Spotlight-Effekt

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Der Spotlight-Effekt bezeichnet ein Phänomen in der Sozialpsychologie. Er beschreibt die Einbildung, dass andere Menschen einem viel mehr Aufmerksamkeit widmen, als es tatsächlich der Fall ist. Besonders häufig und heftig sind Menschen mit der sozialen Phobie betroffen.[1]

Der Effekt tritt beispielsweise bei Missgeschicken im Alltag auf, bei denen man befürchtet, im Mittelpunkt des Interesses der umstehenden Personen zu stehen, während diese die eigene Person in Wirklichkeit weniger als erwartet wahrnehmen. Unter anderem findet dies auch spezifisch im Liebesleben der betroffenen Personen statt. Sie meinen mehr Aufmerksamkeit von ihrem Schwarm zu bekommen als eigentlich der Fall ist, jedes Verhalten des Schwarms wird mit der eigenen Person in Verbindung gebracht. Insbesondere im Bereich Social Media, da die Person oft soziophob ist. Unter anderem Sprüche zu Bildern des Schwarms oder ähnliches wird immer auf die eigene Person bezogen ohne dass möglicher Weise der Schwarm weiß, dass die Betroffene existiert. Die Existenz des Effektes wurde empirisch nachgewiesen.[2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Eintrag zu Spotlight-Effekt im Flexikon, einem Wiki der Firma DocCheck., abgerufen am 6. Februar 2015.
  2. Claudia Wüstenhagen: Das Ich im Rampenlicht, Die Zeit – Website, 22. Februar 2016. Abgerufen am 23. Februar 2016.