St. Mariä Heimsuchung (Kohlhagen)

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St. Mariä Heimsuchung
Innenraum

Die katholische Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung ist ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude in Kohlhagen, einem Ortsteil der Gemeinde Kirchhundem im Kreis Olpe (Nordrhein-Westfalen).

Geschichte und Architektur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seitenaltar links mit Pietà

Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Vorgängerkirche in einer Stiftungsurkunde der Ewigen Vikarie auf dem Berge unser lieben Frauen 1490.

Die auf einem Berg gelegene Kirche in gotisierendem Barock wurde von 1703 bis 1707 als dreijochiger Saal mit eingezogenem Chor und 5/10 Schluss errichtet. Sie wurde um den Vorgängerbau herum gebaut. Der Raum ist kreuzgratgewölbt, die Gewölbe ruhen auf stuckierten Wandpfeilern. Zehn spitzbogige Fenster gliedern die Außenmauern, sie zeigen Verse aus den Seligpreisungen der Bibel. Der kleine Turm steht im Westen, er wurde 1809 mit einer achteckigen Pyramide bekrönt. Eine umfangreiche Innenrenovierung fand von 1999 bis 2000 statt, in dieser Zeit wurde auch eine neue Sakristei an den Ostchor angebaut.

Ausstattung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Georg Dehio: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler, Nordrhein-Westfalen. Band 2, Westfalen, Deutscher Kunstverlag, München 1969

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: St. Mariä Heimsuchung (Kohlhagen) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Georg Dehio; Dorothea Kluge; Wilfried Hansmann; Ernst Gall: Nordrhein-Westfalen. In: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Band 2. Deutscher Kunstverlag, München, Berlin 1969, OCLC 272521926, S. 268.

Koordinaten: 51° 2′ 40,9″ N, 8° 4′ 37,3″ O