St. Peter am Hart

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St. Peter am Hart
Wappen Österreichkarte
Wappen von St. Peter am Hart
St. Peter am Hart (Österreich)
St. Peter am Hart (Österreich)
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Braunau
Kfz-Kennzeichen: BR
Fläche: 22,90 km²
Koordinaten: 48° 15′ N, 13° 6′ OKoordinaten: 48° 15′ 15″ N, 13° 5′ 40″ O
Höhe: 372 m ü. A.
Einwohner: 2.495 (1. Jän. 2023)
Bevölkerungsdichte: 109 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4963
Vorwahl: 07722
Gemeindekennziffer: 4 04 38
Adresse der
Gemeinde­verwaltung:
St. Peter 39
4963 St. Peter am Hart
Website: www.st-peter-hart.ooe.gv.at
Politik
Bürgermeister: Robert Wimmer (ÖVP)
Gemeinderat: (Wahljahr: 2021)
(25 Mitglieder)
11
6
4
3
1
11 
Insgesamt 25 Sitze
Lage von St. Peter am Hart im Bezirk Braunau
Lage der Gemeinde St. Peter am Hart im Bezirk Braunau am Inn (anklickbare Karte)AltheimAspachAuerbachBraunau am InnBurgkirchenEggelsbergFeldkirchen bei MattighofenFrankingGeretsbergGilgenberg am WeilhartHaigermoosHandenbergHelpfau-UttendorfHochburg-AchHöhnhartJegingKirchberg bei MattighofenLengauLochen am SeeMaria SchmollnMattighofenMauerkirchenMiningMoosbachMoosdorfMunderfingNeukirchen an der EnknachOstermiethingPaltingPerwang am GrabenseePfaffstättPischelsdorf am EngelbachPolling im InnkreisRoßbachSt. Georgen am FillmannsbachSt. Johann am WaldeSt. Pantaleon (Oberösterreich)St. Peter am HartSt. RadegundSt. Veit im InnkreisSchalchenSchwand im InnkreisTarsdorfTreubachÜberackernWeng im InnkreisOberösterreich
Lage der Gemeinde St. Peter am Hart im Bezirk Braunau am Inn (anklickbare Karte)
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria
BW

St. Peter am Hart[1] (auch Sankt Peter am Hart) ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Braunau am Inn im Innviertel mit 2495 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2023).

Sankt Peter am Hart liegt auf 372 m Höhe. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 6,4 km, von West nach Ost 6 km. Die Gesamtfläche beträgt 22,9 km². 14,8 % der Fläche sind bewaldet, 62,9 % landwirtschaftlich genutzt.

Das Gemeindegebiet erstreckt sich zwischen dem Inn im Norden und dem Hartwald im Süden. Durch den Aufstau des Inns hat sich die Hagenauer Bucht gebildet, die einen wertvollen Lebensraum für zahlreiche Vogelarten darstellt und Teil des Naturschutzgebietes Unterer Inn ist.

Gemeindegliederung

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Das Gemeindegebiet umfasst folgende Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2023[2]):

  • Aching (96)
  • Aham (45)
  • Aselkam (159)
  • Bergham (134)
  • Bogenhofen (292)
  • Dietfurt (184)
  • Guggenberg (11)
  • Hagenau (203)
  • Hart (14)
  • Heitzenberg (39)
  • Hundslau (5)
  • Jahrsdorf (189)
  • Meinharting (5)
  • Moos (144)
  • Nöfing (93)
  • Ofen (92)
  • Reikersdorf (262)
  • Sankt Peter am Hart (497)
  • Schickenedt (13)
  • Spraid (Einzelhäuser und Hausgruppen)[3] (9)
  • Wimm (Einzelhäuser und Hausgruppen)[3] (9)

und folgende Orte (nicht vollständig)

  • Haidfeld (Dorf)[3]
  • Luisenhöhe (Dorf)[3]
  • Mooswiesen (Dorf)[3]
  • Neubergham (Dorf)[3]
  • Oberreikersdorf (Dorf)[3]

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Anzing, Hagenau und St. Peter.

Der zuständige Gerichtsbezirk ist der Gerichtsbezirk Braunau am Inn.

Nachbargemeinden

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Deutschland
Braunau am Inn Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Mining
Burgkirchen Weng im Innkreis

Seit Gründung des Herzogtums Bayern war St. Peter am Hart bis 1779 bayrisch. Aus dem Dorf Aham im Gemeindegebiet von St. Peter am Hart stammte das später in den Grafenstand aufgestiegene Adelsgeschlecht der Ahamer oder auch Ahaimer.[4]

St. Peter am Hart kam nach dem Frieden von Teschen 1779 zusammen mit den östlich des Inn gelegenen Gebieten des kurfürstlichen Rentamtes Burghausen, die bis dahin „Innbaiern“ geheißen hatten, als „Innviertel“ zu Österreich. Der Untere Inn, der bis dahin in erster Linie ein Handelsweg innerhalb Bayerns gewesen war, wurde damit zum Grenzfluss zwischen dem Kurfürstentum Bayern und Österreich ob der Enns. Während der Napoleonischen Kriege wieder kurz bayrisch, gehört St. Peter am Hart seit 1816 (Vertrag von München) endgültig zu Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum Reichsgau Oberdonau. Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Einwohnerentwicklung

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1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 2.069 Einwohner, 2001 dann 2.394 Einwohner. Die starke Zunahme erfolgte, da sowohl die Geburtenbilanz (+68) als auch die Wanderungsbilanz (+257) positiv waren. Von 2001 bis 2011 gab es eine leichte Abwanderung, die aber durch die Geburtenbilanz wettgemacht werden konnte, sodass die Bevölkerungszahl auf 2.421 Personen stieg.[5]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

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Pfarrkirche St. Peter am Hart
Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in St. Peter am Hart

Wirtschaft und Infrastruktur

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In St. Peter sind rund 70 Personen in der Landwirtschaft beschäftigt, 130 im Produktionssektor und 270 in Dienstleistungsberufen. Im Produktionssektor überwiegt der Bereich Herstellung von Waren. Hier stieg die Anzahl der Erwerbstätigen von 21 im Jahr 2001 auf 93 im Jahr 2011. Stark ausgeprägt ist auch der Dienstleistungssektor. Hier arbeiten mehr als hundert Menschen im Handel und knapp unter hundert sind in sozialen und öffentlichen Diensten beschäftigt.[6]

Arbeitsmarkt, Pendeln

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Von den 1151 Erwerbstätigen, die 2011 in St. Peter wohnten, arbeiten 208 in der Gemeinde und 943 pendelten aus. Von der Umgebung kamen 256 Menschen, um in St. Peter am Hart zu arbeiten.[7]

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Motiv: Gemeindeamt/Rathaus der Gemeinde

Falls du dabei helfen möchtest, erklärt die Anleitung, wie das geht.
BW

Der Gemeinderat hat 25 Mitglieder.

  • bis 2015 Rüdiger Buchholz (SPÖ)
  • seit 2015 Robert Wimmer (ÖVP)[10]

Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens: Von Silber und Gold durch eine blaue Wellenleiste geteilt; oben zwei schwarze, schräggekreuzte Schlüssel mit abgewendeten Bärten, unten ein schwarzer Stierkopf im Visier. Die Gemeindefarben sind Grün-Gelb-Blau.

Die Schlüssel im 1981 verliehenen Gemeindewappen stehen als Attribut des hl. Petrus für den Pfarrpatron und Namensgeber des Ortes, die Wellenleiste steht für die Lage am Inn und wurde angelehnt an den Zackenschnitt der Pogenhofener. Der Stierkopf ist dem Wappen der Freiherren von Handel entnommen, den Besitzern von Schloss Hagenau und zeitweise auch von Schloss Bogenhofen.[11]

Persönlichkeiten

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  • Naturraumkartierung Oberösterreich. Landschaftserhebung Gemeinde St. Peter am Hart. Endbericht. Gutachten Naturschutzabteilung Oberösterreich. 2004, S. 1–134 (zobodat.at [PDF]).
Commons: Sankt Peter am Hart – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Die amtliche Schreibweise ist festgelegt bzw. dargestellt in der Aufstellung der Gemeinden der oberösterreichischen Landesregierung im Internet und auf Statistik Austria: Ein Blick auf die Gemeinde
  2. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2023 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2023), (ODS, 500 KB)
  3. a b c d e f g 4. Teil: Gemeinden Oberösterreich 359. St. Peter am Hart. In: Österreichischer Amtskalender online. Jusline Österreich GmbH (Verlag Österreich), Wien 2002–, ZDB-ID 2126440-5.
  4. Meindl, Konrad, Genealogische Abhandlung über das altbairische Adelsgeschlecht der Ritter, Freiherren und Grafen von Aham auf Hagenau, Wildenau und Neuhaus, in: Verhandlungen des Historischen Vereins für Niederbayern 20 (1878), S. 285.
  5. Statistik Austria, Ein Blick auf die Gemeinde St. Peter am Hart, Bevölkerungsentwicklung. Abgerufen am 19. Dezember 2020.
  6. Ein Blick auf die Gemeinde St. Peter am Hart, Erwerbstätige am Arbeitsort. (PDF) Statistik Austria, abgerufen am 19. Dezember 2020.
  7. Ein Blick auf die Gemeinde St. Peter am Hart, Berufspendler. (PDF) Statistik Austria, abgerufen am 19. Dezember 2020.
  8. ooe21/ergebnisse. Abgerufen am 28. September 2021.
  9. https://wahl.land-oberoesterreich.gv.at/GE40400.htm?g=40438
  10. Land Oberösterreich, Ergebnisse der Wahlen 2015. Abgerufen am 8. April 2019.
  11. Herbert Erich Baumert: Die Wappen der Städte, Märkte und Gemeinden Oberösterreichs, 6. Nachtrag (1980–1983). In: Oberösterreichische Heimatblätter. Heft 3, 1984, S. 253–254 (ooegeschichte.at [PDF; 8,2 MB]).