St. Johannes Evangelist (Sassenberg)

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St. Johannes Evangelist in Sassenberg bei Nacht

St. Johannes Evangelist ist eine katholische Pfarrkirche im westfälischen Sassenberg im Kreis Warendorf. Kirche und Gemeinde gehören zum Dekanat Warendorf im Bistum Münster. Zusammen mit St. Mariä Himmelfahrt in Füchtorf bildet die Gemeinde eine Pfarreiengemeinschaft.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lange Zeit wurden die Sassenberger von St. Laurentius in Warendorf betreut und besuchten dort den Gottesdienst. Später konnte in der St. Georgs-Kapelle in Sassenberg Gottesdienst gefeiert werden.

Der Grundstein der Sassenberger Pfarrkirche wurde am 24. April 1670 gelegt. Am 1. Mai 1678 konnte die Kirche von Bischof Christoph Bernhard von Galen geweiht werden.

Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts hatte die Sassenberger Pfarrkirche statt eines Turmes nur einen kleinen Dachreiter. Da das Kirchenschiff auch zu klein war, entschloss man sich, einen Turm anzubauen. Dazu musste eine Schankwirtschaft, die an die Kirche grenzte, erworben und abgerissen werden. Diözesanbaumeister Wilhelm Sunder-Plaßmann wurde mit den Planungen beauftragt und er stellte 1905 einen ersten Entwurf vor. Wegen Meinungsverschiedenheiten von Denkmalpflegern, Kirchenvorstand und Generalvikariat, verzögerte sich der Bau. So konnte am 29. Juni 1914 der Turm nach dem Hochamt mit Turmkreuz und Hahn vollendet werden.

Orgel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Orgel wurde von der Orgelbaufirma Hermann Eule in Bautzen in den Jahren 2008 und 2010 erbaut. Das Instrument hat 28 Register und 4 Transmissionen. Die Spieltraktur ist mechanisch, die Registertraktur elektrisch.[1]

I Hauptwerk C–g3
1. Bourdon 16′
2. Principal 8′
3. Gamba 8′
4. Gedackt 8′
5. Octave 4′
6. Rohrflöte 4′
7. Quinte 223
8. Superoctave 2′
9. Cornett V 8′
10. Mixtur IV 2′
11. Trompete 8′
Tremulant
II Schwellwerk C–g3
12. Geigenprincipal 8′
13. Salicional 8′
14. Flauto amabile 8′
15. Unda maris 8′
16. Fugara 4′
17. Flauto traverse 4′
18. Nasat 223
19. Flautino 2′
20. Terz 135
21. Progressio II–IV
22. Oboe 8′
23. Clarinette 8′
Tremulant
Pedal C–f1
24. Violonbass 16′
25. Subbass 16′
26. Octavbass 8′
Gedacktbass (Nr. 4) 8′
Cello (Nr. 3) 8′
Octave (Nr. 5) 4′
27. Posaunenbass 16′
Trompete (Nr. 11) 8′
28. Clarine 4′

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Eule-Orgel Sassenberg (PDF-datei; 309 kB), abgerufen am 13. Oktober 2014.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: St. Johannes Evangelist (Sassenberg) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 51° 59′ 17″ N, 8° 2′ 28″ O