Spanische Fußballnationalmannschaft der Frauen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Spanien
España
Spitzname(n) La Selección
La Furia Roja
Verband Real Federación
Española de Fútbol
Konföderation UEFA
Technischer Sponsor adidas
Trainer Jorge Vilda
Kapitän Verónica Boquete
Rekordtorschützin Verónica Boquete (38)
Rekordspielerin Arantza del Puerto (70)
Heimstadion Wechselnde Stadien
FIFA-Code ESP
FIFA-Rang 13. (1885 Punkte)
(Stand: 24. März 2017)[1]
Erstes Trikot
Zweites Trikot
Bilanz
170 Spiele
67 Siege
43 Unentschieden
60 Niederlagen
Statistik
Erstes Länderspiel
SpanienSpanien Spanien 0:1 Portugal PortugalPortugal
(La Guardia, Spanien; 5. Februar 1983)
Höchster Sieg
SpanienSpanien Spanien 17:0 Slowenien SlowenienSlowenien
(Palamós, Spanien; 20. März 1994)
Höchste Niederlage
SpanienSpanien Spanien 0:8 Schweden SchwedenSchweden
(Gandia, Spanien; 2. Juni 1996)
Erfolge bei Turnieren
Weltmeisterschaft
Endrundenteilnahmen 1 (Erste: 2015)
Beste Ergebnisse Gruppenphase (2015)
Europameisterschaft
Endrundenteilnahmen 2 (Erste: 1997)
Beste Ergebnisse Halbfinale 1997
(Stand: 21. September 2016)
Nationalmannschaft 2012

Die spanische Fußballnationalmannschaft der Frauen repräsentiert Spanien im internationalen Frauenfußball. Die Nationalmannschaft ist dem spanischen Fußballverbandes unterstellt. Die spanische Auswahl konnte sich bisher zweinmal für ein großes Turnier qualifizieren. 1997 erreichte man das Halbfinale der Frauenfußball-Europameisterschaft. Dies könnte sich aufgrund der Erfolge in der Nachwuchsarbeit in den kommenden Jahren allerdings ändern. Die U-19-Auswahl gewann die Europameisterschaft 2004 und die U-17-Auswahl die Europameisterschaften 2010 und 2011.

In der Qualifikation zur WM 2011 traf die Mannschaft auf England, Österreich, die Türkei und Malta. England und Spanien gewannen alle Spiele gegen die anderen Mannschaften und so waren die Begegnungen zwischen beiden entscheidend für den Gruppensieg. Da Spanien in England mit 0:1 verlor und das Rückspiel nur 2:2 endete, landete Spanien am Ende auf dem zweiten Platz. Mit 16 Toren wurde die Spanierin Adriana Martín Santamaría Torschützenkönigin der WM-Qualifikation.

In der Qualifikation für die Europameisterschaft 2013 traf Spanien unter anderem auf Deutschland und die Schweiz. Durch sechs Siege sowie je zwei Remis und Niederlagen erreichten die Spanierinnen Platz 2, der für die Playoffs der Gruppenzweiten berechtigte. In diesen setzten sich die Spanierinnen gegen Schottland durch und erreichten zum zweiten Mal die EM-Endrunde.

In den letzten Jahren pendelte Spanien in der FIFA-Weltrangliste zwischen Platz 21 (Juni 2004 und März 2008) und Platz 13 (März 2017).

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Turnierbilanz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltmeisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1991 : nicht qualifiziert
  • 1995 : nicht qualifiziert
  • 1999 : nicht qualifiziert
  • 2003 : nicht qualifiziert

Europameisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1984 : nicht teilgenommen
  • 1987 : nicht qualifiziert
  • 1989 : nicht qualifiziert
  • 1991 : nicht qualifiziert
  • 1993 : nicht qualifiziert
  • 1995 : nicht qualifiziert
  • 1997 : Halbfinale
  • 2001 : nicht qualifiziert
  • 2005 : nicht qualifiziert
  • 2009 : nicht qualifiziert
  • 2013 : Viertelfinale
  • 2017 : qualifiziert

Olympische Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1996 : nicht qualifiziert
  • 2000 : nicht qualifiziert
  • 2004 : nicht qualifiziert
  • 2008 : nicht qualifiziert
  • 2012 : nicht qualifiziert
  • 2016 : nicht qualifiziert

Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ignacio Quereda (Nationaltrainer 1988–2015)

Die Nationalmannschaft wurde ab 1988 von Ignacio Quereda trainiert. Nach der WM 2015 wurde er von Jorge Vilda abgelöst.

Spiele gegen Nationalmannschaften aus dem deutschsprachigen Raum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alle Ergebnisse aus spanischer Sicht.

Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Ort Ergebnis Anlass
24. April 1997 Lübeck 0:6 Testspiel
24. November 2011 Motril 2:2 EM-Qualifikation 2013
31. März 2012 Mannheim 0:5 EM-Qualifikation 2013

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Ort Ergebnis Anlass
30. März 1983 Aranjuez 0:0 Testspiel
12. Mai 1984 Zürich 1:0 Testspiel
25. Mai 1985 Cuenca 0:2 EM-Qualifikation 1987
10. Mai 1986 Solothurn 3:0 EM-Qualifikation 1987
4. November 1989 Benicàssim 0:0 EM-Qualifikation 1991
2. Mai 1990 Binningen 1:2 EM-Qualifikation 1991
23. Oktober 2011 Madrid 3:2 EM-Qualifikation 2013
16. Juni 2012 Aarau 3:4 EM-Qualifikation 2013

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Ort Ergebnis Anlass
24. Oktober 2009 Córdoba 2:0 (2:0) WM-Qualifikation 2011
29. Oktober 2009 Amstetten 1:0 (0:0) WM-Qualifikation 2011
15. Februar 2012 Santiago de Compostela 4:1 (0:1) Testspiel
10. Februar 2015 San Pedro del Pinatar 2:2 (1:1) Testspiel
28. November 2017 WM-Qualifikation 2019
10. April 2018 Österreich WM-Qualifikation 2019

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise und Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Frauen-Weltrangliste. In: fifa.com. FIFA, 24. März 2017, abgerufen am 24. März 2017 (Platzierungen ab Platz 116 sind provisorisch, da nicht mehr als fünf Spiele absolviert wurden oder die Mannschaften seit mehr als 18 Monaten inaktiv sind.).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Spanische Fußballnationalmannschaft der Frauen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien