St. Jakob (Friedberg)

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St. Jakob
St. Jakob Friedberg Turm.JPG
Daten
Ort Friedberg (Bayern)
Baujahr 1871 bis 1873
Höhe 75 m
Koordinaten 48° 21′ 19″ N, 10° 58′ 48″ OKoordinaten: 48° 21′ 19″ N, 10° 58′ 48″ O
Besonderheiten
kath. Pfarrkirche

St. Jakob ist eine katholische Pfarrkirche[1] in der bayerischen Stadt Friedberg.

Kirchbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits im ausgehenden 13. Jahrhundert gab es Hinweisen zufolge in Friedberg eine Jakobskirche, die im Dreißigjährigen Krieg stark in Mitleidenschaft gezogen und nachfolgend nur zögerlich erneuert worden war. Bis zum Jahre 1713 war die Restaurierung des Chores abgeschlossen und ein ca. 75 m hoher Kirchturm errichtet. Dieser stürzte am 2. März 1868 ein und zerstörte das Mittelschiff und das Presbyterium.[2]

Statt dieser zerstörten wurde die heutige Kirche in den Jahren 1871 bis 1873 im neuromanischen Stil erbaut[2] und diente ab dem 18. Oktober 1873 dem gottesdienstlichen Gebrauch. Im Jahr 1881 wurde das Kirchengebäude endgültig fertigstellt und durch den Augsburger Bischof Pankratius von Dinkel geweiht.[3] Das Gebäude ist außen San Zeno in Verona nachempfunden, innen nimmt es Bezug auf Sant’Apollinare in Classe in Ravenna.[2]

Das fünfstimmige Geläut stammt aus der Gießerei Wolfart in Lauingen.

Orgel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Orgel wurde 2001 von der Werkstatt Metzler Orgelbau erbaut. Das Schleifladen-Instrument hat 40 klingende Register (zuzüglich 3 Transmissionen) auf drei Manualen und Pedal. Die Spiel- und Registertrakturen sind mechanisch.[4]

I Hauptwerk C–g3
1. Bourdon 16′
2. Principal 8′
3. Viola d'amore 8′
4. Holzflöte 8′
5. Octave 4′
6. Nachthorn 4′
7. Quinte 223
8. Superoktave 2′
9. Mixtur IV-V 113
10. Cornet III
11. Fagott 16′
12. Trompete 8′
13. Trompete 4′
II Positiv C–g3
14. Suavial 8′
15. Rohrflöte 8′
16. Principal 4′
17. Holzgedackt 4′
18. Sesquialter II
19. Octave 2′
20. Larigot 113
21. Scharff III-IV 1′
22. Krummhorn 8′
Tremulant
III Schwellwerk C–g3
23. Salicional 8′
24. Unda maris 8′
25. Bourdon 8′
26. Traversflöte 4′
27. Salicet 4′
28. Nasard 223
29. Waldflöte 2′
30. Terz 135
31. Trompette 8′
32. Oboe 8′
33. Vox humana 8′
Tremulant
Vogelsang
Pedal C–f1
34. Untersatz 32′
35. Prinzipalbass 16′
36. Subbaß (= Nr. 1) 16′
37. Octavbass 8′
38. Viola (= Nr. 3) 8′
39. Choralbass 4′
40. Rauschpfeife 2′
41. Posaune 16′
42. Trompete 8′
43. Trompete (= Nr. 13) 4′
  • Koppeln: II/I, III/I, III/II, I/P, II/P, III/P

Kirchenmusiker an St. Jakob ist seit 1997 Peter Schnur.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: St. Jakob (Friedberg) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bistum Augsburg
  2. a b c St. Jakob. Website der Stadt Friedberg. Abgerufen am 7. Januar 2012.
  3. Baugeschichte von St. Jakob. Website der Gemeinde. Abgerufen am 7. Januar 2012.
  4. Nähere Informationen zur Orgel