St. Pauli Nacht

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Filmdaten
OriginaltitelSt. Pauli Nacht
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr1999
Länge91 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
Stab
RegieSönke Wortmann
DrehbuchFrank Göhre
ProduktionEric Moss
Kirsten Hager
Benjamin Herrmann
MusikPeter Wolf
KameraTom Fährmann
SchnittHans Funck
Besetzung

St. Pauli Nacht ist ein Episodenfilm von Sönke Wortmann aus dem Jahre 1998.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Hamburger Kiezganove Johnny erlebt seinen ersten Tag in Freiheit seit einem Aufenthalt im Gefängnis. Durch einen Anruf wird er abends auf die Reeperbahn gelockt und dort durch die Verkettung mehrerer unglücklicher Umstände vom betrunkenen Postboten Manfred erschossen.

In mehreren miteinander verketteten Episoden erzählt der Film den vergangenen Tag aus der Perspektive verschiedener beteiligter Personen, so unter anderem eines Taxifahrers, eines Kleinkriminellen, einer transsexuellen Prostituierten und zweier Jugendlicher.

Am Schluss des Films stellt sich heraus, dass der Anruf, der Johnny auf den Kiez gelockt hatte, ein als Telefonstreich gemeinter fingierter Anruf von zwei Jugendlichen war.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für seine Rolle in St. Pauli Nacht erhielt Florian Lukas den Bayerischen Filmpreis als Bester Nachwuchsdarsteller.

Frank Göhre wurde für das Drehbuch zum Film mit dem Deutschen Drehbuchpreis ausgezeichnet.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • kino.de: Ein attraktiv besetzter, inszenatorischer und atmosphärischer Kontrast zum oft von [Wortmann] beschrittenen Komödienterritorium.[1]
  • CINEMA: Die episodische Struktur des Romans in ein variantenreiches Spiel mit überlappenden Zeitebenen und Handlungssträngen übertragend, entwickelt der Film ein vielschichtiges Stimmungsbild vom Lieben und Sterben in der großen, grauen Stadt.[2]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kritik auf kino.de, abgerufen am 18. November 2010
  2. Kritik auf CINEMA, abgerufen am 18. November 2010