Stéphanie von Monaco

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Monegassische Fürstenfamilie
Coat of arms of Monaco.svg

SD Fürst Albert II. von Monaco
ID Fürstin Charlène von Monaco


Prinzessin Caroline von Hannover

ID Prinzessin Stéphanie von Monaco

  • Louis Ducruet
  • Pauline Ducruet
Stéphanie von Monaco (2013)

Stéphanie Marie Elisabeth Grimaldi, Prinzessin von Monaco (* 1. Februar 1965 in Monaco), kurz Stéphanie Grimaldi und Stéphanie von Monaco, ist eine monegassische Prinzessin, die als Fotomodell und in den 1980er Jahren auch als Sängerin tätig war.

Leben und Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[1]
Besoin
  DE 12 06.10.1986 (11 Wo.)
  AT 69 06.10.2002 (2 Wo.)
Singles[2]
Ouragan
  CH 11 30.03.1986 (12 Wo.)
  FR 1Template:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/NR1-Link 05.04.1986 (29 Wo.)
Irresistible
  DE 2 14.04.1986 (18 Wo.)
  AT 5 01.06.1986 (12 Wo.)
One Love to Give
  DE 10 29.09.1986 (12 Wo.)
Flash
  CH 28 26.10.1986 (1 Wo.)
  FR 4 18.10.1986 (15 Wo.)
Fleurs du mal
  FR 16 17.01.1987 (13 Wo.)
Winds of Chance
  DE 54 13.05.1991 (9 Wo.)
In the Closet (Michael Jackson und Mystery Girl)
  DE 15 18.05.1992 (22 Wo.)
  AT 23 21.06.1992 (2 Wo.)
  CH 25 24.05.1992 (3 Wo.)
  UK 8 02.05.1992 (8 Wo.)
  US 6 25.04.1992 (20 Wo.)
Stéphanie von Monaco, 1986

Stéphanie von Monaco ist das jüngste der drei Kinder von Rainier III. von Monaco und der auch als Filmschauspielerin Grace Kelly bekannten Gracia Patricia von Monaco und die Schwester von Fürst Albert II. und Caroline von Hannover. Stéphanie Grimaldi wuchs in Monaco auf, ihr Abitur legte sie an einer staatlichen Schule in Paris ab. Sie begann eine Ausbildung zur Modedesignerin, die sie aber vorzeitig abbrach, um als Assistentin bei Dior und später als Fotomodell zu arbeiten.

Am 13. September 1982 saß sie zusammen mit ihrer Mutter im Auto, als diese auf einer Bergstraße zwischen La Turbie und Monaco verunglückte. Stéphanie von Monaco überlebte den Unfall mit schweren Verletzungen der Halswirbelsäule. Ihre Mutter erlag am folgenden Tag ihren Verletzungen.

Mitte der 1980er Jahre begann die Prinzessin Stéphanie Grimaldi eine Musikkarriere: Im Sommer 1986 veröffentlichte sie ihre erste LP mit dem Titel Besoin, welcher die internationalen Top 10 erreichte. Ebenso wurden die Single-Auskopplungen Irresistible bzw. die französische Version Ouragan und One Love to Give Top-10-Hits. Da Ende der 1980er Jahre ihre zweite Tournee floppte, beendete die Prinzessin ihren Ausflug in die Musikbranche vorübergehend.

1986 eröffnete sie in Monaco ein Café und einen Jeansladen in der Rue Grimaldi. 1991 veröffentlichte sie dann mit Stephanie ihr zweites Album, das kein großer Erfolg wurde. Im selben Jahr nahm sie außerdem zusammen mit Michael Jackson den Song In the Closet für Jacksons Album Dangerous auf. 2006 beteiligte sie sich am französischen Benefizsong L’or de nos vies, dessen Erlöse an die AIDS-Forschung gingen.

Ehen und Beziehungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stéphanie Grimaldi hatte zunächst Beziehungen mit Paul Belmondo und Anthony Delon; anschließend mit dem Makler Jean-Yves Lefur und von 1987 bis 1988 mit dem Franzosen Mario Oliver Jutard, der in Los Angeles mehrere Nachtclubs betrieb.[3] Am 1. Juli 1995 heiratete sie ihren damaligen Leibwächter Daniel Ducruet; aus dieser Verbindung stammen die Kinder Louis Robert Paul Ducruet (* 26. November 1992) und Pauline Grace Maguy Ducruet (* 4. Mai 1994). Am 4. Oktober 1996 wurde die Ehe geschieden.

1998 wurde die Tochter Camille Marie Kelly (* 15. Juli 1998) geboren; ihr Vater ist der Leibwächter Jean-Raymond Gottlieb. Danach ging sie Verbindungen mit dem Schweizer Zirkusdirektor Franco Knie sowie einem Palastkellner und einem Gärtner ein. Vom 12. September 2003 bis zum 24. November 2004 war sie mit dem Artisten Adans Lopez Peres (* 1975) verheiratet.

Thronfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei ihrer Geburt stand Stéphanie Grimaldi hinter ihren Geschwistern Albert und Caroline an dritter Stelle der monegassischen Thronfolge. Nach der Geburt mehrerer Neffen und Nichten steht sie an neunter Stelle.

Grimaldis Kinder Louis und Pauline wurden erst 1995 in die Thronfolge aufgenommen, als sie deren Vater Daniel Ducruet heiratete. Diese bilden seit der Jahrtausendwende, als Stéphanies Tante Prinzessin Antoinette und deren Nachkommen infolge einer Reform zur Regelung der Thronfolge aus dieser ausschieden, deren Abschluss. Stéphanies jüngste Tochter Camille wird dort nicht berücksichtigt.

Vorfahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ahnentafel Prinzessin Stéphanie von Monaco
Ururgroßeltern Graf
Charles de Polignac
(1824–1881)
⚭ 1851
Josephine Lenormand de Morando
(1828–1883)
Isidro Fernando de La Torre y Gil
(1816–?)

Luisa de Mier y Celis
(1830–?)
Princely Crown of Monaco.svg
Fürst Albert I.
(1848–1922)
⚭ 1869
Prinzessin Mary Victoria Hamilton
(1850–1922)
Jacques Henri Louvet
(1830–1910)
⚭ 1852
Joséphine Elmire Piedefer
(1828–1871)
Brian Kelly
(1804–1889)
⚭ 1849
Honora Margaret McLaughlin
(1821–1884)
Walter Costello
(1832–1910)
⚭ 1851
Anne Burke
(1833–1882)
Johann Christian Karl Majer
(1837–1885)
⚭ 1860
Luise Wilhelmine Mathilde Adam
(1837–1904)
Georg Berg
(1841–1908)
⚭ 1868
Elisabetha Röhrig
(1843–1886)
Urgroßeltern Graf Maxence de Polignac (1857–1936)
⚭ 1881
Suzanne de La Torre y Mier (1858–1913)

Princely Crown of Monaco.svg
Fürst Ludwig II. (1870–1949)
+
Marie Juliette Louvet (1867–1930)

John Henry Kelly (1847–1897)
⚭ 1867
Mary Costello (1852–1926)
Karl Majer (1863–1922)
⚭ 1896
Margaretha Berg (1870–1949)
Großeltern Graf Pierre de Polignac (1895–1964)
⚭ 1920
Erbprinzessin Charlotte von Monaco (1898–1977)
John Brendan Kelly (1889–1960)
⚭ 1924
Margaret Katherine Majer (1898–1990)
Eltern Princely Crown of Monaco.svg
Fürst Rainier III. (1923–2005)
⚭ 1956
Grace Patricia Kelly (1929–1982)
Prinzessin Stéphanie von Monaco (* 1965)

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1986: Besoin
  • 1991: Stéphanie
  • 2011: Référence 80 (Kompilation)

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1986: Ouragan / Irresistible
  • 1986: One Love to Give
  • 1986: Flash
  • 1987: Fleurs du mal
  • 1991: Winds of Chance
  • 1991: You Don't Die from Love
  • 1992: In the Closet (als Mystery Girl, mit Michael Jackson)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Stéphanie von Monaco – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Chartdiskografie Alben [1]
  2. Chartdiskografie Singles DE, AT, CH/ FR
  3. Ehemaliger Lebensgefährte von Stéphanie von Monaco tot aufgefunden (faz.net 9. November 2022)