Sparkasse Trier

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Logo der Sparkassen  Sparkasse Trier
Sitz in Trier, Theodor-Heuss-Allee 1
Sitz in Trier, Theodor-Heuss-Allee 1
Staat DeutschlandDeutschland Deutschland
Sitz Theodor-Heuss-Allee 1
54292 Trier
Rechtsform Anstalt des öffentlichen Rechts
Bankleitzahl 585 501 30[1]
BIC TRIS DE55 XXX[1]
Gründung 1. Januar 1995
Verband Sparkassenverband Rheinland-Pfalz
Website www.sparkasse-trier.de
Geschäftsdaten 2017[2]
Bilanzsumme 4,483 Mrd. Euro
Einlagen 3,24 Mrd. Euro
Kundenkredite 3,645 Mrd. Euro
Mitarbeiter 901
Geschäftsstellen 75
Leitung
Verwaltungsrat Wolfram Leibe (Vorsitzender)
Vorstand Günther Passek (Vorsitzender)
Peter Späth
Martin Grünen
Liste der Sparkassen in Deutschland

Die Sparkasse Trier ist eine rheinland-pfälzische Sparkasse mit Sitz in Trier. Sie ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts und entstand am 1. Januar 1995 aus der Fusion der Kreissparkasse Trier-Saarburg und der Stadtsparkasse Trier.

Organisationsstruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Geschäftsgebiet der Sparkasse Trier umfasst den Landkreis Trier-Saarburg und die kreisfreie Stadt Trier. Träger der Sparkasse ist der Sparkassenzweckverband Trier, ein hierfür eingerichteter kommunaler Zweckverband, dem als Mitglieder der Landkreis sowie die Stadt Trier angehören. Rechtsgrundlagen sind das Sparkassengesetz für Rheinland-Pfalz und die Satzung der Sparkasse. Organe der Sparkasse sind der Verwaltungsrat und der Vorstand.

Die Sparkasse Trier ist Mitglied des Sparkassenverbandes Rheinland-Pfalz und über diesen auch im Deutschen Sparkassen- und Giroverband.

Geschäftszahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Sparkasse Trier wies im Geschäftsjahr 2017 eine Bilanzsumme von 4,483 Mrd. Euro aus und verfügte über Kundeneinlagen von 3,24 Mrd. Euro. Gemäß der Sparkassenrangliste 2017 liegt sie nach Bilanzsumme auf Rang 67. Sie unterhält 75 Filialen/Selbstbedienungsstandorte und beschäftigt 901 Mitarbeiter.[3]

Sparkassen-Finanzgruppe[Quelltext bearbeiten]

Die Sparkasse Trier ist Teil der Sparkassen-Finanzgruppe und gehört damit auch ihrem Haftungsverbund an. Er sichert den Bestand der Institute und sorgt dafür, dass sie auch im Fall der Insolvenz einzelner Sparkassen alle Verbindlichkeiten erfüllen können. Die Sparkasse vermittelt Bausparverträge der regionalen Landesbausparkasse, offene Investmentfonds der Deka und Versicherungen der Provinzial Rheinland. Im Bereich des Leasing arbeitet die Sparkasse Trier mit der Deutschen Leasing zusammen. Die Funktion der Sparkassenzentralbank nimmt die Landesbank Baden-Württemberg wahr.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Sparkasse Trier entstand aus drei ehemals selbständigen Instituten:

  • Kreissparkasse Trier (gegründet am 8. August 1893)
  • Kreissparkasse Saarburg (gegründet am 22. Dezember 1856)
  • Stadtsparkasse Trier (gegründet am 7. Januar 1826)

Zunächst fusionierte am 1. Januar 1972 die Kreissparkasse Trier mit der Kreissparkasse Saarburg zur Kreissparkasse Trier-Saarburg.

Am 1. Januar 1995 fusionierte dann die Kreissparkasse Trier-Saarburg mit der Stadtsparkasse Trier zur jetzigen Sparkasse Trier, welche zum Zeitpunkt der Fusion die zweitgrößte Sparkasse in Rheinland-Pfalz war.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Stammdaten des Kreditinstitutes bei der Deutschen Bundesbank
  2. Sparkassenrangliste 2017. (PDF; 392 kB, 9 Seiten) In: Finanzgruppe Deutscher Sparkassen- und Giroverband. DSGV.de, 1. Mai 2018, abgerufen am 1. Mai 2018.
  3. Sparkassenrangliste 2017. (PDF; 392 kB, 9 Seiten) In: Finanzgruppe Deutscher Sparkassen- und Giroverband. DSGV.de, 1. Mai 2018, abgerufen am 1. Mai 2018.

Koordinaten: 49° 45′ 33,8″ N, 6° 38′ 46,8″ O