St. Blasii (Nordhausen)

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St. Blasii

St. Blasii, Ansicht von Südwesten

Basisdaten
Konfession evangelisch
Ort Nordhausen, Deutschland
Baugeschichte
Baubeginn 1220
Koordinaten 51° 30′ 15,4″ N, 10° 47′ 35,6″ OKoordinaten: 51° 30′ 15,4″ N, 10° 47′ 35,6″ O
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Innenraum-Panorama

Die Stadtpfarrkirche St. Blasii ist ein evangelisches Gotteshaus in der Kreisstadt Nordhausen in Thüringen. Sie ist neben dem Dom und der abgegangenen Marktkirche St. Nikolai einer der drei im historischen Stadtzentrum von Nordhausen gelegenen Kirchbauten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein um 1220 errichteter Vorgängerbau wird 1234 in einer Urkunde Heinrichs (VII.) erwähnt. Heinrich hatte von seinem Vater Friedrich II. den Auftrag erhalten, nördlich an die Stadt Nordhausen angrenzend einen neuen Stadtteil mit einer Kirche anzulegen, den Hagen. Im Unterbau der Kirchtürme sollen sich noch Überreste dieses Vorgängerbaus befinden. Die Kirche wurde dem Domstift unterstellt. 1487–1490 wurde das Schiff durch einen Neubau ersetzt, der an die spätromanisch-frühgotischen Westtürme des Vorgängerbaus angebaut wurde. Die Jahreszahl 1489 findet sich auf einem Schlussstein des Chorgewölbes.

Nach der Reformation übernahm 1524 Johann Spangenberg auf Empfehlung Martin Luthers die Stelle des ersten evangelischen Predigers. Dieser machte sich durch Schulunterricht und Herausgabe erbaulicher Schriften auch über die Gemeinde hinaus verdient.

Den Stadtbrand des Jahres 1612 überstand die Kirche unbeschadet. Am 24. April 1634 traf ein Blitzschlag den nördlichen Kirchturm, sodass der Turmhelm abbrannte. 1687 wurde zur Sicherung der Kirchtürme ein Strebepfeiler an die Westseite der Kirche angebaut. Dabei wurden Steine der Walkenrieder Kirchenruine verwendet. Auch den nächsten großen Stadtbrand am 21. August 1712 überstand die Kirche schadlos, während das Pfarrhaus vollständig niederbrannte.

Die Kirche erlitt beim Luftangriff auf Nordhausen am 4. April 1945 erhebliche Schäden an den Dächern und dem Mauerwerk, besonders der Ostteile. Die Cranach-Gemälde waren in einen Brauereikeller ausgelagert worden und verbrannten dort. Bis 1949 wurden die Dächer wiederhergestellt, das Mauerwerk wurde ausgebessert und das Innere erneuert.

Eine wegen Einsturzgefahr der Türme und des Dachs erfolgte Restaurierung der Kirche wurde 2004 abgeschlossen. Eine Sanierung des Innenraums schloss sich 2014 und 2015 an.

Bauliche Besonderheiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pfarrhaus und die schiefen Westtürme
  • Dem nur zweijochigem Langhaus mit 27,2 Metern entspricht ein Querschnitt von 26,2 Metern, sodass von einer Kreuzkirche gesprochen werden kann.
  • Der Südgiebel springt risalitartig hervor und an der Nordseite ist ein Kreuzarm eingesetzt.
  • Die achteckigen Türme prägen das Gotteshaus. Seit 1634 sind diese unterschiedlich hoch, weil eine Turmhaube durch Blitzschlag abbrannte und diese beim Wiederaufbau den spitzen Helm nicht wieder aufgesetzt bekam. Der Untergrund besteht nicht aus festem Fels wie beim Dom, sondern aus Gipskarst. So ist der Südturm auffällig nach Norden geneigt.[1]
  • Das mit Kreuzrippen ausgestattete Gewölbe überspannt die Kirche und den einschiffig polygonalem Chor.

Ausstattung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chor mit Buntglasfenstern und Kruzifix
Epitaph Michael Meyenburg in Nordhausen
Epitaph für Cyriakus Ernst
  • Die drei Fenster des Chores wurden 1949 nach den Entwürfen von Professor Martin Domke von der Glasmalereianstalt Ferdinand Müller aus Quedlinburg gefertigt. Sie dienten als Ersatz für die 1945 zerstörten Fenster.
    • Das Weihnachtsfenster links zeigt oben den Verkündigungsengel bei Maria, darunter Ochs, Esel und Schafe, Maria mit Jesuskind und Josef. Mittig die Verkündigung der Weihnachtsbotschaft. Darunter Hirten und Könige kniend vor dem Kind. Unten ist die Flucht nach Ägypten dargestellt.
    • Das Passionsfenster rechts zeigt von unten nach oben die Leidensgeschichte Christi. Unten Jesus mit Jüngern beim letzten Abendmahl, darüber die schlafenden Jünger im Garten Gethsemane. Mittig die Gefangennahme Jesu mit dem Judaskuss. Darüber: Jesus ist dem Spott des Volkes ausgesetzt. Oben: Jesus bricht unter der Last des Kreuzes zusammen, Maria trauert, die Kriegsknechte schwingen die Geißel.
    • Das Auferstehungsfenster in der Mitte zeigt unten wie sich Sonne und Mond beim Tod Christi verfinstern. Darüber stehen Brot und Wein für die Vergebung der Sünden. Mittig der auferstandene Christus bei den Emmaus-Jüngern. Darüber Christi Himmelfahrt, die Dreieinigkeit und die darüberschwebende Taube.
  • Die Renaissancekanzel stammt aus dem Jahr 1592.[2] Sie ist eine Stiftung des Nordhäuser Bürgermeisters Cyriakus Ernst aus dem Jahre 1592. Die Figur, die die Kanzel trägt, stellt wahrscheinlich Abraham dar, es könnte sich aber auch um eine Darstellung des Mose oder eines unbenannten Kriegers handeln. Zur Figur gehörten zeitweise zwei Tafeln, auf denen die Zehn Gebote geschrieben standen. Sie wurden 1945 angebracht, später aber wieder entfernt. An der Außenseite der Brüstung befinden sich biblische Reliefs (v. l. n. r.: Christi Auferstehung, Kreuzigung, Taufe, Adam und Eva im Paradies, Himmelfahrt und Weihnachtsgeschichte). Die einzelnen Szenen sind durch Pilaster getrennt, an denen die vier Evangelisten sowie Moses, Jesaja und Jeremia angebracht sind.
  • Bei dem Taufstein handelt es sich um eine Stiftung von Ottilie Ernst aus dem Jahr 1591. Gefertigt wurde er von Lorentz Fronhausen, Bildschnitzer und Tischler in Nordhausen.
  • Das Altarkreuz besteht aus einer Zinnlegierung. Es ist etwa 100 Jahre alt. Zusammen mit dem Altarkreuz der Kirche St. Nikolai, das seit Ostern 2015 in der Sakristei verwahrt worden war, wurde es vor dem 16. April 2016 aus der Kirche gestohlen, sein Verbleib ist derzeit nicht bekannt.[3]
  • Ein Epitaph Lucas Cranachs des Jüngeren zu Ehren des Nordhäuser Bürgermeisters Michael Meyenburg aus dem Jahre 1558 wurde nach den Luftangriffen auf Nordhausen nicht wiederaufgefunden. Vermutlich ist es verbrannt. Eine 1937 angefertigte Kopie hängt an der Nordseite des Chorraums. Das Bild zeigt die Auferweckung des Lazarus. Im Vordergrund werden Mitglieder der Familie Meyenburg sowie die Reformatorengruppe dargestellt.
  • Ein weiteres Epitaph für Michael Meyenburgs erste Frau mit dem Titel Ecce homo von Lucas Cranach dem Älteren ist ebenfalls seit 1945 verschollen.
  • Ein drittes Epitaph zu Ehren des juristischen Rats und Kanzlers der Hohnsteiner Grafen Cyriax (auch Cyriacus) Ernst befindet sich an der Westwand der Südempore neben der Orgel. Es stammt aus dem Jahr 1585. Bei ihm könnte es sich um den Vater des Kanzelstifters handeln.
  • Die Kirche besaß einen barocken Hochaltar, der bei den Luftangriffen auf Nordhausen zerstört wurde. An dessen Stelle befindet sich heute ein einfacher Altartisch. Vor der Reformation gab es acht Vikarien.
  • Die Betstübchen, die sich zu beiden Seiten des Chorraums befunden hatten, wurden im Jahr 1945 entfernt.
  • Ursprünglich sollen sich 101 Grabsteine in der Kirche befunden haben. Davon existieren noch fünf, die an der Wand unter der Nordempore aufgestellt sind. Sie sind gewidmet:
  1. Johann Heinrich Kindervater (4. April 1675–2. Oktober 1726; verheiratet mit Sophia Elisabeth geb. Happe, als deren Kinder werden genannt: Elisabeth, Johann Samuel, Johann Philipp, Margarete Gertrude, Johann Christoph, Johanna Elisabeth und Catharina Sophie)
  2. Caspar Arens (30. März 1632–19. Februar 1704), Bürgermeister von Nordhausen (1687–1704)
  3. Johannes Titius (21. März 1615–28. Oktober 1678, verheiratet mit Euphrosine Wilde und Catharina Maria Offney), Gräflich Stolbergischer Kanzler in Nordhausen, Lizentiat (1649, 1651) und Ratssyndikus (1656, 1658, 1661)
  4. Johann Christoph Ibe (15. Dezember 1676–16. November 1729), Bürgermeister von Nordhausen (1705–1709)
  5. Johannes Jacob Kiesewetter (Diakon, 26. Januar 1681–2. Mai 1713, verheiratet mit Johanna Christine geborener Rohrmann)

Orgel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis 1618 besaß die Kirche eine dreimanualige Orgel. Dabei befanden sich auf dem ersten Manual Prinzipal und Mixtur und auf dem zweiten Manual Gedackt, Oktave, Quinte, Superoktave und Zimbel. Das dritte Manual diente als Rückpositiv. 1618 wurde die Orgel abgebrochen. 1627 wurde eine neue Orgel fertiggestellt. Diese konnte vor allem durch eine Stiftung Nicol. Helbigs von Ilefeld finanziert werden.

Am 17. Dezember 1697 wurden die Bälge der Orgel ausgebessert. Dies geschah erneut durch den Orgelbauer Hans Andreas Weber in den Jahren 1698/1699. 1706 wurde die Orgel durch denselben gereinigt. 1735 und am 12. April 1741 erfolgten Reparaturen der Orgel. 1814 befand diese sich in schlechtem Zustand. Am 9. November 1815 kam ein Vertrag über den Neubau einer Orgel mit dem Orgelbauer Heinrich Deppe aus Nordhausen zustande. Für die Finanzierung billigte der Magistrat der Stadt Nordhausen am 10. Februar 1817 eine Hauskollekte.

Am 18. Oktober 1872 führte Julius Strobel, Orgelbauer aus Frankenhausen, Reparaturen an der Orgel durch. Im Jahr 1911 wurde durch Ernst Röver aus Hausneindorf eine pneumatische Orgel neu errichtet. 1929 wurde die Orgel umgebaut und um ein Manual erweitert.

Die Orgel überstand die Luftangriffe auf Nordhausen 1945 zwar unbeschadet, wurde dann aber am 1. Juni 1945 durch einen Kriegsheimkehrer in religiösem Wahnsinn stark beschädigt.

Schuster-Orgel von 1995

1995 wurde eine dreimanualige mechanische Orgel von der Firma Schuster aus Zittau erbaut. Bis dahin diente ein Positiv der Gemeindebegleitung.

I Hauptwerk C–
1. Pommer 16′
2. Prinzipal 8′
3. Spillpfeife 8′
4. Viola di Gambe 8′
5. Oktave 4′
6. Spitzflöte 4′
7. Quinte 223
8. Gemshorn 2′
9. Mixtur V 2′
10. Trompete 8′
II Rückpositiv C–
11. Rohrflöte 8′
12. Praestant 4′
13. Blockflöte 4′
14. Nasat 223
15. Oktave 2′
16. Terz 135
17. Oktave 1′
18. Scharf IV 1′
19. Krummhorn 8′
Tremulant
III Brustwerk
(schwellbar)
C–
20. Gedackt 8′
21. Dulzflöte 8′
22. Prinzipal 4′
23. Rohrflöte 4′
24. Oktave 2′
25. Quinte 113
26. Cymbel III 113
27. Singend Regal 8′
Tremulant
Pedal C–

28. Prinzipal 16′
29. Subbaß 16′
30. Oktave 8′
31. Gemshorn 8′
32. Pommer 4′
33. Choralbaß 4′
34. Mixtur VI 513
35. Trompete 16′
36. Holztrompete 8′
37. Clarine 4′

Glocken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Geläut besteht aus vier Glocken.

Die Stimmglocke, auch Joedicke-Glocke genannt, wurde 1969 von den Geschwistern Joedicke gespendet. Sie ersetzt eine im Zweiten Weltkrieg eingeschmolzene Glocke, welche 1927 wiederum als Ersatz für eine 1917 eingeschmolzene Glocke angeschafft wurde. Sie trägt die Inschrift: „Jesus Christus, gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit. Michael Meyenburg und Johannes Spangenberg, den Vätern der Reformation in Nordhausen, zum Gedächtnis. Gestiftet von den Geschwistern Joedicke, 1969“ 2007 wurde für sie ein neuer Glockenstuhl errichtet, in den die Glocke eingebaut wurde. Zu Epiphanias, am 6. Januar 2008, wurde sie offiziell angeläutet.

Eine zweite Glocke besitzt einen Durchmesser von 1,28 Meter und eine Masse von 1200 Kilogramm und wurde zwischen 1320 und 1350 gegossen. Sie hängt in einem Glockenstuhl aus dem Jahr 1843 und trägt die Inschrift: „SABBATA PANGO FUNERA PLANGO NOXIA FRANGO EXCITO LENTOS PACO CRUENTOS DISSIPO VENTOS.“ (Ich schlage die Sabbattage an – ich beklage die Bestattungen – ich breche das Schädliche (Blitze) – ich treibe die Langsamen an – ich beschwichtige die Grausamen – ich streue die Winde.)

Eine dritte Glocke mit einem Durchmesser von 1,58 Meter und einer Masse von 1900 Kilogramm stammt aus dem Jahr 1488. Ihr Glockenstuhl wurde 1726 errichtet. Sie ist mit Ritzungen verziert. Diese zeigen ein Kruzifix mit Johannes und Maria, den Hl. Andreas, den Hl. Blasius, einen Krüppel beschenkend, und den Hl. Martin als Bischof. Eine Minuskelinschrift um den Hals lautet: „maria o sanctvs blasivs o andreas o martinvs o pet o got o vor vnc o anno o dni o m o cccc o lxxxviii o.“

Die vierte Glocke wurde als Läuteglocke gegossen, wird aber als Uhrschlagglocke, auch Seigerglöckchen genannt, verwendet. Sie besitzt einen Durchmesser von 70 Zentimetern und wurde 1426 gegossen. Sie trägt folgende Inschrift: „anno dni.m.ccc.xxvi.hilf got maria berat. sanctus blasius“. Auf der Glocke ist ein kleines Medaillon mit einer Pietà abgebildet.[4][5]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als erster evangelischer Pfarrer wirkte Johann Spangenberg von 1524 bis 1546. Danach hatte Andreas Poach kurzzeitig das Pfarramt inne.

Der in Schlettau geborene Christian Demelius war von 1669 bis 1711 Kantor an dieser Kirche; seine Söhne führten das Amt des Kantors bzw. des Organisten hier fort.

Michael Meyenburg wurde im Jahr 1555 in der Kirche beigesetzt.

CD-Einspielungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1994: Konzert in der St. Blasii-Kirche zu Nordhausen. Orgel und Violine – Virtuos und Romantisch. Wolfgang Kupke an der Schuster-Orgel, Andreas Hartmann, Violine (Januarius Gagliano ca. 1760)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Eugen Duval: Nordhausens mittelalterliche Grabdenkmäler. Nordhausen: Nordhäuser Section des Harzvereins, Theodor Perschmann, 1880, S. 7–41, Digitalisat auf geschichtsportal-nordhausen.de
  • Elfriede Losche/Wolfgang Hartmann: 500 Jahre St. Blasii-Kirche Nordhausen. Nordhausen 1989.
  • August Stolberg/Dr. Ing. Friedrich Stolberg: Die Bau- und Kunstdenkmäler der Stadt Nordhausen. In: Das tausendjährige Nordhausen, Band II., Nordhausen, 1927, S. 544–552
  • Johannes Schäfer: Nordhäuser Orgelchronik – Geschichte der Orgelwerke in der tausendjährigen Stadt Nordhausen am Harz in Max Schneider (Hrsg.): Beiträge zur Musikforschung. Buchhandlung des Waisenhauses G.m.b.H. Halle/Saale Berlin, 1939.
  • Friedrich Trautmann: Zur Einweihung der St. Blasii-Kirche in Nordhausen am 31. Oktober 1949. Nordhausen 1949. Digitalisat auf NordhausenWiki
  • Robert Treutler: Kirchen in Nordhausen – Ein Streifzug durch das kirchliche Leben. Verlag Neukirchner, 9/1997, S. 28–36

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Blasiikirche (Nordhausen) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Der schiefe Turm von Nordhausen, aufgerufen am 11. Februar 2019
  2. Lieselotte Swietek: Stadtkirchen in Thüringen, Verlagshaus Thüringen, 1992, ISBN 3-86087-023-8, S. 60/61
  3. Nordhäuser Polizei: Zwei Kruzifixe aus Nordhäuser Blasii-Kirche gestohlen, Artikel in der Thüringer Allgemeine vom 18. April 2016.
  4. Hans Losche: Der Freundeskreis „Joedicke-Glocke“ bittet um Spenden zur Finanzierung der Aufhängung der dritten Glocke in der Blasii-Kirche. In: Nordhäuser Nachrichten. Südharzer Heimatblätter Herausgegeben vom Stadtarchiv Nordhausen, 2/2007.
  5. Hans Losche: St. Blasii verfügt wieder über ein komplettes Geläut. In: Nordhäuser Nachrichten. Südharzer Heimatblätter Herausgegeben vom Stadtarchiv Nordhausen, 2/2008.