Spišská Belá

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Spišská Belá
Wappen Karte
Wappen von Spišská Belá
Spišská Belá (Slowakei)
Spišská Belá
Spišská Belá
Basisdaten
Staat: Slowakei
Kraj: Prešovský kraj
Okres: Kežmarok
Region: Tatry
Fläche: 33,939 km²
Einwohner: 6.619 (31. Dez. 2016)
Bevölkerungsdichte: 195 Einwohner je km²
Höhe: 631 m n.m.
Postleitzahl: 059 01
Telefonvorwahl: 0 52
Geographische Lage: 49° 11′ N, 20° 27′ OKoordinaten: 49° 11′ 13″ N, 20° 27′ 26″ O
Kfz-Kennzeichen: KK
Kód obce: 523828
Struktur
Gemeindeart: Stadt
Gliederung Stadtgebiet: 2 Stadtteile
Verwaltung (Stand: November 2014)
Bürgermeister: Štefan Bieľak
Adresse: Mestský úrad Spišská Belá
Petzvalova 18
05901 Spišská Belá
Webpräsenz: www.spisskabela.sk
Statistikinformation auf statistics.sk

Spišská Belá (deutsch Zipser Bela, ungarisch Szepesbéla) ist eine Stadt in der Ostslowakei im Tal der Poprad sieben Kilometer nördlich von Kežmarok.

Blick auf den Hauptplatz der Stadt

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spišská Belá wurde 1263 zum ersten Mal schriftlich als Bela erwähnt und gliedert sich in die eigentliche Stadt Spišská Belá (Zipser Bela) sowie den am 1. Februar 1976 eingemeindeten Ort Strážky (deutsch Nehre), der südlich der Stadt liegt. Durch den Ort fließt der Beliansky potok (Belerbach), der kurz danach in den Poprad mündet.

Der Ort gehörte zur Bruderschaft der 24 königlichen Pfarren und dem Bund der 24 Zipser Städte. Durch die Verpfändung eines Teils der Städte kam es zu Polen und war später ein Teil der nur noch 16 Zipser Städte. Auch während der Verpfändung behielt die Stadt ihren Reichtum.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Spätromanischer katholischer Kirchenbau von 1264 mit Umbauten aus dem 14. und 15. Jahrhundert, der Antonius von Padua geweiht ist
  • Barock-klassizistische evangelische Kirche von 1784
  • Alte Häuser am Markt
  • Beler Bad (Belianske kúpele), im 17. Jahrhundert entstandenes Bad mit Mineralquellen und Moorbädern, nach 1945 stillgelegt, etwa 1 Kilometer südöstlich des Zentrums gelegen
  • Schloss Strážky, 1570–1590 erbaut im Renaissancestil
  • Römisch-katholische Kirche St. Anna in Strážky
  • Glockenturm in Strážky
Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Spišská Belá

Städtepartnerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spišská Belá verbindet eine Städtepartnerschaft mit der brandenburgischen Stadt Brück.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ernst Hochberger: Das große Buch der Slowakei. Hochberger, Sinn 1997, S. 255f

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Spišská Belá – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien