Spessart

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Dieser Artikel behandelt das Mittelgebirge Spessart. Für weitere Bedeutungen siehe Spessart (Begriffsklärung).
Spessart
Übersichtskarte Spessart

Übersichtskarte Spessart

Spessart bedeutet „Spechtswald“

Spessart bedeutet „Spechtswald“

Höchster Gipfel Geiersberg (586 m ü. NHN)
Lage Bayern, Hessen
Teil des Südwestdeutschen Schichtstufenlandes
Koordinaten 50° 0′ N, 9° 25′ OKoordinaten: 50° 0′ N, 9° 25′ O
Typ Mittelgebirge
Gestein vorwiegend Buntsandstein
Fläche 2.440 km²

Der Spessart ist ein Mittelgebirge zwischen Vogelsberg, Rhön und Odenwald in Bayern und Hessen. Er umfasst das größte zusammenhängende Gebiet aus Laubmischwäldern in Deutschland und liegt nördlich des die Grenze zum Odenwald bildenden Mains – etwa 55 km ostsüdöstlich von Frankfurt und 40 km westnordwestlich von Würzburg. Die höchste Erhebung ist mit 586 m ü. NHN[1] der Geiersberg im Hohen Spessart.

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name leitet sich aus Specht und Hardt („Bergwald“) her, steht so für Spechtswald.[2] Er ist im Jahr 839 belegt als Spehteshart, um 1000 als Speshart. Daneben kann auch ein römischer Namenursprung angenommen werden. Demnach wäre Spessart eine Zusammenziehung der lateinischen Wörter spissa et ardua silva, was etwa übersetzt werden könnte mit dichter und beschwerlicher Wald.[3]

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Geiersberg (586 m), höchster Berg im Spessart
Blick auf Hobbach und Dammbach aus der Luft
Typische Spessartlandschaft mit bewaldeten Hängen und Wiesentälern (Weihersgrund)

Der Spessart wird im Wesentlichen durch drei Flüsse eingefasst: vom Main zwischen Gemünden und Hanau, von der Kinzig im Norden und von der Sinn im Nordosten. Merkspruch: „Kinzig, Sinn und Main schließen rings den Spessart ein.“ Er erscheint als waldiges Massengebirge mit abgerundeten Kuppen, die sich nur wenig über die Gesamthöhe erheben. Die unteren Abhänge sind besiedelt oder landwirtschaftlich genutzt, auf den Höhen bedecken Eichen- und Buchenwälder den Spessart.

Der Hauptrücken zieht sich von Miltenberg im Süden 75 km lang nach Norden bis zur Gegend von Schlüchtern. Die Höhen der Gipfellagen liegen zwischen etwa 450 und 586 m, und die höchste Erhebung ist Geiersberg mit dem Sender Breitsol bei Rohrbrunn.

Die Geishöhe, offiziell Oberwintersbach (Ortsteil von Dammbach), ist mit 521 m Höhe die höchstgelegene Besiedelung im Spessart. Die Ortschaft Heinrichsthal im Nordspessart ist mit 436 m Höhe die höchstgelegene selbständige Gemeinde im Spessart.

Die bedeutendsten unter den zahlreichen Bächen des Spessarts sind Sinn, Jossa, Lohr, Hafenlohr, Haslochbach, Elsava, Aschaff, Kahl, Bieber und Orb.

Geologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Untergrund des Spessarts besteht besonders in seinem westlichen Teil (Vorspessart) bis östlich Aschaffenburg aus Diorit, verschiedenen Arten von Gneis und Glimmerschiefer. Es gibt um Aschaffenburg auch gangartige Vorkommen an Spessartit, die aber in der Regel bereits in kleinen Steinbrüchen abgebaut wurden und heute kein Material mehr liefern. Meist besteht der Untergrund aber aus Buntsandstein, der die kristallinen Gesteine überlagert. Ganz im Südosten sind noch Muschelkalkrelikte erhalten. Im Norden liegen unter dem Buntsandstein auch Ablagerungen aus dem Perm (Rotliegendes und Zechstein). Zechsteinkalk und Dolomit wurden früher zum Beispiel bei Altenmittlau und Feldkahl gewonnen.

Bergbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ebenfalls im Norden des Spessarts wurden im Zechstein kleinere Eisen- (Bieber, bis 1925) und Manganvorkommen (im Ersten Weltkrieg) abgebaut. Bei Bieber wurde über längere Zeit (besonders im 18. Jahrhundert bis 1806) auch der hier den Kupferschiefer vertretende geringmächtige Kupferletten gewonnen, der geringe Mengen Kupfer, Blei und Silber führt. Mit Siderit, Baryt und fallweise Co-Ni Arseniden (z. B. Skutterudit, sogar gediegener Wismut) vererzte Verwerfungen wurden im Bieberer Lochborn bis ca. 1867 zur Gewinnung von blauen Keramikfarben abgebaut. Erzführung war aber nur unter- und oberhalb des Kupferlettens verbreitet. Ein kleines deszendentes Kupfervorkommen (Bornit etc.) bei Sommerkahl leitet seinen Kupfergehalt vermutlich ebenfalls aus dem Kupferletten ab. Verbreiteter waren gangförmige Barytlagerstätten (Schwerspat), die auch im Buntsandstein auftreten (z. B. Partenstein, im Westen z. B. bei Waldaschaff).[4]

Siehe auch: Liste von Bergwerken im Spessart

Ausdehnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seine äußersten Verzweigungen erstrecken sich bis Hanau, Schlüchtern und ins Sinntal. Er erstreckt sich über 2440 km² Fläche, davon gehören zu Bayern 1710 km², zu Hessen 730 km². Das Mainviereck bezeichnet den südlichen Teil des Spessarts mit den vier Eckpunkten Lohr, Wertheim, Miltenberg und Aschaffenburg.

Nachbarlandschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Main trennt den Spessart im Osten von der Fränkischen Platte und im Süden und Westen vom Odenwald. Der Spessart wird im Nordwesten durch die Kinzig vom den Vogelsberg säumenden Büdinger Wald und im Nordosten durch die Sinn vom Süden der Rhön und der sich südlich anschließenden Südrhön geschieden. Dabei sind Odenwald, Büdinger Wald und Südrhön dem Spessart ähnliche Landschaften und bilden mit ihm zusammen die naturräumliche Großregion Odenwald, Spessart und Südrhön.

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die wesentlichste Untergliederung des Spessarts ist jene zwischen dem älteren Grundgebirge und dem deutlich mehr Fläche einnehmenden Buntsandstein-Anteil.

Landläufige Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Landläufig wird als Spessart die orografisch definierte Berglandschaft zwischen der Kinzig im Norden, dem Main im Westen und Süden und der Sinn im Osten angesehen. Als weitere Untergliederung wird nicht selten der gut 120 Jahre alte Text aus Meyers Konversations-Lexikon zitiert:

„Der äußere Saum längs des Mains, namentlich im Westen, wird als Vorspessart, das innere, aus dicht zusammenschließenden Bergen bestehende Waldgebirge, welches keine breite Bergebene aufweist, als Hochspessart und die plateauartige Absenkung gegen die Kinzig und Kahl hin, welche auch das sogen. Orber Reisig, mehrere mit Eichengebüsch bedeckte Anhöhen bis zur Stadt Bad Orb, umfasst, als Hinterspessart bezeichnet.“

Meyers Konversationslexikon 1888/89

Die hier als „Hinterspessart“ beschriebene Landschaft fasst indes geologisch recht verschiedene Gebiete zusammen. Sie wird auch in der Fachliteratur und auf Karten nicht verwendet.

Naturräumliche Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Spessart bildet geologisch eine Einheit mit dem sich südwestlich anschließenden Odenwald, dem nordwestlich angrenzenden Büdinger Wald am Fuße des Vogelsbergs und der im Nordosten abzweigenden Südrhön, der südwestlichen Abdachung der Rhön. Er gliedert sich in den den Großteil der Fläche einnehmenden Sandsteinspessart und den Vorderen Spessart im Westen, unmittelbar östlich des Mains zwischen Aschaffenburg und Hanau, welcher bei Hanau jedoch vom Sandsteinspessart umsäumt wird. Im Vorderspessart steht älteres Grundgebirge an, im Sandsteinspessart Buntsandstein.

Als naturräumliche Südgrenze des Sandsteinspessarts zum Sandsteinodenwald wird nicht exakt das Maintal angesehen. Vielmehr wird im östlicheren Süden die Wertheimer Hochfläche,[5] ein durch den Unterlauf der Erf von der Mündung flussaufwärts bis westlich Külsheims und ab dort von einer West-Ost-Linie bis zur Tauber separierter, kleinerer Teil südlich des Mains noch hinzu gerechnet, wodurch nach jener Definition auch Baden-Württemberg einen kleinen Anteil am Spessart hätte. Überdies liegt ein weiterer kleiner, nicht mit dem Odenwald verbundener Teil des Sandsteinspessarts, das Massenbucher Spessartvorland südlich Gemündens, links des Mains.

An der Westflanke des orographischen Spessarts wird wiederum ein kleiner Teil der Landschaft zwischen Kahl, Rodenbach und Gelnhausen, das Nordwestliche Spessartvorland, bereits zur Haupteinheitengruppe des Oberrheingrabens gezählt.

Der Spessart gliedert sich naturräumlich wie folgt:[6][7]

Landkreise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Landkreise und kreisfreie Städte haben Anteil am Spessart:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstes Titelbild der Zeitschrift Spessart von 1906
Spessartkarte des Paul Pfinzing, Nürnberg von 1562/1594

Der Spessart hat eine wechselvolle Geschichte. Zunächst war er kaiserlicher Bannforst und diente vor allem der Jagd. In der Folge waren lange Jahrhunderte die Mainzer Erzbischöfe die Landesherren. Erst ab dem 12. und 13. Jahrhundert duldeten sie die Besiedlung des Spessarts. Manche Siedlungen wie Grubingen erlangten regionale Bedeutung, verschwanden jedoch später wieder.

Der Spessart wurde immer von außen regiert. So wurde er beherrscht durch das Erzbistum Mainz, das Hochstift Würzburg sowie einige kleinere Herrschaften, wie zum Beispiel die Grafen von Rieneck. Die politische Zersplitterung ohne grenzübergreifende Strafverfolgung begünstigte das Aufkommen von Räuberbanden. Belegt sind die Spessarträuber am Anfang des 19. Jahrhunderts, denen Wilhelm Hauff 1827 mit der Erzählung Das Wirtshaus im Spessart und Kurt Hoffmann 1958 mit dem gleichnamigen Film ein Denkmal setzten.

In der Umbruchzeit um den Zusammenbruch des Heiligen Römischen Reiches erlebte das Räuber(un-)wesen im Spessart einen letzten Höhepunkt. Nach Neuordnung der Territorien und mit wirksamerer Verwaltung wurde das Räuberproblem in kürzester Zeit bereinigt.

Mit dem Reichsdeputationshauptschluss endete 1803 das Kurfürstentum Mainz, der Spessart kam zum Fürstentum Aschaffenburg, später dann zum Großherzogtum Frankfurt. Schließlich wurden Großteile dem Königreich Bayern zugeschlagen. Aber auch heute noch ist der Spessart aufgeteilt in vier Landkreise in zwei Bundesländern.

Der Spessart verfügte neben einer wenig ertragreichen Landwirtschaft über Ressourcen wie Holz, Wasserkraft, Salz, Erze und Mineralien. Diese Faktoren bildeten die Grundlage für Köhler, Töpfer, Eisenhämmer und Bergwerke. 1795 kaufte Georg Ludwig Rexroth den Höllenhammer im Elsavatal und produzierte Eisenartikel für Landwirtschaft und Handwerk. Nach Umzug nach Lohr entwickelte sich daraus ein Weltunternehmen für Hydraulik, das in der heutigen Bosch Rexroth aufgegangen ist.

Die Glashütte Weibersbrunn, ein 1706 gegründeter Betrieb der Kurmainzischen Spiegelmanufaktur

Die Glasprodukte und Spiegel aus Spessarter Glashütten wurden europaweit vertrieben. Noch heute ist in Lohr eine Glashütte in Betrieb.

Der Spessart war durchzogen von vielfältigen Handelswegen, auf denen die Landesherren Zolleinnahmen erzielten. Die vielen Kirchen und Klöster, Burgen und Schlösser bezeugen durchaus prosperierende Zeiten.

Frammersbacher Fuhrleute zogen von hier aus durch ganz Europa. Mit Eisenbahn und verbesserter Flussschifffahrt gingen die Fuhrleute wirtschaftlich nieder.

Über die Jahrhunderte war der Spessart auch unterschiedlich stark bewaldet. Seit dem 18. Jahrhundert wurde eine systematische Wiederaufforstung betrieben.

Mit der industriellen Revolution gerieten die meisten Mittelgebirge wirtschaftlich ins Hintertreffen. Verbesserte und billigere Transportwege erlaubten den Absatz billigerer Waren aus den großen Zentren in die entlegensten Winkel. Der Spessart verarmte. 1852 berichtete der damals an der Universität Würzburg lehrende Mediziner Rudolf Virchow in seiner Studie Die Noth im Spessart: Eine medizinisch-geographisch-historische Skizze von der häufig desaströsen Versorgungslage der Menschen im Spessart.

Der Dreiklang Wald, Armut und Spessarträuber ist im Bewusstsein der Menschen haften geblieben, obwohl das nur eine kurze Phase im Auf und Ab der Entwicklung darstellte.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wasserschloss Mespelbrunn

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bekanntestes Bauwerk im Spessart ist das Schloss Mespelbrunn, ein Wasserschloss. Es war der Wohnsitz des Geschlechts der Echter, die im nahen Aschaffenburg mit Verwaltungsaufgaben des Erzbistums Mainz betraut waren. Mespelbrunn liegt so abgelegen, dass es nie zu kriegsbedingten Beschädigungen oder Zerstörungen kam. Das Schloss ist heute im Besitz der Grafen von Ingelheim und teils bewohnt, teils als Museum eingerichtet.
  • Die dreiteilige gotische Wallfahrtskirche Hessenthal beinhaltet eine bedeutende Kreuzigungsgruppe von Hans Backoffen, eine Tilman Riemenschneider zugeschriebene Beweinung Christi und einen Familien-Epitaph der Echter von Mespelbrunn in der als Grablege dienenden alten Wallfahrtskapelle.
  • Die karolingische Vierungskirche in Neustadt am Main. Gebaut von Megingaud und 781 eingeweiht von Karl dem Großen, Bischof Willibald aus Eichstätt und Erzbischof Lullus von Mainz.
  • Das Schloss Luitpoldshöhe wurde 1889 vom Prinzregenten Luitpold von Bayern im Rohrbrunner Forst als Domizil für seine Jagdgesellschaften im Spessart gebaut. Später war es Sitz des Forstamtes Rohrbrunn. Seit 1996 ist es ohne Nutzung, seine Zukunft ist unklar.
  • In Sommerkahl kann die Grube Wilhelmine, ein ehemaliges Kupferbergwerk besichtigt werden.

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Schloss in Lohr am Main beherbergt das Spessartmuseum
  • In Lohr am Main ist im Schloss das Spessartmuseum untergebracht. Dargestellt werden Geschichte und Erzeugnisse aus dem Spessart, insbesondere Glas und Spiegel, sowie Schmiede- und Gießereiprodukte.
  • Die früher herausragende Bedeutung der Glasherstellung im Spessart wird in Wertheim eigens in einem Glasmuseum gewürdigt.
  • Das Lapidarium in Neustadt am Main über dem ehemaligen Kapitelsaal der Abteikirche zeugt von der karolingischen Vergangenheit des Klosters Neustadt. Das wohl bedeutendste Stück stellt der sogenannte Gertraudenmantel dar. Öffnung auf Anfrage im Kloster oder im Pfarrbüro.
  • Eine repräsentative Darstellung der Mineralogie und Geologie des Spessarts findet man im Naturkundlichen Museum Schönborner Hof in Aschaffenburg.
  • Das Biebergrundmuseum in Biebergemünd zeigt neben Trachten der Region vor allem Ausstellungsstücke zum Bergbau im Spessart. Weitere Schwerpunkte liegen auf den Auswirkungen von Spessartbahn sowie der Land- und Forstwirtschaft.
  • In Altenbuch eröffnete 2012 das Heimatmuseum im neu renovierten „Haus der Armen Schulschwestern“. Führungen auf Anfrage.
  • Heimatmuseum in Weibersbrunn im alten Schwesternhaus. Glas aus der Weibersbrunner Glashütte und anderen Spessartorten. Führungen auf Anfrage.

Wanderwege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Markierung von Wanderwegen im Spessart

Der Spessart ist seit vielen Jahrzehnten durch markierte Wanderwege für Wandertouristen erschlossen. Außergewöhnlich alt und vermutlich schon über 2.000 Jahre in Gebrauch ist der Eselsweg, eine so genannte Altstraße, die über den Hauptkamm des Spessarts führt und vermutlich ihren Namen von den Eselskarawanen des Mittelalters erhalten hat. Heute ist der Eselsweg eine mit einem schwarzen „E“ auf weißem Grund markierter Fernwanderweg, der den Spessart fast ohne Ortsberührung in Nord-Süd-Richtung quert (ähnlich dem Rennsteig im Thüringer Wald).

Fast ebenso bekannt ist die Birkenhainer Straße, ein mittelalterlicher Heer- und Handelsweg zwischen Rheinfranken und Ostfranken. Er verbindet auf 71 km Länge Hanau mit Gemünden am Main. Heute ist die Birkenhainer Straße ein Fernwanderweg, der mit schwarzen „B“ auf weißem Grund gekennzeichnet ist.

Der Spessart wird außerdem vom Maintalhöhenringweg, („R“) auf drei Seiten eingerahmt.

Der 1990 angelegte Fränkische Rotwein Wanderweg ist besonders für Weintrinker interessant und wird intensiv beworben. Er verläuft am Westrand des Spessarts entlang dem Maintal.

Durch den Spessart führen zahlreiche Kulturwege des Archäologischen Spessart-Projekts e. V. Sie widmen sich verschiedenen Schwerpunktthemen zur Landschaft und ihrer Nutzung durch den Menschen und wollen den Spessart als Kulturlandschaft näher bringen.[10] Die Wege werden seit 1998 im Rahmen der Programme European Cultural Paths und European Pathways to Cultural Landscapes entwickelt. Das Logo der Kulturwanderwege ist, in Anlehnung an die Europafahne, ein gelber Sternenkranz mit einem gelben Boot in der Mitte auf blauem Grund.

Seit 2012 führt der Spessartbogen rund 90 km durch den hessischen Spessart von Langenselbold über Bad Orb nach Schlüchtern.

Durch den Spessart führt der Limesweg des Spessartbunds als Teilabschnitt des Deutschen Limes-Wanderwegs.

Spessartbund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereinslogo des Spessartbund e. V.

Aschaffenburg ist der Hauptsitz des Spessartbundes e. V., der 18.000 Mitglieder in 91 Ortsgruppen vereint. Dieser Verein ist wiederum Mitglied im Verband Deutscher Gebirgs- und Wandervereine sowie dessen Landesverbänden in Bayern und Hessen.

Die Ortsverbände verteilen sich auf den Raum von Bad Orb im Norden bis Tauberbischofsheim im Süden, von Frankfurt am Main im Westen bis Würzburg im Osten.

Die Geschichte des Spessartbundes beginnt mit der Gründung des „Freigerichter Bundes“ durch den Studenten Karl Kihn im Jahre 1876. Nach Gründung von zahlreichen Zweigvereinen formierte sich 1912 eine Arbeitsgemeinschaft, die den Kern des im Jahre 1913 in Hanau gegründeten Spessartbundes bildete. Im Jahre 1927 wurde der Bund in das Vereinsregister eingetragen.

Heute haben der Spessartbund und seine Ortsgruppen folgende Ziele und Aufgaben:

Der Spessart in der Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spessartsagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schauererzählungen, Sagen und Märchen aus dem Spessart genießen Bekanntheit über die Region hinaus. So wurde bereits das Grimmsche Märchen vom Schneewittchen im Spessartstädtchen Lohr am Main verortet[11] und auch andere bekannte Sagenfiguren wie die Frau Holle tauchen in regionalen Sagen immer wieder auf. Das Aaleborgfraale gehört bis in die heutige Zeit zu den bekanntesten Sagenfiguren des Spessart.[12][13] Die Erzählungen beschreiben es als ein Wesen in Frauengestalt, das das ganze Jahr über einen uralten Schatz in den Ruinen der legendenhaften Altenburg bewacht. Ausschließlich in der Johannisnacht können Schatzsucher sie überlisten, jedoch nur wenn sie bei der Bergung der Truhe kein Sterbenswort von sich geben. Gelingt dies nicht, erscheint beim Öffnen der Truhe kein Schatz, der Kiste entsteigt stattdessen die grauenhafte Gestalt des Aaleborgfraale in weißem Gewand. Volkskundler stoßen heute noch auf Berichte Einheimischer von Begegnungen mit der kulturell tief im Spessart verwurzelten Sagenfigur.[12]

Volkskunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um den Erhalt der teils als Schauererzählungen, teils als fein ironische Moralgeschichten daherkommenden Sagen hat sich für die heutige Zeit vor Allem der Aschaffenburger Lehrer und Volkskundler Valentin Pfeifer (1886–1964) verdient gemacht. Sein Buch "Spessart-Sagen" erfuhr bisher 17 Auflagen. Darüber hinaus betrieb Pfeifer Forschungen und veröffentlichte Werke über Sagen, Geschichten und Bräuchen des Spessart. Weitere Sagen und Gruselgeschichten aus der Region finden sich in dem von Wolfgang Weismantel herausgegebenen Band Von Aufhockern, schönen Frauen und anderen Dämonen: Spessartsagen auf der Spur.

Das Wirtshaus im Spessart[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wirtshaus im Spessart ist die Rahmenerzählung des dritten Bandes von Wilhelm Hauffs Märchenalmanach, zuerst veröffentlicht als „Maerchenalmanach für Söhne und Töchter gebildeter Stände auf das Jahr 1828“ in Stuttgart. Hauff verfasste die Erzählung auf der Grundlage älterer, trivialer Räuberromane. In die Erzählung eingebettet sind die Erzählungen „Die Sage vom Hirschgulden“, „Das kalte Herz“ (in zwei Abteilungen), „Saids Schicksale“ und „Die Höhle von Steenfoll“.

Bereits 1923 verfilmte Adolf Wenter den Stoff im Film Das Wirtshaus im Spessart.

Der Regisseur Kurt Hoffmann drehte 1957 den Spielfilm Das Wirtshaus im Spessart frei nach Hauffs Erzählung, der am 15. Januar 1958 uraufgeführt und einer der erfolgreichsten deutschen Filme der 50er Jahre wurde. Mit Liselotte Pulver in der weiblichen Hauptrolle wurde der Film ein Sensationserfolg. Ihm folgten mit ähnlichen Titeln die Filme Das Spukschloß im Spessart von 1960 und Herrliche Zeiten im Spessart von 1967. Diese Filme waren nicht mehr an die Motive von Wilhelm Hauff angelehnt.

Aufführungen einer Bearbeitung für das Theater finden in unregelmäßigen Abständen auf der Freilichtbühne am Wasserschloss Mespelbrunn nahe dem Originalspielplatz statt. Als „Original“-Wirtshaus wird das Gasthaus „Zur Post“ in Mespelbrunn-Hessenthal vermutet, in dem Wilhelm Hauff sehr wahrscheinlich auf seiner Reise von Nördlingen nach Frankfurt im Jahre 1826 Station gemacht haben dürfte. Auch passt die Beschreibung als langgestrecktes, eingeschossiges Gebäude. Das eventuell ebenfalls in Frage kommende Wirtshaus in Rohrbrunn war seit 1820 keine Poststation mehr.

Die literarische und filmische Umsetzung des alten Sagenstoffes trägt bis heute wesentlich zur Identitätsbildung der Spessartregion bei.

In freier Anlehnung an Das Wirtshaus schrieb Autor Jason Dark seinen Roman Das Horror-Schloss im Spessart innerhalb der Reihe Geisterjäger John Sinclair, erschienen im Bastei-Lübbe-Verlag, Bergisch Gladbach (heute Köln).

Der Kampf im Spessart[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vom Spessartförster Wilderich Buchrodt erzählt die bei Reclam erschienene Novelle Der Kampf im Spessart von Levin Schücking. Buchrodt formiert darin einen Aufstand gegen die Franzosen, die sich nach der verlorenen Schlacht bei Würzburg 1796 auf ihrem Rückzug durch den Spessart befinden. Die Erzählung endet mit der Befreiung Frankfurts. Vermutlich erhielt Schücking seine Inspiration für die Novelle von der Inschrift auf einem Gedenkstein im Zentralspessart,[14] auf dem es heißt:

„1796 hat an dieser Stelle der Kurmainzische Oberförster Heinrich Sternheimer in Heigenbrücken und seinem treuen Helfer Jakob vier Franzosen und einen Offizier erschossen, welcher mit seiner Abteilung das ganze Dorf ausgeplündert hatten und ihnen ihre Beute auf dem Marsche nach Aschaffenburg abjagte.“

– Inschrift Gedenkstein bei Heigenbrücken im Zentralspessart

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick auf den Spessart vom „Neurod“, einem Naherholungsgebiet südlich von Aschaffenburg

Der Spessart, insbesondere der Naturpark Spessart, lebt inzwischen in hohem Maß vom Tourismus. Der Wald als (Nah-)Erholungsgebiet bietet vielerlei Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. Die malerischen Fachwerkstädte entlang des Mains wie Gemünden, Lohr, Marktheidenfeld, Wertheim, Miltenberg, Klingenberg oder die Residenzstadt Aschaffenburg sind attraktive Ausflugsziele.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Main-Spessart-Bahn Würzburg–Aschaffenburg(–Frankfurt am Main) (Kursbuchstrecke 800) verlässt in Lohr das Maintal und verläuft durch den Spessart über Partenstein, Wiesthal, Heigenbrücken, Laufach und Hösbach nach Aschaffenburg. Seit einiger Zeit gibt es Pläne, diese Strecke für den Hochgeschwindigkeitsverkehr Würzburg–Frankfurt auszubauen, da eine Neubaustrecke von Würzburg bis kurz vor Lohr (Nantenbacher Kurve) bereits fertiggestellt ist. Alternativ dazu wird ein neuer Abzweig an die Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg weiter nördlich im Sinntal geplant (Mottgers-Spange).

Die Bundesautobahn 3 (A 3; Frankfurt am Main–Würzburg) durchquert den Spessart.

Die „Deutsche Ferienroute Alpen–Ostsee“ sowie die Spessart-Höhenstraße führen durch den bayerischen und hessischen Spessart.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Lohr sitzen die Bosch Rexroth AG, in Laufach die Eisenwerke Düker und in Biebergemünd Engelbert Strauss. Nach wie vor gibt es im Spessart viele holzverarbeitende Betriebe.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Berge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weg über den Gipfel des Geiersberg
Mariengrotte im Obernauer Wald Stationenweg von Obernau zur Waldkapelle Maria Frieden
Hinweisschild des Archäologischen Spessart-Projekts

Die höchsten Berge und Gipfel des Spessarts sind (nach Höhe sortiert):

  • Geiersberg (586 m), Grenze Landkreis Aschaffenburg-Landkreis Main-Spessart, Bayern
  • Lärchhöhe (573 m), Landkreis Aschaffenburg, Bayern
  • Hohe Warte (572 m), Landkreis Aschaffenburg, Bayern
  • Hermannskoppe (567 m), Grenze Bayern-Hessen
  • Querberg (567 m), Grenze Landkreis Aschaffenburg-Miltenberg, Bayern
  • Klosterkuppel (552,1 m), Neustadt am Main, Landkreis Main-Spessart, Bayern
  • Kropfschnabel (550 m), Altenbuch, Landkreis Miltenberg, Bayern
  • Geierskopf (549 m), Landkreis Aschaffenburg, Bayern
  • Weickertshöhe (546 m), Landkreis Main-Spessart, Bayern
  • Eichenberg (544 m), Landkreis Main-Spessart, Bayern
  • Steckenlaubshöhe (542 m), Landkreis Main-Spessart, Bayern
  • Horst (540 m), Main-Kinzig-Kreis, Hessen
  • Hoher Knuck (539 m), Landkreis Main-Spessart, Bayern
  • Heideberg (538 m), Landkreis Miltenberg, Bayern
  • Hirschhöhe (537 m), Landkreis Main-Spessart, Bayern
  • Hirschberg (Spessart) (535 m), Main-Kinzig-Kreis, Hessen
  • Sohlhöhe (530 m), Landkreis Main-Spessart, Bayern
  • Flörsbacher Höhe (529 m), Main-Kinzig-Kreis, Hessen
  • Salzberg (522 m; Fernmeldeturm), Landkreis Aschaffenburg, Bayern
  • Obere Waldspitze (521 m), Grenze Bayern-Hessen
  • Geishöhe (521 m; mit Aussichtsturm) – Landkreis Aschaffenburg, Bayern
  • Schwarzer Berg (521 m), Main-Kinzig-Kreis, Hessen
  • Gaulskopf (519 m), Landkreis Main-Spessart, Bayern
  • Hanauer Berg (519 m), Landkreis Main-Spessart, Bayern
  • Erkelshöhe (517 m), Landkreis Aschaffenburg, Bayern
  • Markberg (516 m), Main-Kinzig-Kreis, Hessen
  • Roßkopf (516 m), Grenze Bayern-Hessen
  • Großer Goldberg (515 m), Grenze Bayern-Hessen
  • Agneshöhe (513 m), Landkreis Miltenberg, Bayern
  • Pfirschhöhe (502 m), Landkreis Main-Spessart, Bayern
  • Steigkoppe (502 m), Landkreis Aschaffenburg, Bayern, Hain im Spessart
  • Beilstein (499,5 m; mit Burgruine), Main-Kinzig-Kreis, Hessen
  • Spitzenstein (484 m), Landkreis Miltenberg, Bayern
  • Wellersberg (479 m), Main-Kinzig-Kreis, Hessen
  • Schwarzkopf (460 m), Landkreis Aschaffenburg, Bayern, Hain im Spessart
  • Borberg (454 m), Landkreis Aschaffenburg, Bayern, Hain im Spessart
  • Ospis (439 m; mit Gipfelkreuz), Landkreis Miltenberg, Bayern
  • Hahnenkamm (437 m; mit Aussichtsturm), Landkreis Aschaffenburg, Bayern
  • Eckardskopf (433 m), Grenze Bayern-Hessen
  • Pfaffenberg (432 m; mit Sendeanlage), Landkreis Aschaffenburg und Miltenberg, Bayern
  • Lindenberg (402 m) Landkreis Aschaffenburg, Bayern, Hain im Spessart
  • Bischling (374 m), Landkreis Aschaffenburg, Bayern, Laufach

Kleine Höhenzüge im Spessart sind:

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geologie und Bergbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Joachim Lorenz mit Beiträgen von Martin Okrusch, Gerd Geyer, Jürgen Jung, Gerrit Himmelsbach und Carlo Dietl: Spessartsteine. Spessartin, Spessartit und Buntsandstein – eine umfassende Geologie und Mineralogie des Spessarts. Geographische, geologische, petrographische, mineralogische und bergbaukundliche Einsichten in ein deutsches Mittelgebirge - IV + 912 S., mit 2.532 meist farbigen Abb., 134 Tab. und 38 Karten (davon 1 auf einer ausklappbaren Doppelseite), Helga Lorenz Verlag, Karlstein a. Main 2010. ISBN 978-3-00-031788-0
  • Franz Ludwig von Cancrin: Geschichte und systematische Beschreibung der in der Grafschaft Hanau Münzenberg in dem Amte Bieber und anderen Aemtern dieser Grafschaft, auch den dieser Grafschaft benachbarten Laendern gelegenen Bergwerke. (Leipzig 1787 bei Chr. G. Hertel, Reprint 1979, Verlag Orbensien)
  • Gisbert Diederich u. Manfred Laemmlen: Das obere Biebertal im Nordspessart. Neugliederung des Unteren Buntsandstein, Exkursionsführer und geologische Karte. Abh. Hess. L.-Amt Bodenforschung Heft 48, Wiesbaden 1964
  • Martin Okrusch, Gerd Geyer, Joachim Lorenz (2011): Spessart. Geologische Entwicklung und Struktur, Gesteine und Minerale.- Sammlung Geologischer Führer Band 106. VIII, 368 Seiten, 1 gefaltete, herausnehmbare farbige geologische Karte (43 × 30 cm), 103 größtenteils farbige Abbildungen, 19,5 × 13,5 cm, broschiert, ISBN 978-3-443-15093-8
  • Klaus Freymann: Der Metallerzbergbau im Spessart. Aschaffenburg 1991, ISBN 3-87965-054-3
  • Hans Murawski: Nur ein Stein. Geologie des Spessarts. Museen der Stadt Aschaffenburg 1992, ISBN 3-924436-03-7
  • Kurt Jeßberger, Manfred Schneider: Rohrbrunn und der Hochspessart – Erinnerungen an eine vergessene Einöde. Selbstverlag, 1985 und 1987, 335 S.

Kulturgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Horst Günther (Hrsg.) et al.: Spessart. Bilanz einer Kulturlandschaft. Dokumentation des bayerisch-hessischen Spessart-Projektes 1995. Herausgegeben vom Projekt-Büro Spessart/Main-Kinzig-Kreis. Orbensien, Bad Orb 1996, ISBN 3-927176-06-0

Wald und Natur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Stefan Zerbe: Die Wald- und Forstgesellschaften des Spessarts mit Vorschlägen zu deren zukünftigen [sic] Entwicklung. Mitteilungen des Naturwissenschaftlichen Museums der Stadt Aschaffenburg, Band 19. Naturwissenschaftlicher Verein Aschaffenburg, Aschaffenburg 1999
  • Autorenkollektiv: 10 Jahre Biber im hessischen Spessart. Ergebnis- und Forschungsbericht der Hessischen Landesanstalt für Forsteinrichtung, Waldforschung und Waldökologie, Band 23. Hessische Landesanstalt für Forsteinrichtung, Waldforschung und Waldökologie, Gießen 1998
  • Hans Weber: Die Geschichte der Spessarter Forstorganisation. Ein Beitrag zur Deutschen Forstgeschichte. Bayerischer Landwirtschaftsverlag, München 1954

Wirtschaftsgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hellmuth Wolff: Der Spessart. Sein Wirtschaftsleben, Aschaffenburg 1905 (Digitalisat)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Spessart – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Spessart – Reiseführer

Einzelnachweise und Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kartendienste des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)
  2. Konrad Kunze: dtv-Atlas Namenkunde. Deutscher Taschenbuchverlag. München, 1998. S. 101. ISBN 3-423-03234-0
  3. Hugo Eberhart Heim: Historisch-numismatische Abhandlung Über Die Im Kurmaynzischen Obererzstifte Vom Jahre 1783 Bis 86 Vorgefundenen Alten Münzen, Erfurt 1789
  4. Literatur: FL von Cancrin 1787 (Reprint 1979), G. Diederich u. M Laemmlen (1964), S. Matthes und M. Okrusch (1965), K.Freymann (1991), H. Murawski (1992)
  5. Landschaftssteckbrief Wertheimer Hochfläche des Bundesamt für Naturschutz (BfN)
  6. Mehrere Naturraumblätter verschiedener Autoren:
    – Brigitte Schwenzer: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 139 Frankfurt a. M. Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1967. → Online-Karte (PDF; 4,9 MB)
    – Brigitte Schwenzer: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 140 Schweinfurt. Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1968. → Online-Karte (PDF; 4,3 MB)
    – Otto Klausing: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 151 Darmstadt. Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1967. → Online-Karte (PDF; 4,3 MB)
    – Horst Mernsching, Günter Wagner: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 152 Würzburg. Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1963. → Online-Karte (PDF; 5,3 MB)
  7. Karte und Legende zu den Naturräumen Hessens (Online-Kopie von Die Naturräume Hessens, Otto Klausing 1988) im Umweltatlas Hessen des Hessischen Landesamtes für Umwelt und Geologie
  8. Ursprünglich hieß die Haupteinheit Ronneburger Hügelland, welches aber inzwischen nur noch die Bezeichnung für die Untereinheit 233.0 ist.
  9. Der Spessartanteil von BW/TBB beschränkt sich auf die Wertheimer Hochfläche im Dreieck WertheimFreudenbergKülsheim, die zwar naturräumlich dem Spessart zugerechnet wird, jedoch nach landläufiger Definition bereits zum Odenwald gehört, da sie links des Mains liegt – siehe #Naturräumliche Gliederung
  10. Spessartprojekt, abgerufen am 5. Juli 2012, auf spessartprojekt.de
  11. Schneewittchen – eine Lohrerin?, Durchleuchtung von Schneewittchens möglicher Identität als Maria Sophia Margaretha Catharina von Erthal (1729–vor 1812), auf spessartmuseum.de
  12. a b Vom Aaleborgfraale und von Knabenräubern in Sagen und Legenden der Altenburg, Artikel auf der Seite des Archäologischen Spessartprojektes.
  13. Das Aleborgfraale lebte in der Bronzezeit, Artikel des Main-Echo zur Erforschung der Herkunft der Sagenfigur, vom 13. September 2008, auf main-echo.de
  14. Katalog Bücher: Spessart Bin noch da. Ruf mich mal an (kleine Auflistung von Literatur über den Spessart), auf orbensien.de
  15. Amtsblatt / Standard-Datenbogen: FFH-Gebiet 6022-371 Hochspessart, auf lfu.bayern.de (PDF; 58,3 KB)
  16. Amtsblatt / Standard-Datenbogen: Vogelschutzgebiet 6022-471 Spessart, auf lfu.bayern.de (PDF; 57,8 KB)