Spider-Man 3

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Filmdaten
Deutscher Titel Spider-Man 3
Originaltitel Spider-Man 3
Spider-Man 3-Logo.svg
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2007
Länge 139 Minuten
Altersfreigabe FSK 12[1]
JMK 10[2]
Stab
Regie Sam Raimi
Drehbuch Sam Raimi,
Ivan Raimi,
Alvin Sargent,
Comic: Stan Lee,
Steve Ditko
Produktion Avi Arad,
Grant Curtis,
Laura Ziskin
Musik Christopher Young,
Main Title: Danny Elfman
Kamera Bill Pope
Schnitt Bob Murawski
Besetzung
Synchronisation

Spider-Man 3 ist eine US-amerikanische Comicverfilmung von Regisseur Sam Raimi aus dem Jahr 2007, die am 1. Mai 2007 in die deutschen und am 4. Mai 2007 in die US-amerikanischen Kinos kam.[3] Der Film stellt die Fortsetzung der Filme Spider-Man (2002) und Spider-Man 2 (2004) dar. Die Hauptfiguren wurden mit denselben Schauspielern wie der erste und zweite Teil besetzt, mit Tobey Maguire in der Rolle des Titelhelden. Er entstand als angekündigter Abschluss einer Trilogie.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Peter Parker führt eine Beziehung mit Broadway-Schauspielerin Mary Jane Watson und glaubt sich bereit, ihr einen Heiratsantrag zu machen. Während Spider-Man sich allerdings großer Beliebtheit in der Bevölkerung New Yorks erfreut, wird Watson aufgrund schlechter Kritiken bereits nach ihrem ersten Auftritt gefeuert. Die Beziehung gerät ins Wanken, da sie diesen Rückschlag nur schwer verkraftet, Parker ihre Probleme aber nicht ernst genug nimmt und sich stattdessen von den Bürgern feiern lässt. Der freie Fotograf Eddie Brock soll im Auftrag von J. J. Jameson ein belastendes Foto von Spider-Man schießen, um eine Festanstellung beim Daily Bugle zu bekommen. Parker, der ebenfalls sein Freelancer-Dasein hinter sich lassen und fest für den Bugle arbeiten will, versucht dies zu verhindern. Auch die Lage um Peters Freund Harry spitzt sich weiter zu. Dieser glaubt, Peter habe den Tod seines Vaters zu verantworten, und möchte sich rächen. Um seine Rachsucht zu befriedigen, wird er mit moderner Ausrüstung zum neuen Grünen Kobold. Beim Kampf zwischen den beiden Freunden stürzt Harry schließlich und wird von Peter ins Krankenhaus gebracht. Harry überlebt, jedoch versagt ein Teil seines Gedächtnisses, weshalb er sich vorerst weder daran erinnert, dass er glaubt, Spider-Man habe seinen Vater umgebracht, noch daran, dass sein bester Freund Peter Parker hinter der Maske steckt. Somit lebt die Freundschaft der beiden vorerst wieder auf, da sie nicht durch Harrys Erinnerung behindert ist.

Unterdessen flüchtet Flint Marko, der eigentliche Mörder von Peters Onkel Ben, aus dem Gefängnis. Auf der Flucht über ein Atomtestgelände kommt es zu einem Unfall mit einem Partikel-Beschleuniger, welcher zur Folge hat, dass Flint zum sogenannten Sandman mutiert und nun die Fähigkeit besitzt, seinen Körper in Sand aufzulösen und in beliebige Formen zu verwandeln. Diese Kräfte nutzt er fortan erfolgreich für seine Raubzüge, um an Geld für die Behandlung seiner todkranken Tochter zu kommen. Spider-Man ist ihm jedoch auf den Fersen, um Rache für seinen toten Onkel zu üben, und stört seine Überfälle, kann ihn jedoch zunächst nicht entscheidend besiegen.

Eines Nachts stellt Spider-Man fest, dass sich sein Kostüm verändert. Eine außerirdische Lebensform, ein Symbiont, der in einem Meteoriten in Manhattan abgestürzt ist, hat sich mit dem Kostüm verbunden. Obwohl die Symbiose seine Kräfte verstärkt, beginnt sie auch, seine Persönlichkeit zu verändern. Bewusst zieht er das nunmehr schwarze Spider-Man Kostüm an, um durch die zusätzliche Kraft Flint zu besiegen. Nachdem er ihn zunächst im Wasser der Kanalisation aufgelöst hat, erzählt er seiner Tante May als Peter Parker, dass der Mörder von Onkel Ben durch Spider-Man getötet worden ist. Tante May ist über diese Nachricht nicht begeistert, da sie nichts für Rachetaten übrig hat. Daraufhin geläutert, schafft es Peter vorerst, sich von dem Symbionten zu trennen. Durch Dr. Connors erfährt Peter, dass der Symbiont Menschen als Wirte nutze und eine derartige Verbindung bei längerem Kontakt nur schwer wieder zu trennen sei. Harry, der immer noch in Mary Jane verliebt ist, verbringt einen gemeinsamen Nachmittag mit ihr und wird von dieser nach einem Kuss zurückgewiesen. Danach erlangt er wieder seine Erinnerung zurück, droht Mary Jane, Peter zu töten und zwingt sie, sich von diesem zu trennen. Er will Peter demütigen und gibt gegenüber seinem Freund vor, dass er ein Verhältnis mit Mary Jane habe und dies der Grund für die Trennung sei. In seiner Verzweiflung verbindet sich Peter wieder mit dem Symbionten. Spider-Man wird zunehmend egoistischer und rachsüchtiger. Peter Parker erlaubt sich sogar eine Verabredung mit Gwen Stacy, der Tochter des Polizeichefs und Freundin von Eddie Brock. Unter Einfluss des Symbionten bringt Parker seinen Rivalen Brock auch um dessen Job als Fotograf beim Daily Bugle, als er ihn der Fälschung eines Spider-Man-Fotos überführt. Eddie Brock schwört Rache. Auch seinem Freund Harry stattet Peter einen Besuch ab, wobei diesmal der vom Symbionten beeinflusste Peter Harry angreift. Nachdem Peter Harry erfolgreich gedemütigt hat, wirft letzterer eine Granate nach Peter, die dieser jedoch wieder zurückschleudert. Dadurch wird eine Gesichtshälfte von Harry entstellt.

Nachdem Peter Parker Mary Jane bei einem kurzen Zwischenfall in einem Jazz-Club, in dem er sie vorerst noch durch eine kleine Showeinlage demütigt, versehentlich verletzt, sieht er ein, dass er sich von dem Symbionten trennen muss. Dies gelingt ihm in einem Kirchturm, da der Symbiont sensibel auf Lärm reagiert und das Läuten der Glocke ihn schwächt. Eddie Brock, der sich in der Kirche befunden hat, um Jesus darum zu bitten, Peter Parker zu töten, beobachtet ihn bei seinem Kampf mit dem Symbionten. Dabei fällt die schwarze Masse des Symbionten auf ihn, so dass er zum neuen Wirt wird und ab sofort Venom bildet. Flint „Sandman“ Marko und Venom verbünden sich fortan gegen Spider-Man, um ihn gemeinsam zu vernichten. Sie entführen Mary Jane als Köder, und es kommt zum finalen Kampf.

Spider-Man weiß, dass er der Herausforderung allein nicht gewachsen ist, und ersucht Harry um Hilfe. Doch der glaubt noch immer, dass Spider-Man seinen Vater getötet hat, und lässt sich erst durch seinen Butler Bernard überreden, der schon seit Jahren im Dienst der Osborns steht und weiß, dass Norman Osborn durch die Klingen seines eigenen Gleiters starb, da er nach dessen Tod seine Wunden gereinigt hat. Als die Situation für Spider-Man aussichtslos erscheint, eilt ihm Harry als Kobold zu Hilfe, und beide bekämpfen gemeinsam die beiden Antagonisten.

Harry Osborn opfert sich im letzten Moment für Peter Parker, indem er sich zwischen ihn und die Klingen seines Gleiters wirft, den Venom in seine Gewalt gebracht hat. Der Symbiont wird daraufhin von Spider-Man mittels einer Impulsgranate des Kobolds vernichtet, nachdem Spider-Man den Symbionten zuvor vom geschwächten Eddie Brock getrennt hat, und ihn zwischen mehreren Gitterstäben einsperrt und an ihnen ein kirchenglockenähnliches Geräusch erzeugt. Eddie Brock, noch immer besessen von den Kräften des Symbionten, versucht ihn in einem letzten Akt der Verzweiflung zu retten, und springt der Granate entgegen, woraufhin er sich in der darauf folgenden Explosion zusammen mit dem Symbionten in Luft auflöst. Am Ende entschuldigt sich Sandman, nachdem er erfahren hat, wer Spider-Man ist, bei Peter Parker für den Mord an seinem Onkel und erklärt, dass es ein Unfall gewesen sei und er Geld für seine kranke Tochter gebraucht hatte. In Rückblenden ist zu sehen, dass Marco nicht die Absicht hatte Ben Parker zu töten, sondern nur sein Auto brauchte. Nachdem der Partner ihn an den Arm griff, löste sich versehentlich ein Schuss. Spider-Man verzeiht ihm, und dann löst sich Sandman auf und verschwindet in Form eines Sandsturms. Peter und der schwer verletzte Harry versöhnen sich, bevor dieser in den Armen von Peter und Mary Jane stirbt.

Der Film endet mit der Versöhnung von Peter und Mary Jane. Ob die beiden wieder zu einem Paar werden, bleibt offen.

Entstehungsgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Regisseur Sam Raimi am 30. April 2007
Hauptdarsteller Tobey Maguire mit seiner Frau Jennifer Meyer am 30. April 2007
  • Nachdem James Franco in einem Interview bekannt gegeben hatte, dass einige Schauspieler von Regisseur Sam Raimi nach Abschluss der Dreharbeiten zu Nachdrehs bestellt worden wären,[6] entstand das Gerücht, der Film sei bei einer Testvorführung in den Augen der Zuschauer „durchgefallen“ und müsse daher nachträglich „aufgepeppt“ werden.[7] Sony Pictures erklärte wenige Tage später die Meldung als falsch, es habe nie eine Testvorführung gegeben.[8]
  • In den Comics wurde das schwarze Kostüm Spider-Mans ursprünglich in der Miniserie Secret Wars eingeführt. Die Idee für das Kostüm stammte von einem Fan namens Randy Schueller und wurde von Marvels damaligem Chefredakteur Jim Shooter für 220 US-Dollar gekauft.[10][11] Autor David Michelinie macht daraus später den Superschurken Venom, Zeichner Todd McFarlane fügte dem ursprünglichen Kostümdesign das diabolische Grinsen hinzu;[12] sein Nachfolger Erik Larsen führte schließlich die charakteristische „Sabberzunge“ ein, die bei der Filmfigur jedoch nicht vorhanden ist.

Synchronisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die deutsche Synchronbearbeitung entstand bei R C Production in Berlin.[13] Klaus Bickert verfasste das Dialogbuch.[13]

Darsteller Deutscher Sprecher[13] Rolle
Tobey Maguire Marius Clarén Peter Parker / Spider-Man
Kirsten Dunst Marie Bierstedt Mary Jane Watson
James Franco Kim Hasper Harry Osborn / Neuer Kobold
Willem Dafoe Reiner Schöne Norman Osborn
Cliff Robertson Friedrich Georg Beckhaus Onkel Ben Parker
Rosemary Harris Barbara Adolph Tante May Parker
Thomas Haden Church Gerald Paradies Flint Marko / Sandman
Topher Grace Timmo Niesner Eddie Brock / Venom
James Cromwell Lothar Blumhagen Captain George Stacy
Michael Papajohn Lutz Schnell Dennis Carradine
Rogelio T. Ramos Norman Matt Der Notarzt
Dylan Baker Bodo Wolf Dr. Curt Connors
Theresa Russell Silke Matthias Emma Marko
Steve Valentine Oliver Feld Fotograf
Bryce Dallas Howard Maria Koschny Gwen Stacy
Ted Raimi Bernhard Völger Hoffman
J. K. Simmons Joachim Kerzel J. Jonah Jameson
Joe Bays Jan Odle Jazzbarbesitzer
Bill Nunn Tobias Meister Joseph 'Robbie' Robertson
Bruce Campbell Joachim Tennstedt Maître d’
Stan Lee Thomas Hailer Mann am Times Square
Elizabeth Banks Debora Weigert Mrs. Betty Brant
Perla Haney-Jardine Jamie Lee Blank Penny Marko
Marc Vann Bernd Vollbrecht Play Producer
Mageina Tovah Berenice Weichert Ursula Ditkovitch

Filmmusik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Zerwürfnis mit Regisseur Sam Raimi entschloss sich Danny Elfman, Komponist der Musik zum ersten und zweiten Teil, für Spider-Man 3 nicht mehr den Film Score zu schreiben. Daraufhin engagierte Raimi Filmkomponist Christopher Young für diese Aufgabe. Im Dezember 2006 wurde jedoch überraschend verkündet, Elfman und Young würden plötzlich kooperieren und gemeinsam an der Filmmusik arbeiten.[14] Der Main Title, das Spider-Man-Thema sowie das des Grünen Kobolds wurden folglich beibehalten, Young komponierte lediglich neue Themen für Sandman und Venom.[15]

Lieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Titellied Signal Fire wird von der Band Snow Patrol gesungen. Damit ist die britische Alternative Rock-Gruppe nach Chad Kroeger und Josey Scott (Spider-Man) sowie Ana Johnsson (Spider-Man 2) der dritte Interpret eines Titellieds aus der Spider-Man-Trilogie. Ferner steuert Kirsten Dunst zusammen mit Jason Schwartzman, ihrem Filmpartner aus Marie Antoinette (2006), das Duett Summer Day bei. Weitere Stücke auf dem Soundtrack-Album stammen u. a. von den Interpreten The Killers, Yeah Yeah Yeahs, Wolfmother, The Walkmen, Black Mountain, Flaming Lips, Chubby Checker, Jet und auf der deutschen Veröffentlichung auch die Beatsteaks.[16][17]

Nr. Titel Interpret
1. Signal Fire Snow Patrol
2. Move Away The Killers
3. Sealings Yeah Yeah Yeahs
4. Pleased To Meet You Wolfmother
5. Cut Off The Top (Timo Maas Dirty Rocker Remix) Beatsteaks
6. Red River The Walkmen
7. Stay Free Black Mountain
8. The Supreme Being Teaches Spider-Man How To Be In Love Flaming Lips
9. Scared Of Myself Simon Dawes
10. The Twist Chubby Checker
11. Sightlines Rogue Wave
12. Summer Day Coconut Records
13. Falling Star Jet
14. Portrait Of A Summer Thief Sounds Under Radio
15. A Letter From St. Jude The WYO's
16. Small Parts The Oohlas

Erstaufführungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spider-Man 3 feierte am 17. April 2007 seine Weltpremiere in Japan. Am 25. April waren ein Teil der Schauspieler und alle anderen Beteiligten zur deutschen Premiere in Berlin zu Gast.[18] Entgegen dem sonst als Starttermin für Kinofilme üblichen Donnerstag, kam Spider-Man 3 an einem Dienstag, dem 1. Mai 2007, einem deutschlandweiten Feiertag, in die deutschen Kinos. Zeitgleich fanden Premieren in Paris und Madrid statt, drei Tage früher als in den Vereinigten Staaten.

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Presse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der am häufigsten bemängelte Punkt an Spider-Man 3 ist der spärliche Einsatz von Actionszenen und die überzeichnete zwischenmenschliche Problematik der Hauptfiguren, die den Großteil der sehr langen Handlung (140 Minuten) ausmacht. (Stern)

Gelobt wird dafür die perfekt inszenierte „Actionästhetik“ (Tagesspiegel[19]) mit „bombastischen Spezialeffekten“. (Stern) Es mache Spaß, mit Spider-Man durch die Häuserschluchten zu fliegen. Christoph Petersen („filmstarts.de“) zeigt sich von der Animation des Gegners Sandman beeindruckt: „Schwärmten die Produzenten von Stuart Little vor acht Jahren noch davon, dass alle zwei Mio. Haare der kleinen Maus einzeln animiert wurden, möchte man gar nicht darüber nachdenken, wie viele kleine Sandkörner in Spider-Man 3 in so mancher Szene durchs Bild surren.“[20]

Das Lexikon des internationalen Films spricht in seiner Kritik ebenfalls vom „hohe[n] technischen und schauspielerischen Niveau“, bemängelt aber, dass kein „schlüssiges Gesamtwerk“ geboten werde und die Fortsetzung „bei allem Unterhaltungswert deutlich zu Übermüdungserscheinungen“ neige.[21]

Finanzieller Erfolg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gesamt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Tag des US-amerikanischen Kinostarts (4. Mai 2007) spielte der Film 59 Mio. US-Dollar ein. Über das gesamte Wochenende (4.–6. Mai 2007) wurde ein Ergebnis von 151 Mio. US-Dollar erreicht. In beiden Kategorien (Bester Starttag; Bestes Startwochenende) konnte der Film somit einen höheren Umsatz als der Film Pirates of the Caribbean – Fluch der Karibik 2 aus dem Jahr 2006 verbuchen, welcher ein Einspielergebnis von 55,8 Mio. US-Dollar am Starttag und 135,6 Mio. US-Dollar am Startwochenende gehabt hatte.[22] Außerdem wurde mit 4,8 Mio. Dollar auch ein neuer Einspielrekord der IMAX-Kinos aufgestellt.[23] Der Film Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt konnte an seinem Startwochenende (26.–27. Mai 2007) das Einspielergebnis von Spider-Man 3 nicht übertreffen, erreichte mit 115 Mio. US-Dollar jedoch Platz 2 der höchsten Filmeinnahmen am ersten Wochenende.[24]

Außerhalb der Vereinigten Staaten wurden 554 Mio. US-Dollar eingespielt. Auf internationaler Ebene kann ein Erfolg von 891 Mio. US-Dollar errechnet werden. Spider-Man 3 besetzt in der Liste der erfolgreichsten Filme ohne Inflationsbereinigung Platz 41 (Stand: 30. Juni 2016).

Starttag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spider-Man 3 kam am 1. Mai 2007 in 17 Ländern in die Kinos. Am ersten Tag konnte der Film in acht asiatischen Ländern einen neuen Einspielerfolg aufstellen. Auf den Philippinen, in Taiwan, Hongkong (VR China) und Thailand übertraf er dabei die Einnahmen von Spider-Man und Spider-Man 2 an deren Starttagen zusammen. In Malaysia, Singapur, Thailand sowie auf den Philippinen erzielte der Film die höchsten Tageseinnahmen der dortigen Kinogeschichte.

In Deutschland nahm der Film am 1. Mai 2007 dank 490.000 Besuchern 3,3 Mio. Euro ein. Dieses Ergebnis ist um 80 Prozent höher als das von Spider-Man und 69 Prozent höher als das von Spider-Man 2.[25]

Diverses[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Neben seinem Bruder Ivan, der für das Drehbuch verantwortlich war, brachte der Regisseur noch weitere Freunde und Familienmitglieder in die Crew ein: Sein Bruder Ted spielt (wie schon in den ersten beiden Teilen) den Daily-Bugle-Angestellten „Hoffman“. Seine Söhne Lorne und Henry sind Zuschauer des Finalkampfes, seine Tochter Emma verkauft während dieses Kampfes ihre Kamera für einen hohen Preis an J. Jonah Jameson. Raimis Freund und langjähriger Kollege Bruce Campbell verkörpert die Rolle des Restaurantchefs.
  • Auch Spider-Mans Schöpfer Stan Lee ist wie schon in den ersten beiden Teilen in einem kurzen Gastauftritt zu sehen, nämlich in den Straßen von New York, vor einer Anzeigetafel, die aussagt, dass Spider-Man zum Ehrenbürger der Stadt gekürt werden soll. Er spricht den wildfremden Peter an und sagt, er glaube, dass ein Einzelner doch Veränderungen mit sich bringen könne.
  • In der Nachtclubszene, nachdem Peter und Gwen sich an den Tisch setzen, ist im Hintergrund kurz Norman Osborn (Willem Dafoe) zu sehen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Spider-Man 3 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung für Spider-Man 3. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, März 2007 (PDF; Prüf­nummer: 109 516 K).
  2. Alterskennzeichnung für Spider-Man 3. Jugendmedien­kommission.
  3. imdb.com: Premierendaten
  4. imdb.com: Business
  5. imdb.com: Locations
  6. mtv.com: Tangled Web: Spider-Man 3 Re-Shoots Planned, James Franco Reveals, 22. August 2006
  7. irishexaminer.com: Breaking News
  8. superherohype.com: Audience Tested? No!, 30. August 2006
  9. imdb.com: Company Credits
  10. goodcomics.comicbookresources.com: Randy Schueller’s Brush With Comic History, 16. Mai 2007
  11. nypost.com: Spidey Steals My Tights, 21. Mai 2007
  12. goodcomics.comicbookresources.com: Do Clothes Make the Character?, 13. Mai 2007
  13. a b c Spider-Man 3 in der Deutschen Synchronkartei, abgerufen am 23. Oktober 2014.
  14. Spider-Man 3 – Official Movie Blog: Grant responds to to your comments from his „Production Update“ post, 1. Dezember 2006
  15. comicbookmovie.com: Exclusive Interview: Ghost Rider Composer Christopher Young, 14. Februar 2007
  16. musicchannel.cc: Details zum Soundtrack von Spider-Man 3 – ein Must-Have für Alternative-Fans, 4. April 2007
  17. Härtere Rhythmen: Spider-Man rockt (Memento vom 19. Mai 2007 im Internet Archive)
  18. Spider-Man 3 – Offizieller Filmblog: Wer will nach Berlin?, 4. April 2007
  19. Tagesspiegel: Rächer des Geerbten, 30. April 2007
  20. filmstarts.de: Rezension
  21. Spider-Man 3 im Lexikon des internationalen Films
  22. boxofficemojo.com: Spider-Man 3, 7. Mai 2005
  23. movie-infos.net: Die freundliche Spinne bricht weltweit Einspielrekorde, 8. Mai 2007
  24. boxofficemojo.com: Pirates of the Caribbean – At World’s End, 28. Mai 2007
  25. movie-infos.net: Der 3. Teil bricht alle Rekorde!, 3. Mai 2007