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Eine nur von deutschen U-Booten eingesetzte Schlüsselmaschine Enigma-M4

Die Enigma ist eine Rotor-Schlüssel­maschine, die im Zweiten Welt­krieg zur Ver­schlüsselung des gehei­men Nach­richten­ver­kehrs des deut­schen Mili­tärs ver­wendet wurde. Der in Frank­furt am Main gebo­rene Arthur Scherbius (1878–1929) mel­dete den „Chiffrier­apparat“ noch während der Zeit des Ersten Welt­kriegs zum Patent an, das zum 23. Februar 1918 er­teilt wurde. Die Ma­schine wurde später von allen drei Wehr­macht­teilen einge­setzt, wobei das Standard­modell die Enigma I war. Die U-Boote der deut­schen Kriegs­marine be­nutzten exklu­siv ein Modell mit vier Walzen, die Enigma-M4, von ihr auch als der Schlüssel M bezeichnet, das krypto­graphisch deut­lich stär­ker war als die bei Heer und Luft­waffe ver­wendete Vari­ante. Trotz mannig­faltiger Ver­besserungen der Ver­schlüsselungs­qualität der Ma­schine vor und wäh­rend des Krieges ge­lang es den Alliier­ten mit hohem perso­nellen und maschi­nellen Auf­wand, die deut­schen Funk­sprüche nahe­zu konti­nuierlich zu entziffern.  – Zum Artikel …