Stählibuckturm

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Stählibuckturm
Stählibuckturm-02m.jpg
Basisdaten
Ort: Thundorf
Kanton: Thurgau
Staat: Schweiz
Höhenlage: 653 m ü. M.
Verwendung: Aussichtsturm
Zugänglichkeit: Aussichtsturm öffentlich zugänglich
Besitzer: Verkehrsverein Frauenfeld
Turmdaten
Bauzeit: 1908
Bauherr: Arnold Bosshard, Näfels
Baustoff: Stahlfachwerkturm
Gesamthöhe: 26.80 m
Positionskarte
Stählibuckturm (Kanton Thurgau)
Stählibuckturm
Stählibuckturm
Koordinaten: 47° 32′ 55,9″ N, 8° 56′ 22,4″ O; CH1903: 712981 / 267540

Der Stählibuckturm ist ein Stahlfachwerkturm in Thundorf bei Frauenfeld in der Schweiz.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Stählibuckturm befindet sich im Waldstück Stählibuck bei Frauenfeld, dem Hauptort des Kantons Thurgau. Er befindet sich auf 653 m ü. M. Bei guten Wetterbedingungen reicht das Panorama von Vorarlberg im Osten bis zu den Berneralpen im Westen.

Architektur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Turm gehört zur Bauart der Stahlfachwerktürme und ist 26,8 Meter hoch. Von der Erdoberfläche bis zur Plattform zählt der Turm 148 Tritte.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Aussichtsturm wurde im Jahre 1908 auf Initiative des Verkehrsvereins Frauenfeld (VVF) gebaut und gehört somit zu den ältesten Stahlfachwerktürmen in der Schweiz. Finanziell daran beteiligt haben sich unter anderem der Verschönerungsverein, der Ornithologische Verein, die Munzipal-, die Bürger- und die Ortsgemeinde Frauenfeld sowie die umliegenden Gemeinden Kurzdorf, Huben, Dingenhart, Thundorf und Matzingen.

Der Turm wurde nicht direkt vor Ort aufgebaut, sondern im Werkgelände der Gemeinde Näfels zusammengesetzt und dann, für den Bahntransport nach Frauenfeld, in acht bis zehn Meter lange Stücke zerlegt. Durch die Hilfe von Dingenharter Pferdebesitzer wurde der Turm vom Bahnhof auf den Stählibuck in Fronarbeit hoch transportiert.

Im Jahre 1935 wurde dem Turm das erste Mal eine Generalrevision verpasst. Im Zweiten Weltkrieg diente der Turm der Schweizer Armee als Fliegerbeobachtungsposten und blieb während dieser Zeit für das zivile Publikum gesperrt. Anschliessend wurde er direkt wieder saniert und der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht. Weitere Sanierungen fanden in den Jahren 1958 und 1978 statt. 2002 wurde der Turm totalsaniert und erhielt wiederum finanzielle Unterstützung aus der Region. Seither trägt jede Treppenstufe den Namen eines Sponsors.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Stählibuckturm – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
360° Panorama vom Stählibuckturm