Sprechmaschine

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Bei einer Sprechmaschine handelte es sich ursprünglich um eine Gerätschaft, deren Zielsetzung alleinig darin bestand, die menschliche Stimme durch rein mechanische Vorrichtungen nachzubilden, ohne die Möglichkeit zur Aufzeichnung derselben. Im Laufe der technischen Weiterentwicklung, einhergehend mit der Erforschung des Schalls, gelang es mit der Erfindung des Phonographen, einer „neuartigen“ Sprechmaschine, durch Thomas Alva Edison im Jahre 1877 erstmals Sprache und Töne aufzuzeichnen und zu für die spätere Wiedergabe zu konservieren.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frühe Sprechmaschinen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Späte Sprechmaschinen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sprechmaschine als Begriff[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sprechmaschine als Foltergerät im Konzentrationslager Auschwitz: Der SS-Oberscharführer Wilhelm Boger entwickelte ein Foltergerät, die Boger - oder Papageienschaukel, bei deren Anwendung dem betroffenem Häftling Hände und Füße zusammengebunden wurden, um hiernach, einhergehend mit Schlägen gegen dessen Körper, unter der Zuhilfenahme einer Stange, welche in den Kniekehlen ihren Halt fand, hochgezogen zu werden. Dieses Folterinstrument nannte Boger zynisch „Sprechmaschine“, da es jeden Häftling zum „Sprechen“, anhalten sollte, mit der Zielsetzung Geständnisse zu erzwingen.[1]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gerhard Mauz: Wo der Sohn den Vater ertränken muss. In: Der Spiegel 29/1964. Spiegel, 15. Juli 1964, abgerufen am 18. September 2018 (Link zur Ausgabe des Artikels von 1964, veröffentlicht auf der Webpräsenz von Spiegel Online).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]