St. Johannes Evangelist (Gürzenich)

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Die Kirche

Die Kirche St. Johannes Evangelist ist ein Kirchengebäude im Dürener Stadtteil Gürzenich im Kreis Düren, Nordrhein-Westfalen.

Allgemeines[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kapelle wurde bereits im liber valoris im Jahre 1300 erwähnt. Der Ritter von Echtz hatte das Kollationsrecht. 1359 wurde die Kirche dem Wilhelmiten-Kloster Zum Paradies in Düren inkorporiert. Nach der Zerstörung des Klosters im Jahre 1543 traten die Schellards, eine Gürzenicher Familie, als Patronatsherren auf. 1575 erhielt die Kirche einen neuen Turm, 30 Jahre später wurde ein Chor angebaut. 1729 schenkte Wilhelm von Schellard der Kirche einen neuen Hauptaltar. 1806 wurde ein Anbau an die Kirche angefügt. 1858 musste das Gotteshaus wegen Baufälligkeit abgerissen werden.

Schon 1856 hatte die Kirchengemeinde den Kölner Baumeister Vincenz Statz mit der Planung einer neuen Kirche beauftragt. Das mächtige, neogotische Bauwerk wurde 1860 konsekriert. In die neue Kirche übernommen wurde ein Triptychon-Altar, einer niederländischen Arbeit aus dem Jahre 1520.

Glocken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr.
 
Name
 
Durchmesser
(mm)
Masse
(kg, ca.)
Schlagton
(HT-1/16)
Gießer
 
Gussjahr
 
1 - 1.350 - es1 -2 Wolfgang Hausen-Mabilon; Fa. Mabilon & Co., Saarburg 1958
2 - 1.120 850 f1 -4 Sifart Duisterwalt, Köln 1445
3 - 985 650 as1 -5 Sifart Duisterwalt, Köln 1446
4 - - - b1 -4 Wolfgang Hausen-Mabilon; Fa. Mabilon & Co., Saarburg 1956
5 - - - des2 -3 Wolfgang Hausen-Mabilon; Fa. Mabilon & Co., Saarburg 1957

Motiv: Idealquartett[1]

Denkmal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kirche ist unter Nr. 6/11 in die Denkmalliste der Stadt Düren eingetragen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kreissparkasse Düren (Hrsg.): Das Dürener Land. Bildatlas der Kreissparkasse Düren. Düren 1971.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Norbert Jachtmann: Glockenmusik in der Region Düren

Koordinaten: 50° 47′ 38″ N, 6° 26′ 47″ O