Sri-lankische Cricket-Nationalmannschaft

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Sri-lankische Cricket-Nationalmannschaft
Test-Status
erhalten
1982
Erstes Test-
Match
gegen England England in Colombo, 17.–21. Februar 1982
Erstes ODI gegen West Indies Cricket Team West Indies in Manchester, Juni 1975
Erstes T20I gegen England England in Southampton, Juni 2006
Kapitän Dimuth Karunaratne (Test, ODI), Lasith Malinga (T20I)
Coach Mickey Arthur
Offizielles ICC Test-Ranking 5 von 12[1]
Offizielles ICC ODI-Ranking 8 von 20[1]
Offizielles ICC T20I-Ranking 7 von 84[1]
World-Cup-Teilnahmen 12/12
Erster World Cup 1975
Bestes World-Cup-Ergebnis Sieger (1996)
Champions-Trophy-Teilnahmen 8/8
Erste Champions Trophy 1998
Bestes Champions-Trophy-Ergebnis Sieger (2002)
World-Twenty20-Teilnahmen 6/6
Erste World Twenty20 2007
Bestes World-Twenty20-Ergebnis Sieger (2014)
Asia-Cup-Teilnahmen 14/14
Erste Asia-Cup-Teilnahme 1984
Bestes Asia-Cup-Ergebnis Sieger (1986, 1997, 2004, 2008, 2014)
Stand von 26. Mai 2020

Die sri-lankische Cricket-Nationalmannschaft ist die Nationalmannschaft im Cricket, die Sri Lanka auf internationaler Ebene vertritt. Das Team wird von Sri Lanka Cricket geleitet und ist seit 1982 Vollmitglied im International Cricket Council und hat seit dem Teststatus.

Sri Lanka ist die achtälteste Nationalmannschaft im Test Cricket und bestritt seinen ersten Test 1982 daheim gegen England. Sri Lankas größte Erfolge bisher sind der Gewinn der Weltmeisterschaft (1996), der Champions Trophy (2002), der 2014 und fünf Titel beim Asia Cup (1986, 1997, 2004, 2008 und 2014).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfangsjahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cricket wurde von den Briten während der Kolonialzeit nach Sri Lanka, damals Ceylon genannt, gebracht. Es wird angenommen, dass bereits im frühen 19. Jahrhundert Cricket in Sri Lanka gespielt wurde, und das erste überlieferte Cricket-Spiel fand 1832 in Sri Lanka statt. Der erste überlieferte Cricket-Bericht aus Sri Lanka erschien am 5. September 1832 im Colombo Journal, in dem die Gründung eines Cricket Clubs gefordert wurde. Der Colombo Cricket Club wurde kurz darauf gegründet und ab November 1832 begann man dann mit der Organisation von Cricket-Spielen.[2][3]

Im Oktober 1882, auf ihrem Weg nach Australien um „The Ashes zurückzuholen“, spielte Ivo Blighs Mannschaft ein Spiel in Colombo.[4][5] 1888/89 tourte eine englische Mannschaft, angeführt von George Vernon, nach Ceylon und Indien und spielte ein 11-Mann-pro-Mannschaft-Spiel gegen eine „All-Ceylon“-Mannschaft in Kandy. 1890 spielte die australische Mannschaft auf ihren Weg nach England in Colombo.

Der Marylebone Cricket Club (MCC) besuchte Ceylon seit 1911/12 23 Mal, zuletzt 2000/01.

Bis 1911 hatten bereits fünf englische Mannschaften Ceylon besucht. Sie wurden angeführt von Ivo Bligh 1882/83, George Vernon 1889/90, W. G. Grace 1891/92, Lord Hawke 1892/93 und Andrew Stoddart 1894/95. Die Bligh-, Grace- en Stoddart-Mannschaften waren auf dem Weg nach Australien, während die Vernon- und Hawke-Mannschaften auf ihren Indientouren Ceylon besuchten.

Vor der Vollmitgliedschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das erste First-Class-Match wurde gegen den MCC im Jahr 1927 im Nomads Ground, Victoria Park, Colombo, ausgetragen und mit einem Innings verloren.[6] Der erste Sieg der Mannschaft folgte 1933 gegen Patiala im Dhruve Pandove Stadium.[7]

First-Class Cricket wurde anfangs in Ceylon nur gespielt, wenn tourende Mannschaften die Insel besuchten, dies war vor allem der Fall, wenn Australien und England auf ihren gegenseitigen Touren einen Zwischenstopp während ihrer langen Reisen einlegten. Douglas Jardines berüchtigte Bodyline-Mannschaft besuchte die Insel auf ihrer Australientour 1932/33. Ab und an spielten repräsentierende Mannschaften aus Ceylon auch Spiele in Übersee, vor allem in Indien. Sir Julien Cahns Mannschaft besuchte Ceylon 1936/37.

Im April 1945 besuchte Indien Ceylon und bestritt ein First-Class-Match gegen Ceylon im Paikiasothy Saravanamuttu Stadium Colombo.[8] Das Spiel endete aufgrund des schlechten Wetters in einem Remis. Die indische Mannschaft trat unter ihrem Kapitän Vijay Merchant in voller Stärke an und schloss bekannte Spieler wie Shute Banerjee, Syed Mushtaq Ali, Lala Amarnath, Vijay Hazare und Rusi Modi mit ein. Danach legten mehrere australische Mannschaften auf ihrem Weg nach England und zurück einen Zwischenstopp in Ceylon ein und bestritten Spiele. Im Nachgang des Zweiten Weltkrieges tourte eine Mannschaft der australischen Streitkräfte 1945/46 nach Ceylon und Indien, bei der Keith Ross Miller ein Century in Colombo erzielen konnte. Miller kehrte 1948 mit der australischen Mannschaft auf dem Weg nach England zurück und bestritt ein Match in Colombo.

Im Februar 1949 besuchten die West Indies Ceylon und spielten zwei First-Class-Matches gegen Ceylon. Die West Indies gewannen das erste Spiel im Paikiasothy Saravanamuttu Stadium in Colombo mit einem Innings und 22 Runs, nachdem sie 462/2 mit Centuries von Allan Rae, Everton Weekes und Clyde Walcott erzielten. Prior Jones erzielte in dem Spiel zehn Wickets. Das zweite Spiel in demselben Stadion endete Unentschieden, und Rae erzielte ein weiteres Century für die West Indies.

Im August 1949 besuchte Pakistan Ceylon für zwei First-Class-Matches. Beide Spiele fanden im Paikiasothy Saravanamuttu Stadium in Colombo statt. Pakistan, angeführt von Mohammad Saeed, gewann das erste Spiel mit einem Innings und 192 Runs, wozu Saeed 93 Runs beisteuerte. Der pakistanische Bowler Fazal Mahmood erzielte 4/15 und Ceylon wurde für nur 95 Runs im zweiten Innings ausgebowlt. Pakistan gewann das zweite Spiel mit 10 Wickets, trotz des guten Battings seitens Ceylons in ihrem ersten Innings.

Von 1953/54 bis 1975–76 organisierte die Ceylon Cricket Association First-Class-Matches gegen Madras (später in Tamil Nadu umbenannt) um die Gopalan Trophy auszuspielen. Diese Trophäe wurde etwa alle zwei Jahre in Colombo, abwechselnd mit dem Spiel in Madras, mit einem zusätzlichen Spiel 1982/83, ausgespielt.

Im November 1956 besuchte Indien Ceylon für zwei First-Class-Matches im Paikiasothy Saravanamuttu Stadium in Colombo. Beide Spiele endeten in Remis.[9] Die indische Mannschaft wurde von Polly Umrigar angeführt und bestand unter anderem aus Nari Contractor, Subhash Gupte, Pankaj Roy, A. G. Kripal Singh und Vijay Manjrekar.

Nach dem Antrag auf Vollmitgliedschaft erhielt Ceylon zwischen 1965 und 1981 vom International Cricket Council den Status eines Associate Members verliehen.[10]

1964/65 besiegte Ceylon eine pakistanische A-Mannschaft in Ceylon und eine indische Mannschaft in voller Stärke in Indien. Im Januar 1967 besuchten die West Indies Ceylon für ein First-Class-Match im Paikiasothy Saravanamuttu Stadium in Colombo. Das Spiel endete in einem Remis. Die West Indies wurden von Gary Sobers angeführt, der 115 Runs für seine Mannschaft in seinem einzigen Innings erzielte. Basil Butcher und Clive Lloyd erzielten weitere Centuries.

1968 plante Ceylon eine Englandtour durchzuführen um seine Chancen auf Test-Status zu erhöhen.[11] Zwischen Juni und August wurden 19 Spiele arrangiert, einschließlich eines Spiels im Lord’s Cricket Ground gegen den MCC, neun First-Class-Matches gegen County Teams, und fünf andere First-Class-Matches.[12] Das Board of Control for Cricket in Ceylon hatte jedoch Schwierigkeiten damit, Geld für die Tour aufzubringen und so mussten private Spenden eingesammelt werden. Außerdem zögerte die Regierung, die notwendigen Devisen freizugeben, da man Schwierigkeiten hatte, sich wichtige Importe leisten zu können.[11] Ein zusätzliches Hindernis war die Zusammenstellung der Mannschaft im April 1968. Chandra Schaffter, einer der vier Selektoren, trat zurück, nachdem er meinte, dass sich die anderen Selektoren gegenseitig in die Mannschaft wählen würden, darunter einer als Kapitän. Die zusammengestellte Mannschaft bestand aus Herbert Fernando (Kapitän), Michael Tissera (Vizekapitän), Ranjit Fernando, Abu Fuard, Gamini Goonesena, Stanley Jayasinghe, T. B. Kehelgamuwa, Dan Piachaud, Anurudda Polonowita, Mano Ponniah, Buddy Reid, Daya Sahabandu, Anura Tennekoon und Dhansiri Weerasinghe. Herbert Fernando und Dhansiri Weerasinghe waren die beiden Selektoren, die sich selbst wählten. Der daraus resultierende Aufruhr führte dazu, dass die Tour im Mai gestrichen wurde, nur Tage vor dem geplanten Aufbruch nach England.[11]

1969/70 besuchte wieder eine australische Mannschaft Ceylon. Die Mannschaft bestritt ein First-Class-Match gegen Ceylon, bevor sie für eine Testserie von fünf Spielen nach Indien aufbrachen.

Im November 1972 besuchte Pakistan Sri Lanka (das im selben Jahr von Ceylon in Sri Lanka umbenannt wurde) und bestritt ein First-Class-Match im Paikiasothy Saravanamuttu Stadium in Colombo. Das Spiel endete im Remis, nachdem Regen das Spiel beeinflusste. Pakistan, angeführt von Intikhab Alam, erzielte in seinen Innings 262/8 und 48/3. Sri Lanka antwortete jeweils mit 133 und 120/3.

Im Januar und Februar 1974 besuchte Indien Sri Lanka. Sie bestritten zwei First-Class-Matches, zwei ODIs gegen Sri Lanka und zwei zusätzliche First-Class-Matches gegen die Sri Lanka Board President’s XI. Indien besiegte Sri Lanka auf dem Sinhalese Sports Club Ground mit 6 Wickets, die anderen drei First-Class-Matches wurden jedoch vom Wetter beeinflusst und endeten in Remis.

Im Februar 1975 besuchten die West Indies Sri Lanka im Rahmen einer größeren Tour nach Indien und Pakistan. Angeführt von Clive Lloyd bestritten die West Indies zwei First-Class-Matches gegen Sri Lanka, die beide in Remis endeten, und ein ODI, dass die West Indies mit 8 Wickets gewannen.

Das erste One-Day Spiel fand dann während der Cricket Weltmeisterschaft 1975 in England statt, das Sri Lanka gegen den späteren Weltmeister West Indies im Old Trafford Cricket Ground, Manchester, mit 9 Wickets verlor.[13] Dort schied das Team in der Vorrunde aus.

Im Januar 1976 besuchte Pakistan Sri Lanka für drei First-Class-Matches und zwei ODIs. Sri Lanka gewann das erste First-Class-Match im Colombo Cricket Club Ground überraschend mit 4 Wickets und Pakistan gewann das zweite im selben Stadion mit demselben Ergebnis. Zwischendurch bestritt Pakistan ein Spiel gegen die Sri Lanka Board President’s XI im Asgiriya Stadium in Kandy und gewann dies mit 7 Wickets.

1977/78 besuchte D. H. Robins englische Mannschaft Sri Lanka. Die Mannschaft wurde von Mike Denness angeführt und bestand aus bekannten Spielern wie David Gower, Peter Willey, Harry Pilling, Intikhab Alam, Roger Tolchard, John Lever, Phil Carrick, Geoff Howarth, John Wright, Chris Cowdrey und John Emburey. Beide First-Class-Matches endeten in einem Remis, während die Gäste das ODI gewannen.[14]

Pakistan, angeführt von Majid Khan, besuchte Sri Lanka im April 1979 für ein ODI. Das Spiel im Paikiasothy Saravanamuttu Stadium wurde von Pakistan mit 55 Runs gewonnen, nachdem sie 164/8 in ihren 40 Over erzielten. Sri Lanka dagegen gelang es lediglich, 109/8 zu erzielen.

Die West Indies besuchten Sri Lanka im Februar 1979. Das First-Class-Match gegen Sri Lanka im Paikiasothy Saravanamuttu Stadium in Colombo endete Unentschieden. Davor spielten die West Indies in einem Aufwärmspiel gegen die Sri Lanka Board President’s XI im Colombo Cricket Club Ground ebenfalls Unentschieden. Die West Indies bestritten auch drei ODIs gegen Sri Lanka.

Da Sri Lanka keinen Teststatus besaß, musste es sich für die nächste Weltmeisterschaft qualifizieren, was mit dem Gewinn der ICC Trophy 1979 gelang. Bei der folgenden Endrunde in England schied die Mannschaft ebenfalls wieder in der Vorrunde aus, jedoch gelang ein Sieg von 47 Runs gegen die Testnation Indien. Nicht zuletzt deshalb wurde 1981 entschieden, Sri Lanka die Vollmitgliedschaft zuzubilligen. Kurz vorher besuchte die australische Mannschaft auf ihrem Weg nach England Sri Lanka und bestritt ein Spiel in Colombo.

Die junge Testnation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 21. Juli 1981 wurde Sri Lanka Vollmitglied des International Cricket Council und erhielt somit als achte Nation Teststatus. Das erste Testmatch fand im Februar 1982 gegen England im Paikiasothy Saravanamuttu Stadium in Colombo statt. Bandula Warnapura war der Kapitän Sri Lankas in dem Spiel, dass mit 7 Wickets verloren ging.[15] Nachdem die nächsten vier Testmatches im selben Jahr ebenfalls verloren gingen, setzte sich ein Teil der Mannschaft zu einer Rebel Tour nach Südafrika ab. Das südafrikanische Team war auf Grund der Apartheidspolitik international gesperrt und so sorgte diese Tour für einen Skandal. Alle beteiligten Spieler des Arosa Sri Lanka genannten Teams, darunter der erste Testcaptain Sri Lankas, Bandula Warnapura, wurden von jeglichem Cricket ausgeschlossen und ihre Karriere war somit beendet.[16] Dies machte es zunächst schwer für die Mannschaft Erfolge zu erringen. Bei der Weltmeisterschaft 1983 in England schied Sri Lanka nach nur einem Sieg in der Vorrunde aus.

Simbabwe besuchte im Dezember 1983 Sri Lanka. Zu dem Zeitpunkt besaß Sri Lanka Teststatus, aber nicht Simbabwe. Die simbabwische Mannschaft bestritt zwei First-Class-Matches gegen die Sri Lanka Board President’s XI im Tyronne Fernando und eine Mannschaft Sri Lankas im Paikiasothy Saravanamuttu Stadium. Beide Spiele endeten im Remis. Simbabwe spielte auch drei ODIs gegen Sri Lanka.

Die englische Mannschaft legte auf ihrer Indientour 1984/85 einen Zwischenstopp in Sri Lanka ein. Der Aufenthalt war ursprünglich nicht Teil der Tour und wurde aufgrund des Mordes an Indira Gandhi spontan eingelegt. In derselben Saison besuchte Neuseeland Sri Lanka für zwei ODIs. Sri Lanka gewann das erste Spiel mit 4 Wickets und Neuseeland das zweite mit 7 Wickets.

Sri Lanka erzielte am 6. September 1985 seinen ersten Test-Sieg, als man unter Kapitän Duleep Mendis Indien im zweiten Spiel der Testserie mit 149 Runs im Paikiasothy Saravanamuttu Stadium in Colombo bezwang.[17][18] Bei der Weltmeisterschaft 1987 in Indien und Pakistan schied Sri Lanka nach sechs Niederlagen in der Vorrunde aus.

Sanath Jayasuriya, genannt „Master Blaster“, erlangte aufgrund seiner durchschlagenden Auftritte von hoher Qualität in ODIs in den 1990er Jahren Bekanntheit. Zwischen 1990 und 2002 war er auch Sri Lankas Mannschaftskapitän, und führte seine Mannschaft unter anderen beim Sieg der Weltmeisterschaft 1996 gegen Indien an

Bei der Weltmeisterschaft 1992 in Australien und Neuseeland schied Sri Lanka nach nur zwei Siegen in der Vorrunde aus. Im Dezember desselben Jahres sollte Sri Lanka jedoch seinen zweiten Testsieg erringen, als man daheim gegen Neuseeland gewann. Sri Lanka gewann die Testserie von zwei Spielen schließlich mit 1–0.[19] Darauf folgte ein Sieg mit 1 Wicket daheim gegen England in einer Testserie, die aus einem Test bestand.[20]

Zwei Jahre später, am 15. März 1995, gewann Sri Lanka, unter seinem Kapitän Arjuna Ranatunga, sein erstes Test Match auswärts gegen Neuseeland, nachdem man die Black Caps mit 241 Runs McLean Park in Napier besiegte.[21] Dieser Sieg brachte auch die erste gewonnene Testserie auswärts, mit 1–0, für Sri Lanka mit sich.[22] Die darauffolgende Testserie fand ebenfalls auswärts, gegen Pakistan, statt und führte ebenso zu einem Erfolg für Sri Lanka, diesmal mit 2–1.[23]

Weltmeisterschaft 1996[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gedenkmünze zu 5 Rupien anlässlich des Sieges Sri Lankas bei der Weltmeisterschaft 1996

Indien, Pakistan und Sri Lanka waren zusammen Gastgeber der Weltmeisterschaft 1996. Sri Lanka wurde von Kapitän Arjuna Ranatunga angeführt und bestritt seine Gruppenspiele in Gruppe A gegen Australien, die West Indies, Indien, Simbabwe und Kenia. Sowohl Australien als auch die West Indies weigerten sich, zu ihren Spielen in Sri Lanka anzutreten und führten Sicherheitsbedenken an (damals befand sich Sri Lanka im Bürgerkrieg zwischen der Zentralregierung und den separatistischen Liberation Tigers of Tamil Eelam), wodurch Sri Lanka beide Spiele zuerkannt wurden.[24] Sri Lanka gewann gegen Simbabwe mit 6 Wickets, wozu Aravinda de Silva 91 Runs beitrug, damals die höchste Run-Zahl für einen sri-lankischen Spieler bei einer Weltmeisterschaft und zu dem Zeitpunkt die höchste eines Spielers im Sinhalese Sports Club Ground.[25] Im darauffolgenden Spiel überraschte Sanath Jayasuriya die indischen Bowler und Sri Lanka gewann mit 6 Wickets.[26] In dem Spiel erzielte Jayasuriya 47 Runs in den vier Over des indischen Bowlers Manoj Prabhakar.[27] Im letzten Gruppenspiel traf Sri Lanka auf Kenia und erzielte mit 398/5 das damals höchste Ergebnis einer Mannschaft, Aravinda war wieder herausragend und erzielte 145 Runs.[28] Dies war das höchste Ergebnis eines sri-lankischen Spielers bei einer Weltmeisterschaft.[29]

Im Viertelfinale traf Sri Lanka auf England, in dem Sanath 82 schnelle Runs aus nur 44 Bällen erzielte.[30] Sri Lanka gewann das Spiel mit 5 Wickets und erreichte erstmals das Halbfinale bei einer Weltmeisterschaft.[31] Sri Lanka traf wieder auf Indien, und das Spiel fand im Eden Gardens in Kalkutta vor zahlreichen indischen Fans statt. Sri Lanka begann als Schlagmannschaft, verlor seine ersten drei Wickets jedoch zügig. Danach gelang es Aravinda und Roshan Mahanama das Innings zu stabilisieren und Fifties zu erzielen.[32] Der Kapitän Arjuna und Hashan Tillakaratne spielten ebenso stabile Innings. Der indische pace bowler Javagal Srinath erzielte 3 Wickets.[33]

Sri Lanka erzielte 251/8 in 50 Over, was Indien gute Chancen gab, das Spiel zu gewinnen. Sri Lankas Bowling war jedoch durchschlagend, Navjot Singh Sidhu und der indische Kapitän Mohammad Azharuddin schieden früh aus. Sachin Tendulkar und Sanjay Manjrekar bauten langsam eine Partnerschaft auf, doch der Verlust ihrer Wickets gaben Sri Lanka eine große Chance auf den Sieg. Als Indien bei 120/8 war, wurden die indischen Fans aggressiv, und warfen Flaschen und andere Gegenstände auf das Spielfeld, wodurch das Spiel nicht mehr fortgesetzt werden konnte. Die Umpires berieten sich mit beiden Mannschaften und beschlossen, das Spiel an Sri Lanka zu zuerkennen. Sri Lanka erreichte damit erstmals das Finale einer Weltmeisterschaft.[34]

Das Finale war gegen Australien unter deren Kapitän Mark Taylor im Gaddafi Stadium, Lahore. Vor dem Spiel riet der bei der Weltmeisterschaft 1992 siegreiche Kapitän Imran Khan dem sri-lankischen Kapitän Ranatunga, wenn sie den Münzwurf gewinnen, als Schlagmannschaft zu beginnen. Als Grund führte er an, dass es von Vorteil wäre, wenn man am Schlag beginne und dann später unter Flutlicht bowle. Ranatunga gewann zwar den Münzwurf, entschied sich jedoch dazu, als Feldmannschaft zu beginnen. Nach einem guten Start des Kapitäns Mark Taylor in der Partnerschaft mit dem jungen Star und späteren Kapitän Ricky Ponting fiel Australien von 1–137 auf 5–170 zurück, nachdem Sri Lankas pace bowler ihren Tribut forderten. Nachdem Australien seine 50 Over mit 7–241 abschlossen, legte Sri Lanka einen nervösen Start hin und verlor beide Opener bevor sie 30 Runs erzielten, schaffte es jedoch, nach 45 Over zu gewinnen. Sri Lankas Batsman Aravinda erzielte entscheidende 107 Runs ohne Verlust seines Wickets und er wurde von den erfahrenen Spielern Asanka Gurusinha (65) und dem Kapitän Ranatunga (47*) unterstützt. De Silva wurde als „Man of the Match“ ausgezeichnet, nachdem er 3–42 in seinen 10 Over im australischen Innings erzielte und Sanath Jayasuriya wurde zum „Man of the Series“ ernannt.

Danach folgte wohl Sri Lankas größter Cricketmoment, nachdem es der Mannschaft unter ihrem Kapitän Arjuna Ranatunga gelang, die Weltmeisterschaft gegen den Favoriten Australien zu gewinnen,[35] dank der herausragenden Leistung von Aravinda de Silva im Finale.[36] Sri Lanka verlor seine Opener, Sanath Jayasuriya und Romesh Kaluwitharana früh, Asanka Gurusinha und de Silva gelang es jedoch, sich zu etablieren. Gurusinha verlor sein Wicket nach 57 Runs und anschließend begann die entscheidende Partnerschaft zwischen de Silva und dem Kapitän Ranatunga. Sri Lanka benötigte noch 51 Runs in den letzten zehn Over. De Silva Century war das dritte in einem Finale, nach Clive Lloyd 1975 und Viv Richards 1979.[37] Dies war das erste Mal, dass eine Mannschaft das Finale gewann, nachdem sie als Feldmannschaft begonnen hatte und Sri Lanka gelang es auch als erster Mannschaft, eine Weltmeisterschaft auf dem eigenen Kontinent zu gewinnen.[38]

Weltmeisterschaft 1999[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Weltmeisterschaft 1999, die in England, Schottland, Irland, den Niederlanden und Wales stattfand, war Sri Lanka Titelverteidiger. Ranatunga war wieder Kapitän der Mannschaft, die Spieler der erfolgreichen Mannschaft von 1996 mit einschloss: Jayasuriya, Muralitharan, Mahanama, Hashan, Kalu, Vaas, Aravinda, Pramodya und Upul Chandana. Man wurde zusammen mit Südafrika, Indien, Simbabwe, England und Kenia in Gruppe A gelost.

Sri Lanka bestritt sein erstes Gruppenspiel gegen England, wurde jedoch für 204 Runs nach 48.2 Over ausgebowlt. Die harte Pitch ließ Bälle hoch abprallen, was den Spielern vom Subkontinent Kopfzerbrechen bereitete. England gewann das Spiel komfortabel mit 8 Wickets.[39] Im zweiten Gruppenspiel gegen Südafrika tat man sich ebenso schwer. Sri Lanka hatte ein Target von 199 Runs, es gelang jedoch nur 110 Runs zu erzielen, Mahanama war der beste Batsman mit 36 Runs.[40] Gegen Simbabwe gelang es Sri Lanka schließlich, ein Spiel zu gewinnen, als man mit 4 Wickets gewann. Simbabwe erzielte ein Ergebnis von 197/9, worauf Sri Lanka mit 198/6 antwortete.[41] Im darauffolgenden Spiel traf Sri Lanka auf Indien, in dem Indien 373/6 erzielte, darunter Sourav Ganguly mit herausragenden 183 Runs aus 158 Bällen.[42] Sri Lanka dagegen erzielte nur 216/10 und Indien gewann mit 157 Runs. Mit diesem Ergebnis schied Sri Lanka aus der Weltmeisterschaft aus.[43] Im Vergleich zur vorhergehenden Weltmeisterschaft verlief dieses Turnier enttäuschend. Im letzten Spiel des Turniers traf man auf Kenia, und Sri Lanka gewann mit 45 Runs.[44]

Beginn des neuen Millenniums[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Test Match zwischen Sri Lanka und England in Colombo, 2001

Am 14. Juni 2000 bestritt Sri Lanka sein 100. Spiel gegen Pakistan. Das Spiel fand im SSC, Colombo, unter dem Kapitän Sanath Jayasuriya statt. Pakistan gewann das Spiel mit 5 Wickets.[45]

Sri Lanka gelang es, die Asian Test Championship 2001/02 zu gewinnen, nachdem man Pakistan im Finale mit einem Innings und 175 Runs besiegte.[46] Bei der Champions Trophy 2002 konnte die Mannschaft sich den Sieg mit Indien teilen, als das Finale auf Grund von Regenfällen zwei Mal angesetzt, aber nicht vollständig ausgetragen werden konnte.[47]

Weltmeisterschaft 2003[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chaminda Vaas erzielte im Gruppenspiel gegen Bangladesch mit den ersten drei Bällen einen Hattrick

Die Weltmeisterschaft 2003 wurde in Südafrika, Simbabwe und Kenia ausgespielt. Sanath Jayasuriya war Sri Lankas Kapitän und man wurde zusammen mit Südafrika, Neuseeland, die West Indies, Bangladesch, Kanada und Kenia in Gruppe B gelost. Im ersten Spiel traf Sri Lanka auf Neuseeland und der Kapitän der Black Caps, Stephen Fleming, gewann den Münzwurf und entschied als Feldmannschaft zu beginnen. Sri Lankas Opener – Jayasuriya und Marvan Atapattu – legten einen guten Start hin und erzielten eine gleichmäßige Run Rate, ehe man im fünften Over das erste Wicket verlor. Der Kapitän Jayasuriya meisterte das Bowling der Black Caps und erzielte 120 Runs.[48] Das Ergebnis zum Ende des ersten Innings war 272/7. Das zweite Innings begann für Neuseeland nicht gut, nachdem man den Opener, Nathan Astle, bereits im ersten Over verlor und den Kapitän Flemming im zweiten. Der erste Moment der Hoffnung für Neuseeland kam, als Styris und Cairns mehrere Boundaries erzielten. Scott Styris übertraf Jayasuriya Batting und erzielte selbst 141 Runs, Neuseeland wurde jedoch für 217 Runs ausgebowlt.[49] Sri Lanka gewann mit 47 Runs und Jayasuriya wurde „Man of the Match“.

Im zweiten Spiel traf man auf Bangladesch, in dem Chaminda Vaas der erste Bowler wurde, der einen Hattrick mit den ersten drei Bällen des Spiels erzielte und die ersten drei Wickets nahm.[50] Mit dieser Leistung wurde Vaas der dritte von nur vier Spielern, dem zwei Hattricks gelangen. Bangladesch kam nur auf ein Ergebnis von 124/10. Sri Lankas Opener erreichten das Target ohne den Verlust eines Wickets.[51] Im darauffolgenden Spiel gegen Kanada,[52] erzielte Sri Lanka wieder einen Weltrekord, nachdem Kanadas 36 Runs das niedrigste Ergebnis bei einer Weltmeisterschaft und im ODI-Cricket war. Sri Lanka gewann dieses Spiel komfortabel mit 9 Wickets.[53]

Die darauffolgenden Spiele sollten für Sri Lanka jedoch enttäuschen verlaufen. Man verlor erstmals gegen den „Außenseiter“ Kenia. Das Spiel fand im Gymkhana Club Ground in Nairobi statt, Kenia begann am Schlag und erzielte 201 Runs, mit Kennedy Otieno als besten Batsman für 60 Runs. Murali erzielte 4 Wickets und Vaas 3. Sri Lanka begann danach am Schlag, aber nur Aravinda erreichte 41 Runs.[54] Alle anderen erzielten weniger als 30. Sri Lanka wurde nach 45 Over für nur 157 Runs ausgebowlt. Damit verlor Sri Lanka erstmals gegen ein Associate Member.[55] Gegen die West Indies fand Sri Lanka wieder zurück ins Spiel und gewann mit 6 Runs, trotz Ramnaresh Sarwans guter Leistungen für die Windies.[56] Im letzten Gruppenspiel gegen Südafrika begann Sri Lanka als Schlagmannschaft und erzielte 268/9. Südafrika war bei 229/6, als das Spiel vom Regen unterbrochen wurde.[57] Nach der Duckworth-Lewis Method wurde das Spiel als Unentschieden gewertet.[58] Sri Lanka beendete Gruppe B als Tabellenerster und erreichte die Super 6.[59]

In der Super 6 erlitt Sri Lanka hohe Niederlagen gegen Australien[60] und Indien,[61] lediglich gegen Simbabwe gelang ein Sieg.[62] Dies brachte Sri Lanka den vierten Tabellenplatz ein, nachdem sich Kenia erstmals für ein Halbfinale qualifizieren konnte. Sri Lanka traf im Halbfinale wieder auf Australien. Auf einer schwierigen, langsamen Pitch in Port Elizabeth tat sich Australien schwer, 212 Runs zu erreichen (7 Wickets, 50 Over) und Sri Lankas Bowling zu überstehen, vor allem dank eines guten Innings von Andrew Symonds (91* aus 118 Bällen, 7 Vierer, 1 Sechser), der Ricky Pontings Glauben in ihm bestätigte.[63] Vaas, der seine guten Leistungen während des Turniers fortsetzte, erzielte drei Wickets. Danach ließen Australiens pace bowler Sri Lankas Batting Order zusammenbrechen, nachdem Brett Lee (3/35 in 8 Over) drei frühe Wickets nahm und Glenn McGrath (1/20 in 7 Over) eines. Als es im 39. Over zu regnen begann, beschränkte fortgesetztes Bowling der Australier Sri Lanka auf 123 Runs (7 Wickets, 38.1 Over), weit hinter dem zu erreichenden Target laut der Duckworth-Lewis Method. Das Spiel sorgte für einen denkwürdigen Moment, als Adam Gilchrist die Pitch verließ, ohne jedoch sein Wicket verloren zu haben.[64][65]

Weltmeisterschaft 2007[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mahela Jayawardene war zwischen 2005 und 2012 Sri Lankas Kapitän
Lasith Malinga wurde während der Weltmeisterschaft 2007 der einzige Bowler, dem vier aufeinanderfolgende Wickets gelangen
Finale der Weltmeisterschaft 2007 im Kensington Oval in Barbados zwischen Australien und Sri Lanka

Die Weltmeisterschaft 2007 fand in den West Indies statt und Sri Lanka wurde von Mahela Jayawardena angeführt. Die 16 teilnehmenden Mannschaften wurden in vier Gruppen eingeteilt und Sri Lanka spielte zusammen mit Indien, Bangladesch und Bermuda in Gruppe B. Bermudas Debüt bei einer Weltmeisterschaft endete in der höchsten Niederlage, 40 Runs schlechter als Schottlands Niederlage gegen Australien vom Tag zuvor. Nachdem Sri Lanka den Münzwurf gewann und sich entschied, als Schlagmannschaft zu beginnen, erzielte man 321/6 in 50 Over, wobei der Kapitän Jayawardene, Kumar Sangakkara und Chamara Silva Fifties erzielten.[66] Kevin Hurdle erzielte zwei Wickets für Bermuda, sein Over wurde wegen falschen Ballabgaben und Weitwürfen jedoch auf 14 Bälle verlängert. Bermuda fiel auf 20 Runs für 4 Wickets zurück, nachdem Lasith Malinga drei Wickets in drei Over erzielte und 3/10 erreichte. Nachdem der siebente Batsman sein Wicket verlor, begann Lionel Cann eine Partnerschaft mit Delyone Borden für 25 Runs, die höchste des Innings. Farveez Maharoof entfernte beide, Murali ließ Dwayne Leverock leg-before-wicket ausschieden und beendete das Innings für 78, Bermudas niedrigstes Ergebnis in einem ODI. Sri Lanka gewann das Spiel mit 243 Runs.[67]

Im darauffolgenden Spiel traf Sri Lanka auf Bangladesch, die zuvor das Spiel gegen Indien gewonnen hatten. Bangladeschs Hoffnungen auf ein Erreichen der Super 8 nach Net Run Rate wurden jedoch beendet, nachdem Sri Lanka das Spiel mit 198 Runs gewann, Bangladeschs dritthöchste Niederlage und ihre höchste seit der Niederlage mit 200 Runs gegen Indien 2003. Es war nur dem Regen in Bangladeschs Innings und dem fortwährend angepassten Target geschuldet, dass die Niederlage nicht noch höher ausfiel; Bangladesch wurde für 112 Runs ausgebowlt, und beinahe alle Bowler Sri Lankas mit Ausnahme von Jayasuriya erzielten Wickets; Jayasuriya hatte jedoch bereits seinen Beitrag geleistet, als er sieben Sechser für sein 24. ODI-Century erzielte und Sri Lanka auf 318 Runs für den Verlust von 4 Wickets brachte.[68] Die spin bowler Mohammad Rafique und Abdur Razzak waren die einzigen, die die economy rate unter fünf Runs in einem Over drücken konnten, während für Sri Lanka lediglich Russel Arnold mehr als fünf Runs in einem Over erzielen konnte. Vier Batsmen Sri Lankas erzielten mehr Runs als der beste Batsman Bangladeschs, Mohammad Ashraful, der 45 Runs ohne den Verlust seines Wickets erzielte.[69]

Im letzten Gruppenspiel traf man auf den Nachbarn Indien, der am Rande des Ausscheidens aus dem Turnier war. Infolgedessen war das Spiel für Indien wesentlich wichtiger als es für Sri Lanka war. Sri Lanka erreichte die zweite Runde ungeschlagen, nachdem die beiden Debütanten Upul Tharanga und Chamara Silva Fifties erzielten und Murali drei Wickets nahm, einschließlich Wicket-Keeper Mahendra Singh Dhoni für ein duck (d. h. 0 Runs).[70] Indiens pacer Zaheer Khan begann mit einem weitem Ball, fing Jayasuriya zu Beginn seines Spiels am Ende des siebenten Over, und brachte Tharanga mit nach innen angeschnittenen Bällen in Schwierigkeiten. Tharanga gelang es jedoch, fast dreiviertel des Spieles über auf der Pitch zu bleiben und 64 Runs zu erzielen. Keinem der Bowler gelang es, die Run Rate auf unter 4 Runs zu drücken, als Sri Lanka 254 für den Verlust von sechs Wickets erzielte. Für Sri Lanka schlug Vaas zweimal innerhalb elf Over zu, als er einen zurückgespielten Ball von Robin Uthappa fing und Ganguly nach sieben Runs aus 23 Bällen fing. Tendulkar folgte im darauffolgenden Over, nachdem er von Dilhara Fernando für seine zweite duck des Turniers ausschied, Virender Sehwag und Kapitän Rahul Dravid blieben jedoch für die nächsten zehn Over auf der Pitch, bevor der „Wendepunkt“ kam, als Murali Sehwag fing. In den darauffolgenden sechs Over erzielte Indien nur 14 Runs für den Verlust zweier Wickets, nachdem Dhoni leg-before-wicket von Murali ausschied, und Indien noch 141 Runs in 22 Over benötigte. Trotz zweistelliger Run-Zahlen von Ajit Agarkar, Harbhajan Singh und Munaf Patel, schied man für nur 185 Runs aus. Indien schied damit aus dem Turnier aus und Sri Lanka erreichte die Super 8.

In der Super 8 hielt Sri Lanka gut mit und man verlor nur die Spiele gegen Südafrika und Australien. Im ersten Spiel gegen Südafrika gewann Sri Lanka den Münzwurf und entschied sich, am Schlag zu beginnen. Die ersten fünf Wickets verlor man für 98 Runs, wovon Charl Langeveldt zwei in seinem ersten Spiel erzielte. Tillakaratne Dilshan und Russel Arnold bildeten eine Partnerschaft um das sechste Wicket und erreichten 97 Runs in annähernd 20 Over, Dilshan wurde jedoch nach einem Ball von Makhaya Ntini gefangen, und danach erzielte Langeveldt 3 Wickets in 5 Bällen, woraufhin Sri Lanka im letzten Over mit 209 Runs ausgebowlt wurde. Im südafrikanischen Innings bowlte Vaas AB de Villiers im ersten Over aus, Jacques Kallis erzielte jedoch 95 Runs mit Graeme Smith und 65 Runs mit Herschelle Gibbs, woraufhin Südafrika nur noch 4 Runs vom Sieg entfernt war. Lasith Malinga schlug danach jedoch zu. Er erzielte in 4 Bällen 4 Wickets, als er Shaun Pollock, Andrew Hall, Kallis und Ntini entfernte.[71] In diesem Over erzielte Südafrika nur ein Run. Südafrika benötigte jetzt noch drei Runs für den Sieg und hatte noch ein Wicket übrig, elf Bälle führten jedoch zu keinem Run, bevor Robin Peterson einen Ball Malingas in einen Boundary verwandelte. Südafrika gewann das beinahe ausgeglichene Spiel mit nur 1 Wicket.[72] Lasith Malinga wurde der einzige Bowler im internationalen Cricket, dem vier Wickets in vier aufeinanderfolgenden Bällen gelangen.[73][74]

Im darauffolgenden Spiel traf man af den Gastgeber West Indies. Der Spielbeginn wurde aufgrund schlechten Wetters verzögert, man spielte jedoch ein komplettes Match von 50 Over, das mit der dritten Niederlage innerhalb von vier Tagen für die West Indies endete.[75] Jayasuriya und Jayawardene erzielten 183 Runs für das dritte Wicket, bevor Dilshan die Pitch betrat und aus 22 Bällen 39 Runs erzielte und die letzten elf Over in 84 Runs endeten. Währenddessen erzielte Jayasuriya sein 35. ODI-Century, womit er die zweitmeisten ODI-Centuries nach Tendulkar erzielte.[76] In Antwort darauf benötigten die West Indies 170 Runs aus 94 Bällen als Jayasuriya Ramnaresh Sarwans Wicket zerstörte; ihnen gelangen jedoch nur 56 Runs und wurden für 190 Runs ausgebowlt, vier Batsmen gelangen nur einstellige Run-Zahlen. Sri Lanka gewann das Spiel deutlich mit 113 Runs.[77]

Gegen England bestritt Sri Lanka wieder ein enges Spiel. Sri Lanka begann am Schlag und erzielte 235, bevor man mit dem letzten Ball das letzte Wicket verlor. England verlor seine Opener für 0 und 10, Ian Bell und Kevin Pietersen erzielten jedoch 90 für das dritte Wicket, danach schloss sich Paul Collingwood Pietersen an und steuerte 25 Runs bei, bevor Pietersen von Murali gefangen wurde. England verlor danach zwei weitere Wickets durch Dilhara Fernando für sieben Runs, und benötigte 103 in 16.3 Over mit noch vier überbleibenden Wickets.[78] Ravi Bopara erzielte ein Fifty in seinem vierten ODI-Innings, er brachte zusammen mit Paul Nixon England nahe an den Sieg, wofür man noch drei Runs benötigte. Das letzte Over wurde von Fernando bedient, er bowlte Bopara aus und sorgte so für den Sieg Sri Lankas.[79] Mit dem Spiel wurde Jayasuriya der meist eingesetzte Spieler in ODIs und übertraf Tendulkars Rekord.[80] Sri Lanka gewann zwei der drei verbleibenden Spiele – gegen Neuseeland[81] und Irland,[82] während man gegen Australien verlor,[83] und das Halbfinale erreichte.

Im Halbfinale traf Sri Lanka wieder auf Neuseeland und erzielte 289/7, dank eines Century des Kapitän Jayawardena.[84] Neuseeland dagegen erreichte nur 208 Runs und schied damit aus der Weltmeisterschaft aus.[85] Sri Lanka erreichte zum zweiten Mal das Finale einer Weltmeisterschaft und traf auf denselben Gegner wie 1996: Australien.[86][87] Der australische Kapitän Ricky Ponting gewann den Münzwurf und entschied, als Schlagmannschaft zu beginnen. Das Spiel begann jedoch wegen Regens verspätet und wurde anschließend auf 38 Over verkürzt. Gilchrist spielte in einem herausragenden Innings von 149 – die höchste Run-Zahl eines Batsman in einem Finale – was Australien ein eindruckweckendes Ergebnis zur Pause bescherte.[88] Für Kritik sorgte jedoch, dass Gilchrist einen Squashball in seinem Handschuh verwendete.[89]

Als Sri Lankan Batsmen Sangakkara und Jayasuriya 116 Runs für das zweite Wicket erzielten, war der Wettbewerb noch im vollen Gang. Als beide jedoch ausschieden, sanken Sri Lankas Chancen langsam. Weiterer Regen verringerte Sri Lankas Innings auf nur 36 Over, wodurch das Target auf 269 geändert wurde. Am Ende des 33. Over, als Sri Lanka für das angepasste D/L-Target noch 37 Runs benötigte, setzten die Umpires das Spiel wegen schlechten Lichtverhältnissen aus. Während die australischen Spieler bereits ihren vermeintlichen Sieg feierten (da die Minimalvorgabe von 20 Over absolviert wurde), kündigten die Umpires fälschlicherweise an, dass die letzten drei Overs am nächsten Tag gebowlt werden müssten, da das Spiel wegen schlechten Lichtverhältnissen und nicht wegen Regens unterbrochen wurde.[90] Da Sri Lanka 61 Runs aus 18 Bälle erzielen musste, sah Jayawardene keine Notwendigkeit, das Spiel am folgenden Tag fortzusetzen, und wies seine Mannschaft an, das Batting wieder aufzunehmen, dem Ponting zustimmte und ausschließlich spins spielen ließ. Die Umpires entschuldigten sich später für ihren Irrtum: das Spiel hätte mit den Sieg Australiens von 37 Runs enden müssen. Die letzten drei Over wurden in fast völliger Dunkelheit gespielt, und Sri Lanka konnte nur neun Runs beisteuern, was an Australien nach der D-L Method ein Sieg von 53 Runs bescherte, da Sri Lanka zwei Over weniger absolviert hatte als Australien.[91]

World Twenty20 2007[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste World Twenty20 fand 2007 in Südafrika statt. Sri Lanka spielte unter seinem Kapitän Mahela Jayawardena in Gruppe C, zusammen mit Neuseeland und Kenia. Im ersten Spiel gegen Kenia wurde ein neuer Weltrekord aufgestellt.[92] Kenia gewann den Münzwurf und ließ Sri Lanka am Schlag beginnen. Tharanga und Jayasuriya begannen das Innings, Tharanga wurde jedoch zügig von Thomas Odoyo ausgebowlt. Danach betrat Sangakkara die Pitch. Als man bei 94 Runs in 9 Over stand wurde Sangakkara von Jimmy Kamande ausgebowlt. Danach begannen Jayasuriya und Jayawardena die Bälle der kenianischen Bowler zu beherrschen. Jayasuriya wurde gefangen, als er herausragende 88 Runs erzielte, davon 11 Vierer und 4 Sechser. Jayawardena spielte ebenfalls ein gutes Innings und erzielte 65 Runs aus nur 27 Bällen, bevor er durch leg-before-wicket ausschied. Sri Lanka war bei 215/6 in 18 Over, als Jehan Mubarak die Pitch betrat. Er schlug eine ungewöhnliche Anzahl Sechser über Nehemiah Odhiambo und Peter Ongondo hinweg. Er erzielte 46 Runs aus nur 13 Bällen mit drei Vierern und fünf Sechsern. Die strike rate dieses Innings war 353.84. Sri Lanka endete mit 260/6, was das höchste T20-Ergebnis im internationalen Cricket darstellt.[93] Danach hatte Kenia die Aufgabe, dieses große Target einzuholen. Vaas erzielte direkt zu Beginn einen Durchbruch, als er den Opener Maurice Ouma für ein duck ausschieden ließ. Kenia sollte sich davon nicht mehr erholen, und wurden auf nur 88 Runs in ihren 20 Over beschränkt, als Sri Lanka einen Batsman nach dem anderen für wenig Runs ausschieden ließ. Der Sieg mit 172 Runs ist der höchste in einem internationalen T20-Match. Sri Lankas Ergebnis beinhaltete 30 Vierer, bis heute die höchste Anzahl in einem T20 und 186 Runs kamen zustande durch Vierer und Sechser, die meisten in einem T20.

Im folgenden Gruppenspiel traf man auf die Black Caps, und man erzielte 164/7. Sri Lanka gewann das Spiel innerhalb von 18.5 Over mit dem Verlust von nur drei Wickets. Jayasuriya wurde in beiden Spielen als „Man of the Match“ ausgezeichnet.[94] In der darauffolgenden Super 8 spielte Sri Lanka in Gruppe F. Im ersten Spiel gegen Pakistan verlor Sri Lanka mit 33 Runs.[95] Im folgenden Spiel gegen Bangladesch konnte sich Sri Lanka regenerieren und gewann mit 64 Runs.[96] Das Spiel gegen Australien war entscheidend für die Halbfinalqualifikation, Sri Lanka erzielte jedoch nur 101 Runs gegen die australischen pacer. Australien gewann das Spiel mit 10 Wickets und Sri Lanka schied aus dem Turnier aus.[97]

Angriff auf die Mannschaft 2009 in Lahore[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 3. März 2009 wurde Sri Lankas Mannschaftskonvoi in Lahore, Pakistan, von Bewaffneten angegriffen. Bei dem Angriff kamen sechs Polizisten und zwei Zivilisten ums Leben und sieben Cricketspieler sowie ein Mitglied des Trainerstabes erlitten Verletzungen.[98] Das Team war auf dem Weg zum Gaddafi Stadium, wo der dritte Tag des zweiten Tests gegen Pakistan stattfinden sollte. Nach dem Angriff wurde das Test Match vom Sri Lanka Cricket Board abgebrochen. Sri Lanka hatte zuvor eingewilligt, nach Pakistan zu touren, nachdem Indien wegen Sicherheitsbedenken abgesagt hatte.[99]

Sechs pakistanische Polizisten und zwei Zivilisten kamen bei dem Angriff ums Leben.[100] Samaraweera und Paranavitana wurden in ein Krankenhaus eingeliefert. Die anderen Spieler erlitten leichte Verletzungen und Splitterwunden.[101] Samaraweera erlitt Splitterwunden an seinem Schenkel und Paranavitana an seiner Brust.[102] Der Co-Trainer der Mannschaft, Paul Farbrace, wurde ebenfalls verletzt.[103] Laut Berichten wurde der Trainer Trevor Bayliss ebenfalls leicht verletzt.[104] Eine Folge des Angriffes war die Neuvergabe der bei der Weltmeisterschaft 2011 geplanten Spiele in Pakistan an die anderen Gastgeber Bangladesch, Indien und Sri Lanka.[105][106]

World Twenty20 2009[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kumar Sangakkara war zwischen 2009 und 2011 Sri Lankas Kapitän
Shahid Afridi erwartet einen Ball von Lasith Malinga im Finale der ICC World Twenty20 2009

Die zweite World Twenty20 fand 2009 in England statt. Kumar Sangakkara führte die sri-lankische Mannschaft bei dem Turnier an. Man spielte in Gruppe C gegen die West Indies und Australien. Sri Lanka erzielte bei diesem Turnier einen Achtungserfolg. Gegen Australien gewann Sri Lanka mit 6 Wickets, wodurch Australien erstmals in der Gruppenphase eines wichtigen Turniers ausschied.[107] Ajantha Mendis nahm 3 Wickets und im Batting erzielte der Kapitän Sangakkara 55 Runs ohne Verlust seines Wickets.[108] Im darauffolgenden Gruppenspiel traf man auf die West Indies, deren T20-Cricket zu dem Zeitpunkt in schlechter Verfassung war. Sri Lanka begann am Schlag und erzielte 192/5 dank herausragender 81 Runs von Jayasuriya. Tillakaratne Dilshan, der zusammen mit Jayasuriya das Batting begann, erhielt aufgrund seines innovativen Batting Zuspruch vom Publikum.[109] Den Schlag, den er knapp über den Kopf des Wicket-Keepers platzierte, wurde „Dilscoop“ getauft. Er spielte diesen Schlag bei fast jeden Spiel des Turniers, was ihm viele Runs einbrachte. Die West Indies erzielten nur 177/5 in ihren 20 Over und Sri Lanka erreichte die Super 8.[110]

Pakistan, Neuseeland und Irland bestritten zusammen mit Sri Lanka Gruppe F der Super 8. Gegen Pakistan gewann Sri Lanka mit 19 Runs. Dilshan erzielte 46 Runs mit dem einen oder anderen innovativen Dilscoop.[111] Gegen Irland gewann Sri Lanka mit 9 Runs, nachdem sich die irischen Spieler mit Sri Lankas Bowlern schwer taten.[112] Im letzten Spiel der Super 8 bezwang Sri Lanka Neuseeland mit 48 Runs.[113] Dilshan schlug wieder herausragend und erzielte 48 Runs, Mendis erzielte 3/9 im Bowling.[114] Im Halbfinale traf Sri Lanka wieder auf die West Indies und man erzielte 158/5 in 20 Over. Dilshan war wieder durchschlagend mit 96 Runs ohne Verlust seines Wickets. Er war nur einen Boundary davon entfernt das erste T20I-Century eines Sri Lankers zu erreichen.[115] Dilshan erzielte 60,76 % von Sri Lankas Runs, damals ein internationaler Twenty20-Rekord. Dieser Rekord galt jedoch nur wenige Stunden, da Chris Gayle 62,38 % der westindischen Runs erzielte. Die West Indies erzielten jedoch nur 101 Runs mit dem Verlust aller Wickets in 20 Over.[116] Angelo Mathews zeigte seine Fähigkeiten mit dem Ball, als er die ersten drei Wickets der westindischen Top-Order nahm. Sri Lanka erreichte sein erstes internationales T20-Finale mit Leichtigkeit. Mahela beendete das Turnier mit 302 Runs als bester Run-Scorer.

Im Finale in Lord’s Cricket Ground traf Sri Lanka auf Pakistan. Sri Lanka gewann den Münzwurf und begann als Schlagmannschaft. Im ersten Over bowlte Mohammad Amir. Nachdem er es versäumte, in den ersten vier Bällen – die alle kurz waren – Runs zu erzielen, schlug Dilshan mit seinem Bat zum falschen Zeitpunkt und wurde auf der leg-side gefangen. Kurz danach schnitt Jehan Mubarak einen Ball von Abdul Razzaq scharf an, der hoch in die Luft stieg und von Shahzaib Hasan gefangen wurde, woraufhin Sri Lanka auf 2 Runs für 2 Wickets war.[117] Sanath Jayasuriya gelang daraufhin die Stabilisierung des sri-lankischen Innings und er erzielte 17 Runs aus 10 Bällen, kurz darauf fiel jedoch sein Wicket, nachdem Jayasuriya einen langen Ball in die Stumps schlug. Ihm folgte Mahela Jayawardene, nachdem er einen Ball in die Hände von Misbah-ul-Haq schlug, woraufhin Sri Lanka bei 32/4 stand.[118] Sangakkara und Chamara Silva erzielten weitere Runs, bevor letzterer von Saeed Ajmal gefangen wurde, nachdem er den Ball von Umar Gul in einen pull shot umwandelte.[119] Shahid Afridi nahm kurz danach das Wicket von Isuru Udana, nachdem er einen spin bowl auf der rechten Seite bowlte, der das off-stump traf. Daraufhin betrat Angelo Mathews die Pitch, der zusammen mit Sangakkara das Ergebnis von 70/6 auf 138/6 stellte, mit 17 Runs aus dem letzten Over, das von Mohammad Amir bedient wurde. Sri Lanka schloss sein Innings mit 138/6 in 20 Over ab.[120]

Pakistan legte mit seinen Opening Batsman Kamran Akmal und Shahzaib Hasan einen guten Start hin, nachdem beide 48 Runs für das erste Wicket erzielten, bevor Kamran Akmal das Wicket von Kumar Sangakkara im ersten Ball von Sanath Jayasuriya zerstörte. Pakistan erreichte das Run-Ziel innerhalb von 18.4 Over, und Shahid Afridi, der die nötigen Runs erzielte, wurde als „Man of the Match“ ausgezeichnet,[121] während Tillakaratne Dilshan mit seinen 317 Runs mit einer Net Run Rate von 63.40 als „Spieler des Turniers“ ausgezeichnet wurde.[122] Mahela beendete das Turnier mit 302 Runs als bester Run-Scorer.

World Twenty20 2010[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Obwohl dieses Turnier seit 2007 alle zwei Jahre ausgetragen wurde, wurde das geplante ODI-Turnier ICC Champions Trophy, das 2010 in den West Indies stattfinden sollte, in ein Twenty20-Format abgeändert, da die Champions Trophy 2008 in Pakistan wegen Sicherheitsbedenken verschoben wurde und demzufolge der internationale Cricketkalender angepasst werden musste. Die World Twenty20 2010 fand daher nur zehn Monate nach den vorherigen Turnier statt.

In diesem dritten World Twenty20 in den West Indies wurde Sri Lanka wieder von Kumar Sangakkara angeführt. Sri Lanka spielte in Gruppe B, zusammen mit Neuseeland und Simbabwe. Im ersten Spiel gegen Neuseeland erzielte Sri Lanka nur 135/6, davon 81 Runs von Jayawardene. Neuseeland war in seinem Innings wackelig, Jesse Ryder begann das Spiel mit 42 Runs aus 27 Bällen jedoch zu drehen. Am Ende gewann Neuseeland mit 2 Wickets, als Nathan McCullum einen Sechser von Chaminda Vaas’ Ball im letzten Over schlug.[123]

Im darauffolgenden Spiel gegen Simbabwe erzielte Mahela sein erstes T20-Century, dies war das erste eines Sri-Lankers. Er erreichte die 100 Runs aus 64 Bällen.[124] Er wurde damit der vierte Cricketspieler, dem dies in T20 gelang, und der dritte während eines World Twenty20.[125] Simbabwe begann danach sein Innings und hatte die Aufgabe, die 173 Runs der Sri-Lanker zu überbieten; als sie jedoch bei 29/1 in 5 Over waren, wurde das Spiel von Regen unterbrochen. Sri Lanka gewann das Spiel nach der D/L Method mit 14 Runs.

In der Gruppe F der Super 8 gewann Sri Lanka gegen die West Indies mit 57 Runs.[126] In diesem Spiel war Mahela kurz davor, sein zweites Century hintereinander zu erzielen, das Spiel endete jedoch als er bei 98 Runs ohne Verlust seines Wickets war.[127] Im anschließenden Spiel gegen Australien verlor Sri Lanka mit 81 Runs.[128] Danach traf Sri Lanka auf Indien, die 163/5 erzielten, das Sri Lanka mit dem Verlust von nur fünf Wickets erfolgreich jagte.[129] Nach zwei Siegen und einer Niederlage erreichte Sri Lanka sein zweites T20-Halbfinale hintereinander. Diesmal traf man auf England. Sri Lanka begann am Schlag, erreichte jedoch nicht die Marke von 150 Runs; man erzielte nur 128. Sri Lankas Hoffnungen schwanden, als Kevin Pietersen (42 Runs aus 26 Bällen) das sri-lankische Bowling dominierte. Er nahm den Sri-Lankern das Spiel und nahm England zum Sieg mit 7 Wickets, die das Finale erreichten.[130]

Weltmeisterschaft 2011[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wankhede Stadium in Mumbai während des Finales zwischen Indien und Sri Lanka; der Gastgeber gewann mit 6 Wickets

Indien, Bangladesch und Sri Lanka waren zusammen Gastgeber der Weltmeisterschaft 2011. Kumar Sangakkara führte die sri-lankische Mannschaft an, die vor Beginn des Turniers einer der Favoriten war. In Gruppe A traf Sri Lanka auf Pakistan, Australien, Neuseeland, Simbabwe, Kanada und Kenia. Man begann das Turnier gegen den Außenseiter Kanada. Man gewann den Münzwurf und entschied sich, am Schlag zu beginnen.[131] Kanada bowlte in den ersten Over gut, erzielte jedoch kein Wicket, und die Opening Batsmen Tharanga und Dilshan erreichten 50 Runs. Das erste Wicket war ein run out und Tharanga schied mit 63 Runs aus. Dilshan erreichte sein Fifty, wurde jedoch gefangen, als er versuchte, einen weiten Ball zu schlagen. Die Kanadier drückten Sri Lanka auf 88/2 nach 19 Over; die zwei erfahrenen Batsmen, Kapitän Sangakkara und Jayawardene, erzielten jedoch eine Partnerschaft von 50 Runs. Beide Batsmen stellten die Run Rate auf mehr als 6 und beide waren auf den Weg zu Centuries, bis Sangakkara bei 92 einen einfachen Rückschlag für John Davison abgab, der ihn fing, Sri Lanka war danach auf 267/2. Jayawardene erreichte sein Century, schied aber unmittelbar danach aus. Es fielen weitere Wickets und das Spiel wurde heißblütig mit dem Wettstreit zwischen Angelo Mathews und Harvir Baidwan und Sri Lanka schloss mit 332/7 ab.

Das kanadische Batting legte einen schwachen Start hin, als Thisara Perera und Nuwan Kulasekara drei frühe Wickets erzielten. Der Kapitän Ashish Bagai versuchte, Kanada wieder auf Kurs zu bringen, aber Perera nahm sein Wicket und beschränkte Kanada auf 53/5, und beseitigte somit alle Zweifel über das Spielende. Rizwan Cheema war Kanadas bester Batsmen mit 37 Runs, einschließlich zwei weite Sechser vom off spinner Murali, der jedoch dessen Wicket nahm und Kanada beim Stand von 122 alle Wickets verlor. Sri Lanka gewann das Spiel mit 210 Runs.[132]

Im darauffolgenden Spiel bescherte Pakistan Sri Lanka die erste Heimniederlage bei einer Weltmeisterschaft. Der pakistanische Kapitän Shahid Afridi gewann den Münzwurf und entschied, als Schlagmannschaft zu beginnen. Sri Lanka nahm das Wicket von Ahmed Shehzad im sechsten Over, Pakistan gelang es jedoch, in den ersten zehn Over eine schnelle Run Rate aufzustellen. Mohammed Hafeez gelang es zusammen mit Kamran Akmal ein Durchschnitt von einem Run per Ball zu halten, bevor er sein Wicket verlor und Kamran ein paar Over später ebenfalls ausschied, und Pakistan 105/3 im 21. Over erreichte. Younis Khan und Misbah-ul-Haq bauten danach eine Partnerschaft von 104 Runs über 20 Over auf, ohne großes Risiko einzugehen, ehe Younis durch Rangana Herath für 72 Runs ausschied, als er versuchte, das pakistanische Batting zu beschleunigen. Misbah blieb bis zum Schluss auf der Pitch und erreichte 83 Runs, was Pakistan auf 277/7 stellen ließ.[133]

Sri Lanka legte einen guten Start in seinem Innings hin, die Opener Tharanga und Dilshan beschleunigten stetig und erreichten 76 Runs nach nur 14 Over, ehe Hafeez Tharanga fing. Dies war der Wendepunkt des Spiels, als drei weitere Wickets, einschließlich das von Dilshan, schnell hintereinander fielen, und Sri Lanka bei 96/4 stottern ließ. Sangakkara hatte Glück, als der Wicket-Keeper Kamran zwei Stumps verpasste, und er zusammen mit Chamara Silva Sri Lanka zurück auf Kurs brachte. Sein Glück verschwand jedoch, als die nötige Run Rate dahin schmolz, und Afridi ihn fing, als er nur noch einen Run für sein Fifty benötigte. Jayawadena wurde vom pacer Shoaib Akhtar mit einem nach innen gedrehten Ball ausgebowlt. Silva hatte Schwierigkeiten, den Ball anfangs rechtzeitig abzupassen, und war zu einem Zeitpunkt bei nur 16 Runs aus 49 Bällen. Er beschleunigte jedoch schnell und erreichte sein Fifty, Afridi kehrte jedoch zurück und entfernte den gefährlich werdenden Angelo Mathews. Silva fiel für 57 Runs, als Kamran ihn rechts stumpte, und Kulasekara gelang es nicht mehr, den Durchbruch für Sri Lanka zu erzielen, Sri Lanka erzielte die nötigen 11 Runs nicht mehr.[134]

Im folgenden Spiel gegen Kenia erzielten Malinga einen Hattrick, den zweiten seiner Laufbahn.[135] Er war damit der erste Bowler, dem zwei Hattricks bei Weltmeisterschaften gelangen, und der vierte Bowler mit zwei ODI-Hattricks.[136] Sri Lanka erreichte das Target von 146 Runs mit dem Verlust nur eines Wickets.

Sri Lankas Spiel gegen Australien wurde aufgrund starker Regenfälle abgebrochen.[137] Im folgenden Spiel gegen Simbabwe stellten Tharanga und Dilshan einen neuen Rekord bei Weltmeisterschaften für die Opening-Partnerschaft auf und erzielten 282 Runs, womit sie den vorherigen Rekord von 194 Runs übertrafen. Dies war auch das erste Mal, dass beide Opening Batsman jeweils ein Century erzielten.[138] Mit dem Sieg über Simbabwe wurde Sri Lanka die erste Mannschaft des Turniers, die sich für das Viertelfinale qualifizierte.[139] Simbabwe legte in seinem Batting einen guten Start hin, schied jedoch für 188 Runs aus mit noch 11 Over übrig. Gegen Neuseeland erzielte Sri Lankas Kapitän Sangakkara 111 Runs und man erreichte 265/9. Die Black Caps taten sich mit Sri Lankas Bowling schwer und für 153 Runs schieden alle neuseeländischen Batsmen aus.[140]

Im Viertelfinale traf Sri Lanka auf England. Englands 229 Runs wurden von Dilshan und Tharanga eingeholt, wobei beide Centuries erzielten und Sri Lanka mit 10 Wickets gewann.[141] Damit stellte Sri Lanka einen neuen Rekord für die höchste erfolgreiche run chase mit einem Sieg von 10 Wickets in der ODI-Geschichte auf. Sri Lanka qualifizierte sich für das Halbfinale, in dem man wieder auf Neuseeland traf; dies war auch das zweite Halbfinale hintereinander gegen denselben Gegner. Sri Lanka besiegte Neuseeland zum zweiten Mal im Laufe des Turniers und erreichte das Finale.[142] Dieses Spiel war das letzte daheim für Murali.[143] Sri Lanka gewann mit 5 Wickets und erreichte sein zweites aufeinanderfolgendes Finale bei einer Weltmeisterschaft, diesmal gegen Indien.

Sri Lankas Innings begann langsam und wurde eingeschränkt vom guten Bowling durch Zaheer und engagiertes Fielding von Yuvraj Singh, Suresh Raina und Virat Kohli innerhalb des 30-Yard-Kreises. Zaheer begann mit drei Bällen ohne Run und dem Wicket von Tharanga, und ließ nur sechs Runs in seinen fünf Over zu. Dilshan wurde von Harbhajan ausgebowlt, als ein Ball von seinem Handschuh gegen die Stumps abprallte. Sangakkara folgte auf Tharangas ausscheiden, und baute mit Dilshan ein gutes Fundament, ehe letzterer ausschied. Jayawardene betrat die Pitch, als Sri Lanka bei 60/2 im 17. Over war. Sangakkara und Mahela begannen das Innings zu stabilisieren, ehe Sangakkara von Dhoni für 48 Runs gefangen wurde. Der folgende Batsman Thilan Samaraweera wurde vom Umpire nicht vom Feld geschickt, nachdem ein Ball von Yuvraj Singh seinen Schenkel traf. Die Inder ließen diese Entscheidung überprüfen und er wurde vom Feld geschickt. Chamara Kapugedera, der in seinem ersten Spiel bei einer Weltmeisterschaft debütierte, wurde nach einem trügerisch langsamen Ball von Zaheer Khan gefangen. Jayawardene setzte währenddessen sein qualitatives Batting fort und erzielte 103 Runs aus 88 Bällen ohne den Verlust seines Wickets.[144] Unterstützt von Kulasekara und Thisara erzielte Sri Lanka 91 Runs in den letzten 10 Over, einschließlich 63 im Powerplay (45–50 Over) und erreichte ein Ergebnis von 274/6.

Indien legte einen wankelmütigen Start hin, nachdem Sehwag und Tendulkar früh durch Malinga ausschieden, und man mühsam 31 Runs für zwei Wickets erreichte. Kohli und Gautam Gambhir stabilisierten das indische Innings mit einigen Durchbrüchen und schnelle Runs zwischen den Wickets, woraufhin Indien 114 erreichte, ehe Kohli von Dilshan für 35 gefangen wurde. Als er bei 30 war, schlug Gambhir einen Ball von Suraj Randiv zum falschen Zeitpunkt, der hoch in die Luft ging, Kulasekara gelang es jedoch nicht, den Ball zu fangen.[145] Kohli und Gambhir erreichten eine Partnerschaft von 3 Runs, ehe Kohli ausschied. Dhoni betrat nach Kohli die Pitch und schlug an fünfter Position. Gambhir und Dhoni steuerten 109 Runs für das vierte Wicket bei, davon Gambhir mit 97. Gambhir versuchte, sein Century mit einem Boundary zu erzielen, wurde jedoch von Thisara ausgebowlt. Nach Gambhirs ausscheiden benötigte Indien noch 52 Runs aus 52 Bällen. Yuvraj und Dhoni führten Indien zum Sieg, und Dhoni besiegelte das Spiel mit einem Boundary von Kulasekaras Ball, als sie nur noch 4 Runs aus 11 Bällen benötigten.[146] Dhoni schloss mit 91 Runs aus 79 Bällen ohne den Verlust seines Wickets ab. Mit dieser Niederlage verlor Sri Lanka sein zweites Finale einer ODI-Weltmeisterschaft hintereinander. Nach dem Spiel zog sich Murali, der als bester spin bowler gilt, vom internationalen Cricket zurück.[147][148]

World Twenty20 2012[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tillakaratne Dilshan war 2011 und 2012 Sri Lankas Kapitän

Nachdem Sri Lanka Vizeweltmeister bei der Weltmeisterschaft 2011 wurde, war der Inselstaat Gastgeber der World Twenty20 2012. Dies war die erste World Twenty20 in einem asiatischen Land, nachdem die vorherigen drei Turniere in Südafrika, England und die West Indies stattfanden. Sri Lankas pacer Lasith Malinga wurde vom ICC zum Veranstaltungsbotschafter des Turniers ernannt. Sri Lanka wurde zum zweiten Mal nach der World Twenty20 2007 von Mahela Jayawarderna angeführt. Sri Lanka spielte in Gruppe C mit Südafrika und Simbabwe. Alle Gruppenspiele wurden in Mahinda Rajapaksa International Stadium, Hambantota, ausgetragen.

Das Eröffnungsspiel fand zwischen dem Gastgeber und Simbabwe statt. Simbabwe gewann den Münzwurf und ließ Sri Lanka am Schlag beginnen. Der Gastgeber erzielte 182/4 in 20 Over und stellte dem Gegner vor eine schwere Aufgabe. Simbabwe begann danach sein Batting, es dauerte jedoch nicht lange, bis alle Batsmen für 100 Runs ausschieden. Ajantha Mendiss Bowling war dabei durchschlagend, als er 6 Wickets für 8 Runs nahm und Sri Lanka den Sieg mit 82 Runs bescherte.[149] Dies sind die besten Bowling-Zahlen im internationalen Twenty20, wobei er seinen eigenen Rekord von 6 Wickets für 13 Runs gegen Australien verbesserte.[150]

Das darauffolgenden Spiel gegen die südafrikanischen Proteas wurde mehrmals durch Regen unterbrochen, woraufhin das Spiel auf nur 7 Over per Mannschaft verkürzt wurde. Südafrika begann am Schlag und AB de Villiers erzielte 30 Runs aus 13 Bällen, was Südafrika auf 78/4 in 7 Over brachte. Sri Lanka war nicht so erfolgreich und erreichte nur 46/5, kein Batsman erzielte mehr als 15 Runs. Südafrika gewann das Spiel mit 32 Runs.[151] Beide Mannschaften konnten sich jedoch für die Super 8 qualifizieren.

Sri Lanka spielte dabei in Gruppe 1 gegen die West Indies, England und Neuseeland. Gegen Neuseeland endete das Spiel Unentschieden, nachdem beide Mannschaften 174 Runs erzielten. Sri Lanka hatte jedoch gute Chancen, das Spiel zu gewinnen, Wickets im letzten Over und Missverständnisse sorgten jedoch für ein Unentschieden. Sri Lanka konnte das Super Over gewinnen und damit auch das Spiel für sich entscheiden.[152] In den beiden folgenden Spielen gelangen Sri Lanka leichte Siege: gegen die West Indies[153] und England.[154]

Im dritten aufeinanderfolgenden Halbfinale traf Sri Lanka auf Pakistan. Sri Lanka erzielte 139/4, zu dem Mahela in seinem Innings 42 Runs beitrug. In Antwort darauf erzielte Pakistans Kapitän Mohammad Hafeez 40 Runs, alle anderen Batsmen schieden durch Rangana Herath aus.[155] Der Sieg mit 16 Runs gab Sri Lanka die Chance, seinen ersten T20-Titel zu gewinnen, und man traf im Finale auf die West Indies.[156]

Chris Gayle, der Australien im Halbfinale dezimierte, schied nach nur 3 Runs aus und die West Indies standen bei 2–14 nach 5.5 Over. Marlon Samuels erzielte 78 Runs aus 55 Bällen, einschließlich des längsten Sechser des Turniers mit 100 Meter. Ihr Kapitän Darren Sammy sorgte noch für eine späte Chance, die für 108 Runs in 10 Over sorgte und Sri Lanka vor eine Aufgabe von 138 Runs stellte. Die westindischen Bowler drückten Sri Lanka auf 39/1 in 8 Over, worauf zwei run out folgten und kein Batsman Sri Lankas konnte mehr als 33 Runs erzielen (Kapitän Mahela Jayawardene war der beste Batsman mit dieser Run-Zahl). Kulasekara leistete kurz Widerstand (26 Runs aus 16 Bällen), aber als er sich drehte und sein Wicket freigab, schied er aus und Sri Lanka verlor alle Wickets, ohne die fehlenden 36 Runs zu erzielen.[157] Samuels wurde als „Man of the Match“ ausgezeichnet, nachdem er der beste Batsman des Turniers wurde und er auch 1–15 in seinen vier bedienten Over erzielte. Sri Lanka gelang es als ersten Gastgeber, das Finale eines World Twenty20 zu erreichen. Ajantha Mendis war der beste Bowler mit 15 Wickets.[158]

World Twenty20 2014[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lasith Malinga war von 2014 bis 2016 Sri Lankas T20-Kapitän und führte seine Mannschaft zum Sieg bei der World Twenty20 2014

Als Vizeweltmeister der vorhergehenden World Twenty20 brach Sri Lanka nach Bangladesch auf um an der World Twenty20 2014 teilzunehmen. Bei der Gruppenphase der Super 10 traf man auf Südafrika, Neuseeland, England und die Niederlande. Das erste Spiel bestritt Sri Lanka gegen Südafrika. Sri Lanka gewann den Münzwurf und begann am Schlag. Man hatte aufgrund regelmäßiger Touren nach Bangladesch und dem kurz zuvor dort ausgetragenen Asia Cup 2014 Erfahrungen mit Bangladeschs Pitches. Sri Lankas begann mit den Opening Batsmen Kusal Perera und Sanath Jayasuriya. Kusals durchschlagende Runs waren eine Kopie von Jayasuriya und er verwandelte die Bälle von Dale Steyn, Morné Morkel und Lonwabo Tsotsobe in viele Runs. Er erzielte 61 Runs aus 40 Bällen und bescherte Sri Lanka 165/7.[159] Südafrika hatte noch gute Chancen, dass Spiel zu gewinnen und die Proteas bauten langsam aber sicher ihr Innings auf. Nachdem die Wickets jedoch regelmäßig fielen, verlor Südafrika das Spiel ohne die noch fehlenden Runs zu erzielen. Kusal wurde als „Man of the match“ ausgezeichnet.[160]

Im nächsten Spiel traf man auf die talentierten Niederländer, die ihre Fähigkeiten am Schlag bereits gegen Irland unter Beweis gestellt hatten. Das niederländische Schlagspiel wurde jedoch vom herausragenden Bowling von Mathews, Kulasekara und Malinga unterbunden.[161] Die Niederlande wurden für 39 Runs ausgebowlt, dies ist das niedrigste T20-Ergebnis einer Mannschaft. Sri Lanka erreichte dieses leichte Target in 5 Over, was auch der höchste T20-Sieg mit noch ungespielten Bällen ist.[162]

Im darauffolgenden Spiel gegen England unterlag Sri Lanka mit 6 Wickets, dank 116 Runs von Alex Hales ohne Verlust seines Wickets. Sri Lanka begann als Schlagmannschaft und erzielte 189/4, wozu Mahela 89 Runs beitrug. England behielt die benötigte Run Rate im Blick und sorgte für schnelle Runs in den letzten verbleibenden Over. England erzielte 190/4 in 19.2 Over und gewann das Spiel.[163]

Das letzte Spiel gegen Neuseeland war entscheidend für das Weiterkommen beider Mannschaften und Sri Lanka galt als Favorit. Der Kapitän Chandimal konnte wegen einer Verletzung nicht Spielen und Lasith Malinga übernahm die Rolle.[164] Man begann am Schlag, erzielte jedoch nur 119 Runs mit dem Verlust aller Wickets, wobei Mahela mit 25 Runs der beste Batsman war.[165] Demzufolge betraten die Black Caps die Pitch als neue Favoriten, da 120 Runs keine große Herausforderung für durchschlagende Batsmen wie Brendon McCullum, Martin Guptill, Ross Taylor und Corey Anderson sind.[166] Während des Spiels verletzte sich Anderson und demzufolge verfügte Neuseelands Schlagmannschaft nur über zehn Batsmen. Neuseeland legte mit Guptill und Kane Williamson einen guten Start hin. Zu dem Zeitpunkt entschied Malinga mit Rangana Herath zu beginnen, der das Spiel drehen sollte.[167] Herath bediente Guptill, der sich nach vorne lehnte und den Ball mittig schlug, er geriet jedoch run out.[168] Herath zerstörte das Wicket des Kapitäns McCullum und ließ danach Ross Taylor leg-before-wicket ausscheiden. Herath bowlte James Neesham im ersten Ball aus. Luke Ronchi schied ebenfalls leg-before-wicket aus und Neuseeland erzielte nur 60 Runs mit dem Verlust aller Wickets, das niedrigste T20-Ergebnis einer Testnation.[169] Herath erzielte 5 Wickets für 3 Runs und wurde als „Man of the match“ ausgezeichnet. Mit diesem Sieg erreichte Sri Lanka sein viertes aufeinanderfolgendes Halbfinale bei einer World T20.[170]

Im Halbfinale traf man auf die verteidigenden T20-Weltmeister West Indies. Malinga führte wieder die Mannschaft an. Diesmal gewann jedoch Sri Lanka gegen die West Indies, als man 160/6 erzielte. Die West Indies erreichten 80/4 als Regen hereinbrach.[171] Regen und Hagel beendeten das Spiel nach 13.5 Over im westindischen Innings. Laut Duckworth-Lewis Method war ihr Ergebnis 107 Runs und Sri Lanka gewann das Spiel mit 27 Runs.[172] Im Finale traf man auf Indien und Sri Lanka wurde wieder von Malinga angeführt, der fester T20I-Kapitän wurde.[173]

In den vorhergehenden sieben Jahren hatten Sri Lanka und Indien bereits mehr als 60 Spiele gegeneinander bestritten, wovon Indien die meisten gewann.[174] Indien blieb als einzige Mannschaft im Turnierverlauf unbesiegt, während Sri Lanka ein Gruppenspiel gegen England verloren hatte.[175] Sri Lanka gewann den Münzwurf und ließ Indien am Schlag beginnen, die 130 Runs in ihren 20 Over erzielten. Virat Kohli war der beste Batsman mit 77 Runs, Yuvraj Singhs 11 Runs aus 21 Bällen in den letzten Over verlangsamtem jedoch Indiens Momentum im Innings. Malinga und Kulasekara erzielten durchschlagende Bowlings, dem Kohli und Dhoni nicht viel entgegensetzten konnten.[176] Sri Lanka erzielte 134 Runs in 17.5 Over mit dem Verlust von 4 Wickets. Kumar Sangakkara, der in seinem letzten T20-Match spielte, führte Sri Lanka mit seinen 52 Runs zum Sieg. Sangakkara wurde als „Man of the match“ ausgezeichnet, während Kohli „Man of the tournament“ wurde. Nach vier Niederlagen in Finals der Weltmeisterschaften seit der Jahrtausendwende wurde Sri Lanka schließlich T20-Weltmeister.[177] Nach dem Spiel zogen sich Mahela und Sanga vom T20-Cricket zurück.[178]

Weltmeisterschaft 2015[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spiel zwischen Sri Lanka und Australien bei der Weltmeisterschaft 2015 im Sydney Cricket Ground

Die Weltmeisterschaft 2015 wurde in Australien und Neuseeland ausgetragen und Sri Lanka wurde von Angelo Mathews angeführt. Im ersten Spiel traf man auf die Black Caps, die 331/6 nach einem herausragenden Innings von Corey Anderson erzielten. Sri Lanka legte einen guten Start hin, nachdem die Wickets jedoch in regelmäßigen Abständen fielen, begann sich das Spiel zu drehen. Lahiru Thirimanne erzielte 65 Runs und Sri Lanka wurde schließlich für 233 Runs ausgebowlt, 98 Runs zu wenig für den Sieg.[179]

Im folgenden Spiel traf man auf den Debütanten Afghanistan. Afghanistan begann solide, bevor ihre Opener in aufeinanderfolgenden Over ausschieden und sie bei 40/2 im 10. Over waren. Asghar Stanikzai und Samiullah Shenwari bauten eine stabile Partnerschaft um das dritte Wicket, die ihre Wickets verlor als man 128 Runs im 28. Over erreicht hatte. Danach verlor Afghanistan seine Wickets in regelmäßigen Abständen an Sri Lankas pace Bowler und man wurde schließlich für 232 Runs in 49.4 Over ausgebowlt. Malinga und Mathews erzielten je drei Wickets für Sri Lanka.[180]

Sri Lankas Innings nahm einen enttäuschenden Start, nachdem beide Opener im zweiten Over mit ducks ausschieden, dies war erst das zweite Mal in der ODI-Geschichte.[181] Im sechsten Over verlor Sangakkara sein Wicket beim Stand von 18/3. Sri Lanka geriet in weitere Schwierigkeiten, als Dimuth Karunaratne im 12. Over ausschied und Sri Lanka lediglich 51 Runs erreicht hatte. Jayawardene und Mathews erzielten jedoch 126 Runs für das fünfte Wicket und Mathews geriet run out für 44 Runs und Jayawardene schied kurz nach seinem 19. ODI-Century aus.[182] Thisara betrat die Pitch, als Sri Lanka mit 178/6 in einer prekären Situation war, und er erzielte 47 Runs aus 26 Bällen und führte seine Mannschaft zu einen Sieg mit 4 Wickets.

Gegen Bangladesch erzielten Sri Lankas Dilshan (161*) und Sangakkara (105*) Centuries.[183] Mit seinem Century überbot Dilshan den vorherigen Rekord des höchsten individuellen Ergebnisses eines Sri-Lankers bei Weltmeisterschaften von Aravinda (144). Sein Century ist auch das höchste individuelle ODI-Ergebnis ohne einen Sechser. Bangladesch erreichte nur 240/10 und Sri Lanka gewann das Spiel mit 92 Runs.[184][185]

Im folgenden Spiel gegen England gewann deren Kapitän Eoin Morgan den Münzwurf und sie begannen als Schlagmannschaft. Englands Opener legten einen soliden Start hin, man fiel jedoch von 62/0 auf 101/3 im 21. Over. Joe Root und Morgan steuerten 60 Runs für das vierte Wicket bei, ehe Morgan ausschied. Die Partnerschaft um das fünfte Wicket zwischen Root und James Taylor lieferte 98 Runs in 11 Over. Taylor schied für 25 Runs aus, und Root folgte ihm, nachdem er 121 Runs aus 108 Bällen erzielt hatte. England war im 47. Over bei 265/6, ehe Jos Buttler 39 Runs aus 19 Bällen schlug und nach 50 Over auf 309/6 stellte.

Sri Lankas Innings begann mit Thirimanne auf Nummer 3. Sein Opening-Partner Dilshan schied für 44 Runs aus, kurz nachdem ihre Partnerschaft 100 Runs erreicht hatte. Sangakkara schloss sich Thirimanne an und das linkshändige Duo widerstand den englischen Bowlers, und beide erzielten je ein Century.[186] Thirimanne schlug einen Sechser aus dem dritten Ball des 48. Over und besiegelte den Sieg mit 9 Wickets. Thirimanne erzielte 143 Runs aus 139 Bällen, während Sangakkara für seine 117 Runs aus 86 Bällen als „Man of the match“ ausgezeichnet wurde.[187] Dies war Sangakkara zweites Century hintereinander.

Gegen Australien bestritt man ein packendes Spiel. Australien begann am Schlag und erzielte 376/9, mit einem Century aus nur 51 Bällen von Glenn Maxwell. Sri Lankas Run-Jagd begann nicht vielversprechend, nachdem Thirimanne früh ausschied. Dilshan erzielte danach jedoch mit Sangakkara eine Partnerschaft von 196 Runs. Dilshan schlug sechs Vierer in einem Over, das von Mitchell Johnson bedient wurde, dies war das erste Mal bei einer Weltmeisterschaft.[188] Nach dem Ausscheiden Dilshans gelang es der Middle-Order nicht, Partnerschaften mit Sangakkara aufzubauen, der selbst gutes Batting lieferte. Sangakkara erzielte sein drittes aufeinanderfolgendes Century. Nach Sangas Wicket begann Sri Lanka, regelmäßig Wickets zu verlieren und erzielte 312/9 in 50 Over. Australien gewann das Spiel mit 64 Runs.[189] Im letzten Gruppenspiel gelang Sri Lanka ein leichter Sieg über Schottland mit 148 Runs.[190] Sangakkara gelang sein viertes aufeinanderfolgendes Century mit 124 Runs. Damit wurde er der der erste Batsman, der vier aufeinanderfolgende ODI-Centuries erzielte.[191][192] Sri Lanka erzielte 363/9. Schottland dagegen erreichte nur 215 Runs.[193]

Im Viertelfinale traf Sri Lanka auf Südafrika. Sri Lanka wurde für überraschend wenig Runs, 133, ausgebowlt.[194] Sanga war der beste Batsman mit 45 Runs und alle anderen der Batting Order scheiterten am südafrikanischen Bowling von Dale Steyn, Morne Morkel und Imran Tahir. Südafrika gewann das Spiel ohne Probleme und verlor nur ein Wicket. Nach dem enttäuschenden Spiel beendeten Sanga und Jayawardena ihre ODI-Laufbahnen.[195][196] Sri Lanka erreichte nach der Niederlage erstmals seit der Weltmeisterschaft 1999 nicht das Halbfinale.[197]

World Twenty20 2016[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Angelo Mathews war zwischen 2013 und 2017 Sri Lankas Kapitän

Einer der größten Überraschungen in Sri Lankas Cricket-Geschichte geschah während der World Twenty20 2016, die in Indien ausgetragen wurde. Vor der World Twenty20 spielte Sri Lanka in fünf T20-Serien, erzielte dabei jedoch einen einzigen Sieg gegen die West Indies (man verlor gegen Pakistan, Neuseeland, Indien und beim Asia Cup 2016). Der Kapitän Lasith Malinga erlitt während jeder dieser Serien Verletzungen und Sri Lankas neues Auswahlkomitee ernannte schließlich Angelo Mathews zum T20-Kapitän, und Malinga verlor seine Position in der Mannschaft.

Nachdem man beiden Gruppenspiele gegen Neuseeland und Pakistan verlor, galt Sri Lanka bei der Super 10 als Außenseiter, nicht als Titelverteidiger. Im ersten Spiel traf man auf Afghanistan, die als Schlagmannschaft begannen und 153/7 in 20 Over erzielten, dank eines herausragenden Fifty des Kapitän Asghar Stanikzai. Sri Lanka legte in seinem Batting einen guten Start hin und man erzielte 41 Runs im Powerplay. Chandimal schied schließlich für 18 Runs aus und Thirimanne folgte ihm mit 6 Runs nach. Thisara Perera und Chamara Kapugedera erzielten weitere Runs, aber die entscheidende Performance kam vom erfahrenen Tillakaratne Dilshan.[198] Er erzielte 83 Runs aus 56 Bällen und führte seine Mannschaft zum ersten Sieg des Turniers.[199]

Im darauffolgenden Spiel traf man auf die West Indies, die in dem Stadium die Gruppe dominierten. Sri Lanka begann am Schlag und erzielte nur 122/9 in 20 Over. Die Umpire trafen einige Fehlentscheidungen zu Ungunsten Sri Lankas, so wurde die Entscheidung auf leg-before-wicket gegen Dilshan von den Kommentatoren heftig kritisiert.[200] Die West Indies betraten die Pitch, mussten jedoch auf Gayle verzichten. Nach einem schnellen Start seitens Andre Fletcher gewannen die Windies das Spiel mit 7 Wickets.[201]

Das dritte und entscheidende Spiel war gegen England. England begann am Schlag und erzielte 171/4 dank eines Fifty von Jos Buttler. Sri Lanka dagegen wirkte wieder schwach und verlor für 50 Runs 5 Wickets in 9 Over.[202] Als Angelo Mathews die Pitch betrat, war der Titelverteidiger Sri Lanka am Rande einer hohen Niederlage. Er und Kapugedera schlugen die Bälle der englischen spin bowler in alle Ecken des Spielfeldes und mit den letzten Bällen erreichte das Spiel die entscheidende Phase. Nachdem die Wickets regelmäßig fielen, verlor Sri Lanka das Spiel mit 10 Runs, obschon der Kapitän Mathews ein herausragendes Innings trotz Oberschenkelverletzung spielte.[203] Seine 73 Runs aus 54 Bällen waren jedoch nicht ausreichend und Sri Lanka schied zusammen mit Südafrika aus dem Turnier aus.[204]

Im letzten Spiel traf Sri Lanka auf Südafrika, wobei es für beide Mannschaften nur noch um die Ehre ging. Sri Lanka legte einen herausragenden Start hin, als Chandimal und Dilshan ihre Runs in alle Richtungen des Spielfeldes schlugen. Nachdem jedoch Aaron Phangiso Chandimal ausschieden ließ, brach Sri Lankas Batting Order zusammen.[205] Nach 19.3 Over schied Sri Lanka für nur 120 Runs aus. Südafrika gewann das Spiel deutlich mit 8 Wickets. Während des Turniers war kein sri-lankischer Batsman erfolgreich und der Veteran Dilshan war mit seinen 83 Runs der beste Batsman Sri Lankas. Ihre schwachen Leistungen in allen drei Aspekten des Spieles (Bowler, Batsmen, Feldspieler) trugen zu ihren Niederlagen bei.[206]

Weltmeisterschaft 2019[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Weltmeisterschaft 2019 fand in England und Wales statt. Sri Lanka wurde angeführt von Dimuth Karunaratne. Obschon er als Sri Lankas Test-Kapitän seine Mannschaft in zwei denkwürdigen Siegen über Südafrika in Südafrika anführte, spielte Karunaratne zuletzt bei der Weltmeisterschaft 2015 ein ODI für Sri Lanka.[207][208] Im ersten Spiel traf man auf Neuseeland, bei dem Sri Lanka für 136 Runs in 29.2 Over ausgebowlt wurde. Karunaratne erzielte ein Fifty, acht Batsmen erzielten jedoch weniger als 10 Runs. Karunaratne wurde der zweite Opening-Batsmen, der ein Innings bei einer Weltmeisterschaft durchspielte, ohne sein Wicket zu verlieren.[209] Neuseeland begann seine Weltmeisterschaft mit einem deutlichen Sieg von 10 Wickets gegen Sri Lanka.[210] Gegen Afghanistan im zweiten Spiel erzielte Sri Lanka 201 Runs, wobei Kusal Perera der beste Batsman mit 78 Runs war. Sri Lankas Bowler, angeführt von Malinga und Nuwan Pradeep, sicherten das Spiel für Sri Lanka ab und drückten Afghanistan auf 152 Runs. Mit 4 Wickets für 31 Runs, Pradeeps besten Ergebnis seiner Laufbahn, wurde er als „Man of the match“ ausgezeichnet.[211]

Die darauffolgenden beiden Spiele gegen Pakistan[212] und Bangladesch[213] wurden wegen Regens abgesagt und jede Mannschaft erhielt jeweils zwei Tabellenpunkte. Im darauffolgenden Spiel traf Sri Lanka auf Australien, das der verteidigende Weltmeister mit 87 Runs gewann. Australien begann am Schlag und erzielte 334 Runs, darunter ein Century von Aaron Finch. Sri Lankas Batting begann solide mit 115 Runs in 15 Over von den Opening Batsmen. Kusal schied für 52 Runs aus und Karunaratne folgte ihm für 97 Runs nach. Nach diesen beiden Wickets drehte Australien wieder das Spiel und bowlte Sri Lanka für 247 Runs aus.[214]

Nach zwei hohen Niederlagen und zwei abgesagten Spielen war Sri Lanka am Rande des Ausscheidens vom Turnier. Es gelang jedoch zum vierten Mal in Folge bei einer Weltmeisterschaft ein Sieg gegen die Favoriten und späteren Weltmeister England. Sri Lanka begann am Schlag und erzielte 232/9.[215] Mathews war der beste Batsmen mit 85 Runs. Während Englands Run-Jagd ließ Malinga Jonny Bairstow mit dem zweiten Ball ausscheiden und dann James Vince für 14 Runs. Wickets in regelmäßigen Abständen reduzierten Englands Batting Order und als Dhananjaya de Silva zwei Wickets in einem Over nahm, drehte er das Spiel Zugunsten Sri Lankas.[216] Englands All-rounder Ben Stokes verzögerte Sri Lankas Sieg, als er 82 Runs erzielte.[217] England verlor das Spiel schließlich mit 20 Runs.[218] Mit seinen 4 Wickets für 43 Runs wurde der Veteran Malinga als „Man of the match“ ausgezeichnet.[219] Mit diesem Überraschungssieg war das Rennen für das Halbfinale wieder offen und Englands Weiterkommen fraglich.[220] Während des Spieles wurde Malinga der vierte Bowler, der 50 Wickets bei Weltmeisterschaften erzielte, nach seinem Landsmann Muralitharan, Pakistans pacer Wasim Akram und Australiens pacer Glenn McGrath.[221] Er war auch der schnellste, der diesen Meilenstein erreichte, nachdem er 26 Innings bei Weltmeisterschaften absolvierte.[222]

Das darauffolgende Spiel musste Sri Lanka für ein Weiterkommen gewinnen, man verlor jedoch gegen Südafrika mit 9 Wickets.[223] In dem Spiel erzielte kein Batsman Sri Lankas mehr als 50 Runs. Als Folge dieser Niederlage schied Sri Lanka, zusammen mit Bangladesch, aus dem Turnier aus.[224] Danach traf man auf die West Indies. Sri Lanka begann am Schlag und erzielte 338/6. In dem Spiel erzielte Avishka Fernando sein erstes ODI-Century und er wurde der jüngste Sri-Lankaner, der ein Century bei einer Weltmeisterschaft erreichte. In Antwort darauf kontrollierten die West Indies ihr Innings überwiegend und der junge Batsman Nicholas Pooran erzielte ebenfalls sein erstes ODI-Century. Dies war das erste Mal bei einer Weltmeisterschaft, dass zwei Spieler unter 25 Jahren im denselben Spiel mehr als 100 Runs erzielten. Angelo Mathews bediente das 48. Over, womit er zum ersten Mal seit Dezember 2017 wieder in einem ODI bowlte.[225] Pooran berührte den ersten Ball und schied aus. Damit drehte sich wieder das Spiel zugunsten Sri Lankas. Sri Lanka gewann das Spiel schließlich mit 23 Runs.[226] Im letzten Spiel traf Sri Lanka auf Indien. Sri Lanka erzielte 264 Runs in 50 Over, dank eines Century von Angelo Mathews. Dies war sein drittes ODI-Century, die er alle gegen Indien erzielte. Indien erreichte das Target in 43 Over und gewann mit 7 Wickets.[227] Sri Lanka beendete die Weltmeisterschaft 2019 auf dem sechsten Tabellenplatz mit drei Siegen, vier Niederlagen und zwei abgesagten Spielen.

Organisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sri Lanka Cricket (SLC) wurde 1975 als Board of Cricket for Sri Lanka (BCCSL) gegründet und ist verantwortlich für die Organisation des Cricket in Sri Lanka.[228] Seit 1982 vertritt es Sri Lanka beim Weltverband International Cricket Council (ICC) als Vollmitglied.[229]

Sri Lanka Cricket stellt die Sri Lanka vertretenen Cricket-Nationalmannschaften, einschließlich der für die Männer, Frauen und Jugend, zusammen. Er ist außerdem verantwortlich für die Durchführung von Test- und ODI-Serien gegen andere Nationalmannschaften, sowie die Organisation von Heimspielen und -turnieren. Neben der Aufstellung des Teams ist er verantwortlich für den Kartenverkauf, der Gewinnung von Sponsoren und der Vermarktung der Medienrechte.

Kinder und Jugendliche werden bereits in der Schule an den Cricketsport herangeführt und je nach Interesse und Talent beginnt dann die Ausbildung. Wie andere Cricketnationen verfügt Sri Lanka über eine U-19-Nationalmannschaft, die an der entsprechenden Weltmeisterschaft teilnimmt.[230] Die zweite Nationalmannschaft Sri Lankas bildet Sri Lanka A, deren Spiele über First-Class- bzw. List-A-Status verfügen.

Trikots[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sri Lankas Cricket-Nationalmannschaft in Pallekele
Der Löwe (Panthera leo), Sri Lankas Nationaltier und Namensgeber für Sri Lankas Cricket-Nationalmannschaft

Für Test Cricket trägt Sri Lanka weiße Cricket-Kleidung, die bei kalten Wetter um einem Pullover bzw. Pullunder mit einem blauen oder dunkelblauen V-Halsausschnitt ergänzt wird, wie beispielsweise bei Touren nach Australien, England oder Neuseeland. Die Flagge Sri Lankas ist auf der linken Brust mit der Nummer des Tests über der Flagge; Cricket-Helme sind dunkelblau gehalten und die Hüte der Feldspieler (für gewöhnlich eine Baseballkappe oder ein Sonnenhut mit breitem Rand) sind ebenso gefärbt. Das Logo des Sponsors ist auf der rechten Brust und auf dem Ärmel, Cricket Sri Lankas Logo ist im Test Cricket auf der linken Seite. Zwischen 2000 und 2010 waren Ceylon Tea, Reebok, Mobitel Sri Lanka und Dialog Axiata Sponsoren Sri Lankas; Dilmah war in den frühen 2000er Jahren Sponsor, nachdem sie Singer, den Hauptsponsor aus den 1990er Jahren ersetzten. Ehemalige Ausrüster waren Reebok, AJ Sports, Asics, ISC und Adidas.

Sri Lankas ODI- und T20-Trikots wechseln jährlich, da die Mannschaft verschiedene Schattierungen Hellblau mit gelben Streifen entlang den Schultern und Hüften verwendet. In der Vergangenheit war Sri Lankas Trikot auch in Hellblau und Goldgelb gestaltet. Bei der World Cricket Series 1984/85 waren Sri Lankas Trikots Gelb mit blauen Streifen.

Bei offiziellen ICC-Turnieren wie dem Cricket World Cup, der World Twenty20 und dem Asia Cup steht der Schriftzug SRI LANKA auf der Vorderseite anstelle des Sponsorlogos, das auf dem Ärmel erscheint. Eine außergewöhnliche Trikotgestaltung fand beim World Twenty20 2007 in Südafrika statt. Die Mannschaft trug ein silberfarbenes Trikot, das seitdem jedoch nicht mehr Verwendung fand. Seitdem spielt Sri Lanka in seiner traditionellen leuchtend blauen Farbe mit dünnen gelben Streifen. Beim World Twenty20 2007 wurden die Farben Orange und Grün von der Landesflagge entlehnt und auf dem Trikot verwendet. Beim Spiel der Champions Trophy 2017 gegen Indien war das Trikot überwiegend Gelb mit blauen Streifen und der üblichen blauen Hose.

Für Sri Lankas Trikot beim Cricket World Cup 2019 wurden Plastikabfälle von den Stränden Sri Lankas recycelt. Neben MAS Holdings kündigte Cricket Sri Lanka seine Partnerschaft mit Kent RO Systems als Hauptsponsor für die Weltmeisterschaft 2019 an. Am Rand des Blauen Hintergrundes ist die Zeichnung einer Schildkröte.[231]

Bei inoffiziellen Turnieren wie bilaterale oder trilaterale Wettbewerbe befindet sich das Logo des Sponsors auf der Vorderseite des Trikots. Sri Lankas Sponsoren sind Ceylon Tea, Dialog Axiata, Huawei und MAS Holdings.

Sri Lankas Cricket-Logo zeigt einen goldenen Löwen mit einem Schwert in der rechten Hand auf einem Hellblauen Hintergrund. Der Schriftzug Sri Lanka Cricket erscheint über dem Löwen. Im Test Cricket wird das Logo auf dem Helm etwas abgeändert dargestellt, und der Löwe mit dem Schwert in der Hand wird von Lotosblättern umrundet, ein blauer Kreis umschließt das Logo, worauf ein weiterer gelber Kreis folgt.

Captains[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Test Match Captains[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Name Zeitraum[232]
1 Bandula Warnapura 1981–1983
2 Duleep Mendis 1981–1987
3 Somachandra de Silva 1982–1983
4 Ranjan Madugalle 1987–1988
5 Arjuna Ranatunga 1989–1999
6 Aravinda de Silva 1991–1999
7 Hashan Tillakaratne 1998–2004
8 Sanath Jayasuriya 1999–2003
9 Marvan Atapattu 2002–2006
10 Mahela Jayawardene 2005–2013
11 Kumar Sangakkara 2009–2011
12 Tillakaratne Dilshan 2011–2012
13 Angelo Mathews 2012–heute
14 Rangana Herath 2016–2017
15 Dinesh Chandimal 2017–2019
16 Suranga Lakmal 2018–2019
17 Dimuth Karunaratne 2018–heute

Stadien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage sri-lankischer Test-Cricket-Stadien

Sri Lanka verfügt über kein offizielles Heimstadion für seine Nationalmannschaft, sondern bestreitet seine Heimspiele in verschiedenen Stadien Sri Lankas. Die folgenden Stadien dienten als Austragungsorte für Heimtests von Sri Lanka.

Nr. Stadion Stadt Erstaustragung
1 Paikiasothy Saravanamuttu Stadium (Saravanamuttu Stadium) Colombo 17. Februar 1982
2 Asgiriya Stadium Kandy 22. April 1983
3 Sinhalese Sports Club Ground (SSC) Colombo 16. März 1984
4 Colombo Cricket Club Ground (CCC) Colombo 24. März 1984
5 Ranasinghe Premadasa Stadium (Premadasa Stadium) Colombo 28. August 1992
6 Tyronne Fernando Stadium (Fernando Stadium) Moratuwa 8. September 1992
7 Galle International Stadium Galle 3. Juni 1998
8 Pallekele International Cricket Stadium Kandy 1. Dezember 2010

Internationale Touren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie es seit dem Beginn des internationalen Crickets üblich ist, unternimmt die sri-lankische Cricket-Nationalmannschaft zum Teil monatelange Touren ins Ausland, um gegen andere Nationalteams sowie gegen Regionalauswahlen und Cricketclubs anzutreten. Ebenso empfängt man daheim durch Sri Lanka tourenden Nationalteams. Im heimischen Sommer ist man entweder Gastgeber oder tourt durch andere Cricketnationen der Nordhemisphäre und im heimischen Winter tourt man durch die Cricketnationen der Südhemisphäre. Dabei spielt Sri Lanka im Test Cricket seit 2007/08 gegen Australien um die Warne-Muralitharan Trophy und seit 2015/16 gegen die West Indies um die Sobers-Tissera Trophy.

Bekannte Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Muttiah Muralitharan (2013)

Ein ehemaliger sri-lankischer Spieler wurde aufgrund seiner herausragenden Leistung in die ICC Cricket Hall of Fame aufgenommen:[233]

Spieler Position Aufnahme
Muttiah Muralitharan Bowler 2016

Spielerstatistiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Insgesamt haben für Sri Lanka 150 Spieler Tests, 192 Spieler ODIs und 84 Spieler Twenty20 gespielt. Im Folgenden sind die Spieler aufgeführt, die für die sri-lankische Mannschaft die meisten Runs und Wickets erzielt haben.

Runs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Test ODI Twenty20
Spieler Zeitraum Tests Runs Spieler Zeitraum ODIs Runs Spieler Zeitraum T20s Runs
Kumar Sangakkara 2000–2015 134 12.400 Kumar Sangakkara 2000–2015 397 13.975 Tillakaratne Dilshan 2006–2016 80 1.889
Mahela Jayawardene 1997–2014 149 11.814 Sanath Jayasuriya 1989–2011 441 13.364 Mahela Jayawardene 2006–2014 55 1.493
Sanath Jayasuriya 1991–2007 110 6.973 Mahela Jayawardene 1998–2015 443 12.381 Kumar Sangakkara 2006–2014 56 1.382
Aravinda de Silva 1984–2002 93 6.361 Tillakaratne Dilshan 1999–2016 330 10.290 Kusal Perera 2013–heute 47 1.293
Angelo Mathews 2009–heute 86 5.981 Aravinda de Silva 1984–2003 308 9.284 Angelo Mathews 2009–heute 75 1.119
Stand: 27. November 2020[234] Stand: 27. November 2020[235] Stand: 27. November 2020[236]

Wickets[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Test ODI Twenty20
Spieler Zeitraum Tests Wickets Spieler Zeitraum ODIs Wickets Spieler Zeitraum T20s Wickets
Muttiah Muralitharan 1992–2010 132 795 Muttiah Muralitharan 1993–2011 343 523 Lasith Malinga 2006–heute 84 107
Rangana Herath 1999–2018 93 433 Chaminda Vaas 1994–2008 321 399 Ajantha Mendis 2008–2014 39 66
Chaminda Vaas 1994–2009 111 355 Lasith Malinga 2004–2019 226 338 Nuwan Kulasekara 2008–2017 58 66
Dilruwan Perera 2014–2019 41 156 Sanath Jayasuriya 1989–2011 441 320 Thisara Perera 2010–heute 77 45
Suranga Lakmal 2010–heute 61 151 Nuwan Kulasekara 2003–2017 184 199 Angelo Mathews 2009–heute 75 38
Stand: 27. November 2020[237] Stand: 27. November 2020[238] Stand: 27. November 2020[239]

Bilanz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Mannschaft hat die folgenden Bilanzen gegen die anderen Vollmitglieder des ICC im Test-, ODI- und Twenty20-Cricket (Stand: 1. August 2020).

Gegner Tests[240] ODIs[241] Twenty20s[242]
Sp. S U N N Sp. S U N NR Sp. S U N NR
Afghanistan Afghanistan 0 0 0 0 4 3 0 1 1 1 0 0 0
Australien Australien 31 4 0 19  8 97 32 0 61 16 8 0 8 0
Bangladesch Bangladesch 20 16 0 3 48 39 0 7 11 7 0 4 0
England England 34 8 0 15  11 75 36 1 36 9 4 0 5 0
Indien Indien 44 7 0 20  17 159 56 1 91 11  19 5 0 13 1
Irish Cricket Union Irland 0 0 0 0 4 4 0 0 1 1 0 0 0
Neuseeland Neuseeland 36 9 0 16  11 99 41 1 49 19 7 1 10 1
Pakistan Pakistan 55 16 0 20  19 155 58 1 92 21 8 0 13 0
Simbabwe Simbabwe 20 14 0 6 57 44 0 11 2 3 0 0 0
Südafrika Südafrika 29 9 0 14  6 77 31 1 44 13 5 1 7 0
West Indies Cricket Team West Indies 20 9 0 7 60 29 0 28 11 6 0 5 0

Internationale Turniere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cricket Weltmeisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Champions Trophy[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

World Twenty20[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Asia Cup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Sri-lankische Cricket-Nationalmannschaft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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  41. 14th Match, ICC World Cup at Worcester, May 22 1999 (englisch) In: Cricinfo. Abgerufen am 29. November 2020.
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