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Orionnebel, aufgenommen mit einem Amateurfernrohr, nachbearbeitet (Norden ist links)

Der Orionnebel ist ein Emissions­nebel im Stern­bild Orion. Durch die relativ große schein­bare Hellig­keit ober­halb der 4. Magnitude ist der Nebel mit bloßem Auge als Teil des Schwer­tes des Orion süd­lich der drei Sterne des Orion­gürtels gut sichtbar. Er besitzt eine Winkel­ausdehnung von etwa einem Grad. Der Orion­nebel entwickelte sich aus einem Teil einer viel größeren inter­stellaren Molekül­wolke und be­steht über­wiegend aus Wasser­stoff. In dem Nebel ent­stehen Sterne, deren ioni­sierende Strah­lung den Nebel im sicht­baren Be­reich leuchten lässt. Er wird daher auch als H-II-Gebiet klassi­fiziert. Der Nebel ist etwa 414 Parsec (1350 Licht­jahre) ent­fernt und eines der aktivsten Stern­entstehungs­gebiete in der galak­tischen Nachbar­schaft der Sonne, wes­halb er ein bevor­zugtes Unter­suchungs­objekt zur Erforschung der Stern­ent­stehung ist. Die Haupt­ionisations­quelle des Orion­nebels ist der Stern θ¹ Orionis C1, der mit seiner mehr als 200.000-fachen Leucht­kraft der Sonne zugleich einer der leucht­kräftigsten be­kannten Sterne ist. Der unmittel­bar benach­barte und ähn­lich beschaffene De Mairans Nebel besitzt dagegen eine andere ioni­sierende Quelle und ist daher nicht Teil des Orion­nebels.  – Zum Artikel …