St. Antonius (Grüngürtel)

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Die Kirche

Die St.-Antonius-Kirche ist die römisch-katholische Filialkirche[1] des Grüngürtels in Düren, Nordrhein-Westfalen.

Allgemeines[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dieser sehr junge Bereich der Stadt Düren wurde erst vor dem Zweiten Weltkrieg ausgebaut und erweitert. In den Planungen war bereits eine Kirche eingearbeitet. Sie wurde 1938 an der Ecke Scharnhorst-/Brückenstraße erbaut. Bereits seit 1933 bestand hier der von der Pfarre St. Bonifatius eingerichtete Seelsorgebezirk Herz-Jesu. 1938 wurde der Bezirk dann zur Pfarre erhoben.

1970 wurde eine neue Kirche durch den Architekten Mattias Kleuters aus Haaren bei Aachen geplant. Der 1. Spatenstich am jetzigen Standort (Grüngürtel 54) erfolgte am 10. Dezember 1973. Die Einweihung des im modernen Stil errichteten Kirchengebäudes folgte am 13. September 1975.

Die bisherige Kirche wurde abgerissen. Auf dem Gelände sind Einfamilienhäuser entstanden.

Die Pfarren St. Anna, St. Marien, St. Bonifatius, St. Josef, St. Cyriakus und St. Antonius schlossen sich zum 1. Januar 2010 zur neuen Großpfarre St. Lukas zusammen.

Glocken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr.
 
Name
 
Durchmesser
(mm)
Masse
(kg, ca.)
Schlagton
(HT-1/16)
Gießer
Gussjahr
 
Sonstiges
 
1 - 880 390 a' +2 - 1618 Leihglocke aus der Pfarrkirche St. Laurentius, Göttkendorf (Ostpreußen) (polnisch: Gutkowo)
2 - 890 420 h' +1 - ca. 1500 Leihglocke aus der Pfarrkirche St. Maria, Jägendorf (Niederschlesien) (polnisch: Myslinow)
3 - 780 275 cis" +-0 - 1528 Leihglocke aus der Pfarrkirche St. Hedwig, Girlachsdorf (Niederschlesien) (polnisch: Gilów)

Motiv: Pater noster[2]

Rektoren und Pfarrer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Pfarrer wirkten an St. Antonius bis zur Auflösung der Pfarre 2010 (bis zur Pfarrerhebung 1952 trugen die Seelsorger den Titel Rektor und unterstanden dem Pfarrer von St. Bonifatius):[3]

von – bis Name
1938–1940 Nikolaus Pohen (Rektor)
1940–1942 Heinrich Selhorst (Rektor)
1942–1965 Josef Gillissen (seit 1952 Pfarrer)
1965–2003 Karl Haas
2004–2010 Josef Wolff (2010 Auflösung der Pfarre)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://bistumskarten.kibac.de/region-dueren/gdg-dueren-mitte
  2. Norbert Jachtmann: Glockenmusik in der Region Düren
  3. Bischöfliches Generalvikariat (Hrsg.): Handbuch des Bistums Aachen 3. Ausgabe, Aachen 1994, S. 316.

Koordinaten: 50° 48′ 46″ N, 6° 29′ 37″ O