Speyerbrunn

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Speyerbrunn
Ortsgemeinde Elmstein
Koordinaten: 49° 20′ 59″ N, 7° 52′ 16″ O
Höhe: 312–337 m ü. NHN
Einwohner: 100
Eingemeindung: 1. Januar 1976
Postleitzahl: 67471
Vorwahl: 06328
Speyerbrunn (Rheinland-Pfalz)
Speyerbrunn

Lage von Speyerbrunn in Rheinland-Pfalz

Speyerbrunn ist ein Ortsteil der im rheinland-pfälzischen Landkreis Bad Dürkheim gelegenen Gemeinde Elmstein.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er liegt mitten im Pfälzerwald etwa drei Kilometer westlich der Kerngemeinde.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Speyerbrunn wurde um 1754 von Holzfällern gegründet.

Nach dem amtlichen Ortschaftenverzeichnis für den Freistaat Bayern von 1928 lebten in Speyerbrunn 78 Einwohner. Das Dorf gehörte zur Landgemeinde Wilgartswiesen-Hofstätten im Bezirksamt Bergzabern, Regierungsbezirk Pfalz. Es gab eine katholische Schule.[1]

Im Zuge einer Gebietsreform wurde der Ort 1976 zusammen mit den benachbarten Orten Schwarzbach und Erlenbach in die Gemeinde Elmstein eingemeindet.[2]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kirche: In früherer Zeit wurden die katholischen Gottesdienste in einem Saal des Schulhauses abgehalten. Eine Sandsteinkirche mit Zwiebeltürmchen entstand nach Plänen des Kirchenbaumeister J. Kuld, Mannheim. Nach der Grundsteinlegung im Mai 1932 durch Bischof Ludwig Sebastian, Speyer konnte am 27. November der Bischof die Kirche auf die Namen der heiligen Wendelinus und Hubertus weihen. Die kleine Kirche dient auch für die Bewohner aus den Dörfern Mückenwiese, Erlenbach und Schwarzenbach.
  • Denkmalschutz: Seit 1997 stehen die Kirche, das alte Schulhaus und die Speyerbach-Triftanlagen unter Denkmalschutz.

Söhne und Töchter des Ortes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern, nach der Volkszählung vom 16. Juni 1926 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928, Spalte 726 (digitale-sammlungen.de)
  2. Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006 (Memento vom 22. Dezember 2017 im Internet Archive) (= Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz [Hrsg.]: Statistische Bände. Band 393). Bad Ems März 2006, S. 175 (PDF; 2,6 MB). i Info: Es liegt ein aktuelles Verzeichnis (2016) vor, das aber im Abschnitt „Gebietsänderungen – Territoriale Verwaltungsreform“ keine Einwohnerzahlen angibt.