Sport in Hamburg

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Fußball-Globus der Fußball-WM 2006 vor dem Rathaus.
Ruderer und Segler. Außenalster

In Hamburg gibt es 812 Vereine mit 578.672 Mitgliedern (Stand 2015), die im Hamburger Sportbund, der größten Dachorganisation des Landes, organisiert sind und etwa 50.000 ehrenamtliche Helfer.[1] Die Stadt verfügt über mehr als 1600 Sportstätten, darunter 682 Sporthallen, 15 Leistungszentren und einem Regionalstützpunkt. Große Breitensportveranstaltungen, bedeutende Wettkämpfe, Spiele einer der über 60 Bundesliga-Mannschaften und einige traditionsreiche Spitzensportereignisse gehören zum weiten Spektrum der Sportveranstaltungen. Etwa 5 Millionen Zuschauer besuchen jährlich die Veranstaltungen, von denen etwa 10 bis 15 auf Weltcup-Niveau stattfinden.

Zudem werden im Olympiastützpunkt Hamburg/Schleswig-Holstein, den 5 Bundesstützpunkten, in Sportschulen, durch Neu- und Ausbau von Anlagen und in Kooperation mit Hochschulen Leistungssportler und Nachwuchs gefördert.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

80. Deutsches Derby, 1949

Unabhängig von dem erst später entstandenen Begriff des Sports und seiner Definition maßen und vergnügten sich die Einwohner von Hamburg und seinen damaligen Nachbargebieten bereits in früheren Jahrhunderten bei sportlichen Betätigungen.

So zeugt der Straßenname Palmaille noch heute von dem dort im 17. Jahrhundert angelegten Spielfeld für Paille-Maille, einer golfähnlichen Präzisionssportart, die seit 2010 in Hamburg als Swingolf wieder ausgeübt wird.[2] Winterliche Sportfreuden sind auch auf bildlichen Darstellungen über mehrere Jahrhunderte dokumentiert. So Schlittschuhläufer und andere Eissportarten auf der Alster, der Elbe und anderen Gewässern oder das Schlittenrodeln von geeigneten Hängen, wie in Blankenese, wo mit dem Kreek eine tradierte Schlittenform erhalten blieb.

Binnenalster am Jungfernstieg (1830). Schlittschuhläufer, Schiebeschlitten und zweiter Bau des Badeschiffes (links)

Während die Einrichtungen des – nach Wien – ersten deutschen Badeschiffes auf der Binnenalster (1793) und des ersten deutschen Volksbades (1855 am Schweinemarkt, erst 1963 abgerissen) wohl stärker unter dem Gesichtspunkt der Körperhygiene zu sehen sind, entstanden im 19. Jahrhundert mit einer Reihe von Flussbadeanstalten und späteren Hallenbädern auch geeignetere Einrichtungen für das freie Schwimmen. 1865 gründete sich der Hamburger Schwimmclub von 1865 und veranstaltete am 23. August ein erstes Wettschwimmen.[3]

Die von Friedrich Ludwig Jahn zu Beginn des 19. Jahrhunderts in Berlin etablierte Turnbewegung fand auch in Hamburg ihre Anhänger und Nachahmer. Fechtmeister Gotthard Nicolai hatte bereits in Altona eine Turnanstalt (Johannisstraße) und das Kinderturnen auch für Mädchen eingeführt, bevor er in Hamburg 1816 eine öffentliche Turnanstalt (Cordsenscher Platz am Brooktor) einrichtete.[4] Während im Winter zunächst das Johanniskloster (heute Rathausmarkt) genutzt wurde, entstand für den Verein der Hamburger Turnerschaft von 1816 im Jahr 1849 die erste Turnhalle Deutschlands (im Winkel Besenbinderhof/Brockes Allee),[5] der später weitere folgen.

Die engen Verbindungen Hamburger Kaufleute mit Ihresgleichen in London und England waren ursächlich dafür, dass dort betriebene Sportarten in Hamburg früher als in vielen deutschen Städten bekannt und ausgeübt wurden. Im Unterschied zur Turnbewegung, bei der die Ausbildung einer körperlichen Leistungsfähigkeit im Mittelpunkt stand, wurden die „englischen Sportarten“ als Wettkämpfe bestritten, aus denen der jeweils beste Sportler als Sieger hervorging. Ab 1835 wurden auf den „Wandsbeker Feldern“ Pferderennen ausgetragen. Seit 1869 wird das Deutsche Derby auf der 1855 entstandenen Galopprennbahn durchgeführt. 1844 veranstaltete der Der Hamburger Ruder Club[6] seine erste große Regatta mit englischen Booten auf der Alster.[7] Bereits zwei Jahre später wurde die erste Segelregatta veranstaltet. 1864 trafen sich Mitglieder des Hamburg Cricket Club zum Spiel.[8] Aus England stammende Lehrer brachten Mitgliedern des Eimsbütteler Velocipeden Reit-Club ab 1869 das Fahrradfahren bei. Ab 1891 spielten Frauen und Männer auf extra dafür angelegten Plätzen Lawn Tennis. Von Beginn gab es Damen- und Herrenmannschaften, die Hockey spielten. Hockey und Polo etablierten sich kurz vor Jahrhundertwende. Der erste Golfclub in Hamburg wurde 1906 gegründet. 1896 gewann Friedrich Traun von SC Germania von 1887 im Tennis die Goldmedaille bei den ersten Olympischen Spielen, nachdem er in einer Laufdisziplin scheiterte.

In der Weimarer Republik und der Zeit des Nationalsozialismus gehörte das Drei-Städte-Turnen Berlin-Hamburg-Leipzig zu den bedeutendsten Sportveranstaltungen der Hansestadt. Es wurde wechselseitig in einer der drei beteiligten Großstädte ausgetragen, in Hamburg insbesondere im Ufa-Palast und im Civa-Varieté.

Auch wenn bei einigen dieser Sportarten ein Hang zur Exklusivität erkennbar ist, wurden Sportarten wie Fußball rasch in weiten Teilen der Bevölkerung populär. So wurde Hamburg zu einer der deutschen Hochburgen der Arbeitersportbewegung. Um 1930 sind auf dem damals kleineren Hamburger Staatsgebiet, neben anderen Sportvereinen, allein 60 Fußballvereine im Arbeitersportkartell vereinigt und 120 Fußballvereine Mitglied im Hamburger Ausschuss für Leibesübung, während neben den privaten Sportanlagen das Staatliche Amt für Leibesübung über etwa 55 staatliche Sportanlagen mit 70 Spielflächen auf einer Fläche von rund 94 ha verfügt.[9]

Sportstätten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Hamburg bestehen über 1600 Sportstätten, darunter mehr als 680 Sport- und Turnhallen. Etwa 330 Spielfelder bieten die 240 Sportplätze in der Stadt.[10] Die Bäderland Hamburg GmbH betreut 26 öffentliche Hallen- und Freibäder unterschiedlichster Art; hinzu kommen zahlreiche Schwimmbäder von Vereinen und anderen Einrichtungen.

Bedeutende Sportstätten sind die Arenen im Altonaer Volkspark, darunter das Volksparkstadion als Heimspielstätte des Hamburger SV. Es wurde von 1998 bis 2000 neu errichtet und beherbergt außerdem das HSV-Museum. Daneben befindet sich die multifunktional genutzte Barclays Arena, die 2002 eröffnet wurde und unter anderem für Eishockey und Handball genutzt wird.

Eissportveranstaltungen finden auch in der daneben liegenden und am 1. November 2008 eröffneten Volksbank Arena statt, die aus einer Eissport- und einer Ballsporthalle besteht. Diese steht für das Eislaufen und ähnlichen Aktivitäten auch dem breiten Publikum zur Verfügung und wird im Winterhalbjahr durch die Eissporthalle Farmsen, der überdachten Eisbahn Stellingen sowie der Eisbahn in den Wallanlagen des Parks Planten un Blomen ergänzt. Letztere gilt mit 4.300 m² Fläche als größte Freiluft-Kunsteisbahnen in Europa[11] und wird im Sommer zur Rollschuhbahn.

Die Stellinger Eisbahn wird, abhängig von der Eishockeysaison, im Rest des Jahres zur einzig überdachten Radrennbahn in Norddeutschland. Als solche erbaut, verfügt sie über eine 250 m lange Betonbahn und wird von der größten einteiligen Zeltdachmembrane (7000 m²) Europas überspannt.[12]

Mobiles Dach des Tennisstadions am Rothenbaum

Das Areal der Tennisanlage Am Rothenbaum diente erstmals 1894 als Austragungsort der Internationalen Deutschen Meisterschaften im Tennis. Der Centre Court, Deutschland größtes Tennisstadion, wurde 1997 zu einem Stadion mit 13.200 Plätzen und einem verschließbaren Dach ausgebaut.

Das Millerntor-Stadion in St. Pauli ist als Fußballstadion ebenso allseits bekannt und wurde von 2006 bis 2015 schrittweise ausgebaut. Weniger bekannt ist hingegen, dass das Billtalstadion in Bergedorf mit 30.000 Plätzen als zweitgrößtes Stadion Hamburgs gezählt wird. Die heute wenig genutzte Anlage war zeitweise für die Umnutzung zum Football-Stadion im Gespräch, das als Evendi-Arena jedoch 2005 in Altona entstand. Kleinere und traditionsreiche Stadien sind beispielsweise auch das Stadion Hoheluft (seit 1907) oder die Adolf-Jäger-Kampfbahn (1909).

Die Sporthalle Hamburg (Alsterdorfer Sporthalle) für bis zu 7000 Zuschauer in Winterhude wird unter anderem für Hallenfußball und andere Sportveranstaltungen genutzt. Direkt daneben entstand die 2006 fertiggestellte Leichtathletik-Halle.

Jahnkampfbahn Sommer 2004

Ansonsten ist die Jahnkampfbahn im Hamburger Stadtpark ein wichtiger Ort für die Leichtathletik. Die Alsterschwimmhalle dient als Austragungsort für Schwimmwettkämpfe und wird aufgrund ihrer außergewöhnlichen Architektur auch Schwimmoper genannt.

Im Pferdesport bekannt sind die Galopprennbahn in Horn auf der seit 1855 Pferderennen stattfinden (seit 1869 das Deutsche Derby) und die 50.000 Zuschauern Platz bietet. Die Trabrennbahn Bahrenfeld auf der zahlreiche Trabrennen und andere Veranstaltungen stattfinden und der Reitturnierplatz Derbypark Klein Flottbek für Springreiten und Dressur mit dem bekanntermaßen schwierigen Hindernis Pulvermanns Grab. Auf der Trabrennbahn Farmsen fanden bis 1983 auch Sandbahnrennen des Hamburger Motorsportclubs statt, sogar Qualifikationsläufe zur Sandbahn-Weltmeisterschaft.

In Dulsberg befindet sich mit dem BeachCenter Hamburg, die größte Beach-Volleyball-Anlage Deutschlands, die neben Außenplätzen auch 8 beheizte Hallenplätze besitzt. Ebenso verfügt Hamburg über Hallen für Indoor-Fußball auf Kunstrasen, eine Wasserski-Anlage am Neuländer See in Neuland. Dem Hamburger Golfverband gehören 20 Vereine an, drei davon befinden sich auf dem heutigen Stadtgebiet. Zu den ältesten Clubs gehören der Wentorf-Reinbeker Golf-Club (1901) und der Hamburger Golf-Club (1906) und zu den ältesten Plätzen der 1906 erstmals eingerichteten Platz des Großflottbeker THGC. Zu den modernen Übungsmöglichkeiten zählt die mehrstöckige überdachte Golf Lounge.

Zudem bestehen an zahlreichen Wasserflächen Anlagen für den Wassersport. So das Wassersportzentrum Hamburg-Allermöhe für Ruder- und Kanusport und einer 2000 m Regattastrecke.

Siehe auch: Sportstätten in Hamburg Siehe auch: Kategorie:Sportstätte in Hamburg

Historische Sportstätten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1835 bis 1847 wurden auf den „Wandsbeker Feldern“ in dem damals zum Herzogtum Holstein gehörenden Wandsbek Pferderennen veranstaltet. Bevor die noch heute existierende Rennbahn in Hamburg-Horn gepachtet wurde, wurden 1853 und 1854 in Lokstedt Pferderennen veranstaltet. 1874 wurde der „Hamburger Traber-Club“ gegründet, der auf dem Gelände in Wandsbek Ende Mai die ersten Rennen veranstaltete.[13]

Von 1860 bis 1866 wurden auf einer 1390 m langen Bahn im heutigen Stadtteil Hamburg-Harburg Pferderennen gelaufen.[14] Harburg gehörte bis 1865 zum Königreich Hannover, ab 1866 war Harburg ein preussische Provinz.

1886 eröffnete die Rennbahn am Mühlenkamp im heutigen Stadtteil Hamburg-Winterhude und löste Wandsbek als Standort ab. Sie erstreckte sich zwischen dem Mühlenkamp und der heutigen Gertig-,Geibel- und Semperstraße.[15] Der Innenraum der Rennbahn wurde von verschiedenen Vereinen genutzt. 1901 wurde der Rennbetrieb eingestellt.

Ab 1891 wurden in Groß-Borstel Pferderennen vom „Hamburger Sport-Club“ veranstaltet.[16] Teile des als Rennbahn genutzten Geländes gehören heute zum Flughafenbereich.[17]

An die heute überbaute Trabrennbahn Farmsen von 1911 erinnert noch der Name eines U-Bahnhofes.

Im Jahr 1885 wurde die erste Radrennbahn in Hamburg eröffnet. Sie lag im heutigen Stadtteil Harvestehude zwischen den Straßen Schlankreye und Grindelberg.[18]

Im Juli 1895 wurde eine Holzrennbahn für Radrennen am Eilbekerweg eröffnet.[19]

Im Stadtteil Rotherbaum zwischen Mollerstraße und Turmweg war 1899 ein großes Velodrom erbaut worden, das u. a. als überdachte Fläche für Ausstellungen und Reitveranstaltungen zur Verfügung stand.[20] Es wurde 1912 abgerissen.

Zu den nicht mehr bestehenden Anlagen zählen der von 1919 bis 1963 für die Heimspiele des HSV genutzte Sportplatz am Rothenbaum oder das Altonaer Stadion als Vorläufer des Volksparkstadions.

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hamburg Freezers 2006

In Hamburg bestehen viele traditionsreiche Sportvereine. Eine Reihe der heute existierenden Sportvereine, deren Gründung vor mehr als einhundert Jahren stattfand, sind aus Zusammenschlüssen mit anderen Vereinen hervorgegangen. Die Anzahl der zum Hamburger Landessportverband gehörenden Vereine stieg im Jahr 1937 stark an, da das Groß-Hamburg-Gesetz das Stadtgebiet in erhebliche Umfang erweiterte.

Die Mitglieder der Hamburger Turnerschaft von 1816 fanden sich zu Beginn zu „Leibesübungen“ zusammen, heute als allgemeiner Sportverein.

Als erste Sportart etablierte sich Rudern. 1836 wurde Der Hamburger Ruder Club, 1853 der Germania Ruder-Club,[21] 1854 der Ruder-Club Favorite Hammonia und 1866 der Ruder-Club „Allemannia von 1866“ gegründet. Nur in England gab es ältere Rudervereine. Im Landesruderverband Hamburg sind heute über 20 Vereine als Mitglieder organisiert.[22] Nach den Ruderern eroberten die Segler die Alster als ihr Revier und gründeten 1868 den Norddeutsche Regatta Verein. Als weiteres Segelrevier dient heute die Elbe. Der Hamburger Seglerverband e. V. ist die Interessenvertretung.[23]

Im Juni 1869 unternahmen der „Eimsbüttler Velocipeden-Reitclub“ und der Velocipeden-Club „Quickrun“ aus Altona eine „Morgenlustfahrt“.[24] Der Altonaer Bicycle-Club von 1869/80 führt sich auf den Eimsbüttler Verein zurück. Der Radfahrer-Verein Endspurt von 1905 e. V. Hamburg wurde 1905 gegründet. Im Radsport-Verband Hamburg e. V. sind 29 Vereine organisiert.[25] Nachdem sich im damals preußischen Altona im Dezember 1876 der „Schlittschuhläufer-Verein für Altona und Umgebung“ konstituiert hatte,[26] kam es 1881 zur Gründung des Hamburger Schlittschuh-Clubs. Im Hamburger Eis- und Rollsportverband e. V. haben sich die Vereine zusammengeschlossen.

1888 entstand der „Eisbahnverein auf der Uhlenhorst e. V.“, der ein Jahr später den ersten Tennisplatz einweihte. Es ist die Keimzelle des Klipper Tennis- und Hockey-Club auf der Uhlenhorst e. V. Die Hamburger Tennisvereine sind im Hamburger Tennis-Verband e. V. organisiert. Der 1898 gegründete Hamburger Polo Club ist der älteste Polo spielende Verein auf dem europäischen Festland und der Alster-Canoe-Club der älteste Kanusportverein Deutschlands.

In der Mehrzahl waren es Frauen, die 1898 den „Ersten Hamburger Hockey–Club“ gründeten.[27] Mitglieder dieses Clubs schlossen sich 1901 im Uhlenhorster Hockey-Club zusammen. Vereine wie Der Club an der Alster, der Harvestehuder THC, der Großflottbeker THGC und der Klipper THC sind sowohl bei den Herren als auch den Damen bundesweit erfolgreich. Im Unihockey ist der Eimsbütteler TV in der 1. Bundesliga der Herren aktiv mit dabei. Im Hamburger Hockey-Verband sind 26 Vereine organisiert.[28]

Mit sportspaß kommt der größte reine Freizeitsportverein aus Hamburg.

Der Hamburger SV war bis zu seinem Abstieg im Jahr 2018 das letzte Gründungsmitglied der Bundesliga, das durchgehend in dieser Liga spielte, und der häufig in der 2. Bundesliga vertretene FC St. Pauli spielte ebenfalls in einigen Spielzeiten in dieser Liga. Mit verschiedenen Titel- und Pokalgewinnen ist der Handballverein HSV Hamburg ebenfalls ein erfolgreicher Verein, der bis 2016 in der Bundesliga spielte; das ehemalige zweite Team spielt seit 2018 in der 2. Bundesliga. Prominente Vertreter des Eishockeysports waren von 2002 bis 2016 die Hamburg Freezers. In der Volleyball-Bundesliga der Frauen spielte bis 2016 das VT Aurubis Hamburg. Im Baseball treten die Hamburg Stealers in der Baseball-Bundesliga an und im American Football ist Hamburg mit den Hamburg Huskies in der German Football League vertreten. Weitere bekannte Footballmannschaften waren die Hamburg Sea Devils und die Hamburg Blue Devils. Mit den 2013 gegründeten Hamburg Towers existiert in Hamburg wieder ein professioneller Basketballverein, nachdem die BCJ Hamburg Tigers 2002 Insolvenz anmelden mussten. In der Rugby-Bundesliga ist Hamburg mit dem Hamburger Rugby-Club und dem FC St. Pauli vertreten und im Lacrosse spielt der Harvestehuder THC in der Bundesliga Nord.

Hamburg ist Sitz des mitgliederstärksten deutschen Reitvereins aller Reitweisen, des Islandpferde Zucht- und Sportvereins Nord e. V. mit über 3.000 Mitgliedern. Für die Region ist der Verband für Turnen und Freizeit in besonderer Weise engagiert.

Der Snookerverein SC Hamburg spielt in der 1. Bundesliga Snooker, der Squashverein Sportwerk Hamburg Walddörfer ist in der 1. Squash-Bundesliga aktiv und der Billardverein BC Queue Hamburg spielt in der 1. Bundesliga Pool.

Verbände[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben den vielen Vereinen, die als Mitglieder im Hamburger Sportbund organisiert sind, bestehen zahlreiche Landesverbände für einzelne Sportarten. Darüber hinaus sind in Hamburg einige nationale Sportverbände tätig.

Von den Spitzensportverbänden, die im DOSB organisiert sind, hat der Deutsche Tennis Bund seinen Sitz in Hamburg. Der Deutsche Segler-Verband ist mit seiner Geschäftsstelle in Hamburg vertreten, der Sitz des Verbandes befindet sich in Berlin. Von den nicht im DOSB organisierten Verbänden hat der Deutsche Racquetball Verband seinen Sitz in Hamburg.

In Hamburg gegründet wurden der Deutsche Golf Verband, der Deutsche Kanu-Verband, die Deutsche Eislauf-Union und der Deutsche Squash Verband.

Der Deutsche Hochseesportverband HANSA ist kein Dachverband, sondern ein Verein der den Segelsport unter anderem durch den Betrieb von Segelschulen fördert.

Sportveranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

HEW-Cyclassics 2005. Heute Teil der UCI ProTour.

Zu den großen jährlichen Sportereignissen in Hamburg gehören in der zweiten Aprilhälfte der Hamburg-Marathon als zweitgrößter deutscher Marathon und einer von zahlreichen Laufwettbewerben in der Stadt. Im Sommer finden die Cyclassics Hamburg, die als Teil der UCI WorldTour zu den wichtigsten Radrennen gehören, und der Hamburg Triathlon, der als weltgrößter Triathlon ein Teil der ITU World Championship Series ist, statt.[29] Diese Ereignisse, an denen Profis und Amateure teilnehmen, ziehen an den Strecken durch die Stadt ein Massenpublikum an.

Auch ein gesellschaftliches Ereignis bilden die Pferdesportveranstaltungen der Derbywoche im Juli mit dem hoch dotierten Deutschen Derby, dem seit 1869 ausgetragenen Galopp-Derby in Horn sowie das Deutsche Spring- und Dressurderby im Mai, das seit 1920 (Springderby) beziehungsweise 1955 (Dressur) in Klein Flottbek ausgetragen wird.

Ebenfalls auf eine lange Geschichte blicken die seit 1892 durchgeführten offenen Internationalen Deutschen Meisterschaften im Tennis zurück, dem ATP-Turnier von Hamburg. Am Rothenbaum spielten ab 1896 auch die Frauen bei den German Open der Damen, dessen Nachfolger das bis 2002 durchgeführte Hamburger WTA-Tennisturnier wurde.

Der Hockey-Sport ist in Hamburg traditionell stark vertreten, entsprechend besteht mit den Hamburg Masters auch ein internationales Herren-Feldhockeyturnier.

Die Hamburger Schüler treten seit 1958 bei Rechtes Alsterufer gegen Linkes Alsterufer im Schachspiel gegeneinander an. Es ist eines der größten Schachturniere seiner Art.

Im Stadtpark fand 1934 der Motorsport seinen Rennkurs. Seit einigen Jahren lebt das Hamburger Stadtparkrennen – nun mit historischen Fahrzeugen durchgeführt – wieder auf.

Hamburg war mehrfach Ausrichtungsort verschiedener Weltmeisterschaften, wie beispielsweise der Fechtweltmeisterschaften 1978 oder der Triathlon-Weltmeisterschaft 2007. Auch im Verbund mit anderen deutschen Spielstätten wurden Weltmeisterschaften in Hamburg ausgetragen, wie bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1974 (mit dem bekannten deutsch-deutschen Spiel vom 22. Juni im Volksparkstadion), der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 oder der Handball-Weltmeisterschaft 2007.

Mehrfach wurden in Hamburg die Deutschen Meisterschaften im Schwimmen ausgetragen (1977, 1991, 1998 und 2003).

Im Olympiajahr 2000 fanden die Deutschen Bahnradsportmeisterschaften im Stellinger Radsportstadion statt.[30]

Fernwanderwege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch Hamburg führen die europäischen Fernwanderwege E1 und E9.

Hamburg und Olympia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alsterschwimmhalle mit 50 m Becken und 10 m Sprungturm

Olympiastützpunkt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hamburg ist Hauptsitz des Olympiastützpunktes Hamburg/Schleswig-Holstein, dessen Schwerpunktsportarten Beachvolleyball, Hockey, Rudern, Schwimmen und Segeln sind.[31]

Olympia-Bewerbungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hamburg war an der Austragung der Olympischen Spiele 2012 interessiert, scheiterte jedoch im nationalen Auswahlverfahren an Leipzig.[32]

Im nationalen Auswahlverfahren für die Olympischen Spiele 2024 setzte sich Hamburg gegen Berlin durch.[33] Die Stadt zog aber die Bewerbung zurück, nachdem sich die Hamburger Bevölkerung in einem Referendum gegen die Bewerbung entschieden hatte.[34]

Einzelne Sportarten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Boxen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hamburg war mit drei der wichtigsten deutschen Boxställe (Universum Box-Promotion, Arena Box-Promotion, Spotlight Boxing) ein Zentrum des Boxsports.

Eissport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hamburg besitzt eine Reihe von Anlagen für den Eissport und mehrere Vereine. Darunter auch die in der Deutschen Eishockey Liga vertretenen Hamburg Freezers.

Hauptartikel Eishockey: Eishockey in Hamburg

Laufsport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

20. Alsterlauf. Start Mönckebergstraße (2009)

Neben dem Großereignis Hamburg-Marathon, finden in der Hansestadt eine ganze Reihe weiterer unterschiedlicher Laufwettbewerbe statt. Beispielsweise die Alsterstaffel, ein seit 1909 ausgetragener Staffellauf um die Alster, der zu den ältesten bestehenden Veranstaltungen gehört. Hingegen zählt der Elbtunnel-Marathon durch seinen Austragungsort, die beiden Röhren des alten Elbtunnels, sicherlich zu den ungewöhnlichsten Marathonläufen. Oberirdisch verläuft der Stadtparkmarathon und beim seit 1984 ausgeführten Airport Race geht um das Flughafengelände. Der dortige 10-Meilen-Lauf gehört genau wie der 10-km-Internationale Alsterlauf zu einem von drei Wertungsläufen des Laufcup Hamburg, zu dem auch ein Halbmarathon zählt. Ein anderer Lauf auf der Halbmarathon-Distanz ist der Hamburg-Halbmarathon an dem auch Inline-Skater teilnehmen.

Mitgliederzahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

HSV-Heimspiel
Hamburg Triathlon 2007
Millerntor-Stadion mit Flutlicht von Süden
Mitgliederzahlen der Sportverbände im Hamburger Sportbund
Sportart 1985 1990 2004 2005 2006 2007
Gymnastik 082.040 081.339 129.362 129.955 133.768 138.208
Fußball 046.261 040.368 070.134 073.285 079.918 096.032
Tennis 037.674 038.986 032.220 030.724 028.308 027.982
Segeln 010.940 011.636 012.029 012.173 011.979 011.896
Schwimmen 014.097 012.687 011.061 010.717 010.733 010.068
Handball 014.744 011.885 009.383 009.725 009.510 009.171
Hockey 005.513 005.805 008.391 008.695 008.021 008.001
Reiten und Voltigieren 006.490 005.892 008.287 008.231 007.819 007.703
Golfen (außerordentliche Mitglieder) .00000n .00000n 007.720 008.099 008.350 008.752
Golfen (ordentliche Mitglieder) 005.251 006.699 007.965 008.111 008.334 007.614
Volleyball 009.391 009.984 006.592 006.405 006.426 006.375
Tanzen 009.848 010.114 006.522 006.507 006.254 006.171
Basketball 003.403 004.717 005.575 005.588 005.789 006.017
Tischtennis 008.626 008.825 006.115 005.999 005.955 005.783
Angeln (Freizeit) 008.836 008.041 007.324 007.124 006.834 005.204
Rudern 004.391 004.675 004.942 004.956 005.075 005.110
Judo 005.337 006.501 005.199 005.361 005.293 005.027
Schießsport 006.625 006.615 005.232 005.107 004.983 004.841
Leichtathletik 006.312 005.172 004.520 004.551 004.672 004.770
Bergsteigen und Klettern .00000n .00000n .000768 .000917 002.389 004.252
Kanusport 003.082 003.061 003.632 003.671 003.537 003.505
Behindertensport 001.435 002.138 002.634 002.406 002.639 003.003
Badminton 003.144 003.557 002.992 002.788 002.742 002.653
Karate 001.763 002.861 002.817 002.821 002.585 002.515
Schach 002.663 002.753 002.468 002.437 002.491 002.401
Radsport-Verband 001.017 .000934 001.571 001.593 001.851 001.894
Skisport 003.510 003.566 002.298 002.009 001.997 001.849
Bowling/Kegeln 010.611 006.592 002.152 001.908 001.842 001.727
Jujutsu .00000n .00000n 001.885 001.841 001.791 001.655
Tauchen .000641 .000948 001.307 001.297 001.276 001.261
Motorbootsport .000657 .000718 001.289 001.288 001.218 001.215
Luftsport 001.123 001.280 .000921 .000898 001.047 001.013
American Football .00000n .00000n 001.213 001.067 .000923 .000962
Boxen .000803 .000603 001.063 001.034 .000884 .000956
Taekwondo .000516 .000659 001.078 .000963 .000967 .000849
Rollsport .00000n .00000n .000517 .000583 .000618 .000678
Eishockey .00000n .00000n .000625 .000659 .000640 .000677
Fechten .000670 .000620 .000619 .000675 .000681 .000645
Baseball .00000n .000462 .000605 .000569 .000550 .000567
Rugby .000325 .000386 .000474 .000440 .000450 .000520
Eissport 001.264 001.324 .000454 .000456 .000496 .000489
Triathlon .00000n .000091 .000281 .000297 .000337 .000426
Wandern (HSB) .000869 001.015 .000389 .000384 .000372 .000374
Squash .000428 .000844 .000448 .000395 .000386 .000349
Motorsport (ordentliche Mitglieder) .000798 .000907 .000205 .000175 .000294 .000347
Motorsport (außerordentliche Mitglieder) .00000n .00000n .000725 .000760 .000669 .000682
Aikidō .00000n .00000n .000326 .000317 .000412 .000344
Angeln (Vergleichend) .00000n .00000n .000125 .000476 .000400 .000333
Boule-Spiel .00000n .00000n .000231 .000263 .000213 .000297
Gewichtheben .00000n .00000n .000267 .000265 .000242 .000246
Wrestling .000679 .000773 .000271 .000244 .000234 .000232
Bahnengolf .000385 .000436 .000274 .000234 .000232 .000208
Darts .00000n .00000n .000222 .000211 .000184 .000172
Billard .000096 .000125 .000038 .000108 .000141 .000165
Radsport-Solidarität .00000n .00000n .000136 .000139 .000144 .000144
Cricket .00000n .00000n .000238 .000181 .000165 .000086
Wandern (VTF) .00000n .00000n .000341 .000251 .000185 .000074
Wasserski .00000n .00000n .000065 .000058 .000060 .000057
Polo .000016 .000016 .000037 .000038 .000036 .000034
Akrobatik .00000n .00000n .000010 .000013 .000014 .000017

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. temp.hamburger-sportbund.de (Memento des Originals vom 25. Dezember 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/temp.hamburger-sportbund.de
  2. ndr.de Journal NDR-Fernsehen „Rund um den Michel“, zwischen Min. 9:55 und 14:30
  3. Anzeige „Tüchtige Schwimmer“ in den Hamburger Nachrichten. 22. August 1865, Seite 4.
  4. Ernst Christian Schütt: Die Chronik Hamburgs. Chronik-Verlag, 1991, S. 193.
  5. Die HT16 Historie – Zeitleiste.
  6. 1934 wurde „Der Hamburger Ruder Club“ mit dem 1853 gegründeten „Germania Ruder Club“ zum „Der Hamburger und Germania Ruder Club“ zusammengeschlossen.
  7. Es fanden bereits im August 1837 (Vermischtes. (redaktioneller Beitrag) In: Hamburger Nachrichten. 8. August 1837, S. [4]) und 1843 Ruderregatten statt. Eine Teilnahme des „Der Hamburger Ruder Club“ lässt sich im Gegensatz zur Regatta im Jahr 1844 nicht nachweisen.
  8. Anzeige in den Hamburger Nachrichten. 27. April 1864, S. 4.
  9. Hamburg-Führer 3. Auflage. Fremdenwerbezentrale Hamburg e. V., Hamburg 1931.
  10. Ein Stadtporträt in Zahlen. Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein, Oktober 2009 (Zahlen aus 2008).
  11. INDOO Eisarena Planten un Blomen (Memento des Originals vom 25. September 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.eisarena-hamburg.de
  12. Radsport-Verband Hamburg – Radrennbahn Stellingen.
  13. Tagesberichte. In: Hamburger Nachrichten. 2. Juni 1874, S. [3], Digitalisat.
  14. Rüdiger Articus: 1860: Pferderennen zu Harburg (PDF) In: Helms-Museum Aktuell. Mitteilungen des Museums- und Heimatvereins Harburg Stadt und Land e. V. September 2010. Abgerufen am 1. Dezember 2021.
  15. Christin Springer: Julius Gertig und die Stadtteilentwicklung von Winterhude. In: Winterhude & Uhlenhorstbuch. Junius Verlag, Hamburg 2016, S. 129–130; christin-springer.de (PDF; 940 kB)
  16. Die neue Rennbahn des Hamburger Sport–Clubs … In: Altonaer Nachrichten. 15. Juli 1891, S. [6], Digitalisat.
  17. Gustav Beit – Der Mann hinter der „Borsteler Rennbahn“. Kommunal-Verein von 1889 in Groß-Borstel r.V., 2016, Digitalisat.
  18. Oliver Leibbrand: Hamburger Radsportgeschichte. Die Grindelbergbahn 1885-1906. In: der history-blog. Altonaer Bicycle-Club von 1869/80, 20. Juli 2014, abgerufen am 24. April 2021.
  19. Eine neue Rennbahn für den Radfahrersport in Eilbeck. In: Altonaer Nachrichten. 27. Juli 1895, S. 6, Digitalisat
  20. Der Neubau des „Velodrom-Rotherbaum“ in Hamburg. In: Deutsche Bauzeitung. 33. Jg., 1899, S. 112–113, Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3D~GB%3D~IA%3Dbub_gb_E-NLAAAAYAAJ~MDZ%3D%0A~SZ%3Dn125~doppelseitig%3Dja~LT%3D~PUR%3D
  21. Auf Druck der Nationalsozialisten wurden der Germania Ruder-Club und Der Hamburger Ruder Club 1934 zusammengeschlossen.
  22. Landesruderverbands Hamburg (AAC/NRB). Abgerufen am 27. April 2021.
  23. Mitgliedsvereine. Abgerufen am 27. April 2021..
  24. Vaterstädtisches und Unterhaltsames. In: Altonaer Nachrichten. 5. Juni 1869, S. [2] (li.Sp.), Digitalisat
  25. Hamburger Radsportvereine. Abgerufen am 27. April 2021.
  26. Anzeige: Bildung eines … In: Altonaer Nachrichten 2. Dezember 1876, S. [6], Digitalisat
  27. Hockey-Spiel. In: Hamburger Nachrichten. (Abendausgabe), 5. September 1898, S. 6 Digitalisat, Sonstiger Sport. In: Hamburger Nachrichten. (Morgenausgabe), 5. September 1899, S. 9 Digitalisat.
  28. HVV Vereine. Abgerufen am 27. April 2021.
  29. Hamburg Wasser World Triathlon
  30. Radrennbahn Stellingen. Radsportverband Hamburg
  31. Olympiastützpunkt Hamburg/Schleswig-Holstein
  32. Olympia-Entscheidung: Leipzig sticht Hamburg aus. spiegel.de, 12. April 2003, abgerufen am 2. Januar 2016.
  33. DOSB-Mitgliederversammlung: Hamburg jetzt auch offiziell deutscher Olympiabewerber. spiegel.de, 21. März 2015, abgerufen am 2. Januar 2016.
  34. Olympiabewerbung: Hamburger sagen Nein zu Olympia. zeit.de, 29. November 2015, abgerufen am 2. Januar 2016.