Grabes- und Auferstehungskirche St. Cyriakus

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Grabes- und Auferstehungskirche St. Cyriakus

Die Grabes- und Auferstehungskirche St. Cyriakus ist eine Kirche im Dürener Stadtteil Niederau. Die vorherige Pfarrkirche dient seit 2015 als Grabeskirche für die gesamte Pfarre St. Lukas.

Das Kirchengebäude[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ursprünge der alten Kirche liegen im 12. Jahrhundert. Im Jahre 1905 wurde das neue Gotteshaus erbaut. Der Kirchturm ist mit seiner Höhe von 58 m einer der höchsten im Kreis Düren. Die dreischiffige Basilika aus Werkstein besteht in neugotischen Formen aus einem Querhaus mit vorgesetztem Westturm. Die Kirche plante der Kölner Architekt Theodor Roß. Das verschieferte Dach hatte einen schlanken Dachreiter über der Vierung. Im Inneren stehen der Barockaltar und die Rokokobestuhlung aus der alten Pfarrkirche. Die heutige Orgel wurde im Jahre 1963 von der Firma Weimbs Orgelbau aus Hellenthal gebaut. Sie wurde im Oktober 1997 restauriert. Das Bauwerk ist unter Nr. 2/004 in die Denkmalliste der Stadt Düren eingetragen.[1]

Grabeskirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die bisherige Pfarrkirche wurde am 4. Juli 2015 entweiht und zur Grabes- und Auferstehungskirche umgebaut. In ihr finden bis zu 1.111 Urnen Platz. Für Gottesdienste bleiben 80 Plätze erhalten.[2] Die Einweihung als Grabeskirche erfolgte am 1. November 2015.[3]

Glocken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr.
 
Name
 
Durchmesser
(mm)
Masse
(kg, ca.)
Schlagton
(HT-1/16)
Gießerei
 
Gussjahr
 
1 - - - f' Bochumer Verein 1948
2 - - - as' Bochumer Verein 1948
3 - - - b' Bochumer Verein 1948

Motiv: Te Deum[4]

Pfarrer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Pfarrer wirkten an St. Cyriakus bis zur Auflösung der Pfarre 2010:[5]

von – bis Name
1924–1936 Ludwig Menniken-Holley
1936–1969 August Jansen
1969–1979 Peter Fenners
1979–1983 Ludwig Gieswinkel
1983–1983 Heribert Kleemann
1984–1988 Bernhard Gombert
1988–2008 Franz Schleiermacher
2008–2010 Ernst-Joachim Stinkes (2010 Auflösung der Pfarre)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: St. Cyriakus (Niederau) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Herbert Pawliczek: Denkmälerverzeichnis der Stadt Düren 1984. In: Dürener Geschichtsblätter. Nr. 76, Düren 1987, ISSN 0416-4180
  2. St. Cyriakus wird zur Grabeskirche umgebaut. Aachener Zeitung, 21. Juni 2015, abgerufen am 1. April 2017.
  3. St. Cyriakus eröffnet nach Renovierung an Allerheiligen. Aachener Zeitung, 28. Oktober 2015, abgerufen am 1. April 2017.
  4. Norbert Jachtmann: Glockenmusik in der Region Düren
  5. Bischöfliches Generalvikariat (Hrsg.): Handbuch des Bistums Aachen 3. Ausgabe, Aachen 1994, S. 346.

Koordinaten: 50° 45′ 56″ N, 6° 29′ 34″ O