Speckhorn

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Speckhorn ist eine alte Bauerschaft im Grenzgebiet von Recklinghausen (Süden) zu Oer-Erkenschwick (Nordosten) und Marl (Nordwesten), die heute zum nördlichen Recklinghäuser Stadtteil Speckhorn/Bockholt gehört. Das Kerndorf wird nach Nordnordosten fortgesetzt durch die Honermann-Siedlung auf dem Gebiet der früheren Bauerschaft Siepen (alte Gemarkung von Oer), die zu Oer-Erkenschwick gehört; nordnordwestlich liegt die frühere Bauerschaft Sinsen, die sich ebenfalls auf der Gemarkung von Oer angesiedelt hatte, aber inzwischen ihren dörflichen Charakter verloren hat und an die Stadt Marl herangewachsen ist, zu der sie heute gehört.

Speckhorn besitzt einen dörflichen Charakter, während die Speckhorner Wohnplätze Beising (im Westen) und Börste (im Osten) eher verstreut besiedelt sind.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Speckhorn gehörte der Gemeinde Recklinghausen-Land an, die am 1. April 1926 aufgelöst wurde. Seit der Auflösung gehört Speckhorn zur Stadt Recklinghausen.

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Speckhorn befindet sich die römisch-katholische Kirche Hl. Familie des Bistums Münster.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Baudenkmal ist in Speckhorn der Hof Höwing eingetragen.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Speckhorn und im Nordviertel befindet sich der von der SL Naturenergie GmbH betriebene Windpark Recklinghausen.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. https://www.sl-naturenergie.com/projekte/sl-windpark-recklinghausen/

Koordinaten: 51° 39′ N, 7° 11′ O