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Hans-Renner-Schanze (rechts) und Rennsteigschanze (links) im Jahre 2006

Die Schanzenanlage im Kanzlersgrund (auch Hans-Renner-Schanze, Renn­steig­schanze oder Schanze am Renn­steig genannt) ist eine Ski­sprung­anlage im Kanzlers­grund in Thü­ringen. Es han­delt sich um eine Doppel­schanzen­anlage mit einer Groß- und einer Normal­schanze. Die Hans-Renner-Schanze (Baujahr 1959 bis 1961) hat eine Hill­size von 140 und die Renn­steig­schanze (Bau­jahr 1983 bis 1987) von 96 Metern. Die Hans-Renner-Schanze war die größte Ski­sprung­schanze der DDR und zählt heute zu den größten Schanzen der Welt. Beide Schanzen sind mit Matten be­legt, ganz­jährig nutz­bar und werden regel­mäßig als Trainings­schanzen von ver­schiede­nen National­mann­schaften ge­nutzt. Auch die deutschen Springer nutzen die Schanze im Sommer für ihre Sprung­praxis. Die ersten offi­ziellen Re­korde wurden bei den 15. DDR-Ski­meister­schaften in den nordi­schen Ski­diszipli­nen im Februar 1964 aufge­stellt, bei denen Dieter Neuendorf und Dieter Bokeloh, beide aus Brotterode, je 111,5 Meter weit sprangen.  – Zum Artikel …