzertproduktion GmbH erstattete aufgrund des tödlichen Unfalles Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Rottweil gegen den Leiter einer Zollkontrolle.[15] Ein Einsatzkommando der Singener „Finanzkontrolle Schwarzarbeit“ hatte an diesem Tag die Southside-Baustelle kontrolliert. Der Chefkontrolleur habe den Zeltmeister daran gehindert, vor dem drohenden Unwetter den Zeltaufbau zu sichern.[16]

Arcade Fire, Art Brut, Beastie Boys, Bloc Party, Bright Eyes, Die Fantastischen Vier, Dropkick Murphys, Editors, Fotos, Frank Black, Howling Bells, Incubus, Interpol, Isis, Jet, Juliette and the Licks, Karpatenhund, Kings of Leon, La Vela Puerca, Less Than Jake, Manic Street Preachers, Marilyn Manson, Me First and the Gimme Gimmes, Modest Mouse, Mogwai, Mumm-Ra, Pearl Jam, Placebo, Porcupine Tree, Queens of the Stone Age, Satellite Party, SchulzeMeierLehmann, Snow Patrol, Sonic Youth, State Radio, Studebaker’s Blacksmith Shop, Sugarplum Fairy, The Blood Arm, The Bravery, The Films, The Rakes, The Sounds, Tokyo Police Club, Virginia Jetzt!

2008[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 2008 fand das Southside vom 20. bis 22. Juni statt. Mit rund 50.000[17] verkauften Karten war es ausverkauft und ein neuer Besucherrekord zu verzeichnen.[18] Angesichts der Besucherzahl und sehr guten Wetters kam man bei der Wasserversorgung an die Grenzen, die Landwirte hatten sonntags um 11:00 Uhr kein Wasser mehr.[19] Auf drei Bühnen spielten:

Apoptygma Berzerk, Bat for Lashes, Beatsteaks, Bell X1, Biffy Clyro, Billy Talent, Black Rebel Motorcycle Club, British Sea Power, Calexico, Deichkind, Die Mannequin, Digitalism, Does It Offend You, Yeah?, Donots, Elbow, Enter Shikari, Flogging Molly, Foals, Foo Fighters, Jaguar Love, Jan Delay & Disko No 1, Jason Mraz, Jennifer Rostock, Johnny Foreigner, Kaiser Chiefs, Kettcar, Krieger, Madsen, Maxïmo Park, Millencolin, Monster Magnet, Nada Surf, NOFX, Oceansize, Operator Please, Panic! at the Disco, Panteón Rococó, Patrice, Paul Heaton, Radiohead, Razorlight, Rise Against, Rodrigo y Gabriela, Shantel & Bucovina Club Orkestar, Shy Guy At The Show, Sigur Rós, Slut, Tegan and Sara, The (International) Noise Conspiracy, The Beautiful Girls, The Chemical Brothers, The Cribs, The Enemy, The Flyer, The Kooks, The Notwist, The Pigeon Detectives, The Subways, The Weakerthans, The Wombats, Tocotronic, Turbostaat, Wrongkong, Xavier Rudd.

Zudem wurden die Viertelfinal-Spiele der Fußball-Europameisterschaft 2008 auf einer Großleinwand übertragen.[20]

2009[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2009 fand das Southside Festival vom 19. bis 21. Juni statt. Nachdem die Kapazität auf 55.000 Zuschauer wiederum erhöht wurde, war das Festival mit gut 50.000 Besuchern nicht ausverkauft. Headliner waren Die Ärzte, Kings of Leon und Faith No More. Weitere Bands waren

Anthony Zaro, Anti-Flag, Auletta, Aviv Geffen, Ben Harper and Relentless7, Blood Red Shoes, Bosse, Brand New, Clueso, Culcha Candela, Datarock, Dendemann, Disturbed, Duffy, Eagles of Death Metal, Editors, Eskimo Joe, Fettes Brot, Fleet Foxes, Florence + the Machine, Frank Turner, Franz Ferdinand, Friendly Fires, Friska Viljor, Get Well Soon, Gogol Bordello, Johnossi, Joshua Radin, Just Jack, Karamelo Santo, Katy Perry, Keane, Kraftwerk, Less Than Jake, Lily Allen, Lovedrug, Luis & Laserpower, Lykke Li, Moby, Nick Cave and the Bad Seeds, Nine Inch Nails, Nneka, No Use for a Name, One Fine Day, Paolo Nutini, Pixies, Portugal. The Man, Silversun Pickups, Ska-P, Social Distortion, State of Martial Law, The Alexandria Quartet, The Asteroids Galaxy Tour, The Dø, The Gaslight Anthem, The Horrors, The Living End, The Mars Volta, The Rakes, The Sounds, The Ting Tings, The Whip, The Wombats sowie Tomte.

2010[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Southside Festival 2010, das vom 18. bis 20. Juni 2010 stattfand, war wieder ausverkauft und wurde von 50.000 Menschen besucht,[21] Laut Veranstalter hätten 100.000 Karten verkauft werden können – doppelt so viele Besucher, wie das Gelände fasst.[19] Als Neuerung wurde erstmals eine vierte Bühne, die sogenannte „White Stage“, eingeführt. Das Zelt ergänzte die bisherige Hauptbühne („Green Stage“), Nebenbühne („Blue Stage“) und Zelt („Red Stage“) und wurde ab spätem Nachmittag mit Electro bespielt. Das Line-up des neuen, zweiten Zeltes stand unter dem Motto „Electric Circus“.[1] Headliner des Southside Festival 2010 waren Billy Talent, The Strokes, Massive Attack, Mando Diao, The Prodigy, Deichkind und Beatsteaks. Des Weiteren gehörten zum Line-up

Alberta Cross, Archive, Ash, Band of Skulls, Biffy Clyro, Bigelf, Bonaparte, Boys Noize, Bratze, Charlie Winston, Coheed and Cambria, Cosmo Jarvis, Cymbals Eat Guitars, Danko Jones, Deftones, Dendemann, Does It Offend You, Yeah?, Donots, Dropkick Murphys, Element of Crime, Enter Shikari, Erol Alkan, Faithless, Florence + the Machine, FM Belfast, Frank Turner, Frittenbude, Horse the Band, Hot Water Music, Ignite, Jack Johnson, Jennifer Rostock, K’s Choice, Kap Bambino, Kashmir, Katzenjammer, La Roux, LaBrassBanda, LCD Soundsystem, Local Natives, Madsen, Marina and the Diamonds, Martina Topley-Bird, Moneybrother, Mr. Oizo, Paramore, Phoenix, Porcupine Tree, Revolverheld, Shout Out Louds, Skindred, Skunk Anansie, Stone Temple Pilots, Tegan and Sara, The Blackout, The Bloody Beetroots Deathcrew 77, The Gaslight Anthem, The Get Up Kids, The Hold Steady, The Specials, The Temper Trap, The XX, Timid Tiger, Turbostaat, Two Door Cinema Club, Vampire Weekend, We Are Scientists, White Lies und Zebrahead.[22]

Der Veranstalter ermöglichte mit einer Leinwand auf dem Campinggelände das Public Viewing der Fußball-Weltmeisterschaft 2010.

Eingangsbereich des Festivalgeländes 2010

Dauerregen verwandelte das Camping- und Festivalgelände in eine knöcheltiefe Schlammwüste.[23] Ein in der Nacht von 17. auf 18. Juni auftretendes lokales Starkregenereignis (Niederschlagsmenge: 80 l/m²) erforderte ein Aufgebot von Arbeitskräften, Eisenplatten, über 500 m² Hackschnitzel und diverse Lkw-Auflieger Stroh sowie schweres technisches Gerät,[24] um die beiden Eingänge zum Festivalgelände passierbar zu machen.[25] Überdies setzte die Schafskälte mit Temperaturen unter der 10-Grad-Marke den Besuchern zu.[1] Aus diesem Grund öffnete die Gemeinde die Homburghalle, und viele Einwohner stellten Privatunterkünfte und Duschmöglichkeiten zur Verfügung.[26] Am Abreisetag blieben viele Fahrzeuge im Schlamm stecken und mussten von Landwirten mit ihren Traktoren geborgen werden. Des Weiteren war die Bundesstraße 311 vom Matsch, den die Autos von der Wiese auf die Fahrbahn brachten, so rutschig, dass sie immer wieder mit Spezialmaschinen gereinigt werden musste.[26]

Insgesamt waren während des Festivals 1800 Mitarbeiter auf dem Gelände beschäftigt, darunter 420 Sanitäter und Ärzte, rund 400 Sicherheitskräfte und Ordner, sowie Bühnentechniker und sonstige Helfer.[1] Am Ende der Veranstaltungen mussten 450 mobile Toiletten geleert und 80.000 Müllsäcke entsorgt werden.[1] Das Müllaufkommen war des Wetters wegen 2010 immens.[27] Da die Festivalbesucher in diesem Jahr mehr Abfall zurückgelassen hatten als sonst, der aber im Schlamm versank und dieser wieder fest wurde, mussten manche Bereiche umgepflügt oder umgegraben, planiert, aufgefüllt und neu angesät werden.[26]

2011[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neuhausen ob Eck war vom 17. bis 19. Juni 2011 zum zwölften Mal Schauplatz des Southside Festivals. Zwei Tage bevor das Line-Up begann war das Festival mit mehr als 50.000 Besuchern ausverkauft. Für das Festival wurden 81 Künstler verpflichtet:

All Time Low, An Horse, Arcade Fire, Arctic Monkeys, Artig, A-Trak, Band of Horses, Blood Red Shoes, boysetsfire, Bright Eyes, British Sea Power, Brother, Chase & Status, Cloud Control, Clueso, Comeback Kid, Converge, Crookers, Crystal Fighters, Darwin Deez, Digitalism, Eels, Egotronic, Elbow, Evaline, Everything Everything, Flogging Molly, Foo Fighters, Friendly Fires, Frittenbude, Glasvegas, Gogol Bordello, Hercules and Love Affair, I Am Kloot, I Blame Coco, Incubus, Irie Révoltés, Jimmy Eat World, Jupiter Jones, Kaiser Chiefs, Kaizers Orchestra, Kasabian, Kashmir, Klaxons, Kvelertak, Letlive, Lykke Li, Manarun, Miles Kane, Monster Magnet, My Chemical Romance, Parkway Drive, Pete and the Pirates, Portishead, Portugal. The Man, Pulled Apart by Horses, Selig, Sick of It All, Sick Puppies, Sublime With Rome, Suede, Sum 41, Tame Impala, The Asteroids Galaxy Tour, The Astronaut’s Eye, The Chemical Brothers, The Hives, The Kills, The Sounds, The Subways, The Vaccines, The Wombats, Trentemøller, Twin Atlantic, Two Door Cinema Club, Wakey!Wakey!, Warpaint, William Fitzsimmons, Yoav, You Me at Six und Young Rebel Set.[28]

Auch 2011 gab es vier Bühnen – zwei Open-Air-Bühnen und zwei Zeltbühnen. Auf der vierten Bühne, der White Stage, die ausschließlich Electroact vorbehalten war,[29] wurde den Zuschauern ein Zusatzprogramm aus Akrobatik und elektronischer Musik geboten. Neu waren Umweltschutzmaßnahmen wie „Green Camping“, CO2-Reduzierung bei der Anreise und Vermeidung von Papiermüll.[30]

Der Geschäftsführer des Gewerbeparks skizzierte zu Beginn des Southside Festivals 2011, dass es das vorerst letzte sein könnte. Grund war das Wetter: Drei Regenjahre in Folge hatten den Boden am Veranstaltungsort derart aufgeweicht, dass dieser möglicherweise eine Pause von zwei bis drei Jahren benötige, um sich zu regenerieren. Der Matsch von 2010 hatte zur Folge, dass Gras seitdem nur spärlich sprießen konnte und der Boden so noch gefährdeter sei. Die vor der Bühne ausgestreuten Hackschnitzel übersäuerten den Boden massiv.[19] Als Vorkehrung gegen eine Verschlammung wurden an vielen Stellen Plastikmatten ausgelegt.[31] Noch während des laufenden Southside Festivals 2011 gab der Veranstalter am 19. Juni 2011 bekannt, dass es trotz der Schlammprobleme 2010 und 2011 auch 2012 wieder ein Festival in Neuhausen ob Eck geben werde und das bei jedem Wetter. Hierzu wurde 2011 ein neuer Fünfjahresvertrag abgeschlossen.[32]

2012[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schon weit im Vorfeld wurden zwei Headliner für das Festival 2012 bestätigt: blink-182, die ursprünglich 2011 hätten auftreten sollen, und Die Ärzte, die bereits 2002, 2005 und 2009 auftraten.[33] Auf dem Gelände wurde wegen der Schlammprobleme wieder eine sechsstellige Summe in den Untergrund investiert, einige Rasenflächen sollten geschottert werden.[32] Es spielten:

Die Ärzte, The Cure, Blink-182, Justice, Rise Against, The Stone Roses, Mumford & Sons, Sportfreunde Stiller, The Kooks, The XX, New Order, Noel Gallagher’s High Flying Birds, Wolfmother, LaBrassBanda, Casper, Katzenjammer, Kettcar, The Mars Volta, The Shins, Broilers, Florence + the Machine, Madsen, Garbage, Thees Uhlmann & Band, Eagles of Death Metal, Beirut, Bosse, The Temper Trap, Bonaparte, Boy, Kraftklub, Ed Sheeran, K.I.Z, Bat for Lashes, Jennifer Rostock, Frank Turner & The Sleeping Souls, Royal Republic, Pennywise, Lagwagon, M83, Hot Water Music, Mad Caddies, La Vela Puerca, Kakkmaddafakka, The Vaccines, Less Than Jake, Zebrahead, All Shall Perish, My Morning Jacket, The Dø, Adept, Selah Sue, The Bronx, La Dispute, Little Dragon, Disco Ensemble, Band Of Skulls, GusGus, Nneka, Bombay Bicycle Club, M.Ward, Die Antwoord, Spector, The Black Box Revelation, Young Guns, Other Lives, Twin Shadow, The Computers, Nerina Pallot, Switchfoot, Eastern Conference Champions, Kurt Vile & The Violators, All The Young, Hoffmaestro, Golden Kanine, Turbowolf, We Are Augustines, Willy Moon, Alt-J, The Floor Is Made Of Lava, All Mankind, Mutter, Casting Louis, Walter Subject

White Stage: Fritz Kalkbrenner, Steve Aoki, SebastiAn, Beardyman, Busy P, Bassnectar, Azari & III, Supershirt, Bratze, Dumme Jungs.[34]

2013[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Southside Festival 2013 fand vom 21. bis 23. Juni statt.[35] Mit 60.000 Besuchern war das Festival ausverkauft. Es gab Auftritte von

Rammstein, Billy Talent, Queens of the Stone Age, NOFX, Passenger, Frittenbude, Macklemore & Ryan Lewis, Triggerfinger, Kyteman Orchestra, Arctic Monkeys, Deichkind, Paul Kalkbrenner, Sigur Rós, Bloc Party, Ska-P, The Gaslight Anthem, The Hives, Of Monsters and Men, Belle and Sebastian (abgesagt)[36], Marteria, Left Boy, City and Colour, Prinz Pi, Boysetsfire, Danko Jones, Callejon, Friska Viljor, Every Time I Die, The Devil Wears Prada, Turbostaat, The Bouncing Souls, C2C und Two Door Cinema Club.

White Stage: Parov Stelar Band Gesaffelstein live, Netsky live, Archive.

2014[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Southside Festival 2014 fand vom 20. bis 22. Juni 2014 statt. Line-Up:

Arcade Fire, Volbeat, Macklemore & Ryan Lewis, Seeed, The Black Keys, Casper, Fettes Brot, Kraftklub, Dropkick Murphys, The Kooks, Interpol, Broilers, Franz Ferdinand, Ed Sheeran, Elbow, Pixies, Bastille, Lykke Li, James Blake, Belle and Sebastian, Lily Allen, The Wombats, Thees Uhlmann & Band, White Lies, Passenger, Tocotronic, Flogging Molly, Bad Religion, Bring Me the Horizon, Donots, Jennifer Rostock, Fünf Sterne deluxe, Tom Odell, Metronomy, The Subways, Bonaparte, Bombay Bicycle Club, Rodrigo y Gabriela, Bosse, Chvrches, The Sounds, Angus & Julia Stone, London Grammar, Family of the Year, Panteón Rococó, Chuck Ragan, Blood Red Shoes, Dispatch, You Me at Six, Poliça, Marcus Wiebusch, Selah Sue, Midlake, Zebrahead, Skindred, The Naked and Famous, The Asteroids Galaxy Tour, Dave Hause, The 1975, Young Rebel Set, The Dillinger Escape Plan, Augustines, George Ezra, Fucked Up, Feine Sahne Fischfilet, We Butter the Bread with Butter, Twin Atlantic, Blaudzun, We Invented Paris, To Kill a King, Royal Blood, Reignwolf, Balthazar, The Bots, Johnny Flynn & The Sussex Wit, Drenge, The Preatures, Abby, Apologies, I Have None, Circa Waves, Deaf Havana, Current Swell, I Heart Sharks, The Durango Riot, Samaris, Heisskalt, Marathonmann, Sonic. The Machine, Konvoy und Rockfish.

White Stage: Moderat, Baauer, Moonbootica, Crookers, Kavinsky, Marek Hemmann, Egotronic, Bilderbuch.

2015[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Southside Festival fand vom 19. bis 21. Juni 2015 statt. Line-Up (Stand: 1. Juni 2015):[37]

Placebo, Florence + the Machine, Farin Urlaub Racing Team, Paul Kalkbrenner, Deadmau5, Marteria, Alt-J, Jan Delay & Disko No. 1, Cro, Madsen, The Gaslight Anthem, Katzenjammer, Milky Chance, LaBrassBanda, Noel Gallagher’s High Flying Birds, Parov Stelar Band, Of Monsters and Men, George Ezra, NOFX, Die Antwoord, Angus & Julia Stone, Death Cab for Cutie, Alligatoah, Frittenbude, Death from Above 1979, 257ers, Black Rebel Motorcycle Club, Irie Révoltés, Suicidal Tendencies, Future Islands, The Notwist, Counting Crows, SDP, The Cat Empire, Backyard Babies, Danko Jones, The Tallest Man on Earth, Kontra K, Olli Schulz, All Time Low, Band of Skulls, The Vaccines, Lagwagon, Millencolin, Jupiter Jones, Chet Faker, First Aid Kit, Sheppard, Kodaline, Casper, Back and Fill, Antiheld, Montreal, AronChupa, Superheld, The Mirror Trap, Oscar and the Wolf, Little May, The Bohicas, Gengahr, Nothing But Thieves, Schmutzki, SomeKindaWonderful, We Are The Ocean, Big Sean, Archive, Burning Down Alaska, uvm.[38]

2016[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Southside Festival sollte von 24. bis 26. Juni stattfinden. Es wurde wegen eines schweren Unwetters nach den ersten Bandauftritten am frühen Freitagabend unterbrochen und schließlich komplett abgebrochen, wodurch keiner der Headliner auftreten konnte.[39] Von den gebuchten 88 Bands konnten nur 18 spielen, wobei die Konzerte von Tom Odell, Elliphant und Flogging Molly vorzeitig beendet wurden.[40] 82 Menschen wurden leicht verletzt, von denen 25 ins Klinikum Tuttlingen gebracht wurden und 57 vor Ort versorgt werden konnten.[41] Geplantes Line-Up:

Rammstein, Mumford & Sons, The Prodigy, Deichkind, K.I.Z, Axwell Λ Ingrosso, The Offspring, AnnenMayKantereit, Dropkick Murphys, Bloc Party, James Bay, Fritz Kalkbrenner, Two Door Cinema Club, Trailerpark, The Hives, Flogging Molly, Editors, Frank Turner & The Sleeping Souls, Bosse, Jennifer Rostock, Wanda, Prinz Pi, Royal Republic, Genetikk, Boy, Die Orsons, The Wombats, Boysetsfire, The Subways, Pennywise, Tom Odell, Feine Sahne Fischfilet, Von Brücken, Haftbefehl, Maximo Park, Joris, Augustines, Blues Pills, Antiflag, Skindred, Gloria, Kvelertak, Eskimo Callboy, Courtney Barnett, Zebrahead, Poliça, Jack Garratt, Half Moon Run, Yeasayer, Turbostaat, Jamie Lawson, Emil Bulls, Walk off the Earth, The Heavy, X Ambassadors, Oh Wonder, Elle King, Chakuza, Elliphant, Balthazar, Good Riddance, Zugezogen Maskulin, Bear's Den, Schmutzki, Hiatus Kaiyote, Lance Butters, Ryan Bingham, Chefket, DMA's, The Devil Makes Three, Rat Boy, The Stanfields, Highasakite, Børns, Blossoms, HO99O9, Kelvin Jones, Erik Cohen, Barns Courtney, Vauu, Nazar, Jamaram, Kiko King & Creativemaze, Tired Lion, I Am Jerry, Van Holzen, Rebels of the Jukebox, Aberhallo

2017[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Southside Festival fand vom 23. bis 25. Juni 2017 statt. Line-Up:

Green Day, Linkin Park, Casper, Blink-182, Die Antwoord, Imagine Dragons, Axwell Λ Ingrosso, Fritz Kalkbrenner, Alt-J, Mando Diao, A Day To Remember, Royal Blood, Rancid, Clueso, Flogging Molly, Editors, SDP, Wolfmother, Halsey, Jennifer Rostock, Frank Turner & The Sleeping Souls, Jimmy Eat World, Gogol Bordello, Bilderbuch, Lorde, Milky Chance, Kontra K, Passenger, Boy, 257ers, Future Islands, Danko Jones, Maximo Park, Xavier Rudd, Die Orsons, Joris, Kakkmaddafakka, Nathaniel Rateliff & The Night Sweats, Haftbefehl, Callejon, SSIO, Antilopen Gang, Archive, Of Mice & Men, You Me At Six, Gloria, Frittenbude, OK KID, Seasick Steve, Baroness, Irie Révoltés, Heisskalt, Me First And The Gimme Gimmes, Die Kassierer, Kodaline, Kensington, LP, Twin Atlantic, Dave Hause & The Mermaid, Fatoni, Neonschwarz, SXTN, Disco Ensemble, Montreal, Red Fang, The King Blues, Moose Blood, Nothing But Thieves, The Smith Street Band, HO99O9, Skinny Lister, Highly Suspect, Counterfeit, JP Cooper, Erik Cohen, Alex Mofa Gang, Louis Berry, Tall Heights, The Dirty Nil, K.Flay, Stu Larsen, Amber Run, Leif Vollebekk, Pictures, Rebels Of The Jukebox, Mikroschrei, Luke Noa & The Basement Beats, Tuesday Night Project, Boys Noize, Digitalism, Modestep, Alle Farben, RL Grime, Gestört aber Geil, Rampue, Drunken Masters, Die Boys, Schlachthofbronx, Afrob, Smile And Burn, ACE TEE & KWAM.E

Aufgrund technischer Schwierigkeiten an der Green Stage wurde das Konzert von Green Day erst unterbrochen und letztendlich nach zwei Stunden abgebrochen.

2018[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Southside Festival fand vom 22. bis 24. Juni 2018 statt. Line-Up:

Adam Angst, Angus & Julia Stone, Arcade Fire, Arctic Monkeys, Basement, Beginner, Benjamin Clementine, Biffy Clyro, Billy Talent, Black Rebel Motorcycle Club, Blackout Problems, Bonaparte, Bonez MC & RAF Camora, Booka Shade, Boysetsfire, Brian Fallon & The Howling Weather, BRKN, Broilers, Chefket, Chvrches, Coasts, Creeper, Culture Abuse, Deap Vally, Dendemann, Dermot Kennedy, DMA'S, Donots, Drangsal, Egotronic, Emil Bulls, Eskei83, Feine Sahne Fischfilet, Fjørt, Frank Carter & The Rattlesnakes, Franz Ferdinand, Gang of Youths, Ganz, Gavin James, George Ezra, Haiyti, Heisskalt, Jain, James Bay, Jeremy Loops, Johnossi, Jungle, Juse Ju, Justice, Kmpfsprt, Kolari, Kraftklub, London Grammar, Madsen, Marmozets, Marteria, Martin Jensen, Massendefekt, Meute, MHD, Mighty Oaks, Mike Perry, , Moonbootica, Neck Deep, NOFX, Pale Waves, Parcels, Pennywise, Portugal. The Man, Prinz Pi, Red City Radio, RIN, Romano, Samy Deluxe, Sascha Braemer, Schlaraffenlandung, Stick To Your Guns, Swiss & Die Anderen, SXTN, Talco, The Glorious Sons, The Hunna, The Kooks, The Offspring, The Prodigy, The Vaccines, Thrice, Tom Grennan, Tom Walker, Tommy Haug, Tonbandgerät, Touché Amoré, Trettmann, Two Door Cinema Club, Underøath, Valentino Khan, Wanda, X Ambassadors, Yonaka

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Tanja Alexandra Küchle: Erlebensraum Festival. Ethnographische Erkundungen auf dem Southside Festival in Neuhausen ob Eck. (Studien und Materialien des Ludwig-Uhland-Instituts der Universität Tübingen; 40). Tübinger Vereinigung für Volkskunde, Tübingen 2010, ISBN 978-3-932512-64-3

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Southside Festival – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Nach anderen Angaben waren es 2002 40.000 Musikfans.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e Kai Breuing: 50 000 Fans zwischen Frohsinn und Wahnsinn. In: Südkurier vom 21. Juni 2010.
  2. a b c d Michael Hochheuser (hoc): Kult: Der Erfolg kommt erst nach zähem Anfang. Die Anlaufschwierigkeiten des Southside-Festivals in Neuhausen ob Eck sind mittlerweile Geschichte. In: Schwäbische Zeitung vom 14. Juni 2011.
  3. a b (lsw): Rund 50.000 Besucher zum Southside-Festival erwartet. In: Südkurier vom 14. Juni 2011.
  4. Vera Romeu (vr): Musik-Festival kommt auf den Flugplatz. Gespräch zwischen Veranstalter und den Gemeinden laufen – Grobes Konzept ist entworfen. In: Schwäbische Zeitung vom 22. Dezember 2011.
  5. Julia Ebner: Rund 2500 Mal Dienst am Nächsten. In: Südkurier vom 19. Juni 2009.
  6. Hermann-Peter Steinmüller (hps): Southside: Nasse Sachen und fröhliche Menschen. In: Südkurier vom 20. Juni 2011.
  7. Ulrike Ebner: „400 Helfer sind hier im Einsatz“. In: Südkurier vom 20. Juni 2011.
  8. Bands auf früheren Southsides auf southside.de (Bands von 1999 und 2000 fehlen dort, wurden hier aber berücksichtigt), abgerufen am 21. Dezember 2010.
  9. Festivals Southside und Hurricane fast ausverkauft. Mehr als 100.000 Fans werden am Wochenende zum Southside Festival und dem Schwesterfestival Hurricane erwartet. In: Schwäbische Zeitung vom 19. Juni 2008.
  10. a b Neuhausen ob Eck. Drei Tage Southside. In: Südkurier vom 1. Februar 2003.
  11. Joachim Kleinert (jok): „Friedliches Festival“. In: Südkurier vom 26. Juli 2003.
  12. Jutta Freudig (feu): 105 Fahrer unter Drogeneinfluss. In: Südkurier vom 1. Juli 2004.
  13. Polizei meldet keine Störungen. In: Südkurier vom 15. Juni 2005.
  14. a b Norbert Faulhaber, Philipp Ziegler: 45000 Fans und die besten Bands. In: Südkurier vom 25. Juni 2007.
  15. laut.de: Southside – Klage nach tödlichem Unfall
  16. Franz Domgörgen (fdo): Unglück beim Southside-Rockfestival 2007 bleibt weiter Fall für die Staatsanwaltschaft. Noch immer fehlt ein Gutachten. In: Südkurier vom 23. April 2009.
  17. Eigene Angaben des Veranstalters
  18. Anja Arning (aa), Sebastian Pantel (sep): Southside – heiße Beats zum Festival-Abschluss. In: Südkurier vom 23. Juni 2008.
  19. a b c Michael Hochheuser (hoc): Matsch: Bei Regen droht „Southside“ eine Auszeit. Falls das Wetter beim Festival erneut nicht mitspielt, könnte eine mehrjährige Pause folgen. In: Schwäbische Zeitung vom 16. Juni 2011.
  20. Elena Bücheler: Besuch auf dem Southside-Festival in Neuhausen – Unterhaltung garantiert. Vier Tage Ausnahmezustand pur. In: Südkurier vom 24. Juni 2008.
  21. Hermann-Peter Steinmüller (hps): Festivalfans trotzen miesem Wetter. In: Südkurier vom 21. Juni 2010.
  22. Bands auf früheren Southsides, abgerufen am 5. Dezember 2010.
  23. Vergnügen trotz Schlammschlacht bei Southside-Festival. In: Südkurier vom 21. Juni 2010.
  24. 120.000 Besucher bei ausverkauften Hurricane und Southside Festivals, Pressemitteilung vom 20. Juni 2010.
  25. Sebastian Pantel (sep): Southside-Festival in Neuhausen ob Eck startet bei Sonnenschein. In: Südkurier vom 19. Juni 2010.
  26. a b c Hermann-Peter Steinmüller (hps): Die Fans gehen, der Müll bleibt. In: Südkurier vom 22. Juni 2010.
  27. Hermann-Peter Steinmüller (hps): Werbung ist wichtiger als Müll. In: Südkurier vom 8. Juli 2010.
  28. Vgl. Bandliste des Veranstalters, Stand: 14. Juni 2011.
  29. Jeremias Heppeler: 50 000 Fans waten in Schlammside 2.0. In: Südkurier vom 20. Juni 2011.
  30. Rockfestival wird grüner. In: Südkurier vom 9. Juni 2011.
  31. Michael Hochheuser (hoc): Top: Southside startet mit Sonne statt Schlamm. 50 000 Fans haben zum Auftakt des Festivals ihren Spaß – und die Helfer viel zu tun. In: Schwäbische Zeitung vom 18. Juni 2011.
  32. a b (klw): Southside bleibt in Neuhausen – und bringt „Die Ärzte“ und „Blink 182“. In: Schwäbische Zeitung vom 20. Juni 2011 (abgerufen am 19. Juni 2011)
  33. Southside Festival bestätigt schon jetzt zwei Headliner für 2012, Eigenangabe des Veranstalters vom 18. Juni 2011, abgerufen am 18. Juni 2011.
  34. Vgl. Bandliste des Veranstalters, Stand: 17. Dezember 2011.
  35. Southside 2013 steigt vom 21. bis 23. Juni – und soll noch weiter wachsen. In: Schwäbische Zeitung vom 24. Juni 2012.
  36. Belle & Sebastian sagen Festival-Termine für Juni ab, Rolling Stone vom 4. April 2013.
  37. Line Up fürs Southside Festival 2015, Angabe des Veranstalters am 6. März 2015.
  38. Der Vorverkauf für das Southside 2015 startet am Montag um 12:00 Uhr, Eigenangaben des Veranstalters vom 21. Juni 2014, abgerufen am 24. Juni 2014.
  39. Southside Festival 2016 nach Unterbrechung abgesagt. FKP Scorpio, 25. Juni 2016, abgerufen am 25. Juni 2016.
  40. FKP: Line-Up 2016 – Southside Festival. In: www.southside.de. Abgerufen am 28. Juni 2016.
  41. Southside Festival nach Unwettern mit 57 Verletzten abgebrochen. Süddeutsche.de, 25. Juni 2016, abgerufen am 25. Juni 2016.

Koordinaten: 47° 58′ 36″ N, 8° 54′ 18″ O