St.-James-Konferenz

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Die St.-James-Konferenz in London (benannt nach dem St. James-Palast in London, auch Round-Table-Conference) sollte unter der Moderation Großbritanniens die Situation in Palästina einer Lösung näher bringen.

Sie wurde von Malcolm MacDonald, dem britischen Kolonialminister, einberufen. Die Gespräche am runden Tisch standen unter dem Problem, dass die arabische Delegation die jüdische nicht anerkennen wollte. Das Treffen endete ergebnislos am 17. März 1939. Von jüdischer Seite wurden höhere Einwanderungsquoten, zusätzliche jüdische Siedlungen und die Gründung legaler Verteidigungskräfte gefordert. Die Araber wiesen die Balfour-Deklaration zurück und verlangten, die jüdische Einwanderung und den Landkauf zu verbieten.

Die britische Regierung sah sich am Vorabend des Zweiten Weltkrieges veranlasst, den Arabern gegenüber eine Versöhnungspolitik zu betreiben. Großbritannien benutzte dieses Forum, um zu zeigen, dass der Teilungsplan unrealistisch sei, bevor diese Option offiziell aufgegeben werden konnte. Man wusste, dass die Araber einen Teilungsplan ablehnen würden.

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Literatur[Bearbeiten]

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