St. Martin (Niederösterreich)

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Marktgemeinde
St. Martin
Wappen Österreichkarte
Wappen von St. Martin
St. Martin (Niederösterreich) (Österreich)
St. Martin (Niederösterreich)
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Gmünd
Kfz-Kennzeichen: GD
Fläche: 49,39 km²
Koordinaten: 48° 40′ N, 14° 51′ OKoordinaten: 48° 39′ 50″ N, 14° 50′ 30″ O
Höhe: 621 m ü. A.
Einwohner: 1.111 (1. Jän. 2019)
Bevölkerungsdichte: 22 Einw. pro km²
Postleitzahl: 3971
Vorwahl: 02857
Gemeindekennziffer: 3 09 32
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
St. Martin 1
3971 St. Martin
Website: www.st-martin.eu
Politik
Bürgermeister: Peter Höbarth (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(19 Mitglieder)
15
4
15 
Insgesamt 19 Sitze
Lage von St. Martin im Bezirk Gmünd
Amaliendorf-AalfangBad GroßpertholzBrand-NagelbergEggernEisgarnGmündGroßdietmannsGroßschönauHaugschlagHeidenreichsteinHirschbachHoheneichKirchberg am WaldeLitschauMoorbad HarbachReingersSchremsSt. MartinUnserfrau-AltweitraWaldensteinWeitraNiederösterreichLage der Gemeinde St. Martin (Niederösterreich) im Bezirk Gmünd (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Gemeindeamt
Gemeindeamt
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

St. Martin[1] (auch Sankt Martin) ist eine Marktgemeinde mit 1111 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2019) im Bezirk Gmünd in Niederösterreich.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

St. Martin liegt im Waldviertel in Niederösterreich. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 49,34 Quadratkilometer. 56,48 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 13 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2019[2]):

  • Anger (64)
  • Breitenberg (13)
  • Harmanschlag (260) samt Althütten, Eisenwerk und Friedental
  • Joachimstal (2)
  • Langfeld (61)
  • Oberlainsitz (107)
  • Reitgraben (8)
  • Rörndlwies (8)
  • Roßbruck (86)
  • Schöllbüchl (53)
  • Schützenberg (33)
  • St. Martin (299) samt Fischgraben
  • Zeil (117)

Früher war auch der südliche Teil von Maißen (samt Auhäuser) eine Ortschaft. Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Harmanschlag, Langfeld und St. Martin.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Moorbad Harbach
Pohorská Ves (CZ) Nachbargemeinden Weitra
Bad Großpertholz

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Jänner 1971 wurde die Gemeinde Langfeld nach St. Martin eingemeindet, ein Jahr später die Gemeinde Harmanschlag. Am 11. Juli 1986 erhielt St. Martin das Marktrecht.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Einwohnerzahl sinkt seit 1910 kontinuierlich. Die Abnahme wurde in den letzten Jahrzehnten geringer, Geburtenbilanz und Wanderungsbilanz sind jedoch beide negativ.[4]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in St. Martin (Niederösterreich)

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In St. Martin gibt es 140 land- und forstwirtschaftliche Betriebe, davon sind 40 Haupterwerbsbetriebe (Stand 2010).[5] Sechs von den acht Betrieben im Produktionssektor beschäftigen sich mit der Herstellung von Waren. Hier sind auch die meisten der insgesamt 48 Arbeitnehmer beschäftigt. Der Dienstleistungssektor gibt in 43 Betrieben 89 Menschen Arbeit, vorwiegend in den Sparten soziale und öffentliche Dienste sowie im Handel (Stand 2011).[6][7]

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bahn: Die Waldviertelbahn hat eine Haltestelle in St. Martin[8] Der planmäßige Zugsverkehr wurde 2001 eingestellt, seither verkehren Nostalgiezüge.[9]
  • Bus: Die Marktgemeinde ist über Buslininien im VOR-Verbund von Freistadt, Gmünd und Zwettl erreichbar.[10]

Gesundheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In St. Martin ordiniert ein Arzt für Allgemeinmedizin.[11]

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Ausbildung der Jugend stehen ein Kindergarten und eine Volksschule zur Verfügung.[12]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat hat 19 Mitglieder.

  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 1990 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 10 FBL-Freie Bürger Liste (ÖVP), 5 ÖVP, und 4 SPÖ.
  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 1995 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 14 ÖVP, und 5 SPÖ.
  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2000 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 9 ÖVP, 5 SPÖ, und 5 FBF-Freie Bürger Forum (ÖVP).
  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2005 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 9 ÖVP, 7 FBF-Freie Bürger Forum (ÖVP), und 3 SPÖ.
  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2010 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 12 ÖVP, 4 FBF-Freie Bürger Forum (ÖVP), und 3 SPÖ.
  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2015 hat der Gemeinderat folgende Verteilung: 15 ÖVP, und 4 SPÖ.[13]
Bürgermeister
  • seit ? Peter Höbarth (ÖVP)[14]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: St. Martin (Niederösterreich) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die amtliche Schreibweise ist festgelegt bzw. dargestellt im Gesetz über die Gliederung des Landes Niederösterreich in Gemeinden LGBl.Nr.1030–94 vom 9. Dezember 2011 und auf Statistik Austria: Ein Blick auf die Gemeinde
  2. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2019 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2019), (CSV)
  3. Gemeindeänderungen ab 1945 (Vereinigungen, Teilungen, Namens- u. Statusänderungen). Statistik Austria, S. 63, 80, 171, abgerufen am 14. Februar 2019.
  4. Statistik Austria, Ein Blick auf die Gemeinde St. Martin, Bevölkerungsentwicklung. Abgerufen am 25. August 2019.
  5. Statistik Austria, Ein Blick auf die Gemeinde St. Martin, Land- und Forstwirtschaft. Abgerufen am 25. August 2019.
  6. Statistik Austria, Ein Blick auf die Gemeinde St. Martin, Arbeitsstätten. Abgerufen am 25. August 2019.
  7. Statistik Austria, Ein Blick auf die Gemeinde St. Martin, Beschäftigte. Abgerufen am 25. August 2019.
  8. Waldviertel Bahn. Abgerufen am 25. August 2019.
  9. Alpenbahnen, Die Waldviertelbahn. Abgerufen am 25. August 2019.
  10. Verkehrsverbunf Ost-Region, Fahrplanaushang St. Martin. Abgerufen am 25. August 2019.
  11. Gemeinde St. Martin, Gesundheit, Gemeindeärztin. Abgerufen am 25. August 2019.
  12. Gemeinde St. Martin, Kultur, Bildung. Abgerufen am 25. August 2019.
  13. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2015 in St. Martin (Niederösterreich). Amt der NÖ Landesregierung, 1. Dezember 2015, abgerufen am 28. April 2019.
  14. www.st-martin.eu